Letztes Jahr habe ich nach über 20 Jahren nur Auto fahren wieder mit einem 125er Roller angefangen und bin dann auf die NC gewechselt. Meine Fahrkünste bewegen sich auf Anfängerniveau, ich fahre fast noch so defensiv wie als Fahrschüler und lerne die NC immer besser kennen.
In der Stadt und auch in den umliegenden Dörfern kommt es immer wieder vor, dass herandüsende, filternde Fahrer mich auf meiner eigenen Fahrspur sehr dicht links überholen, die fahren teils wie die Henker.
In der Fahrschule letztes Jahr wurde mir eingebläut, wie gefährlich nasse Gullideckel und weiße Fahrbahnmarkierungen sind und dass die auf jeden Fall zu umfahren sind. Am besten immer, also auch bei trockener Straße. Das bedeutet speziell in der Stadt eine permanente Slalomfahrt, bei Trockenheit halte ich mich da meist nicht mehr dran. Laut Fahrlehrer gehört meine Fahrspur komplett mir und ich kann mich darauf von rechts nach links bewegen wie ich will.
Wenn ich nun lustig auf meiner Fahrspur hin und herschwenke weil ich Gullideckel umfahre und von hinten kommt einer angebraust, der mich auf meiner eigenen Spur überholen will, geht das so schnell, dass ich den gar nicht im Spiegel wahrnehme. Schwenke ich gerade nach links, während er neben mir ist, liegen wir beide auf der Nase. Ob ich dann im Recht war oder nicht bringt mir dann auch nicht viel.
Erlebt ihr sowas auch regelmäßig und wie fährt man für sich selbst am sichersten? Zumindest bei Trockenheit immer rechts bleiben und alle Gullideckel mitnehmen? Die Fahrspur mittig zu nutzen davon hat mir mein Fahrlehrer abgeraten, weil einen die Autofahrer dann weder im linken noch im rechten Rückspiegel sehen.