Motorrad umgefallen Techniken zum Aufstellen

  • #22

    Deine Beschreibung zur Vorgehensweise passt schon ganz gut, nur der Begriff "hieven" stimmt nicht.


    Ich selbst wiege nur 68 kg auf 1,80m höhe, beim Aufbocken wende ich keine große Kraft an. Ich stütze lediglich mein Körpergewicht auf den Ausleger vom Hauptständer und halte das Bike gerade. Eine Hand am Lenker, die andere am Soziusgriff.


    Dann ein beherzter Tritt nach unten, dabei am Soziusgriff das Bike nach hinten "ziehen".

    Am Lenker halte ich lediglich die Richtung.


    Das kostet alles nicht wirklich Kraft., ich nutze eher den Schwung beim Treten.

    Könnte natürlich schwieriger sein für ganz schlanke und kleine Menschen mit unter 50 kg.

  • #23

    Zentralständer , ja würde ich auch meinen, den Schwung in die richtige Richtung erzeugen einsetzen bringt mehr als pure der Kraftgedanke...


    ist schon auch klar, dass natürlich um gewisse Kräfte + Hebelarme zu erzeugen ab und an gewisse Körpermasse gefragt sind...

    Physik ist nur trocken , wenn der Tank leer ist

    Einmal editiert, zuletzt von alprider ()

  • #24


    Gut zu wissen, dass es auch bei Schlanken funktioniert.


    Schlecht für mich, denn jetzt kann ich nicht mehr sagen: "Liebe Frau, ich kann nicht abnehmen, denn dann bekomme ich die NC nicht mehr aufgebockt." :saint:

  • #25

    68Kg auf 1,8m? Meine verstorbene Mutte würde jetz sagen: " Junge is mal was, man kann dich ja mit einem Streichholz röntgen " !!! ^^ :D

    Wenn mir jemand droht, er sei beleidigt, wenn ich nicht tue, was er will, wähle ich die Beleidigung.

    Peter Hohl


    Jemanden "Idiot" zu nennen, das ist häufig keine Beleidigung, sondern eher eine Diagnose.

    [Julian Tuwim


    Der Feige muss weniger Beleidigungen schlucken als der Ehrgeizige.

    Luc de Clapiers

  • #26

    Hallo,


    dann verrate ich euch mal, was ihr alle nicht ganz richtig macht.


    Es geht leichter wenn man mit der rechten Hand nach OBEN zieht, nicht nach hinten. das Motorrad soll ja hinten angehoben werden. Nach hinten kippt es von alleine wenn es den obersten Punkt erreicht hat.

    Je schräger man nach hinten zieht umso mehr Kraft braucht man, deshalb ist es besser nach oben zu ziehen.

    Je mehr Gewicht man auf den Hebelarm des Hauptständers bringt umso weniger muss man mit der rechten Hand mithelfen, also nach oben ziehen.


    Lorenz

  • #27

    Sehe ich auch so. Außerdem addieren sich die Kräfte,

    wenn senkrechte nach oben gezogen und gleichzeitig

    auf den Hebel des Hauptständers nach unten gewirkt wird.

  • #28

    Wobei es auch vom jeweils verbauten Hauptständer abhängt - die Diskussion hatten wir schon mal irgendwo. Bei manchen geht es leichter, weil die Konstruktion eine bessere Hebelwirkung ermöglicht.

    Wenn ich mein Gewicht auf den Ständer stelle, tut sich allerdings auch gar nichts. Das braucht auch ein beherztes Anheben und Zutreten, dass sich die Maschine rührt.

    Viele Grüße,

    Michael

  • #29

    Hallo,

    ich habe mir ehrlich gesagt bisher überhaupt keine Gedanken gemacht, über den „Prozess“ des aufbocken. Läuft eigentlich intuitiv, Hauptsache die NC steht !

    Aber wenn ich genauer drüber nachdenke, mache ich es so, wie du es beschrieben hast.


    Gruß Kalle

  • #30

    Ich habe vorgestern eine 1200er V-Max aufgebockt und bin mir sicher, es korrekt gemacht zu haben.

    Dem Besitzer habe ich es dann wie Lorenz erklärt.


    Auf Aufstellen nach dem Umfallen (Das Thema!) hätte ich da keinen Bock gehabt.

    "Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion."

    (Brandolinis Gesetz, auch Bullshit-Asymmetrie-Prinzip genannt)

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