Motorradanhänger

  • #1

    Hallo,

    während der zwei Tage Zwangspause wegen des Starkregens unserer Gardasee-Tour hatten wir die Gelegenheit, über eine Idee unseres ältesten Sohnes zu diskutieren.

    Er hatte vorgeschlagen, das wir uns für weiter entfernte Reiseziele einen Motorrad-Anhänger anschaffen sollten. Er würde uns dann seinen VW T6 Multivan (mit Anhängerkupplung) für die Reise zur Verfügung stellen.

    Der Multivan eignet sich auch zur Übernachtung während der An-und Rückreise.


    Hier sind doch bestimmt Mitglieder im Forum mit Erfahrung bzgl. Motorrad-Anhänger.

    Was haltet ihr grundsätzlich von dieser Idee, worauf sollte man achten, wie hoch sollte das zulässige Gesamtgewicht sein (für zwei Motorräder), welche Fabrikate sind empfehlenswert ?

    Klar, ich kann auch recherchieren, aber Erfahrungen aus erster Hand sind mir wichtiger !

    Bisher nur so eine Überlegung, noch ohne Relevanz.


    Gruß Kalle

  • #2

    Auch wenn du die Anfahrt mit den Moppeds aufm Hänger machst regnet es trotzdem.

    Da ich schon die Anfahrt einer großen Tour genieße, macht ein Anhänger keinen Sinn für mich. Sollte es zu sehr regnen, tja dann mach ich halt ne Fahrpause und leg die Füße hoch. Als Rentner hab ich ja sowieso keine Zeitprobleme und meine Übernachtungen buchen ich auch nur Recht kurzfristig vor.

    Meine nächste Tour wird im Oktober nach Nordspanien gehen. Der genaue Zeitpunkt wird von von der Wetterlage abhängen, so auch ob es nicht doch Südspanien wird. Genieße deine Zeit!!


    Gruß Michael

  • #3

    Ich denke auch immer wieder mal über einen reinen Motorradanhänger nach, weil er sich (zumindest bei einigen Modellen) einfacher beladen lässt als ein klassischer Kastenhänger.


    Letztlich ist es immer beim Nachdenken geblieben, weil so ein Motorradhänger halt nichts anderes kann als Motorräder transportieren, ich am Haus aber auch noch für viele andere Zwecke einen Hänger brauche. Da ist so ein Kasten halt alternativlos. Dazu kommt, dass die Kastenanhänger mit guter Ausstattung durch die Bank billiger sind als die Motorradtransporter.


    Mit einer Wippe vorne und ausreichend Zurrpunkten funktioniert das einwandfrei.


    Das Problem mit der systembedingt höheren Ladekante und der steileren Rampe habe ich seit diesem Jahr mit einer Klapprampe gelöst, die sich über das die gesamte Breite aufklappen lässt und das Beladen mit nebenher laufen super easy macht. Dass ich darauf nicht schon früher gekommen bin, ärgert mich, echt geniales System.

  • #4

    Ich spare mir schon seit vielen Jahren die Anfahrt über die Autobahn mit dem Motorrad.

    Vor 3 Jahren habe ich. Mir einen altersgerechten absenkbaren Anhänger zugelegt.

    Damit ist das Verladen des Gespanns oder der Africa Twin ein Kinderspiel.

    Letztes Jahr war ich mit dem Zweitgeborenen damit in den Chevennen. Abends die Motorräder aufgeladen, früh morgens los, am späten Nachmittag und 1100 km später völlig relaxed da. Mit 2 Fahrern locker zu machen. Den Diesel mit 100 km/h und 7 Litern Verbrauch tuckern lassen, unterwegs nett unterhalten, keine eckigen Reifen und soviel Gepäck wie du willst mitnehmen.

    Und nebenbei noch ein Transportmittel für Möbel, Grünschnitt...

    Ich sehe da nur Vorteile.

    MU.T - MU.T O2 13-30-15.1 - STEMA

  • #5

    Für jemand der Platz für einen Hänger hat ist das eventuell eine Überlegung wert.

    Über Sinn und Unsinn läßt sich natürlich trefflich streiten und jeder sieht das anders.

    Vorteil eines Kastenhängers ist meist der Preis und eben das er universell einsetztbar ist.

    Allerdings ist das Verladen nicht ganz ohne, und bei zwei Motorrädern ungleich schwerer.


    Als ich meine K75 verkauft habe haben wir sie auf einem Standardanhänger verzurrt.

    Aufladen und verzurren? :think:

    Praktisch und einfach ist anders, man ist ja nicht mehr der Jüngste.


  • #6

    Dauert nicht länger als auf einem Motorrad-Transportanhänger und die Verzurrung da auf dem Bild wär was schönes für einen "so nicht"-Kurs 😁

  • #7

    Tordi

    Da das der Anhänger des Käufers war haben wir die K so verzurrt wie er es wollte,

    das ging nicht auf meine Kappe.

    Was man auf dem Foto nicht sieht ist, das das Vorderrad in einem Winkelprofil

    steht.


    Wir haben sie wenigstens so runtergespannt das wenigstens die Gabel ordentlich

    auf Spannung war. Das Federbein konnten wir auf Grund des Winkels nur ein wenig

    vorspannen.


    Sagen kann ich das sie heile in Hamburg-Norderstedt angekommen ist.

    (Fährt übrigens nach 38 Jahren immer noch)

  • #8

    Hallo Kalle, zwar schon über 10 Jahre alt, aber trotzdem vielleicht interessant?

    klick!

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    Mir persönlich gefallen die einfachen Kastenanhänger, evtl. mit Plane/Spriegel, da sie multifunktionaler einsetzbar sind. Ausgestattet mit Wippe für´s Vorderrad und mit kipp- oder absenkbarem Kasten eignen sie sich gut zum Transport.


    Pietzt

  • #9

    Das wäre kein Problem, wir haben ja einen überdachten Doppelstellplatz im Hinterhof. Die beiden NC‘s brauchen ja nur einen. (Hatten ja bis Frühjahr letzten Jahres noch PKW und Campingbus).


    Gruß Kalle

  • #10

    Wie? Motorradanhänger? Jetzt bist Du neulich erst 1100km durchgefahren und hast davon geschwärmt und willst doch einen Kasten? tststs... Denk dran: Mit Anhänger fährst Du nur 100, mit der NC 140. Das läppert sich und ich bedaure beim Überholen die langsamen Anhängerfahrer, die noch so lange unterwegs sein müssen. ;)


    In ernsthafter Weise schließe ich mich den anderen an, die die größere Alltagstauglichkeit und die günstigeren Preise eines normalen Anhängers betonen (nicht nur für Euch, auch für Familie/Nachbarn...). Es hängt auch ein bisschen von Deiner/Eurer persönlichen Fitness ab, wie Ihr die NC auch die etwas steilere/längere Rampe hochschieben könnt, aber das könnt Ihr einmal mit einem Leihanhänger vom Baumarkt vorher ausprobieren.

    Mit expliziten Motorradanhängern habe ich keine eigenen Erfahrungen.

    Viele Grüße,

    Michael

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