Habt Ihr keine Angst...

  • #2.941

    Ja, ich habe auch Angst! Ich habe Angst vor kleinkarierte nazistische Iiiten, die mit Mororov Koktails Brandanschläge gegen unsere freiheitliche Grundordnung und gehen christliche und menschliche Werte begehen. Das sind die, die wirklich einen Bürgerkrieg anfangen wollen. Das mit den Flüchtlingen auch Verberecher und Terrorristen kommen ist war. Aber davon hatten wir vorher auch scho viele. Wer glaubt, dass man das mit Hetze und Diskriminierung besser lösen kann, der sollte doch mal nach Belgien oder Frankreuck gucken. Dort haben sich die Probleme in Gettos exotentional aufgeschaukelt und in Gewalt entladen. Das heist jedoch nicht, dass man Terror, Gewalt und Verkrechen tollerieren darf. Auch dürfen weder Behörden noch Polizei, Politiker und Medien ihre Augen davor verschliessen. Aber die Gesetze gelten für alle. Niemand steht über dem Gesetz. Selbstjustitz is in unserem Land per Gesetz ausdrücklich verboten. Ich vertraue darauf, dass dies Probleme in unserem Land gelöst werden. Bis jetzt hatten wir noxh nicht viel Probleme. Ich mache mir Sorgen, dass wegen der Besorgnis über die hochgeputschen Probleme eine neue Patei an die Macht kommen könnte, die ausser Abschottung genau das Gegenteil von dem will, was ich will. Die die Frauenrechte beschneiden wollen. Die die Arbeitnehmerrechte abschaffen wolle und unser Land im internationalen Handel isolieren wollen. Sie wollen das Mittelalter wieder einführen. Das währe der direkte wirtschaftliche Abstieg. Ich habe Angst davor, dass das der Anfang vom vierten Reich währe. Das Dritte Reich haben die Deutschen nur knapp überleb. Ein viertes Reich währe das Ende.


    Gerd

  • #2.942

    sin_moto: Da muß ich Dich korrigieren: Ich bin kein Stammwähler, ich bin Wechselwähler. Seit Jahrzehnten. Wenn Wahlen so langsam in die Nähe kommen beschäftige ich mich intensiver mit Politik, aber auch im Alltag halte ich ständig meine Augen offen, um meine Meinung immer wieder in Frage stellen zu können und sie ggf. zu ändern. In Folge habe ich schon CDU, FDP, SPD und die Grünen gewählt. Natürlich habe ich auch neue Kräfte wie die Piraten oder die AfD erwogen. Nur sind diese beiden Parteien so eine Art politische potemkinsche Dörfer: Nach Außen machen die was her und greifen wichtige Themen auf - nur steht nichts, aber auch gar nichts dahinter (wobei die Piraten so ehrlich waren, das ganz offen auch so zu publizieren). Keine Lösungen, nicht einmal Lösungsansätze. Die schon länger etablierten Linken machen es grundsätzlich auch nicht anders, sind aber näher an der Realität.



    Gruß Michael



    P.S.: Wer austeilt, muß auch einstecken können. Also muß es auch erlaubt sein die Populisten der AfD Affen für Dummerland zu nennen.

    Mein Durchschnittsverbrauch:

  • #2.943

    Gestern waren wir auf der goldenen Hochzeit der Großeltern meiner Frau. Zum ersten mal hat die Großmutter davon ein wenig erzählt, wie es damals war, als sie im zweiten Weltkrieg flüchten mussten. Uns wurde allen schlagartig wieder vor Augen geführt, wie wichtig es ist, den flüchtenden Menschen zu helfen. Entscheidend dabei ist, dass man die Mehrheit der wirklich Bedürftigen von der Minderheit der "Ausnutzer" trennt und auch so behandelt.


    Mir sind Aussagen zu der Flüchtlingsflut immer zu pauschal. Die AfD kann demokratisch gewählt werden. Wer das möchte, soll es selbstverständlich tun. Ich hoffe nur, dass diese Menschen sich das Programm komplett durchlesen und vor Augen führen, was das alles bringen würde. Ja, es fällt schwer sich in die politische Welt hineinzudenken und die Wahl ist immer nur ein schwieriger Kompromiss. Für mich zielen die teilweise sehr pauschalen und abgrenzenden Forderungen der AfD sehr stark auf eine Isolation Deutschlands ab. Das entspricht nicht meiner Einstellung. Teils einfache Stammtischparolen und die fehlende aktive Distanzierung zu rechts gerichteten Gruppen runden das Bild für mich persönlich ab. Aber nochmal, es ist ein freies Land und die Demokratie wird es schon richten.


    Wie würde Deutschland wohl aussehen, wenn die AfD regieren würde? Was wäre dann besser? Ein Land ohne Flüchtlinge und ohne europäische Anbindung? Und was genau bringt uns das dann? Wer macht die Jobs, die sonst keiner mehr machen möchte? Aber unsere Produkte möchten wir gerne weiterhin in diesen Ländern absetzen. Ist doch klar, oder?! Wir möchten natürlich auch gerne dort günstig produzieren lassen. Textilien aus heimischer Produktion sind ja so teuer ...


    Ich lebe in einer Region, in der Multikulti normal ist. Gibt wie Überall von Stunk bis Harmonie alles. Neulich hat der Dachdecker erzählt, dass er keine Azubis mehr findet, weil die Jugendlichen keine Handwerker mehr werden möchten. Alles hat wie so oft seine zwei Seiten. Mir ist Vielfalt eben lieber, als Einfalt. Aber jedem das Seine. Jeder hat die Wahl.


    Menschen, die Fremden misstrauisch gegenübertreten, sind meist die, die keine Fremden kennen. Eben weil sie diese nur aus der Entfernung betrachten oder sich nicht auf ein Gespräch einlassen und daher im wahrsten Sinne nicht mitreden können. Leider machen diese dann nur zu oft den Mund am weitesten auf. Ach, die Fremden sprechen euch ja auch nicht an? Im Gegenzug führt es eben meist dazu, dass auch die "Fremden" sich nicht trauen auf Deutsche zuzugehen. Beides passiert gleichzeitig. Für Flüchtlinge sind wir auch fremd, nur mit dem Vorteil für uns, dass wir eben ein Heimspiel haben und es deswegen die deutlich komfortablere Situation ist. Parteien wie die AfD zeigen den Einwanderern dann umso mehr, dass es sich nicht lohnt, auf Deutsche zuzugehen. "Die wollen uns ja eh nicht." Klar ist ein Gast erst einmal Gast und hat sich zu benehmen, wie wir das für richtig halten. Sehe ich prinzipiell auch so. Umso mehr schäme ich mich, wie sich manche Leute im Auslandsurlaub benehmen ... Und von dort kennt man es auch von sich selbst, wie schwer es ist auf Menschen zuzugehen, die nicht im Tourismus beschäftigt sind und meine Sprache nicht sprechen. Wie schwer muss es dann erst sein als Bittsteller in einem solchen Land zu leben? Anpassen? Wie? Die Deutschen gehen mir oft aus dem Weg. Zudem muss ich nebenbei verdauen, dass ich in widrigsten Bedingungen hierher gekommen bin, weil man meine Familie verfolgt hat oder meine Kinder jeden Tag Angst vor Bomben haben mussten. Wie schön, dass mein Sohn soetwas nur von Lego Star Wars kennt!


    Ja, fremde Kulturen sind oft nicht einfach zu verstehen. Und es ist wichtig, dass die hier regelnden ethischen Werte gelebt werden. Das geht aber nur durch Verständigung. Dann verstehen wir vielleicht auch vieles besser. Und es gibt auch sicherlich Dinge, die uns bereichern würden. Extreme Einstellungen sind sowohl von deutscher, als auch ausländischer Seite immer Fehl am Platz.


    Ich möchte auch nicht mit einem deutschen Grabscher oder gar Vergewaltiger in einen Topf geworfen werden, nur weil ich auch deutsch bin. Gleiches sollte man auch nicht mit Fremden machen. Nur weil einer von 1000 kriminell ist, kann man nicht die anderen 999 in Sippenhaft nehmen. Das wäre mehr als ungerecht. Unter Deutschen gibt es Idioten, unter Ausländern gibt es Idioten. Aus beiden Lagern gehören genau diese Leute "ausgesperrt". Ausländische Straftäter müssen natürlich sofort zurück. Nordafrikaner, die nur mindere wirtschaftliche Gründe haben natürlich auch. Aber alle anderen, die echte Gründe haben sind für mich immer herzlich willkommen.


    Wenn das klappt, dann haben wir eine tolle Gesellschaft. Amen.


    P. S.: Ich wähle stets nach der Lektüre der Wahlprogramme. Bis auf rechts(populistisch) ist da das Rennen immer offen.

    Von 2016 bis 2018: Honda NC750S 2016

    Ab 2021: Honda NC750X DCT 2021

  • #2.944


    Genau das. Jetzt muss es nur noch in der Praxis, ohne Angst davor nicht politisch korrekt zu handeln, umgesetzt werden. :idea:

  • #2.945


    Was ist mit den Idioten unter den Deutschen? Wann werden die endlich "ausgesperrt"? Oder interniert, z.B. in Pegidistan.



    In Deutschland hat keiner Angst davor, nicht politisch korrekt zu handeln. Wenn es handfeste gesetzlich begründete Ausweisungshindernisse gibt, müssen sich die Behörden daran halten, oder soll diese ständige Nörgelei bzgl. politisch korrektem Handeln ein verkappter Aufruf an die Behörden zu Gesetzesbruch sein?



    Ohnehin muß hier mal festgestellt werden, dass die überwiegende, schweigende Mehrheit der Deutschen (das Volk, nicht die laute Minderheit) noch nie ein Problem mit wegen politischer Korrektheit nicht erlaubten Aussagen und Taten hatte.
    Nur die, deren Ansichten schon immer rassistisch, chauvinistisch, misogyn und homophob waren und für die unsere liberale Gesellschaft immer ein wenig fremd blieb, fühlen sich nun durch die verbalen Grenzverschiebungen der neuen Partei befreit und ermuntert, bei jeder Gelegenheit ihren Grundgesetz-verachtenden Schmonz abzusondern.
    Manche fühlen sich sogar zur handfesten Aktion ermuntert. Wertkonservativ und zum Erbrechen.

    :laughing-rolling:
    Sigi
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    3 Mal editiert, zuletzt von Sigi64 ()

  • #2.946


    Das musst du die dafür zuständigen Leute an der Macht fragen. :geek:

  • #2.947


    Hallo Sigi64;


    so gerne ich Dir zustimme, so gibt es doch einen kleinen Unterschied zwischen Bürgern (mit Bürgerrechten - auch wenns Idioten sind) und "Gästen", die nur Gastrechte genießen. Es war schon immer ratsam, sich als Gast ordentlich zu benehmen, damit man nicht plötzlich vor der Tür steht. Familienmitglieder hingegen ... - na, das´kennen wir doch alle von zuhause ;)

    Einfachheit ist das Resultat der Reife

  • #2.948

    Natürlich war das ein überspitzt formulierter Gedanke, der illustrieren sollte, dass wenn schon die konsequente Anwendung geltenden Rechtes gefordert wird, dann bitte doch bei allen, die sich verbal oder durch Handlungen nicht "ordentlich" benehmen.


    Gesetze gelten auch für Deutsche, auch für die, die sich als Retter das Abendlandes regelmäßig berufen fühlen, diese in "Notwehr" zu übertreten.


    Anlaß durchzugreifen gäbe es also mehr als genug.

    :laughing-rolling:
    Sigi
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  • #2.949

    Da stimme ich Sigi vorbehaltlos zu.


    Habe leider nicht das passende Video zu einem Naziaufmarsch in Luxemburg zur Hand.
    Da wurde nicht lange gefackelt, daran dürften sich deutsche Sicherheitskräfte ruhig ein Beispiel nehmen. :mrgreen:


    Auch die in Sachsen und Sachsen-Anhalt. :evil:




    So handzahm wie auf einigen AfD-Veranstaltungen darf man mit den Teilnehmern bei entsprechendem Verhalten eben nicht umgehen.
    Sonst halten die sich wirklich für die Mitte unserer Gesellschaft und das ist fatal.

  • #2.950


    Vor noch gar nicht so langer Zeit hat Merkel "Multikulti" sogar für gescheitert erklärt, Auszug ihrer Rede in Youtube. Heute erklärt sie "Multikulti" für das Allheilmittel aller Probleme und die Zukunft Europas. Ihr Kettenhund, der wirre Schäuble, unterstellt sogar drohende Inzucht in Europa, wenn Europa nicht durch Migration geflutet würde...


    http://www.faz.net/aktuell/pol…eren-lassen-14275838.html


    Alles nur noch Comedy...

    Jede Interpretation meines Beitrags ist überflüssig, nimm es, wie es geschrieben steht. Alles andere ist nur in Deinem Kopf ;)

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