Starterkabel

  • #31

    Wenn man aber doch das Haar in der Suppe sucht...


    Danke Klaus!

  • #32

    Für diejenigen, die es wirklich verstehen wollen, besonders die Bedeutung der mAh, verweise ich auf diese Seite:

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  • #33

    klaus-0902


    Ich habe mehrere Powerbank-Angebote bei Amazon, Ali und anderen Anbietern

    mit diesen nichtssagenden Angaben (6000A 7000A...) gesehen bei denen auch

    in der Beschreibung keine Kapazitätsangabe in Ah zu finden war.

    Das darfst du gerne überprüfen.


    Jetzt hast du das Haar in der Suppe gefunden.

    Aber Ausnahmen bestätigen in diesem Fall nicht unbedingt die Regel.


    Ich denke es ist doch wohl legitim zu fragen warum bei einigen Powerbanks

    diese wichtige Angabe fehlt, oder?


    Und da du mich als Schlaumeier bezeichnest meine Frage an dich:

    Würdest du eine Auto oder Motorradbatterie ohne Kapazitätsangabe in Ah kaufen.

    Wenn ja, wärst du in meinen Augen kein Schlaumeier sondern...


    Aber egal, es scheint hier ja Leute zu geben die es so sehen wie ich und bei ihrer

    Kaufentscheidung eine Powerbank mit eindeutiger Leistungsangabe in Ah bevorzugen.


    Und ja auch diese ominösen Powerbanks werden die NC zum laufen bringen.


    Aber wenn man eine Powerbank besitzt wird man sie eventuell auch einmal im Winter

    nutzen um ein Auto zu starten.

    Und da könnte sich eine Powerbank mit wenig Kapazität als Fehlkauf erweisen wenn

    das Auto durch vorherige, misslungene Startversuche abgesoffen ist oder durch feuchte

    Elektrik etwas startunwillig ist.


    Und nochmal, warum sollte der Anbieter einer Powerbank die ordentlich Kapazität bietet,

    diese Angabe, die sicherlich verkaufsfördernd ist, nicht als Kaufargument in seinem

    Angebot sichtbar machen und sich stattdessen hinter einer nichtssagenden Angabe verstecken?


    Mich würde das nachdenklich machen.

    Deshalb nachher nicht meckern, Scheissding schon wieder leer...

  • #34

    So hab mir so ein Teil geholt und es auch schon erfolgreich bei meiner Vespa eingesetzt. Was mich aber ärgert sind diese fetten plastikummantelten Klemmen, die man speziell beim Motorrad fast nicht auf die Pole bekommt. Sind ja schon beim Auto fummelig anzuklemmen. ich hab einen Hersteller gefunden der schmale Klemmen benutzt, nur leider hätte das Set das 3-4 fache gekostet.

  • #36

    Wie "onemanbike" schon sagte,


    kauft euch kleine Klemmen bei Amazon, Ali oder wo auch immer.

    Die reichen für das Starten der NC vollkommen aus, auch wenn die Strombelastungs-

    angaben meist zwischen 30 bis 60A schwanken. Die mögen handwarm werden

    aber dann läuft die NC auch schon längst.


    Diese Klemmen, die oft bei Ali und Co. Krokodilklemmen genannt werden, (wichtig

    beim googeln) gibt es auch fertig konfektioniert mit Kabel für nen schmalen Taler.

    Habe hier zum Verständnis zwei Beispiele mit Größenangabe angefügt:


  • #37

    Ich habe mir vor Jahren mal bei Polo ein Starthilfekabel für Motorräder gekauft, zum Glück habe ich es nur ein mal nach einer Winterpause benötigt.

  • #38

    Hallo ich fahre ein Integra ( hoffe de richtigen Terminus erwischt zu haben) und habe an den Batteriepolen kabel mit Krokodilsklemmen befestigt, die unter der Sitzbank erreichbar sind. Bei längeren Touren habe ich eine Powerbank mit Boosterfunktion dabei. Im Winter habe ich die Möglichkeit ein Ladegerät anzuschließen. Hoffe das hilft dir.


    Gruss balu

  • #39

    Ich fahre seit 30 Jahren ein selten genutztes Starthilfekabel am Erst-Motorrad spazieren. Als ich vor ner Weile dann noch ein zweites kaufen wollte, gab es plötzlich auch welche mit einer integrierten Schaltung , die "Spannungsspitzen rausfiltert, die die empfindliche Technik bei Motorrädern mit zB Einspritzung zerstören können".

    Da macht man sich schon Sorgen, weil das alte habe ich noch für ein Vergasermotorrad gekauft. Ich habe dann in meinem anderen Forum nachgefragt, wie das jetzt mit den Spannungsspitzen aussieht. Es gab die üblichen seitenlangen Diskussionen zwischen 2 extremen Lagern, ohne ein eindeutiges Ergebnis, höchstens mit dem Kompromiss, so eine Powerstartbank zu nehmen. Das werde ich auch machen, weil wir im Herbst nach Bosnien wollen und ich da auf Nummer sicher gehen will, weil der ADAC dort scheinbar nicht so präsent ist.

    Weil ich mir die Dinger früher schon mal angesehen habe und damals bei amazon viele Bewertungen sah, dass die enthaltenen Noname-Akkus im zweiten Jahr sich nicht mehr laden liessen, habe ich beschlossen, mal ausnahmsweise nicht das billigste zu kaufen, von daher habe ich mir mal die kleinste von OSRAM vorgemerkt, in erster Linie einfach wegen dem Namen, in der Hoffnung, das die bisschen Wert auf ihr Image legen. Die liegt dann bei 70 Euro und wird bei amazon größtenteils positiv gesehen.

  • #40

    Es gibt kaum einen Bereich, bei dem unseriöse Anbieter so dreist lügen, wie bei der Kapazität von Akkus oder überhaupt der elektrischen Leistung von irgendetwas. Das ist eine verlockende Taktik, denn der Standardanwender ist mit den Beziehungen elektrischer Größen untereinander oft überfordert.


    Als überraschend positives Beispiel will ich die Starthilfe/Powerbank nennen, die ich verwende - auch wenn die Angaben auf dem Gehäuse Potenzial für Missverständnisse bergen:


    Meine kombinierte 12V-Starthilfe und 5V-Powerbank (siehe Bild unten) nennt auf dem Gehäuse eine Kapazität von 6Ah. Fragt sich nur, ob sich diese 6Ah auf die 5V- oder die 12V-Ebene beziehen. Ein Hinweis auf die Antwort ist die Angabe des Energiegehalts von 22,2Wh, aber man muss zuvor ein bisschen rechnen.


    Ich habe nachgeschaut und das Gerät enthält eine Reihenschaltung aus drei Li-Ion-Zellen mit jeweils einer Kapazität von 2Ah. Für die 12V-Ebene (in Wahrheit 11,1V-Ebene, denn 3 x 3,7V = 11,1V) ergibt sich demnach eine Kapazität von 2Ah. Die Angaben auf dem Gerät sind also grundsätzlich nicht gelogen, denn 3 x 3,7V x 2Ah = 22,2Wh.


    Aber woher kommen die aufgedruckten "6Ah"? Die "6Ah" beziehen sich auf die 5V-Ebene, denn wenn ich das Gerät als 5V-Powerbank benutze, erscheint sie mir als Powerbank mit 6Ah, denn 22,2Wh / 6Ah = 3,7V. Die Verluste beim Hochsetzen der 3,7V auf 5V ignorieren wir für den Moment. Die meisten Powerbänke werden aus einem Akku mit 3,7V gespeist und mit einer Kapazitätsangabe "6Ah" können die meisten Anwender, die schon andere Powerbänke einsetzen, etwas anfangen.


    Und das ist interessant: Nirgendwo in dem Gerät gibt es eine Komponente mit 6Ah Kapazität. Nirgendwo in diesem Gerät werden 3,7V verarbeitet. Trotzdem sind die Angaben auf dem Gerät nicht gelogen. Die Darstellung ist lediglich so gewählt, dass ein Anwender, der mit Powerbänken vertraut ist, mit diesen Angaben etwas anfangen kann.


    Insgesamt bin ich bei diesem Gerät zufrieden mit dem Umgang mit den elektrischen Eigenschaften. Die 2Ah pro Li-Ion-Zelle erscheinen im Bezug auf ihr Volumen plausibel. Die Werte für Start- und Spitzenstrom (150A/500A) erscheinen nicht übertrieben. Nachmessen will ich nicht - das wäre ein ziemlicher Stress für das Gerät und den damit verbundenen Verschleiß spare ich mir lieber für den echten Einsatz auf.


    Gruß,

    Andreas


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