Motorradanhänger

  • #42

    Mit Schienen und Wippen bist Du dann bei 4.000€. Akzeptabler Preis und wäre dann meine persönliche Wahl, in Ergänzung zu einem KIA PV5. 🙃

    NTV650 Revere RC33 ✝| CB450S PC17 | VFR750F RC36II | CBR1100XX PGM FI SC35G | CBF600N PC38 | CB500N PC32 | CN250 Helix MF02 | NC750XA RC72 | VFR800X RC94 | NC750XD RC90 :character-cookiemonster: | CRF1000LD SD06 (2017) | CRF1000LD SD06 (2019) | X-ADV RC95B | CB500X PC64 | CRF1100D SD08 | X-ADV RH10 | NC750XD RH09

  • #45

    Vielen Dank für die vielen Tipps und Empfehlungen zum Thema Motorradanhänger...👍❗


    Wir werden demnächst mal über ein Wochenende einen Anhänger mieten und das Handling und das Fahren mit dem Gespann ausgiebig testen.

    Dann können wir immer noch entscheiden, ob die ganze Sache für uns in Frage kommt und ob wir dann in Zukunft weiterhin bei der Anmietung bleiben, oder ein Kauf in Frage kommt.


    Gruß Kalle

  • #46

    Ich lasse auch mal ein fettes Dankeschön für die vielen Infos da :danke:


    Melina und ich spielen auch mit dem Gedanken, da wir aus unserer Position (Berliner Umland) nur mit viel Zeit in landschaftlich interessante Gebiete kommen. Mit Rückreise sind das dann immer mindestens 2 Tage. Und da wir beide nur seeehr ungerne mit dem Motorrad Kilometer auf der Autobahn schrubben, sind es meist gleich 3-4 Tage, inklusive Übernachtungen. Weit entfernte Ziele sind da schon rein von der Zeit etwas problematisch.

    Wie haltet Ihr das denn mit Auto und Anhänger, wenn es für 2-4 Wochen zB nach Norwegen, Italien oä geht? Stellt ihr das Gespann dann auf einem überwachten Parkplatz ab?

  • #47

    Norwegen von meinem Wohnort aus Anreise mit dem Moped.

    Italien hatte ich das Glück Fahrzeug und Anhänger in einer Kaserne in Bayern abstellen zu können. Österreich, Italien (Dolomiten/Gardasee) dann von dort aus.


    V.G. McGrIpp / Michael

  • #48

    Da gibts mehrere Möglichkeiten:

    1. Hotel - dann sollte man mindestens am An- und Abreisetag

    Umsatz machen, dann lassen die das Gespann auch ein paar

    Tage auf ihrem Parkplatz stehen, umsonst oder gegen geringe Gebühr

    (TF-Partnerhäuser)

    2. Campingplatz - dann kann man für die Abwesenheitstage, an

    denen das Gespann allein an einem zugewiesenen Ort steht,

    eine gewisse Gebühr aushandeln. In F: "Garage mort"

    3. FeWo: da hat man sowieso Parkplatz dabei.

    4. Man findet am Zielort jemanden, der einen das Gespann halbwegs

    sicher abstellen lässt.

    Vom Abstellen des Gespanns einfach so ist dringend abzuraten:

    Entweder der Hänger ist ganz weg oder wird von der Polizei

    irgendwo gefunden, mit Altreifen und/oder Eternit beladen.

    Kommt zur Zeit immer häufiger vor.

    Die Kosten trägt dann der Halter.

  • #49

    Ich bin gestern abend mit meiner Frau aus Bosnien zurückgekommen, die NC habe ich auf einem Baumarkt-Anhänger bis nach Kroatien gezogen, wo ich das Gespann beim Ferienhaus eines Bekannten abstellen durfte. Ob der Anhängertransport Sinn macht oder nicht, darf jeder für sich entscheiden, aber in meinem Fall würde meine Frau die lange Anreise nicht als Sozia mitmachen.

    Im Prinzip wurde hier schon FAST alles gesagt, aber bisschen was Neues habe ich auch noch, nämlich wie man ein oder mehrere Motorräder auf einen poppligen Anhänger bekommt:

    Das schon erwähnte Hochschieben oder Hochfahren ist immer bisschen risikobehaftet, sowieso, wenn man nicht mehr im vollen Saft steht.

    Früher bin ich neben dem im 1. Gang fahrenden Bike mitgelaufen und über eine leere Bierkiste neben der Fahrzeugauffahrrampe auf den Anhänger gestiegen, bis das Bike in die Vorderradwippe einrastete. (Ich finde die Wippe ist ein "must have" - klar geht es auch ohne, aber in der Wippe steht das Motrrad erstmal stabil und man kann die ersten 2 Gurte anbringen).

    Irgendwann ist mir die Bierkiste mal weggerutscht, was aber glimpflich verlief, dafür kam noch eine zweite Auffahrrampe für mich als Nebenherlauf-Rampe dazu. (Nebenbei möchte ich erwähnen, das ich die Rampen beim Auf- und Abladen immer am Hänger befestige. Wenn eine Rampe wegrutscht, was beim Runterschieben schon mal passieren kann, wäre das schon blöd).

    Irgendwann sah ich auf YT bei "Funny Videos" mal eine nicht so funny Szene, wo einer beim Hochschieben seines fahrenden Bikes irgendwie daneben trat, beim Runterkippen das Gas aufriss und das Motorrad über den Anhänger schoss, im PKW einschlug und im Salto auf der Strasse landete.

    Das machte mich nachdenklich, ich durchforstete YT nach einer Möglichkeit, das Motorrad problemlos und gefahrlos auf den Hänger zu bekommen. Mir schwebte eine Seilwinde vor, zweifelte aber an der Stabilität der Hängerwand des Baumarkt-Hängers, die aus dünnem Blech ist und ihre Stabilität nurch durch die Sicken und Falze in derselbigen hat.

    Dann fand ich das entsprechende Video. Ein Schweizer hatte genau diese Konstruktion realisiert, eine Winde auf die Vorder-Bord-Wand gesteckt und die Zugkräfte über eine spannbare Kette nach vorne in die Deichsel geleitet. Perfekt! Besonders stabil muss die gar nicht sein, entscheidend ist die Ableitung des Zuges in die stabile Deichsel.Er hatte die Aufsteckvorrichtung aus Holz gefertigt, ich als Metallfacharbeiter wählte das Material, das mir vertraut war und schweisste mir eine Vorrichtung aus Vierkantrohr, auf die ich eine Bootsseilwinde schraubte.

    Beliebig gewähltes Beispiel


    Die Kurbel demontierte ich und befestigte stattdessen ein Stück Sechskant (eine Sechskant-Mutter ginge auch).Diese Vorrichtung ist nicht dauerhaft montiert, ich stecke sie zum Motorradaufladen auf die Bordwand, befestige die Spannkette an einer Lasche vorne an der Deichsel, ziehe den Gurt aus, der am Sturzbügel der Honda befestigt wird, drücke meiner Frau den 18-Volt-Akkuschrauber mit passender Schlagschraubernuss in die Hand, schärfe ihr ein, nur zu stoppen, wenn ich rufe, halte das Motorrad am Lenker, gebe meiner Frau das Kommando, die betätigt den Akkuschrauber, erschrickt über die Wirkung und stoppt, ich schreie "Vollgas, bis ich Stop schreie", dann macht sie das, das Motorrad wird ganz locker hochgezogen, ich mache über den Lenker evtl nötige Korrekturen, damit die Honda schön auf der Rampe läuft, bis sie irgendwann mit dem Vorderrad über die Wippe fährt und reinspringt.

    Abspannen und fertig.

    Vorrichtung abziehen und !!WICHTIG!! zusammen mit dem Akkuschrauber im PKW verstauen, damit wir dann genauso schön am Urlaubsende wieder aufladen können.

    Ich habe es mal mit meinem Bruder getestet: Ein 2. Motorrad, das evtl wegen der gleichhohen Lenker nicht vorwärts verladen werden kann, lässt sich so auch rückwärts hochziehen.

    Ich habe auf meinem Handy noch ein Foto gefunden, wo man die Aktion bisschen sieht. Bei näherem Interesse an der Zugvorrichtung müsste ich mal noch ein foto machen.

    nc750.de/forum/core/attachment/28843/

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