Scottoiler

  • #2

    An allen meinen NC's habe bzw. hatte ich einen Scottoiler angebaut. Erspart mir jede Menge Arbeit zur Pflege der Kette und die Ölspritzer auf Hinterradfelge, Rahmen und Verkleidung sind schnell mit einem Lappen abgeputzt. Die Kette wird permanent geölt und hat damit immer gleichbleibende, gute Arbeitsbedingungen.

    An der jetzigen RH09 habe ich einen Scottoiler eSystem LSE von Louis angebaut, habe gerade gesehen das der dort gerade im Angebot ist. Der hat zwar einen kleinen Öltank, aber auch damit sind 5 bis 6 tkm Fahrstrecke bis zum Auffüllen möglich. Die Ölrate habe ich auf 120 s eingestellt und damit ist die Kette gut geölt. Ich bin mit dem System voll und ganz zufrieden und möchte es nicht missen.

    Wichtig ist die richtige Einstellung der "Öldüse" am hinteren Kettenblatt damit das Öl auch auf der Kette landet.

    Bei Bedarf kann ich mal Bilder einstellen.

    Gruß Winni

  • #3

    Hallo "Sofia",

    nicht gefragt. Ich antworte dennoch.

    Ich benutze bewußt keine Automatik-Kettenöler.

    Die Kette erhält doch nicht nur kontinuierlich Öl, sondern auch kontinuierlich Staub und Sand.

    Dieser bleibt an der geölten Kette haften und bildet eine Schmiegelpaste.

    Das führt zu erhöhtem Verschleiß am Ritzel, der Kette und am Kettenblatt.

    Wenn ich schon die Kette per Hand reinigen muss, kann ich sie nach der Reinigung auch einsprühen.


    Reinhard

  • #4

    Hallo Reinhard, meintest du, du benutzt keine automatischen Kettenöler oder grundsätzliche keine Kettenölter?

    Die Reinigung der Kette finde ich schon recht mühsam, vor allem, wenn man keine eigene Einzelgarage hat.

  • #5

    Ja, gern Fotos! Mich interessiert es vor allem, wo man am Besten das Teil anbringt.

  • #6

    . . . ein "Scottoiler" ist für mich ein automatischer Kettenöler.

    Ich reinige und fette die Kette aus den genannten Gründen immer per Hand.

    Mehrfache Lagen Zeitungspapier im Kettenbereich auf den Boden ausbreiten und los geht's.


    Reinhard


    Reinhard

  • #7

    Hallo Sofia, schau mal hier:


    click-0010.gif


    Es grüßt

    sin_moto

  • #8

    Da hat der Sin wieder mal im Archiv gewühlt und einen passenden Beitrag gefunden. Trotzdem von mir noch die versprochenen Bilder.


    Die Bedieneinheit habe ich rechts an der Befestigung der Bremspumpe mit der Originalhalterung angebracht. Man benötigt längere Schrauben und je ein Distanzstück zwischen Halterung und Bremspumpenbefestigung. Die Halterung kann man dann soweit biegen bis der Betrachtungswinkel passt. Als Distanzstück habe ich M6-er Muttern genommen an denen ich das Gewinde ausgebohrt habe.


    Den Öltank habe ich links neben den Motor zwischen Wasserpumpe und Lichtmaschine montiert. Er ist mit einer Halterung an einer Schraube des Lichtmaschinendeckels befestigt und dort zum Öl auffüllen gut zugänglich. Außerdem ist der Öltank dort gut vor Verschmutzung geschützt und trotz Erwärmung durch den Motor funktioniert alles einwandfrei.


    Den Schlauch mit der eingesteckten Öldüse ( ein Röhrchen das vorne in den Schlauch gesteckt wird und hinten schräg abgeschnitten ist) habe ich unter der Schwinge angebracht. Die an der Schwinge angeklebte Halterung und das Halteblech, an dem der Schlauch fixiert ist, sind original von Scott und liegen dem Satz bei oder müssen zusätzlich gekauft werden.

    Mit der auf dem Bild zu erkennenden Ausrichtung der Öldüse gelangt das Öl auf die Kette und ölt diese gleichmäßig. Das Röhrchen habe ich mit einem Teppichmesser schräg so abgeschnitten das die Schnittstelle komplett am Kettenblatt anliegt.

    nc750.de/forum/core/attachment/17257/


    Zum Schluss noch Bilder von der Verlegung des Ölschlauches an der Hinterradschwinge.


    Die elektrischen Kabel habe ich nach Abbau der linken Verkleidung verlegt da ich noch weiteres Zubehör angebaut habe. Wer die Verkleidung nicht abbauen möchte kann die Kabel auch mit Hilfsmitteln hinter der Verkleidung durchziehen.

  • #9

    Hallo Reinhard,

    das sehe ich anders. An einer Kette, die mit Kettenspray geschmiert wird, bleibt der Staub und Sand viel besser kleben, als an einer Kette, die ständig leicht geölt wird. Den Vergleichstest kannst du leicht selber machen. Fasse eine Kette an, die mit einem Kettenöler geschmiert wird und eine, die mit Kettenspray geschmiert wird. Welche klebt mehr?


    Lorenz

  • #10

    Halo Lorenz,

    bevor ich mich bewußt gegen einen "Permanet-Öler" entschied, sah ich mir eine solche dauergeschmierte blitzsaubere Kette an.

    Allerdings war diese Kette nach einer gründlichen Reinigung erst 300 km gelaufen.

    Wenn eine Kette kontinuierlich geschmiert wird (s. # 2 / 120 Sekunden Takt), dann wird die Kette mit Öl geduscht. Ein Teil des Staubes und des Sandes wird abgeschleudert. Eine 300 km-Fahrt dauert ca. 4 Stunden.

    Die Kette erhält in dieser Zeit:

    - alle 120 Sekunden einen Tropfen

    - 30 Tropfen pro Stunde. Also in 4 Stunden 120 Tropfen. . . . . Wo bleibt das Öl ?

    - Wird das Öl durch die Kette verbrannt oder saugt die Kette das Öl , wie ein Schwamm auf ?

    Ein PKW wird beim TÜV zum Durchfaller, wenn die Ölwanne leicht mit Öl benetzt ist.

    ______________________________

    Ein Sandkorn verrichtet seine Arbeit an meiner Kette, wie es auch an einer permanet geschmierten Kette die Arbeit verrichtet.

    Das Sandkorn wird nur etwas früher als Schmirgelpaste abgeschleudert.

    Die Kette macht jederzeit einen gepflegten Eindruck. Beide Methoden der Schmierung sind geeignet, die Kette vor Rost zu schützen.

    Regelmäßige Kettenreinigung vermindert den Verschleiß und verlängert die Laufzeit.

    Gegen Kettenlängung hilft kein Öl und auch kein Fett. :) .

    Ich benutze Kettenpflegemittel, wie auf dem Foto ersichtlich. Ich bin nun seit 2 Jahren sehr zufrieden.


    Reinhard


    Einmal editiert, zuletzt von reinglas ()

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