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Motorrad Foren:HondaYamahaSWMSuzuki
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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Di 26. Sep 2017, 17:39 
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Ich habe erfahrunge mit dem Motul-Spray, weil ich es als "Geschenk" von meinem Händler beim Kauf des Motorrades bekommen habe. Ein Super Sprühkleber. Habe damit auch schon Paketscheine auf Pakete geklebt, die allesamt (nat. mit Etikett) beim Empfänger ankamen. Damit war mir klar: Das Zeug kommt mir nicht auf die Kette. Vielleicht noch als KFZ-Unterbodenschutz geeignet.

Viele Grüße, Alex[/quote]

Danke Alex hat mir Arbeit gespart.
Was haltet Ihr von S100 weisses Kettenfett?

Ich werde wohl erst einmal bei Sägekettenöl bleiben.
Gruß
Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Di 26. Sep 2017, 18:48 
Oh, wenn ich das alles so lese scheine ich ja der absolute Kettenpflegemuffel zu sein.
Ich habe die Originalkette auf 6000 km nur 2 - 3 x mit einem Kettenspray von AFAM behandelt.
Das hatte ich noch vom Quad übrig, weil ich es zur AFAMkette fürs Quad mitbestellt hatte. Und mein Cobrra Kettenöler liegt immer noch im Amzonas Warenkorb. Da liegt er ganz gut, denke ich immer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Di 26. Sep 2017, 22:57 
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Zitat:
Was haltet Ihr von S100 weisses Kettenfett?

Ich werde wohl erst einmal bei Sägekettenöl bleiben.
Gruß
Hermann

Habe ich 48.000 km verwendet und war damit eigentlich ganz zufrieden. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass nicht nur das Kettenfett haftet, sondern an diesem auch jede Menge Dreck. Dafür war die Felge sauer.
Aber irgendwie hat man die Kette ohne Kettenreiniger in großen Mengen gar nicht mehr so richtig sauber bekommen.

Seit etwa 3.500 nehme nich nun Bio-Kettensägenöl (6,90 € / l). Hab das in eine 100 ml - Tropfenflasche mit Schraubverschluss umgefüllt. Ist vielleicht nur Einbildung, ich finds aber besser. Die Kette ist deutlich sauberer, ab und an mit dem Lappen kurz drüber und nachölen.
Ich öle etwas mehr als mit dem S100 - dafür hab ich auch immer wieder etwas an der Felge hängen ;-) Abder Dreck haftet deutlich weniger an der Kette.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mi 27. Sep 2017, 04:03 
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Zitat:
Zitat:
Was haltet Ihr von S100 weisses Kettenfett?
Habe ich 48.000 km verwendet und war damit eigentlich ganz zufrieden. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass nicht nur das Kettenfett haftet, sondern an diesem auch jede Menge Dreck. Dafür war die Felge sauer.
Aber irgendwie hat man die Kette ohne Kettenreiniger in großen Mengen gar nicht mehr so richtig sauber bekommen.
Das ist in etwa auch meine Erfahrung: es hält wirklich gut und lange auf der Kette, ideal auf langen Touren, eine kleine Reisesprühdose reichte letztes Jahr locker für ne 5000km Tour, ist also sparsam im Gebrauch (ca. alle 1000km). Leider aber haftet entsprechend auch der Dreck, den ich nur mit sehr viel Kettenreinigerspray, Kettenmax und viel Bürsten halbwegs wieder sauber bekam. Meine Felge blieb hingegen nicht richtig sauber - und das nervt mich gewaltig bzw. die entsprechend öft nötige Felgenreinigung.

Ich habe nun auf Dry Lube umgestellt (S100 gold und werde bald das Procycle testen). Benötigt viel öfters Nachsprayen (ca. alle 400-500km), eine Reisedose hat auf ner 3500km Tour nicht ausgereicht, ist also alles andere als sparsam. Hingegen bleibt nun die Kette viel länger sauber, die Felge sowieso (mit der Zeit lagert sich nur Bremstaub ab), und beim Kettenreinigen kommt man sogar nur mit Spraydosenreiniger aus, im Prinzip ist nicht Mal bürsten nötig, und die Kette glänzt wieder wie neu 8-) Damit bin ich sehr zufrieden und für mich überwiegen die Vorteile.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mi 27. Sep 2017, 23:57 
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Was haltet Ihr von S100 weisses Kettenfett?
Habe ich 48.000 km verwendet und war damit eigentlich ganz zufrieden. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass nicht nur das Kettenfett haftet, sondern an diesem auch jede Menge Dreck. Dafür war die Felge sauer.
Aber irgendwie hat man die Kette ohne Kettenreiniger in großen Mengen gar nicht mehr so richtig sauber bekommen.
Das ist in etwa auch meine Erfahrung: es hält wirklich gut und lange auf der Kette, ideal auf langen Touren, eine kleine Reisesprühdose reichte letztes Jahr locker für ne 5000km Tour, ist also sparsam im Gebrauch (ca. alle 1000km). Leider aber haftet entsprechend auch der Dreck, den ich nur mit sehr viel Kettenreinigerspray, Kettenmax und viel Bürsten halbwegs wieder sauber bekam. Meine Felge blieb hingegen nicht richtig sauber - und das nervt mich gewaltig bzw. die entsprechend öft nötige Felgenreinigung.

Ich habe nun auf Dry Lube umgestellt (S100 gold und werde bald das Procycle testen). Benötigt viel öfters Nachsprayen (ca. alle 400-500km), eine Reisedose hat auf ner 3500km Tour nicht ausgereicht, ist also alles andere als sparsam. Hingegen bleibt nun die Kette viel länger sauber, die Felge sowieso (mit der Zeit lagert sich nur Bremstaub ab), und beim Kettenreinigen kommt man sogar nur mit Spraydosenreiniger aus, im Prinzip ist nicht Mal bürsten nötig, und die Kette glänzt wieder wie neu 8-) Damit bin ich sehr zufrieden und für mich überwiegen die Vorteile.
Für Dry Lube muß die Kette aber absolut sauber sein oder?
Womit hast Du sauber gemacht?
Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 28. Sep 2017, 08:07 
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Zitat:
Für Dry Lube muß die Kette aber absolut sauber sein oder?
Womit hast Du sauber gemacht?
Genau, ich hab das so gelöst, dass ich auf Dry Lube erst umgestellt habe, nachdem ich den Kettensatz ersetzt habe :D In der Tat muss die Kette sauber sein, hatte aber keine Lust, die alte eh schon bald zu ersetzende Kette blank zu reinigen.
Die neue Kette bin ich dann mit dem "original Fett" gefahren, bis es Zeit wurde für's ölen. Dann hab ich die Kette zuerst mit Kettenreinigerspray gereinigt und dann nochmals mit Kettenmax drüber und trockengewischt. Weil noch nicht total verdreckt (da waren vielleich 1000km drauf), ging das ganz gut.

Also wenn deine Kette schon total versaut, verklebt und verdreckt ist, ist die gründliche Reinigung in der Tat sehr mühsam. Entweder musst du da durch, oder aber ich würde - wenns passt - bis zur nächsten Wartung oder Kettenwechsel warten. Mein fHH bekommt jede Kette blitzblank :clap:

Und nach der Umstellung auf Trockenfett geht die Reinigung kinderleicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 28. Sep 2017, 21:21 
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Hallo,

die NC hat jetzt 7 tkm auf der Uhr , Schönwetter Fzg. On Road.

Kettenpflege mit KettenMAX, Nigrin Kettenreiniger und S100weiß alle 2 tkm.

Die Kette hat immer noch ein gleichmäßigen Durchhang, nachspannen bisher noch nicht notwendig.


Gruß Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 06:50 
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Ein Motorrad (Gespann) hat einen mechanischen Nemo-Kettenöler der mit Getriebeöl befüllt wird. Man dreht einfach alle 200-300 km mal am Deckel eine Viertelumdrehung. Die Kette sieht immer sauber und gut durchgeölt aus. Der Dreck fliegt einfach weg. Und sie muß praktisch nue nachgespannt werden.

Die Solos werden nicht so viel gefahren und kriegen die manuelle Variante. Kettenschmierung mit weissem S100-Sprühfett so alle 500-800 km, je nachdem wie die Kette aussieht. Wenn sie zu viel Dreck aufgenommen hat, ziehe ich die Kette durch einen Lappen mit Dieselöl, dann ist sie wieder sauber. Das Dieselöl ist nicht das normale Diesel, sondern das teure Zeug von Aral (Ultimate): das wird synthetisch aus Erdgas herstellt und stinkt nicht wie normales Dieselöl. Mit einem Liter von dem Zeug komme ich jahrelang hin. Die Kettenspannung muß oft nur einmal im Jahr nachjustiert werden.

_________________
Ich hoffe, mein Schaden hat kein Gehirn genommen! (H. Simpson)

Honda NC750X DCT RC90, can am Spyder RT-S 1330 "Dreikantfeile"


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 07:44 
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Hallo,
nach langem Lesen und Recherche bin ich bei HKS Extrem in der Variante als Sprühdose gelandet und kann nur bestätigen, dass es das einzige Kettenfett ist welches auch wirklich lange hält.
Das Fett gibt es auch mit "Aufträufler" Flasche, eignet sich aus meiner Sicht dann auch auf Reisen wegen dem gerigen Packmaß. Das Fett in der Aufträufler Flasche soll man laut Hersteller bei zu fester Konsistenz (ich denke mal wenn viel Luft drangekommen ist) mit Benzin verdünnen können. Laut Hersteller soll es auch nach 3 Minuten einsatzbereit sein. Ich habe es mir ebenso bestellt, kann dazu aber noch nichts sagen, da ich es noch nicht angewendet habe. Bisher bin ich noch beim Spray.
HKS Extrem ist aus meiner Sicht die günstigste Variante, auch wenn es erst mal mehr kostet ist es doch günstiger, weil es sehr lange anhaftet und damit die Intervalle sehr groß sind. Somit ist auch die Abnutzung geringer da die Schmierung über die Laufzeit gleichmässiger verläuft.
Die Intervalle zum Fetten liegen bei Fahrten im Trockenen etwa bei ca. 1000 KM oder etwas mehr. Zu Regenfahrten kann ich nicht viel sagen, da ich bisher noch nicht im Regen fahren musste.
Ich habe es zuerst die Kette mit dem Neutralisierer gereinigt, aber ich denke das muss nicht unbedingt sein, wenn die Kette richtig (Mit Kettenreiniger - Spray und Bürste) gesäubert wird.

Bereits wenige Minuten nach Anwendung ist es schleuderfest und einsatzbereit. Man muss nicht eine halbe Stunde oder so warten. Die Konsistenz auf der Kette erinnert ein wenig an Honig und ist dabei auch sehr klebrig.
Damit läuft die Kette auch vergleichbar zu anderen Kettenfetten deutlich ruhiger. Dies fällt nach der Anwendung im Vergleich auch sofort nach kurzer Strecke positiv auf.
Es ist besonders schleuderfest. Bei richtiger Anwendung (wenn nicht zuviel aufgetragen wird) bleibt es auch da wo es hingehört - auf der Kette - und wird nicht etwa in den Kettenschutz oder an die Felge geschleudert.

Es gibt sicherlich auch andere gute Kettenfette, aber mit HKS habe ich die besten Erfahrungen gemacht, weil man es nicht so oft anwenden muss. Das mit dem "weissen Kettenfett" halte ich für einen Werbegag. Es bleibt ja auch nicht lange weiss.

Ich habe mir an meinen beiden Mopeds einen Hauptständer gegönnt, das vereinfacht die Anwendung ungemein. Mit der Rolle braucht man immer Hilfe.


https://www.google.de/search?q=HKS+Extr ... DVXpaOlOAC

Grüße aus dem Pott


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 09:01 
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Zitat:
Das Fett gibt es auch mit "Aufträufler" Flasche, eignet sich aus meiner Sicht dann auch auf Reisen wegen dem gerigen Packmaß.
Ja, und dann sitzt man da unterwegs zwanzig Minuten und träufelt Glied für Glied.
Einmal gemacht, nie wieder. Dann nehme ich lieber ne Dose mit. ;)

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Erst die Maschine, dann der Mensch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 10:58 
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Zitat:
Das mit dem "weissen Kettenfett" halte ich für einen Werbegag. Es bleibt ja auch nicht lange weiss.
Der "Werbegag" hat eine Funktion:
Wenn man durch die Einfärbung gesehen hat, dass man die komplette Kette getroffen hat ist die Farbe schon überflüssig.
Andere Hersteller färben in rot oder grün ein, hält auch nicht lange, soll es ja auch gar nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 13:35 
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Zitat:
Zitat:
Das Fett gibt es auch mit "Aufträufler" Flasche, eignet sich aus meiner Sicht dann auch auf Reisen wegen dem gerigen Packmaß.
Ja, und dann sitzt man da unterwegs zwanzig Minuten und träufelt Glied für Glied.
Einmal gemacht, nie wieder. Dann nehme ich lieber ne Dose mit. ;)
also ehrlich, warum träufelst du das Öl auf die (114?) Kettenglieder? Jeder automatische Kettenöler träufelt das Öl auf das Kettenblatt. Von da verteilt es sich beim Fahren durch die Fliehkraft automatisch über die Zähne auf die Rollen der Kette. Geschmiert werden müssen vorrangig die Stellen, an denen Metall an Metall reibt. Also die Rollen der Kette an den Zähnen der Zahnräder. Eine dünne Ölspur rund um das Kettenblatt reicht also vollkommen. Das ist, wenn die Maschine auf dem Hauptständer steht, in 2 Minute erledigt - incl. des Aus- und Wegpackens des Ölfläschchens.

Lorenz

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 21:58 
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Hi,

das HKS, dass war doch das was klebt wie "Hupatz".... Neee, nie wieder. Ich hatte mir mal eine Spraydose und ein 500ml Gebinde mit Träufelflasche gekauft. Das verklebt "statt zu schmieren" die ganze Kette. Das klebt dermaßen heftig, dass ich ewig mit Diesel, Bürste und Lappen dran saß um es wieder ab zu bekommen...

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 29. Sep 2017, 23:38 
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Die Beschreibung auf der KHS Seite hört sich richtig gut an.
Merkwürdig finde ich nur das das Zeug zwischen die Laschen direkt auf den O-Ring gesprüht werden soll.
Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen das durch das Fetten der Kette auf die Rollen und zwar von innen die Reibung der Rollen mit den Zahnrädern gemindert werden soll und nicht die O-Ringe. Zwischen Rollen und Achsen ist doch sowieso Fett das durch die O oder X-Ringe am Austritt bzw. am Eintritt von Feuchtigkeit und Schmutz gehindert werden soll. Wieso muß ich dann mit HKS nachschmieren?
Mir leuchtet das System nicht ein.

Im Maschinenbau wird die Reibung zwischen Zahnrädern z.B in Getrieben entweder mit Fett oder Öl verbessert.
Auch dieses Trockenschmiermittel mit PTFE halte ich nicht für optimal. Ist zwar schön sauber, aber ob das als Schmierung ausreicht ist unsicher. Auch kann man schlecht sehen ob noch genügend PTFE vorhanden ist, von der Wasser Empfindlichkeit ganz zu schweigen.
Ich werde bei Öl bzw. Fett bleiben.
Reinigen mit Petroleum nachfetten mit Öl und Sprühfett auf die Rollen. Bei Verschmutzung erst säubern dann fetten ist wahrscheinlich das wichtigste.
Bisher hab ich nur heftig nachgesprüht, man lernt eben nie aus.
Gruß
Hermann



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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 05:27 
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Ich habe schon so ziemlich das meiste ausprobiert. S100 weiß, S100 dry lube, kettensägeöl, Getriebeöl, Motorex und Motul. Von allem hatte ich mit Getriebeöl die sauberste Kette. Geht halt nicht lange. Das Motorex ist auch ganz gut und das Motul finde ich fast nen Tick besser. Werde über die Winterpause einen neuen Kettensatz montieren und dafür habe ich mir jetzt paar Dosen Rewitec geordert. Mal schauen, was das besser kann, denn günstig ist das nicht gerade. 100 ml für schlappe €13 .
Lg Andy

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Zwei Kolben sind genug um Spaß zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 14:47 
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Auch was zu dem Thema:

http://bikersjoy.de/2016/06/long-live-your-chain/

Die Rückmeldungen sind nach wie vor positiv und gefahren wird das Wachs immer noch, wie man an den Ketten deutlich sehen kann.

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Soichane Sechse wia uns Fünfe gibt's koane Viere, weil mia Drei de zwoa Oanzig'n san

Historie: Pantheon 125 2T (31' km) und Beverly 125 (44' km), MP3 400 LT (64' km)


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 18:25 
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Hi,

hatte ich auch schon in Anwendung und fand das ziemlich gut. Es Klebt nicht. Das WD-40 Kettenwachs hat eine Konsistenz wie Penatencreme, wodurch es gut und in hoher Schichtdicke an der Kette haftet. Zudem lässt sich unerwünschter Auftrag gut wieder abwischen weil es nicht klebt. Sieht halt nur nicht so edel aus.

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 15:05 
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Der Test ist ganz Interessant. S100 hat ja neben Caramba und Louis am besten abgeschnitten. Alles Sprühfette.

Die Frage ist wie verhält sich Sägekettenöl beim Verschleiß?


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 16:54 
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Hi,

positiv. Es schmiert und bindet wenig abrasive Schmutzteilchen.

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 14:44 
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Jetzt hab ich mehrere Touren mit dem Sägekettenöl gemacht und mir die schöne silberne Felge total eingesaut.
Wenn das Öl auf der Felge ist, ist es nicht mehr auf der Kette und kann auch nicht schmieren.
Ich habe das Öl sehr sorgfältig und dünn aufgetragen, überstehendes Öl noch abgewischt und es saut wie Teufel.

Das kann nicht der Sinn sein.
Nach gründlicher Überlegung bin ich zu der Überzeugung gekommen das Öl nicht geeignet ist.
Daraufhin hab ich die Kette pikobello gereinigt mit Nigrin Kettenreiniger. Die Kette und vor allem auch die Rollen mit einem saugfähigen Tuch abgewischt und die Kette trocknen lassen. Weil ich mir denke das die beste Haftung für das Kettenfett, (noch vorhandenes Louis weisses Kettenfett), eine trockene und saubere Kette ist. Später werde ich S100 weisses Kettenfett nehmen.
Danach dünn von beiden Seiten eingesprüht und anschließend überstehendes Fett abgewischt.
Die Kette sieht wie neu aus und hat auf den Rollen einen schönen dünnen Fettfilm.
Nach der nächsten Fahrt werde ich prüfen ob und wie viel Fett abgeschleudert wird.
Ist das zufriedenstellend werde ich dabei bleiben.
Wenn nicht werde ich zu S100 Drylube wechseln.

Hat bereits jemand damit langzeit Erfahrung?
Ich habe S100 angeschrieben wie der Verschleißschutz von Drylube zu Weissem Fett ist. Mal sehen was die schreiben.

Es hört sich vielleicht pingelig von mir an sich so um das bisschen Kette fetten zu kümmern. Aber ich möchte eine zufriedenstellende, endgültige Lösung haben um mich dann nicht mehr darum kümmern zu müssen, möglichst die nächsten Jahre.

Gruß
Hermann



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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 16:31 
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Hi,

das hast Du einfach zu viel öl aufetragen, was Du nicht austeichend entfernt hast. Ich weiß, es benötigt etwas übung.

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 16:38 
Sehe ich genau so wie Alex! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 18:03 
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Meine Erfahrungen mit Sägekettenöl sind ganz positiv.
Reinige die Kette jede 1.200 km mit eine weiche Schuheincrembürste mit WD40, trocken reiben mit ein Tuch. Nachher mit ein schmale Pinsel (8 mm) synthetische Sägekettenöl auf die Rollen auftragen. Und dann jede 500-600 km etwas Sägekettenöl auftragen. Meine originale Kettensatz (DID 520VO) hat 37.000 km gehalten, und ein neue Kettensatz (DID520VX2 mit JT-Kettenräder) montiert (175 Euro, incl. Montage). Meine Mechaniker hat diese Leistung als sehr gut bewertet.
Das Öl ist gar nicht abgeschleuderd. Die Hinterradfelge ist nur schmutzig geworden von Bremsstaub.
Mit diese Procedure bin ich sehr zufrieden, und offensichtlich die Kette auch. Ist nur eine Viertelstunde Arbeit, und macht auch Spass diese Pflege zu machen.

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Zufrieden NC700X DCT Fahrer, Arie
NC700XD, Skidmarx Hugger, Pyramid Fenderverlängerung, Gabelprotektoren, SW Motech ALU-Rack, Puig Windscheibe mit Aufsatz, Honda Hauptständer, Kühlerschutz (DIY), Bridgestone BT-023
Verbrauch: 3,05 l/100 km


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 18:29 
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Also ich nehme seit ca. 50.000 km auch nur noch mineralisches Sägekettenöl, bei sparsamen Auftrag wird da nichts abgeschleudert und die Felge bleibt bis auf ein bis zwei Spritzer sauber.
Die letzte Kette hat 30.000 km gehalten und 1 Liter Öl kosten ca. 5,- €.
Was will man mehr? :D
Wer Lust hat kann sich ja weiterhin mit der zähen klebrigen Masse aus seiner Kette rumärgern. :mrgreen:

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Gruß aus Berlin Volker

Die kürzeste Strecke zwischen zwei Punkten ist eine Gerade. Falsch
Die schönste Strecke zwischen zwei Punkten hat viele Kurven.

Meine neue Heimat http://www.honda-nc-forum.eu


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 23. Okt 2017, 21:18 
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Ich weiss nicht wie Ihr das macht.
Das Öl habe ich mit einem kleinen Malerpinsel dünn aufgetragen. Dann mit einem saugfähigen Tuch mehrfach abgewischt.
Es war nur ein geringer Rest auf den Rollen zu sehen.
Bei der Probefahrt mit geringer Geschwindigkeit war alles ok. Bei der Tour an das Steinhuder Meer hab ich deutlich mehr gas gegeben und die Felge sah aus wie Sau.

Hoffentlich wird es noch einmal schöner, dann kann ich die Sprühfettvariante ausprobieren.
Wenn das auch nichts wird kauf ich mir wieder eine Harley oder irgendwas mit Kardan.
Schei.....
Als alter Autoschlosser hab ich mich eigentlich nicht für so ungeschickt gehalten. Oder liegts am Alter?

Gruß
Hermann


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