Beiträge von Andreas


    Für's Selbststudium sind auf bike-parts-honda.de die Zeichnungen einsehbar, hier die Kapitel Getriebe, Schalttrommel und Reduziergetriebe. Ein Hinweis auf elektrisch betätigten Gangwechel ist sicherlich das beim Einschalten des Fahrzeugs automatische Schalten in den Leerlauf - falls das Fahrzeug mit eingelegtem Gang ausgeschaltet wurde.


    Ansonsten: https://global.honda/en/tech/Dual_Clutch_Transmission_DCT/


    Nebenbei - gibt denn ChatGPT Quellen an?

    Hier ist das Video, das ich erwähnte, die Gedenksekunde ist ziemlich genau bei 16:59


    Honda Forza 750, 2025 In The Real World! Riding On The Worst Roads In South London! Will It Cope????
    Honda Forza 750 Road Test , Brand new 2025 Honda Forza. Full Review Doble.co.uk
    youtu.be

    Mit der damaligen Integra 750 im Laufe der 45000km, die ich gefahren bin, hatte ich das öfters erlebt. Am liebsten beim Starten nach sehr kurzer Standzeit, also nach dem Tanken, oder auch nach kürzeren Unterbrechungen des Motorlaufs - also kürzer, als zum Tanken notwendig, beispielsweise. Nicht jedesmal, aber so oft, dass ich diesen beschriebenen Zusammenhang feststellen konnte.


    Der Anlasser dreht während der Verdichtung bis kurz vor dem oberen Totpunkt und schafft es nicht, die Kompression zu überwinden. Dann gab es zwei Möglichkeiten: Der Anlasser dreht nach einer halben Gedenksekunde dann doch weiter und startet den Motor, oder der Anlasser schafft es nicht, und zieht die Batteriespannung so weit herunter, dass die Motorkontrolleuchte wegen Unterspannung leuchtet (ja, ich habe den Fehlerspeicher ausgelesen). Am jetzigen Forza 750 hatte ich das in den bis jetzt 10000km - glaube ich - nur einmal, aber ohne Ansprechen der Motorkontrolleuchte.


    An der Integra hatte ich das von Anfang an (war ein Neufahrzeug). Eine neue Batterie änderte daran nichts. Ich stelle mir vor, dass es einen Zustand gibt, bei dem die Kompression besonders hoch ist. Vielleicht bei warmem Motor, nach kurzer Standzeit, wenn die Kolbenringe noch im Öl schwimmen und gut dichten - ich habe keine Ahnung, ob das tatsächlich sein kann. Und in diesem Zustand könnte der Anlasser dann vielleicht an der Kompression scheitern.


    An der Integra hörte das erst auf, als ich zu der serienmäßigen Batterie noch eine zweite Batterie parallelschaltete - eine kleinere, die ich noch von einer Vespa ET2 (Zweitakt-Fuffi) übrig hatte. Dieses Quentchen an Reduzierung des Innenwiderstands hat's dann gebracht.


    Habe die Halbe-Gedenk-Sekunde beim Überwinden der Kompression auch schon einmal in einem Forza-Test-Video auf Youtube gesehen, aber leider ohne, dass der Testfahrer darauf einging.

    Und wenn wir nun schon bei den Details der Starthilfegeräte angelangt sind, will ich auf das ansteckbare Zusatzgerät mit den Batterieklemmen eingehen. Bei meinem Starthilfegerät war eines dabei und ich habe das bei anderen Geräten auch schon gesehen - vielleicht haben ja alle dieses Zusatzgerät (?). Im Prinzip könnte das, was in dem Zusatzgerät ist, auch in das eigentliche Starthilfegerät integriert werden. Den Grund, warum der Hersteller eine separate Komponente vorsieht, vermute ich in der einfacheren Anpassung des gesamten Starthilfegeräts an länderspezifische Bestimmungen.


    Das ansteckbare Zusatzgerät mit den Batterieklemmen soll Fehlbedienung verhindern. Es enthält ein Relais und etwas Intelligenz, die sicherstellt, dass die Starthilfe nur dann durchgeführt werden kann, wenn die zu unterstützende Batterie eine gewisse Restladung hat und mit der richtigen Polarität angeschlossen ist.


    Ansonsten würde ein Irrtum bezüglich der Polarität, oder der Versuch, auf einen Kurzschluss einzuspeisen, das Starthilfegerät und die Leitungen in Sekundenschnelle in ein Gemisch aus glühendem Kupfer und flüssigem Kunststoff verwandeln. Von den möglichen Schäden am Fahrzeug mal abgesehen.


    Ja, 3,7V auf 5V hochsetzen, z.B. in Powerbanks, ist gängige und unkomplizierte Technik.


    In der von mir beschriebenen kombinierten Starterpack-und-Powerbank sind drei Li-Ion-Zellen in Reihe geschaltet und die versorgen die "12V-Start-Sektion", wie auch die "5V-Powerbank-Sektion". Das Gerät wird via USB-5V-Quelle geladen und daher muss für die Ladung ein Step-Up-Wandler von 5V nach 3 x 4,2V = 12,6V zum Einsatz kommen.


    Wenn deine Frage ist, ob die 12V Start-Spannung aus 3,7V erzeugt wird - oder werden könnte - dann können wir das getrost ausschließen. 12V aus 3,7V erzeugen ist kein Problem, aber dabei einen Laststrom von 150A oder 500A zu liefern zu wollen, ist vollkommen aussichtslos.


    Die Spannung der Li-Ion-Zelle müsste um das dreifache angehoben werden, was bedeutet, dass der aus ihr entnommene Strom das dreifache des 12V-Laststroms betragen müsste (in unserem Beispiel wären das dann 450A bzw. 1500A). Da sind Verluste noch nicht einkalkuliert, und die Verluste wären enorm. Die Bauteiledimensionierung wäre ein Alptraum. Niemand auf diesem Planeten würde so etwas versuchen wollen.



    Naja, die maximale Ladespannung pro Zelle ist 4,2V. Mit vier frisch geladenen Zellen würdest du die Bordspannung auf 16,8V anheben. Ich würde das eher nicht machen.

    Es gibt kaum einen Bereich, bei dem unseriöse Anbieter so dreist lügen, wie bei der Kapazität von Akkus oder überhaupt der elektrischen Leistung von irgendetwas. Das ist eine verlockende Taktik, denn der Standardanwender ist mit den Beziehungen elektrischer Größen untereinander oft überfordert.


    Als überraschend positives Beispiel will ich die Starthilfe/Powerbank nennen, die ich verwende - auch wenn die Angaben auf dem Gehäuse Potenzial für Missverständnisse bergen:


    Meine kombinierte 12V-Starthilfe und 5V-Powerbank (siehe Bild unten) nennt auf dem Gehäuse eine Kapazität von 6Ah. Fragt sich nur, ob sich diese 6Ah auf die 5V- oder die 12V-Ebene beziehen. Ein Hinweis auf die Antwort ist die Angabe des Energiegehalts von 22,2Wh, aber man muss zuvor ein bisschen rechnen.


    Ich habe nachgeschaut und das Gerät enthält eine Reihenschaltung aus drei Li-Ion-Zellen mit jeweils einer Kapazität von 2Ah. Für die 12V-Ebene (in Wahrheit 11,1V-Ebene, denn 3 x 3,7V = 11,1V) ergibt sich demnach eine Kapazität von 2Ah. Die Angaben auf dem Gerät sind also grundsätzlich nicht gelogen, denn 3 x 3,7V x 2Ah = 22,2Wh.


    Aber woher kommen die aufgedruckten "6Ah"? Die "6Ah" beziehen sich auf die 5V-Ebene, denn wenn ich das Gerät als 5V-Powerbank benutze, erscheint sie mir als Powerbank mit 6Ah, denn 22,2Wh / 6Ah = 3,7V. Die Verluste beim Hochsetzen der 3,7V auf 5V ignorieren wir für den Moment. Die meisten Powerbänke werden aus einem Akku mit 3,7V gespeist und mit einer Kapazitätsangabe "6Ah" können die meisten Anwender, die schon andere Powerbänke einsetzen, etwas anfangen.


    Und das ist interessant: Nirgendwo in dem Gerät gibt es eine Komponente mit 6Ah Kapazität. Nirgendwo in diesem Gerät werden 3,7V verarbeitet. Trotzdem sind die Angaben auf dem Gerät nicht gelogen. Die Darstellung ist lediglich so gewählt, dass ein Anwender, der mit Powerbänken vertraut ist, mit diesen Angaben etwas anfangen kann.


    Insgesamt bin ich bei diesem Gerät zufrieden mit dem Umgang mit den elektrischen Eigenschaften. Die 2Ah pro Li-Ion-Zelle erscheinen im Bezug auf ihr Volumen plausibel. Die Werte für Start- und Spitzenstrom (150A/500A) erscheinen nicht übertrieben. Nachmessen will ich nicht - das wäre ein ziemlicher Stress für das Gerät und den damit verbundenen Verschleiß spare ich mir lieber für den echten Einsatz auf.


    Gruß,

    Andreas


    Liebe Leute,


    hier biete ich die im Betreff genannte Kette für 50€ Festpreis an. Gekauft habe ich sie für einen Honda Integra 750 (RC89), den ich nicht mehr habe und mein Forza braucht 118 Glieder. Versand möchte ich vermeiden, daher idealerweise Übergabe in Berlin, in oder um Steglitz, Britz, Köpenick oder im Berliner Süden/Südosten. Ich pendle in dieser Gegend und wir könnten uns irgendwo treffen, wo es für beide am besten passt. Alles Weitere bitte per PM.


    Den Ölfilter 15010-MKR-305 (auch für den Integra gekauft) gibt's gratis dazu.


    Drei Bilder:




    Gruß,

    Andreas


    Mit meiner frisch gekauften Gebraucht-XT600 ist mir das auch einmal passiert - da sprang die Kette aber zur Fahrzeugmitte hin ab und drehte zwischen Kettenrad und Speichen auf der Nabe leer durch. Glück gehabt. Danach wusste ich, dass dieser Durchhang zu groß war.