Als ehemaliger Hörgeräteakustiker: Richtig, man soll die Geräte soweit vertretbar tragen. Beim Tauchen vielleicht eher nicht...
So teuer die Geräte auch sind, natürlich leidet die Technik unter der körpernahen Trageweise. Elektronik und Kunststoffe werden zerlegt, unaufhaltsam. Der menschliche Körper und seine Funktionen machen alles was wir bei uns tragen zur Wegwerfware, die Uhr tickt.
Klar wärs bequemer und schonender sie nicht zu tragen. Akustisch nichts mitzubekommen kann durchaus noch unangenehmer sein (jedem der mal einen Knatterich ohne DB Killer an sich vorbeiziehen hatte ohne ihn vorher wahrzunehmen weiss das).
Was kann man tun? Lautstärke individuell regeln, die Wahrnehmung unter dem Helm weicht stark von der Normalsituation ab. Die Otoplastik kann eventuell eine Bohrung bekommen um Druckgefühlen oder dem Gefühl eines verschlossenen Ohrs gegenzuwirken.
Und letztlich: putzen, putzen, putzen - der Entropie entgegenwirken!