Beiträge von leocycle

    Als ehemaliger Hörgeräteakustiker: Richtig, man soll die Geräte soweit vertretbar tragen. Beim Tauchen vielleicht eher nicht...


    So teuer die Geräte auch sind, natürlich leidet die Technik unter der körpernahen Trageweise. Elektronik und Kunststoffe werden zerlegt, unaufhaltsam. Der menschliche Körper und seine Funktionen machen alles was wir bei uns tragen zur Wegwerfware, die Uhr tickt.


    Klar wärs bequemer und schonender sie nicht zu tragen. Akustisch nichts mitzubekommen kann durchaus noch unangenehmer sein (jedem der mal einen Knatterich ohne DB Killer an sich vorbeiziehen hatte ohne ihn vorher wahrzunehmen weiss das).


    Was kann man tun? Lautstärke individuell regeln, die Wahrnehmung unter dem Helm weicht stark von der Normalsituation ab. Die Otoplastik kann eventuell eine Bohrung bekommen um Druckgefühlen oder dem Gefühl eines verschlossenen Ohrs gegenzuwirken.


    Und letztlich: putzen, putzen, putzen - der Entropie entgegenwirken!

    Das wir alle nur zum Spass rumfahren stimmt absolut nicht. Ich fahre nicht zum Spass, ich fahre um Orte zu sehen die ich mit dem ÖPNV nicht erreiche. Ich fahre auch nicht im Kreis irgendwo rauf und runter wie ein Kind auf einem Karussell. Ich hab auch kein Auto mehr, ich will auch keins mehr. Das ist tatsächlich mein Ernst, das Bike ist mein einziges Fortbewegungsmittel neben Bus und Bahn.


    Das man die letzten 20-30 Jahre so eine Regelung nicht gebraucht hat ist für mich in etwa vergleichbar mit "Wir haben nie Ventlatoren oder Klimaanlagen gebraucht" oder "Früher wars auch heiss". Nee, wars SO nicht, ist gelogen. Zahlen und Fakten, da werden aus Suppe Nüsse gemacht, die harte Realität: Die Welt wird heißer. Und mir graut ehrlich vor den nächsten Hitzewellen wo mich mein Sozialleben dazu drängt mich irgendwo zu treffen wo mein Schädel im Helm weichgekocht wird. Ich habe ein Recht auf ein gesundes Leben und körperliche Unversehrtheit, es gehört nicht irgendwelchen korrupten Spinnern die jede industrielle Revolution im Energiebereich verhindern die ihre persönliche Dritt-Villa gefährden könnte. Ich bin sozial tatsächlich so unbequem das mir Überreiche völlig egal sind.


    Lane Split für alle Zweiräder, wer im Auto sitzt kann zurückstecken und hat den Vorteil luftig mit kurzen Hosen viel zu viel Tonnage für eine Einzelperson durch die Gegend zu schieben. Die Person kann warten und Aufmerksamkeit kann und muss erwartet werden.

    Keyless fällt eher unter "will ich das", sehr persönliche Entscheidung.


    Erinnert mich an das Florida Trip Video von "Doodle on a Motorcycle". Sie war irgendwo vom Hotel losgedüst, und später am Tag an ne Tanke gefahren. Bike aus.....und Bike aus. Sie hat den Keyfob im Hotel vergessen, und das Bike wäre eventuell mit einem Zahlencode auch zum Starten zu bewegen gewesen - aber den kannte sie nicht (und ihr Harley Händler ebenso nicht). Hat sich dann mit ner Mitfahrgelegenheit und mehreren verschwendeten Stunden gelöst.

    Meine Lösung ist das ich auf dem Weg zum Haus meine Tasche abtaste und mich frage ob ich den Schlüssel abgezogen habe, dann ein paar Schritte die Straße in die andere Richtung mache und alle Taschen durchgehe, den Schlüssel finde, nachsehe ob der Topcase Schlüsselbund mit den Schloss-Schlüsseln auch drin ist, kehrtmache und wieder zum Haus gehe. Dann erinnere ich mich dran das ich was zu Essen irgendwo mitgenommen hatte und hole das aus dem Topcase. Dann wieder zum Haus. Dann erinnere ich mich daran das in den Klicker von dem Drybag im Frunk noch das Navi steckt und das ich es besser mich hochnehme. Dann wieder zum Haus und Ende.


    Funktioniert immer!

    Im Helmfach schleppe ich Ketten- und Scheibenbremsen-Schloss mit, Werkzeug, Reifenflickzeug, einen Kompressor, ein Trauma Kit, und kleineres nützliches.

    Weil das aber nicht zu managen war und eh immer als Paket im Bike bleibt hab ich mir einen 20L Kunststoff-Drybag gekauft. Da werfe ich einen Silic-Gel-Beutel rein damit alles tutti bleibt und rolle ihn zu. Das Ding passt perfekt ins Helmfach und ist im Fall der Fälle mit einem Griff entfernt.


    Falls ich will kann ich den Inhalt immer noch entnervt ins Helmfach entleeren und hab einen Drybag zum umschlingen falls nötig.

    Ich hab meine zweimal umgelegt....einmal auf Rasen zum Testen...und einmal bei 4 km/h als mir die Kupplung abhanden kam, das gab nicht mal Kratzer. Allerdings hab ich mir beim zweiten Mal helfen lassen, die Stelle war ungünstig.


    Fast viel katastrophaler wenn man an der Tanke irgendwie die Position des Seitenständers mental vergurkt weil man gerade zerebral entgleist....das nicht-hinlegen aber krampfende Pusten und Muskeln zerren ist fast schlimmer als die Maschine wirklich umzuwerfen.


    Ja, das ist alles richtig. Allerdings ist der Verstoss in Schweden eben nicht an das Kennzeichen sondern an den Fahrer gebunden. Dieser muss festgestellt werden - und zwar direkt bei Begehen der Straftat. Dies ist der schwedichen Polizei seit 2002 (!!!!!!) nicht ein Mal (!!!!!!) gelungen.

    Die Identität des "Ghostrider" ist praktisch zu 100% sicher Patrick Fürstenhoff, jedoch nie bestätigt direkt nach den Taten.

    Das meinte ich mit Zahnlos, denn letztlich ist es das.

    Ich finde es - im total positiven Sinne - überraschend gut das wir hier so eine kollektiv positive Einstellung zur Verfolgung von Straftaten haben. Gibt mit Sicherheit Foren wo das ganz anders diskutiert wird. "Ghostrider" Fans, etc.


    Gut das wir hier eine Gesetzgebung haben die nicht so zahnlos ist das Straftäter damit wie in Schweden praktisch unbehelligt davonkommen.

    Erstmal danke das Du defensiv fährst - damit bist Du den angesprochenen Problemfahrern um Längen voraus. Die bleiben aber dauerhaft gefährlich, da können wir leider nichts dran ändern.


    Was Gullideckel und Markierungen angeht, hilft Dir das Wetter und die aktuelle Fahrsituation. Trockene Straße macht kaum Unterschiede, hast Du schon bemerkt - außer Du würdest wirklich über eine blanke Metallfläche in die Kurve fahren oder darauf beschleunigen. Im normalen Stadtverkehr fährt man da keinen Slalom, wozu auch. Du machst beim Geradeausfahren ja keine Burnouts, was sollte deine Bodenhaftung stören wenn Du über einen Gully oder eine Markierung fährst?


    Bei Regen ist es eher die Frage ob Du nur drüberrollst oder beschleunigst. Da bin ich bei großen Markierungen und besonders bei über Kreuzungen verlaufenden Straßenbahnschienen sehr vorsichtig.


    Wo ich fahre - ich halte mich links, rechts oder in der Mitte auf. Nur nicht dauerhaft, das macht Autofahrer nachlässig. Ich suchs mir aus wo es mir und meinem Bedürfnis nach Sichtbarkeit gerade passt. In Wohngegenden meist eher links um Dooring zu vermeiden.


    Zu den speziellen Kandidaten: Wie auf der Skipiste sind DIE dafür verantwortlich keinen Mist zu bauen. Wenn Du nicht ständig rumeierst werden die sich auch wagen an Dir vorbeizuziehen. Ich finds auch eklig weil man vielleicht bei einer roten Ampelphase auch mal mental am Blumenpflücken ist und dann kommt einer vorbeigezogen als wär schon grün.