Kettenpflege mit Kettenöler
-
-
-
#32 Wer es ncht so exklusiv, teuer und kompliziert mag, holt sich einen manuellen Kettenöler, ich (und viele andere) schwören hier auf den COBRRA NEMO 2. Man schraubt ihn entweder an den Rahmen (siehe Foto) oder an den Lenker oder sonstwo hin, wo man gut rankommt, verlegt die mitgelieferte Leitung an der Schwinge entlang zum Kettenrad, füllt ihn mit Getriebeöl und dreht dann zukünftig alle 150 - 200 km während der Fahrt, vorzugsweise wegen der geringeren Kettenumlaufgeschwindigkeit bei einer Ortsduchfahrt, , eine 1/4 Umdrehung weiter. Dann tropft eine gewisse Zeit Öl auf die Kette.
Mir gefällt daran die simple Technik. Da gibt es keinen Geschwindigkeitssensor, keinen Regensensor und keine Temperaturüberwachung und was sonst noch alles miteingebaut werden muss. Bei einer Regenfahrt drehe ich eben ein bisschen früher oder ein bisschen mehr, alles machbar. Der Inhalt reicht ewig. Mag sein, das die kompliziert berechnete Beträufelung der elektronischen Kettenöler bisschen weniger Öl verbraucht, aber dafür ist der NEMO auch deutlich günstiger, quasi unkaputtbar, da könnte höchstens mal ein O-Ring ausleiern, ist mir aber bisher nicht passiert oder bekannt geworden.
Ich habe so einen manuellen NEMO seit über 5 Jahren und 25.000 km seit dem Neukauf an meinem anderen Motorrad, keine Probleme , kaum Kettenlängung. Wenn man bisschen den Markt beobachtet, findet man ab und zu auch günstige Angebote (zB Louis).
Abraten möchte ich von den vielen Billig-Klonen, die es in identischer Optik bei den üblichen Verkaufsportalen zu deutlich günstigeren Preisen gibt. die sehen zwar genau gleich aus, aber sie taugen nichts. Ich hatte für die NC auch so einen gekauft, aber nach einem Vierteljahr werden sie undicht und verlieren das ganze ÖL auf einen Schlag, weil sie ungenauer mit einem primitiveren Verstellgewinde gefertigt sind.
Ich weiss aus dem Forum meines anderen Motorrades, das das Thema "elektronischer oder manueller Kettenöler" ein ausgezeichnetes Popcorn-Thema für ausgedehnte Grabenkämpfe zwischen Verfechtern der unterschiedlichen Seiten ist: Der eine (wie ich) mag gerne die Kontrolle über seine Technik, der andere möchte das große Sorglos-Paket, losfahren und nicht mehr an die Kette denken. Nicht zu vergessen die Kettenspray-Fraktion, wobei es dann noch die Untergattung der Gar-Nicht-Schmierer gibt, die lieber jährlich die Kette wechseln lassen als mit einer versauten Felge rumzufahren.
Jeder nach seinem Gusto. Ich finde es gut, das es verschiedene Möglichkeiten gibt, seine Kette bei Laune zu halten.
-
-
#33 Heiko, wenn man sich konstant mit einer Materie beschäftigt und davon leben will, ist es klar, dass man im Laufe der Zeit das System perfektioniert. Und das ist auch gut so. Die ersten CLS Kettenöler waren afaik ohne Abhängigkeit vom Unterdruck elektronisch gesteuert, aber noch ohne Temperaturkompensation.
Mein Bekannter machte das nicht hauptberuflich, es war ein einmaliges Projekt, weil er mit anderen Unterdruck-Ölern nicht zufrieden war. Er hatte auf der Felge noch einen Magneten befestigt, um die Geschwindigkeit zu zu erfassen und zu berücksichtigen. Für die damalige Zeit und die Umstände nicht schlecht.
-
#34 Das stimmt so nicht auch die ersten CLS 200µ Öler haben die Öffnungszeiten des Magnetventils (damals keine Pumpe) nach der Viskosität des Öls (Außentemperatur) selbständig verändert und so den Ölfluss nach Einstellung konstant gehalten.
Ich wollte das Projekt Deines Kumpels auch nicht schlecht machen, man kan das halt nicht vergleichen.
Allzeit gute FahrtHeiko
-
-
-
#36 Leute,
wollt ihr zufrieden Motorrad fahren?
Oder Motorrad putzen? Und zwar die übelste Sorte: Öl, gemischt mit Strassendreck.
Die Zeit für den Einbau muss man bezahlen oder seine Lebenszeit dafür geben. Da ist CLS aber auch wieder ganz vorne dabei. Mit einer Dokumentation, die ihresgleichen sucht.Und das System ist (habe ich schon oft geschrieben) erste Sahne. Da baut nicht einfach jemand einen Topf mit Schraubdeckel und Schlauschstutzen zusammen und gibt gute Tipps. Nee, es gibt ein auskonstruiertes System miteinander zusammenarbeitender Komponenten, das EINFACH funktioniert und und einen fahren lässt, ohne an die elende Kette zu denken, oder sich die Finger daran schmierig oder kaputt zu machen.
So, das musst mal gesagt werden. Ich habe keine Aktien bei CLS, geniesse die gute Konstruktion jedoch seit Jahren an Händen, sogar mit Heizung, und Kette.RT

-
-
-
#38 Alles anzeigenLeute,
wollt ihr zufrieden Motorrad fahren?
Oder Motorrad putzen? Und zwar die übelste Sorte: Öl, gemischt mit Strassendreck.Genau das mache ich, zufrieden Motorradfahren.
Jedes Mal, wenn ich mein Motorrad mal in der Waschbox reinige, ist auch die Kette dran.
Das passiert, wenn das Motorrad aufgrund Regen in Tateinheit mit viel Strassendreck völlig eingesaut ist oder so alle 1 - 2000 Kilometer.
Dabei wird zuerst die Kette mit S100 Kettenreiniger eingesprüht.
Dann wird das Mopped gereinigt (dauert so ca. 10 - alt. 15 Minuten).
Jetzt hat der Kettenreiniger genug Zeit gehabt, den ganzen Dreck (ist aber bei regelmässiger Pflege nicht wirklich viel) anzulösen.
Nun wird das Mopped incl. Kette mit dem Hochdruckreiniger von dem ganzen Reiniger-Schmutz-Gemisch befreit.
Bevor jetzt einige Schnappatmung bekommen: Natürlich kann man einen Hochdruckreiniger benutzen, wenn man den Abstand unter Zuhilfenahme seines gesunden Menschenverstandes genügend groß hält.
Zum Abschluss wird dad Mopped mit einem sauberen Microfasertuch getrocknet - also nur die großen Flächen, bei denen das Sinn macht.
Auf dem Nachhauseweg mache ich einen kleinen Umweg, damit auch die Restfeuchte weitestgehend verschwindet.
Zu Hause sprühe ich die Kette sparsam mit S100 Kettenspray ein - SPARSAM!
Jetzt hat das Lösungsmittel bis zur nächsten Fahrt Zeit, rückstandslos zu verdampfen.
Ich habe keine vollgespritzten Felgen, ölige Anbauteile oder sonstwas.
Der Kettendurchhang wurde beim letzten Reifenwechsel eingestellt und seit dem (also seit ca. 8500 Km) ist die Kettenspannung immer nur kontrolliert worden, neu einstellen war nicht nötig.
Bin mal gespannt wie eine neue Kette, wie lange meine Kette wirklich halten wird.
Der Kettenpflegeaufwand hält sich bei meiner Methgode in sehr engen Grenzen und scheint wirklich gut zu funktionieren.
Für den Preis eine guten Kettenölers kann ich wohl ca. 2 - 3 Kettensätze kaufen und wenn meine erste Kette ca. 30000 Km halten sollte, wäre ich absolut zufrieden.
Wenn sie mit Kettenöler 40000 gehalten hätte - naja - muß jeder selber wissen...
Ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der nicht alle 1 -2000 Km bei der Moppedpflege 5 zusätzliche Minuten investieren kann, mit Kettenöler besser fährt.
-
-
#39 Bevor hier irgendwelche Mißverständnisse aufkommen.
Der User Hobbit ist seit 2013 im Forum aktiv und genauso
lange ist bekannt, daß er was mit CLS zu tun hat.
Und wenn das in den vergangenen 13 Jahren keinen gestört
hat, dann gibt es auch aktuell keinen Anlass.
In den Nachbarforen True Adventure und MT09 ist er übri-
gens auch aktiv. Und dort stört das auch keinen.
-
-
-
Hey,
dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.
Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.
Jetzt anmelden!