Beiträge von tdmschurli

    In den von Unibike geposteten Wartungstabellen fällt mir eine Bemerkung (immer wieder) auf: "Wir empfehlen die Beauftragung ihres Händlers, es sei denn sie verfügen über die erforderlichen Werkzeug und Kenntnisse....!"

    Genau so ein Satz war damals der springende Punkt bei der Diskussion ob oder ob nicht die Kosten für den Motorschaden übernommen werden. Es spießte sich bei den handschriftlich eingetragenen und ohne Firmenstempel versehenen kleinen Servicearbeiten (zB Öl & Filterwechsel), welche sogar in der Betriebsanleitung genau angegeben waren. Ich konnte damals sogar die Kaufbelege für die originalen Teile wie Filter, Dichtungen, Öl und Schauben vorweisen - trotzdem versuchte der Generalimporteur genau deswegen die Garantieansprüche abzuweisen, weil woher weis ich wie Öl gewechselt wird, hmmmm??

    Wäre gespannt ob das Honda auch so handhaben würde, weil zB Ölwechsel ist ja nun wirklich kein Hexenwerk. Und ich wäre sogar noch strenger weil die Ölfilter bei mir bei jedem Ölwechsel getauscht werden - Honda schreibt's nur jedes zweite Mal vor.


    Aber wie schon erwähnt - die Dinger geh'n einfach nicht von selbst kaputt, oder??


    LG aus Wien

    Georg

    Na bumm - ich hab mir die Garantiebedingungen mal durchgelesen - da darf ein unautorisierter Schrauber ja nicht mal in die Nähe des Motorrades kommen, ohne dass nicht gleich an das digitale Serviceheftl ein Hilfeschrei losgelassen wird. Also am Besten als erstes auch gleich das Bordwerkzeug (so überhaupt vorhanden und brauchbar) entfernen damit ja kein Schraubenkopf in unautorisierter Weise berührt werden kann.

    Klar Honda sichert sich ab - wogegen eigentlich, die halten sowieso ewig. Mir ist bei den 5 Hondas welche ich bisher unter meinem Arsch gehabt habe bisher nie was von selbst kaputt gegangen - das ging immer nur mit "Nachhilfe" kaputt.


    Von denen die sich die Garantieverlängerung gönnen wollen sichert sich Honda damit regelmäßige Einnahmen für die Servicebetriebe. Aber das ist auch bei anderen Fahrzeugmarken schon gängige Praxis - am Ende kommt's immer drauf an wie man sich mit der Werkstätte versteht und wie die "Chemie" zwischen den handelnden Personen funktioniert.


    LG aus Wien

    Georg

    Ist eigentlich eh klar - gesetzliche Gewährleistung muss der Hersteller geben - da führt kein Weg herum.

    Alles was der Hersteller darüber hinaus an Garantie gibt kann und sollte der genau definieren. Natürlich darf er das den Kunden und Käufern auch mitteilen. Wie ist wie immer eine Sache der Kommunikation.

    Hatte auch schon meine Diskussionen bez Garantieansprüchen - da ist jedes Mittel recht um sich zu drücken, ja ja.....


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo!

    Nie ein Problem gehabt zu haben, immer gewogene Prüfer beim TÜV erwischt zu haben, immer Markenprodukte verwendet zu haben usw ist die eine Seite der Medaille. Oder einfach immer Glück gehabt, kamma auch sagen ;)


    Als Entwicklungsmitarbeiter einer weltweit agierenden Firma im Bereich Licht und Elektronik von und auf Fahrzeugen weis ich allerdings, dass ein Scheinwerfer immer nur mit einem bestimmten Leuchtmittel als Gesamtsystem zum Verkehr zugelassen wird. Daher war es bisher nicht zulässig in einen Halogenscheinwerfer einfach ein LED-Leuchtmittel einzubauen ohne die Zulassung des Scheinwerfers, na ja und damit die des ganzen Fahrzeugs zu gefährden.

    Natürlich wollten neben vielen No-Name Fabrikaten auch namhafte Hersteller wie eben Osram oder Philips mit nachrüstbaren LED Leuchtmitteln Geld verdienen. Da die Markenprodukte aber einen Namen zu verlieren haben, bleibt ihnen nix anderes übrig Fahrzeugserien mit ihren Leuchtmitteln nach zu typisieren, damit sie das ruhigen Gewissens als geprüft verkaufen können. Geht halt nicht so schnell und kostet natürlich auch Geld, was der Grund ist, dass die Fahrzeuge mit hohen Stückzahlen zuerst homologiert werden (wen wundert's).


    Wir haben in unserem Lichtlabor mal vergleichsweise No-Name LED-Leuchtmittel mit Halogenfassungen getestet - allein schon bei der mechanischen Vermessung der Sockel ist die Hälfte rausgefallen weil nicht ordentlich montierbar, nicht im Fokus.....usw! Und wenn's soweit gekommen ist das Licht einzuschalten.......


    Wer geprüfte und zur Fahrzeugtype homologierte LED-Leuchtmittel verwendet hat nix zu befürchten.


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo & Guten Morgen!

    Bitte nix nicht zugelassenes einbauen. Achte, wie schon vorher erwähnt wurde, auf die Zulassung durch den Hersteller des Leuchtmittels für genau dein Modell.

    Abseits der rechtlichen Konsequenzen hat das auch noch eine technische Seite: Reflektoren für Halogenlampen sind anders konstruiert wie die für LED-Leuchtmittel. Ein zugelassener Scheinwerfer muss an verschiedenen vordefinierten Punkten bestimmte Lichtwerte erfüllen. Das ergibt dann die Ausleuchtung auf der Straße. Bei dieser wird aber auch das entstehende Streulicht berücksichtigt (vor allem im Bereich der Hell/Dunkel Grenze) welches, wenn zu intensiv sehr schnell zur Blendung des Gegenverkehrs führt. Als Fahrer merkt man das einzig nur am verärgerten Aufblenden des Gegenverkehrs, selbst meint man auf einmal den Stein der Weisen sprich eine phänomenale Ausleuchtung gefunden zu haben.


    LG aus Wien

    Georg

    Hello!

    Als Idee für einen möglichen Montageort: bei meiner XADV hab ich den Halter mit zwei Selbstschneideschrauben für Kunststoff einfach an die linke Radhausverkleidung angeschraubt.

    Für den Unterdruckanschluss musst du wahrscheinlich (wie bei mir) alle Verkleidungen abmontieren. Am Ansaugflansch hab ich dann eine Unterdruckleitung gefunden wo ich ein T-Stück einsetzen konnte.


    LG aus Wien

    Georg

    Aaaaaaalsoooo, sooooo schlimm ist das auch wieder nicht. Ich hab 4 - sozusagen jedes für seinen speziellen Anwendungsfall: die XADV als Alltagsadventurebike, die KTM1190 als flottes, bissiges und spaßmachendes Tourenbike auf allen befestigten Straßen, die TDM900 als ältestes (Bj2003) einfach mein Lieblingsmotorrad und als Nachzügler eine KTM390 Adventure für Touren auf unbefestigten Wegen.

    Ich genieß das Wechseln gerne - gab sogar Tage wo ich nacheinander mit allen vier gefahren bin - ja ich bin Motorradverrückt!

    Bei uns in Österreich ist das noch dazu einfach weil wir bis zu 3 Fahrzeuge auf ein Kennzeichen anmelden können und nur für das stärkste die Haftpflichtversicherung zahlen.


    LG aus Wien

    Georg

    Ehrlich g'sagt mit einer Partnerin zu Haus die vor Angst gelähmt ist weil man(n) Motorrad fährt würde ich keine Versicherung abschließen sondern mir die Frage stellen ob sie überhaupt die richtige Partnerin ist für ein gemeinsames Leben zu zweit in unserer risikobehafteten Umwelt - oder ob dir das Fahren mit dem Motorrad wirklich soviel mehr wert ist als die Angstgefühle deiner Partnerin.

    Ich hatte auch mal eine Partnerin die Motorräder verteufelt hat - hab das Fahren für sie sogar aufgegeben, nur um dann drauf zu kommen, dass es ihr gar nicht um's Motorradfahren ging, nein - sie glaubte das Motorradfahren wäre mir wichtiger als sie.

    Hab mir dann eh nach einem motorradlosen Jahr wieder eins gekauft und war seit dem nie wieder ohne.


    Versichern kannst fast alles, es kommt nur auf die Bedingungen an. Vertrauen ist leider nicht versicherbar


    LG aus Wien

    Georg

    Überwintern - möglichst viel Fahren mit dem Alltagsadventuremoped (=XADV) bis Schnee und Eis es nimmer zulassen. Dann einfach volltanken und in der Garage auf den Haupständer stellen und Pause, ev Batterie ausbauen und laden oder mit der von der großen KTM tauschen.

    Alle anderen Mopeds mit Kunststofftank werden zumindest soweit getankt, dass die Benzinpumpe ganz mit Flüssigkeit bedeckt ist und die mit Blechtank ganz voll damit Kondenswasser uä keine Chance haben die Tankinnenseite anzugreifen. Alle stehn soweit vorhanden auf Haupt oder Montageständern, Batterien ausgebaut und eine Plane drüber.

    Hab auch schon Motorräder gut eingepackt draußen überwintert, geht auch, der Aufwand ist halt ein wenig höher.


    Ach ja ev Winterarbeiten notieren und das Moped gleich dort abstellen wo diese auch erledigt werden (=geheizte Garage bei den Eltern). Weil wenn die weiße Pracht alles zudeckt könnte der falsche Standort das jähe Ende von Arbeitsprojekten im Winter bedeuten.


    LG aus Wien

    Georg

    Ist eh klar, dass der Fahrer sich da Sorgen macht. Ich habe in meiner einspurigen Karriere schon 14 unterschiedlichste Motorräder betrieben und oft sehr seltsame Wahrnehmungen damit erlebt - aber alles ist nur Technik und konnte restlos geklärt werden. Nur nicht verwirren lassen. MM nach ist es extrem wichtig die Funktionsweise der einzelnen Komponenten zu kennen, dann erklärt sich vieles von selbst.

    LG aus Wien

    Georg