• #301

    Hallo Thomas. Beschreibe doch mal DEINE METHODE.

    Wenn die so einfach ist, wie du es in Aussicht stellst, könnte das für viele hier hilfreich sein - mich eingeschlossen. Die Aktion mit dem Reifenmontiergerät habe ich ja an anderer Stelle beschrieben.

    Ich freue mich auf deine ausführlichen Ausführungen. Passt doch sicher in meinen Thread zu dem Thema : Klick

    Ich meine das übrigens wurkluch so, es interessiert mich brennend. Aus- und Einbau der Räder ist eigentlich kein Problem gewesen. Lediglich die eigentliche Demontage/Montage der Reifen war für mich echt eine Herausforderung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Fraenker ()

  • #303

    Fraenker


    Ich habe irgendwo Fotos wie ich montiere.

    Allerdings muss ich dich in sofern enttäuschen das meine Methode etwas ungewöhnlich ist.

    Ich verwende z.B. einen Pneumatikzylinder mit dem ich den Reifen vom Felgenhorn drücke,

    diesen dann aber nach alter Manier mit drei Montierhebeln und Felgenkantenschützern ab-

    hebele.

    Damit es besser flutscht benutze ich einfache, leicht verdünnte Schmierseife.


    Zum Aufziehen drücke ich den Reifen mit dem Zylinder zusammen und fixiere den zusammen-

    gedrückten Reifen mit langen, stabilen Kabelbindern. Das Aufziehen ist so tatsächlich ein Witz.

    Dazu brauchst du nicht einmal ein Montiereisen. Etwas ausrichten, runterdrücken und den

    Reifen mit den Knien in der Felgenmitte halten, schwupps drauf. Ist der Reifen drauf löse ich die

    Kabelbinder.

    Das funktioniert sehr gut mit einem zurechtgeschliffenen Schraubendreher mit dem ich die Rast-

    nase zurückdrücke.


    Wie ich schon öfters schrieb, ich bin ein Bastelfritze und habe Möglichkeiten die nicht jedem zur

    Verfügung stehen. Ich habe Fotos davon aber ich glaube die sind noch älter und ich habe die

    Methode verfeinert. Bin schneller geworden.


    Ich werde sie suchen und hier spätestens morgen einstellen.


    -----------------------------------------

    Habe doch noch etwas gefunden

    Deshalb hier im Nachtrag noch ein paar Fotos


    Leider sind die Fotos aus der Anfangszeit. Um nicht zuviel Verwirrung zu stiften hier nur das nachvollziehbare.

    Besser als nicht's

    R1: Abdrücken mit Pneumatikzylinder, R2: abhebeln der 2ten Wulst

    R3: Reifen mit Kabelbindern

    Um die Kabelbinder anzulegen drücke ich mit dem Pneumatikzylinder die beiden Wülste gegeneinander

    und zurre direkt vor der Spannbacke einen Kabelbinder fest.

    Anfangs habe ich nicht genug Kabelbinder genommen und die Wülste lagen nicht rundherum aneinander

    was das Aufziehen unnötig erschwerte.

    Wenn die Wülste aneinander liegen ist das Aufziehen ein Kinderspiel und beide Wülste in einem Abwasch

    auf die Felge gezogen.

    R4. Wuchten, Bohrmaschinenschraubstock mit Prisma, 20ger Welle



    Nächstes Mal mache ich noch einmal eine Fotoserie, damit mein Vorgehen verständlich wird, versprochen.


  • #305

    Upps, ich meinte die Rastnase bzw. den Rasthaken des Kabelbinders.

    Wenn man die zurückdrückt kann man Kabelbinder wieder öffnen und

    wiederverwenden.

    Die von mir verwendeten Nylonkabelbinder, die 50cm lang und 8mm breit

    sind haben tatsächlich ihren Preis.

    Da lohnt sich die Wiederverwendung tatsächlich.


    Da ich ja Lipper bin und man diesen Geiz und Sparsamkeit nachsagt muss ich

    ja wissen wie man einen Kabelbinder mehrfach verwendet.

    Bloss nicht's wegschmeissen was man noch wiederverwenden könnte.^^


    Die Legende sagt übrigens Lipper seien wegen ihres Geizes ausgewiesene Schotten. ;)

  • #306

    Deswegen habe ich inzwischen vorwiegend wiederverschließbare Kabelbinder. Der Kopf ist zwar ein bisschen größer, geht aber trotzdem gut. Für die normalen gibt's auch Anwendungsbereiche.

    Viele Grüße,

    Michael

  • #307

    Ja, die sind nicht schlecht und manchmal sehr praktisch und nützlich. :thumbup:


    Aber mit der garantierten Haltekraft bzw. Zugfestigkeit die ich für die

    Reifenmontage brauche habe ich nichts derartiges gefunden. ;(

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