NC 750 X ab Modelljahr 2021 in der Presse

  • #81

    Selbst fahren und entscheiden, ob das Fahrwerk passt oder nicht. Kann die Kritik nicht bestätigen, auch wenn so ein Tester sicher ein deutlich versierterer Fahrer sein mag. Es muss meinen Ansprüchen genügen und das tut es. Ist eben vergleichbar mit einem Nakedbike in der +/- 700 ccm Klasse. Nix besonderes, aber auch weit weg von stressanfällig. Wer sie probefährt und dann so ein Urteil trifft - in Ordnung. Für mich war die Entscheidung, die Federwege zu kürzen, total nachvollziehbar. Durch Rückzug der S und der geplanten Einführung einer Transalp - wie auch immer sie heißen wird - leuchtet die Positionierung als zugänglicher Crossover ein. Kein Modell passt für jeden. Kleine Menschen beschweren sich über die hohen Mopeds, die Großen über die niedrigen. Und praktikable Modelle für Kurzbeiner gibt es kaum, sind mir zumindest nicht bekannt. Auch international gibt es viele kleinere Menschen, denen das entgegenkommt. Mein Cousin in Italien hat sie sich auch geholt, gerade weil sie nun so ist, wie sie ist. Ich ebenso. So leid es mir für alle tut, denen die RH09 nicht gefällt, so sehr freue ich mich für alle, denen es mit der RC90 so erging. Wie gesagt, selbst fahren und dann entscheiden.

    Von 2016 bis 2018: Honda NC750S 2016

    Ab 2021: Honda NC750X DCT 2021

  • #82

    Wenn die Räder durch zu geringen Federweg auf schlechten Straßen auch nur für Millisekunden die Bodenhaftung verlieren ist das grade in Schräglage nicht lustig und mach keinen Spaß zu fahren.

    Das ist auch der Grund warum im Gelände vergleichbar riesige Federwege benötigt werden.

    Und schlechte Straßen haben wir in D ja nun wirklich reichlich vor allem die Nebenstraßen mit vielen Kurven auf denen das Motorradfahrern besondern Spass macht.

    Wer natürlich BAB und Bundesstraßen bevorzugt wird auch keine Schwierigkeiten mit zu geringe Federweg haben, im Gegenteil es fühlt sich stabil an.

    Das es aber machbar ist auch mit langen Feldwegen überall satt auf der Straße zu fahren beweisen andere Motorräder.

    Erfahrung ist das Wissen welches man hat, kurz nachdem man es gebraucht hätte.

  • #83

    Deswegen kauft sich jeder am besten das Motorrad, welches zu seinen Ansprüchen passt. Das Fahrwerk der NC ist absolut solide und ganz sicher nicht gefährlich. Die richtig schnellen Leute greifen zu einem anderen Moped. Das heißt nicht, dass man nicht auch mit der 21er ausreichend flott um die Kurven wedeln kann. Die Ausrichtung im Vergleich zur RC90 zielt eben umso mehr auf die entspannte Runde auf der Straße. Für groberes Terrain gibt es deutlich besseres, auch im Vergleich zur RC90.

    Von 2016 bis 2018: Honda NC750S 2016

    Ab 2021: Honda NC750X DCT 2021

  • #84

    Ich habe den Test gelesen und habe keine Stelle gefunden, an der das Fahrwerk als "gefährlich" eingestuft wurde.

    Sicherlich sind zwei cm weniger Sitzhöhe als bei der Vorgängerin für einige ein Kaufargument, aber leider hat die aktuelle NC auch in der Wertung "Komfort" zwei Punkte gegenüber den beiden früheren Tests eingebüßt (jetzt nur noch 3 von 5).

    Gruß Winterfahrer


    Ein guter Mann auf einer NC 750 X - das kann für weit
    mehr als 25.000 km eine optimale Kombination sein.
    (frei nach F.J.S.)

  • #85

    Ja, ich habe das Zitat "in Stress" bewusst mal überspitzt gekontert. Wenn man Stress hat, passieren schneller Fehler. Man behält nicht die komplette Kontrolle, man reagiert eher falsch, man ist nicht zuverlässig bei der Sache. Das sehe ich bei der NC einfach nicht. Ist aber auch meine subjektive Einschätzung und das darf natürlich jeder anders sehen. Ebenso meine Wortwahl darf man gerne als übertrieben ansehen - ich finde die Formulierung "in Stress" ja ebenso übertrieben. Die NC ist nicht fehlerfrei, gerade beim Fahrwerk natürlich auf der simplen Seite. Es ist mein 9. und insgesamt komfortabelstes Motorrad. Daher finde ich eine so durchschnittliche Bewertung nicht argumentierbar und es rückt diesen guten Allrounder in ein völlig falsche Licht. Ist auch immer die Frage, wie man Komfort definiert. Aber ich wiederhole mich - alles subjektiv. Der Tester, dem ich am meisten Vertraue bin ich selbst. Nicht mehr, nicht weniger möchte ich sagen. 😉👍

    Von 2016 bis 2018: Honda NC750S 2016

    Ab 2021: Honda NC750X DCT 2021

  • #86

    Also ich muss auch sagen, dass ich die NC, soweit ich das nach knapp 300 Kilometern sagen kann, bei Weitem nicht als unkomfortabel oder gar „schwammig“ beurteilen würde. Das Fahrwerk macht für mich genau das, was ich von einem Fahrwerk in der Klasse und mit einer Leistung von 58 PS erwarte! Wie gesagt, 58 PS, nicht 75 PS, nicht 88 PS - sondern 58 PS!


    Klar, meine AT-AS spielt in einer anderen Liga, aber genau diese Liga will ich ja nicht mehr, deswegen wechsle ich ja auch.


    Das Fahrwerk ist für den Preis, für diese Klasse und erst recht für den Einsatzzweck für den die NC vorgesehen ist völlig ausreichend dimensioniert. Rennen fahren, ins Gelände oder auf Schotterstraßen möchte ich mit der NC nicht und mit den 58 PS ist das Fahrwerk glaube ich niemals überfordert.


    Außerdem bin ich der Meinung, dass nur weil ein Fahrwerk 20 oder 30 mm mehr Federweg bietet, dieses Fahrwerk auch automatisch besser sein muss.


    Die NC ist für mich der derzeit beste Allrounder in einer Preisklasse bis ca. € 10.000,00 und ich wüsste derzeit kein anderes Bike in der Preisklasse welches meine Erwartungen alles in allem besser erfüllen würde wie die NC 750X! Abstriche muss man bei diesem doch recht kleinen Budget immer machen, die Frage ist für jeden Einzelnen doch nur, mit welchen Einschränkungen kann ich am Besten leben und umgehen.

  • #87

    Nur leider wird die NC X von Honda als Enduro deklariert aber auf dem ersten Feldweg weiß man das das gelogen ist🧐


    Nein das Fahrwerk ist auf guten Straßen auf gar keinen Fall überfordert nur wenn die Straßen schlechter werden wird es ungemütlich und bei sehr schlechten Straßen schon fast gefährlich wenn man zu schell sein sollte.

    Erfahrung ist das Wissen welches man hat, kurz nachdem man es gebraucht hätte.

  • #88

    Also, wir haben leider sehr viel schlechte und kaputte Straßen mit sehr vielen Löchern und Rissen hier in der Gegend und ich hatte niemals das Gefühl, dass die NC, auch bei etwas höheren Geschwindigkeiten, auch nur ansatzweise damit an ihre Grenzen gestoßen ist bzw. überfordert war. Gefährlich war es bzw. wurde es nie und nimmer.

  • #89

    Also ich bin die neue ein Tag lang gefahren, zwar nicht Offroad, aber auch asphaltierte Nebenstäßle, Feldwege und Betonplatten und fand das Fahrwerk sehr gut und definitiv besser als das meiner 2016 NC750S. Und ich fahre ja bereits mit meiner auch gerne flott über asphaltierte Buckelpisten. Da stellt sich bereits meine alte NC besser an als eine MT07, und ich habe mich auch auf einer Tracer900 weniger sicher gefühlt, aber da hätte man vielleicht noch was mit der Einstellung regeln können.
    Ob die Versys 650 ein so viel besseres Fahrwerk hat? Der größere Federweg könnte im Gelände etwas mehr Reserve bringen, aber auf Asphalt bringt das eher weniger.

    Bezweifle das die NC schwammiger ist, es sei denn der Journalist gehört zu dieser Blenderfraktion und wenn es nicht das trendige Upsidedown ist dann muss es ja schlechter sein.

  • #90

    Für mich ist das serienmäßige Fahrwerk der RH09 eindeutig besser als dasjenige der RC72 aus 2014. Die 3 cm weniger Federweg haben sich bei mir bisher nicht negativ bemerkbar gemacht. Und die 12 cm Federweg habe ich bisher noch nicht in vollem Umfang in Anspruch genommen bzw. nehmen müssen. Auch mit verschiedenen Geschwindigkeiten auf Buckelpisten habe ich mich immer sicher gefühlt und die Maschine hat jederzeit das gemacht was ich wollte.

    Gruß Winni

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!