Ich hab früher als wir Anfang der 90er eine NVA MZ hatten auch die Komplette Bremse zerlegt, auch die Bremszange. Das Bremsflüssigkeit gefährlich sein soll wusste ich nicht. Mir wurde nur der Umstand erklärt das die hygroskopisch ist und daher altert. Ich hab das Zeug jedenfalls auch an den Händen gehabt und nichts negatives feststellen können. So ätzend ist die dann wohl doch nicht.
Voigt Moto Technik - Lenkererhöhung
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#62 Bremsflüssigkeit ist aggressiv, aber wasserlöslich. Besser ist, sie gar nicht erst mit Oberflächen in Kontakt kommen zu lassen. Wenn ja, hilft großzügiges Abspülen mit klarem Wasser.
Wer rechtzeitg abdeckt und vorsichtig umgeht, spart sich halt die Abspülerei. Ein Tropfen Bremsflüssigkeit auf der Hand löst keinen spontanen Tod aus - dann Schleimhäute (Augen, Nase, etc. ) berühren, wird problematischer.
"Früher" hat man auch Asbestplatten einfach abgeschlagen - heute kennt man halt die Risiken.
Ich decke auch nur mit saugfähigem Textil ab - und Einweghandschuhe trag ich ebenfalls, warum auch nicht.
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#63 So, nun habe ich heute Vormittag das empfohlene Isopropanol besorgt, eine Spritze (ohne Kanüle) damit aufgezogen und das Scheißerchen ordentlich damit eingejaucht. Es bewegt sich auch minimal in der Halterung, aber ich habe es nicht rausbekommen. Gefühlt habe ich mir fast beide Daumen gebrochen. Mit einem Werkzeug hebeln wollte ich nicht, um nicht abzurutschen und gar noch die Bremsleitung zu beschädigen.
Vielleicht wäre es noch eine Option, die vordere rechte Verkleidung abzubauen, um besser ranzukommen, keine Ahnung. Gerade herrscht einfach nur Frust und Ernüchterung.
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#65 Nimm Bitte etwas Balistol, sprüh es zwischen dem kleinen Scheißer und der Metallhalterung und mal gute 5 Minuten einwirken lassen.
Dann an der Bremsleitung langsam ziehen, keine Angst die reißt nicht !
Der kleine Scheißer hat auf seiner Länge der Achse eine Öffnung....
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#67 Mein Vorschlag in Verbindung mit Bremsflüssigkeit Handschuhe anzuziehen wurde
hier ja etwas kontrovers diskutiert.
O.k. wenn ich so überlege wie oft ich in meinem Leben auch beruflich bedingt mit
Ölen, Lösemitteln etc. in Verbindung gekommen bin..... und trotzdem lebe ich noch.
Ich habe halt die sicherste Methode empfohlen und deshalb die Verwendung von
Handschuhen vorgeschlagen, kann so falsch nicht sein.
Eins ist sicher, egal welche Flüssigkeit wir an die Hände bekommen, unsere Haut
resorbiert einen Teil jeglicher Flüssigkeit so das sie in den Kreislauf gelangt.
In wie weit das dann schädlich ist und wie schnell unsere Nieren eventuelle Giftstoffe
wieder ausscheiden steht auf einem anderen Blatt.
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#68 Heute habe ich es mit der empfohlenen Methode mit ein paar Tropfen Ballistol auf den Gummipfropfen "Scheißerchen" versucht und es ließ sich direkt und ganz leicht aus der Halterung lösen und auch wieder einsetzen.
Der Bremsschlauch meiner RH23 ist allerdings trotzdem so kurz, dass er sich (bei vollem Lenkeinschlag) nur wenige Millimeter hochziehen lässt, das reicht vorn und hinten nicht für 2-3cm. Der Schlauch war frei und ich habe richtig kräftig gezogen, keine Chance.
Ich weiß auch nicht, ob die Mechaniker im Werk beim Zusammenbau den Schlauch oben beim Anschluss an den Ausgleichsbehälter von Hand nach Augenmaß kürzen oder ob es ein Standardbauteil ist, an dem nichts mehr händisch verändert wird.
Ersteres würde bedeuten, dass es je nach Einkürzen bei der einen RH23 klappt und bei der anderen nicht. War jetzt nur so ein Gedanke, weil mir nicht klar ist, was ich sonst noch hätte übersehen können.
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#70 Alles anzeigenDie Schläuche werden bei einem Zulieferer vorkonfektioniert und die Länge
wird nur um wenige mm schwanken.
Danke!
Hm, dann weiß ich auch nicht weiter. Eine weitere Befestigung des Schlauchs weiter unten, die man vielleicht noch lösen muss, habe ich auch nicht entdeckt.
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