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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 14:50 
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Hallo Leute! :greetings-waveyellow:

Ich würde euch um eure Meinung/Anregungen bitten.
Es geht darum, dass ich (38) mich dazu entschlossen habe im kommendem Jahr mit dem Motorradfahren zu beginnen. A Schein habe ich bereits, den machte ich schon als ich 18 war (bei uns war das AL und A bekam man dann automatisch nach ein paar Jahren). Aber seitdem bin ich nie wieder auch nur ein einziges Mal gefahren, d.h. Meine Fahrerfahrung mit dem Motorrad beschränkt sich auf die Fahrschul Einheiten. :-? Als ich in diesem Jahr auf die Idee kam das nun doch anzugehen wusste ich nichtmal mehr, dass man links mit der “Bremse” kuppelt und mit dem Fuß die Hinterratbremse betätigt! Peinlich peinlich :lol: Deswegen neige ich wohl zum DCT *g*. Was aber geblieben ist, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ansonsten habe ich seitdem ca. 200k km mit dem Auto runtergespuhlt. Das ist nicht übertrieben viel, aber das dafür unfallfrei. Geht eher darum zu erwähnen, dass ich kein kompletter Strassenverkehrsneuling bin.

Jetzt bin ich ja nicht gerade der Typ der solche Sachen leichtfertig angeht und somit habe ich mir folgende Gedanken gemacht:
Ich will jetzt nicht mit 125er anfangen und mir alle 2 Jahre ein neues Motorrad zulegen. Ich dachte daran gleich mit 500-750 zu beginnen. Sehr ins Auge geschlossen habe ich den X-ADV oder die NC750X. Da werden dann wohl Testfahrten die Entscheidung bringen, obwohl mir dank tiefem Schwerpunkt und Extrastaufach der X-ADV deutlicher zuzwinkert.
Warum ich für ein bisschen Rumfahren denn nicht 10k Euros spare und mir einen netten Roller kaufe? Tja… aus Sicherheitsgründen. Ich weiss, dass ich im Laufe der Zeit bei einem Roller in Versuchung geführt werde ohne ausreichend Schutzkleidung zu fahren. Ist ja nur das kleine Stück, ist ja sooo heiss… ist man ja schon 100 mal gefahren… Jeans tuns doch auch etc.
Als ich das erste Mal vor dem X-ADV in echt gestanden bin hätt ich mich fast bepieselt… das ist kein süßer Roller sondern ein richtiger Brummer da komm ich keine Sekunde auch nur auf die Idee nicht in vollwertiger Schutzausrüstung zu fahren.
Zur Knieschleiferfraktion werde ich garantiert nicht gehören (jaja, sag niemals nie aber soweit kann ich mich schon einschätzen). Ich wohne im Bergland und möchte einfach in der Gegend rumfahren und bei Schönwetter mein Auto stehen lassen. Ausserdem vermisse ich selbst nach so langer Zeit und obwohl ich nur so wenig gefahren bin das Freiheitsgefühl.
Ich habe vor im Frühjahr 2018 ein paar Fahrstunden zu nehmen (zB 1 Monaten lang 3x die Woche) und/oder beim ÖAMTC ein Sicherheitstraining zu absolvieren, sofern letztere mit Komplettanfängern überhaupt was machen. Ich habe mich da im Detail noch nicht informiert, je nachdem wer was anbietet.

Gibts da irgendwas, was ich womöglich nicht bedenke oder im Vorhinein falsch einschätze? Doch mit einem kleineren Motorrad beginnen?


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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 15:12 
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Hallo,

meine Meinung dazu: Mit 38 wirst Du vermutlich die nötige Reife haben, um gleich mit einem Mittelklassemoped zu beginnen. Eine 750er NC ist angesichts der nicht zum Rasen verleitenden Motorcharakteristik ganz sicher eine gute Wahl.

Ob mit oder ohne DCT, ob X-ADV oder NC 750 X ist dabei im Grunde egal. Diese Modelle sind alle anfängerfreundlich, auch wenn man selber schaltet und kuppelt. Wenn Du im Auto nicht 200.000 km Automatik gefahren bist, dann hast Du das Anfahren und Schalten in einer halben Stunde drauf. Das DCT ist Luxus, nicht mehr und nicht weniger. Eine feine Sache, wenn einen der Mehrpreis nicht stört.

Nun zu Deiner Überlegung ein paar Fahrstunden zu nehmen: Gute Idee, aber doch nicht 4 Wochen je 3 Stunden! Nimm Dir ein, zwei Stunden, evtl. auch ein oder zwei Doppelstunden und übe und fahre dann erst einmal für Dich. Damit gewinnst Du schneller mehr Selbstbewußtsein und Sicherheit. Ein Sicherheitstraining ist nach einiger Zeit sinnvoll. Ganz am Anfang noch nicht, da man als Anfänger oder Wiedereinsteiger anfänglich einfach noch zu wenig Erfahrung und Gefühl für das Fahrzeug hat.

Viel Spaß und Gute Fahrt!


Gruß Michael

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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 15:24 
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Modell: V-Strom 1000, früher NC-X
KM-Stand: 5000
Ich war satte 15 Jahre älter als du, als ich angefangen habe - totaler Anfänger. Habe mit einer 700er NC
angefangen. War für mich ideal die ersten beiden Jahre. So haben es auch andere gemacht.
Deine Einstellung passt, deine Lebenserfahrung auch. Fahrstunden um wieder rein zu kommen und ein
Sicherheitstraining sind sehr sinnvoll. Alles andere ist eh Geschmackssache!

Es gibt nicht "das Anfänger Bike" oder den "Super Allrounder", aber viele tolle Bikes. Ist für jeden etwas dabei.
Fahre Probe nach deinen Fahrstunden und entscheide erst dann!!!!


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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 19:44 
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Ich würde einfach mal mit der Fahrschule (oder mit 2-3 Fahrschulen) reden, was sie meinen.

Am ehsten würde ich zu einer Übungsstunde auf dem Übungsplatz raten, damit Du erstmal das mit dem Bremsen, Kuppeln, Schalten wieder hinbekommst. Je nachdem in der Stunde oder einer zweiten noch die Grundübungen (Vollbremsung, Ausweichen) einstudieren - damit Du auch im Notfall gewappnet bist.

Und dann mal eine Doppelstunde über Land mit dem FL machen - am besten wäre ein FL, der selbst Motorrad fährt.

Bis dahin weißt Du dann, wie's läuft, ob alles soweit klappt.


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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 19:59 
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Modell: NC 750 X
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Zitat:
Ich würde einfach mal mit der Fahrschule (oder mit 2-3 Fahrschulen) reden, was sie meinen.
Ob er da eine hilfreiche Auskunft bekommt? Da bin ich skeptisch. "Sagen Sie Herr Autoverkäufer, soll ich besser das preiswerte Basismodell nehmen oder sollte ich besser alle Extras aus der Preisliste rauf und runter bestellen?" Eine gute Antwort ist möglich, aber nicht allzu wahrscheinlich. Verkäufer und Dienstleister wollen halt meist etwas verkaufen, schließlich leben sie davon.


Gruß Michael

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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 20:47 
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Er will keinen Führershein machen, sondern nur mit dem Fahrschulmotorrad "unter Aufsicht" rumfahren und üben. Eigentlich eher lästig - frisst Zeit und blockiert das Motorrad. Da werden die Antworten eher von "Bleibt wech" bis "Muss das sein" gehen. Eher unwahrscheinlich, daß da ein Fahrlehrer freiwillig mehr Zeit investiert als nötig.

Außerdem ist der TE ja in keinster Weise vertraglich gebunden, will kein vorgegebenes Lernzeil erreichen und kann jederzeit gehen, wenn er merkt, es bringt keinen weiteren Fortschritt.

Das "sprich mich 2-3 Fahrschulen" bezieht sich eher aufs richtige Gefühl. Wie passt es, macht die FS überhaupt mit, wie sehen die Kosten aus?

Würde jemandem wirklich das große €-Zeichen aus den Augen leuchten und gleich mal 20 Fahrstunden verkaufen wollen, kann der TE dann immer noch im Vergleich sagen "Nö - is nicht". Oder eben "laß uns mal mit einer Doppelstunde anfangen, dnan sehen wir weiter".


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 06:03 
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Ich würde auch ein paar Fahrstunden bei einer Fahrschule nehmen. Da biste versichert und machst die ersten Stunden nicht auf einer eigenen Maschine. Insbesondere die Grundfahraufgaben sollte man wieder in den Mittelpunkt stellen. Wäre eine vernünftige Herangehensweise zum Wiedereinsteigen.

Die Wahl des Mopeds, tja, da gebe ich dir nur den Tipp fahre einfach viele viele Modelle, die dir zusagen könnten und: teste auch das DCT. Gerade das nimmt dir sehr den stressigen "Schrecken" als Wiedereinsteiger. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, weil man dieses Gas-Kupplungsspiel und Gangwechsel quasi getrost vergessen und man sich so rein aufs Fahren und den Verkehr konzentrieren kann. Natürlich geht einem das alles bei nem Schaltermoped wieder recht zügig in Fleisch und Blut über, aber gerade beim Wiedereinstieg nimmt das so viel ab und damit kein Stress. Und auch sonst ist es purer Genuss und hat nur wenig mit Luxus zu tun.

Übrigens soll es die NC Reihe 2018 wohl mit mehr Power geben, so die Aussage des Honda Händlers.

_________________
Ex NC 700 X DCT rein manuell über 20tkm: 3,5 l (max Verbr 3,7 l/min 3,1 l)
AT DCT S1 Modus: Schnitt über 14tkm: 4,6 l (max 5,4l/min 4,2l)
Längste Tagestour: 624 km


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 07:08 
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Modell: Versys 650, NC750X DCT
KM-Stand: 12000
Wobei...

Ein 16jähriger Fahranfänger, der noch nie ein Auto gefahren hat und das Wort "Schleifpunkt" ggf noch nie gehört hat, lernt binnen 2 Fahrstunden auch, wie man ein Motorrad hoch/runter schaltet und darf binnen 5 Stunden auf die Straße. Und das ohne irgendwelche Vorkenntnisse.

Ich würde also erstmal - mit ein paar Fahrstunden - der Schaltung eine Chance geben. Und wenn das wieder drin ist, dann mit/ohne DCT völlig unterschiedliche Motorräder testen und einen Überblick verschaffen, was es so gibt. :D


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 07:25 
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Meine Empfehlung ist mit einer 300/250er anzufangen. NC750 oder NC700 ist meines Erachtens einfach zu schwer. Einfacher ist es mit einem leichteren Motorrad zu beginnen, weil sich da viel schneller das notwendige Sicherheitsgefühl einstellt.

Tourenmäßig
- Kawasaki Versys X 300
- Honda CRF 250
- Suzuki V-Strom 250
- BMW G310GS

Sportlicher
- Yamaha YZF-R3
- Yamaha MT-03
- BMW G310R

Da gibt es genug am Markt. Und nicht von dem "Mittel-, Einsteiger-, Oberklasse"-Marketinggeraffel beeindrucken lassen. Jeder Händler wird Dir gerne ein "Oberklasse"bike verkaufen, weil er schlicht mehr dran verdient. Wichtig für Dich ist, dass Du Dich auf dem Motorrad sicher fühlst und das Fahren lernen kannst. Gas geben und schnell geradeausfahren kann auch ein Anfänger auf dem "Oberklasse"bike... aber wehe wenn die erste Kurve kommt...

Schönen Gruß
Frank

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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 07:45 
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Zitat:
Meine Empfehlung ist mit einer 300/250er anzufangen. NC750 oder NC700 ist meines Erachtens einfach zu schwer.
:shock: Ich finde die NC ist das handlichste Motorrad, das ich bisher bessen habe. Das Teil ist durch den niedrigen Schwerpunkt und die kompakte Bauweise fast ein Kinderfahrrad.


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 07:48 
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Wohnort: Bad Homburg v.d.H.
"Kinderfahrrad " ist gut... :lol:

Vielleicht liegt das daran, dass ich früher RD350 /RD500 /RG500 usw. gefahren bin. Das sind superleichtgewichte, aber natürlich nichts für Anfänger...

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Wenn ich einmal GROß bin, heirate ich mein Motorrad...


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 10:11 
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Ich hab direkt nach der Führerscheinprüfung (nee - eigentlich noch davor... :whistle: ) mit 750ccm angefangen, und hab zumindest leihweise bis 310 kg (HD ;) gefahren.

Da ist die NC wirklich handlich und ein Leichtgewicht dagegen. :lol: Auf einer 300er oder auch auf einem typischen "Anfängermotorrad" (z.B. Gladius) komme ich mir recht verloren vor.

Ich denke, "echt Fahranfänger", ohne Auto-Fahrpraxis, neu vom Führerschein, fahren ja auch 800er und 1000er. Da fängt keiner mit 300ccm an.
Und der TE ist ja noch "im besten Mannesalter" :lol: Der wird das schon packen.

Einfach Sturzbügel direkt nach dem Kauf dran, und wenn sie fällt, dann fällt sie eben - passiert ja normalerweise nicht viel. :whistle:
Egal ob 175 oder 280kg, egal ob 1,60m-Mädel oder 2m-Hüne. Ein Motorrad, was müde ist und sich hinlegen will, das ist nicht zu halten. :lol:


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 10:15 
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Zitat:
Vielleicht liegt das daran, dass ich früher RD350 /RD500 /RG500 usw. gefahren bin. Das sind superleichtgewichte, aber natürlich nichts für Anfänger...
Auf das Gewicht einer RD350 oder RG500 wirst Du nicht mehr kommen heutzutage. Dafür ist wohl echt zuviel (Pflicht)Ausstattung in den modernen Kisten verbaut. :D

Die RD500 wird übrigens auch mit 216kg angegeben. Also so "handlich" war sie vermutlich auch nicht. ;)


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 10:16 
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KM-Stand: 8000
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Nachdem ich im jugendlichen Alter von 56 Jahren den A2-Führerschein gemacht habe, wurde mir von einigen hier im Forum ein Fahrsicherheitstraining empfohlen. Ich hatte beim ADAC ein Aufbautraining absolviert (welches ich als sehr hilfreich empfand) und dabei gelernt, dass es speziell Fahrsicherheitstrainings für "Wiederanfänger" gibt, die auf eine Zielgruppe ausgerichtet sind, die exakt Wiesels Profil entsprechen.

Greeetz, Thomas

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"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung"
[Kaiser Wilhelm II.]


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 10:53 
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Als Motorrad ist die Honda CB500X noch zu empfehlen, sehr handlich und leichter als die NC.

Ein paar Fahrstunden würde ich auch nehmen, einfach um Sicherheit und Gefühl fürs Zweirad zu bekommen. Ausserdem sieht der Fahrlehrer mögliche Fehler sofort und man gewöhnt sich diese dann gar nicht erst an.

Und dann einfach fahren

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Grüße aus dem Rheinland

Thomas


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 11:37 
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Hallo und Gute Fahrt:

haha du schreibst meine Geschichte, ich habe dieses Jahr mit 38 angefangen und mir eine leicht gebrauchte NC750S geholt.
Den Führerschein habe ich schon "offen" obwohl ich seit ich Schein gemacht habe nie Motorradgefahren bin.
Damals war ich beim Landratsamt um meinen Bundeswehr LKW Schein umzuschreiben und es hiess ich kriege einen neuen, und da habe ich einfach gefragt ob sie meine damals 34PS Mopedschein aufmachen können und die nette Dame hat es gemacht.

Ich habe dieses Frühjahr 3 Fahrstunden beim Fahrlehrer um die Ecke gemacht. Ähnlich wie vor 20 Jahren langsam losfahren wo kein Mensch war und dann gings los. (achja mein Fahrlehrer fand das sehr gut meinerseits denn viele machen das nicht und dann ist Geschrei groß, habe für Fahrstunde 37€ gezahlt wenn ich mich rechterinnere)
Danach habe ich mehr oder weniger eine Probefahrt mit meiner NC gemacht und diese quasi sofort gekauft.

So meine Empfehlungen was ich anderst machen würde:
Bestehe beim Fahrlehrer drauf die Übungen zu machen, Ausweichen, Vollbremsung das hat meiner nicht konsequent gemacht, klar ich hätte noch um weitere Stunden bitten können aber ... man will es ja nicht ewig hinziehen und ich finde das sollte noch gemacht werden ehe man um die Dörfer zieht.
Mach ruhig ein paar Probefahrten. Ich bin im grossen und ganzem mit meiner NC zufrieden, Aufgrund von junger Familie fahre ich mein Motorrad tatsächlich hauptsächlich als "Nutzfahrzeug" und nicht "Hobby", zur Arbeit und zurück, manchmal mit Notebook in Tankattrappe :)
Das macht sie sehr gut und ich komme mit einem Grinsen im Büro an!
Dieses Jahr habe ich lediglich 3 Ausflüge mit der NC gemacht die allesamt unter 200km waren, auch das war prima - schade das es für mehr nicht gereicht hat.

Mit ihren "lediglichen" 55PS wird der Leichtsinn etwas eingebremst, wobei auch das völlig reicht um sich in Situationen zu bringen wo der Atem stockt...
Die Bremse ist sehr gut dosierbar, das ABS verhindert Abflug bei Schreckmomenten, das Fahrwerk ansich würde ich als sehr ruhig und narrensicher bezeichnen.

Mit 220Kg ist sie aber tatsächlich etwas schwer, ich hatte schon einige Momente wo ich fast verzweifelt bin ... in Zukunft achtet man besser wie man parkt.
ABER so wirklich fehlt mir der Vergleich zu einer SV650 oder MT07 die bestimmt auch ganz tolle Mopeds sind.
Kurventraining habe ich noch kein gemacht, nächste Saison werde ich das allerdings unbedingt nachholen!
Eine Bekannte meinte das sieht bei mir für einen Fahranfänger schon beängstigend flott aus, aber ich merke selber das ich oft eine schwachsinnige Linie in Kurve fahre und das da noch mehr Schräglage gehen würde (Angstnippel siund bei mir heile, eher setze ich mit Stiefel auf)

Sturzbügel sind bei mir dran, und umgefallen ist sie mir auch. Gab halt Kratzer am Sturzbügel. Dadurch das ich sie bewusst als Umfallbike gekauft habe tut das auch weniger weh das sie mir umgefallen ist.
Beste Grüße!

_________________
The Distinguished Gentlemans Ride


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 19:31 
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Modell: Burgman 400 NC700 X DCT
KM-Stand: 22900
Zitat:
Als Motorrad ist die Honda CB500X noch zu empfehlen, sehr handlich und leichter als die NC.

Ein paar Fahrstunden würde ich auch nehmen, einfach um Sicherheit und Gefühl fürs Zweirad zu bekommen. Ausserdem sieht der Fahrlehrer mögliche Fehler sofort und man gewöhnt sich diese dann gar nicht erst an.

Und dann einfach fahren
Hallo,

die CB 500 X wär auch mein Tipp (weil sie mir bei der Probefahrt gleich viel mehr gelegen ist als die NC 700/750 X). Super handlich, spurstabil, entspannte Sitzposition und gute Bremsen.
Die kannst du mit Schenkeldruck lenken. Die Sitzbank ist auch bequem.

Ein echter Fahranfänger wird sich mit ihr vmtl. leichter tun als mit der recht schweren NC.

Hätte sie DCT, dann hätte ich mir eine gekauft. Leider spielt aber mein Schaltfuss nicht mehr lange mit.
Schalten an sich hat aber wirklich (fast) jeder schnell drauf.

Fahr nach ein paar Fahrstunden einfach mal beide Probe, dann merkst du schnell was dir besser liegt.
Beides sind gute Motorräder in der Klasse.
Gruss
Uwe

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Schalten muss nicht mehr sein!


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 20:15 
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2-4 Stunden mit FS-Moped (Schalter). Dann Probefahrt mit DCT machen. Vermutlich werden die Augen leuchten. Dann gerne noch 2, 3 h mit der eigenen Maschine und auf JEDEN FALL Ein Wiedereinsteiger-Sicherheitstraining.

PS. Habe mit 57 diesen April mit NC750X/DCT mein erstes Moped gekauft. Seither knapp 8000 km. Einmal das Auto betankt ;-). Gerade erste größere Tour: 800 km in zwei Tagen abgespult. Davon 30-50% extreme Kurvensträsschen. Ein Traum, der für mich vermutlich nur mit der AT DCT getoppt werden kann.

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Einfachheit ist das Resultat der Reife


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 20:38 
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KM-Stand: 44400
Wohnort: nähe Diez
Hallo Wiesel,

ist ganz toll das du mit fahren anfangen willst. Wenn du erst 38 bist wird das den Altersschnitt der Motorradfahrer wieder ein Stück senken!

Das mit den Fahrstunden ist eine sehr gute Idee.
Extrem wichtig dabei ist an welchen Fahrlehrer du dabei kommst. Meine Frau hat auch erst im "späteren" Alter ihren Motorradführerschein gemacht. Der Einfachheit halber ist sie zusammen mit meiner Tochter die gerade den Autoführerschein machte in "irgendeine" Fahrschule gegangen. Das war ein Riesenfehler der auch richtig viel Geld durch viele Stunden gekostet hat. Ihr ist z. B. mehrfach die Maschine im Stand umgefallen, statt nach den Ursachen zu suchen und aktiv daran zu arbeiten gab es nur dumme Kommentare. Die Fahrstunden dort haben praktisch nichts gebracht, beinahe wäre das Projekt Motorradführenschein gescheitert.

Zum Glück hat sie dann die Fahrschule gewechselt. Der neue Fahrlehrer war ein richtiger Motoradfreak, arbeitet auch als Instruktor und hat etliche verschiedene Motorräder für jede Anforderung. Da hat es dann super geklappt, sie hat dort praktisch von vorne angefangen und heute kann sie top fahren.

Ich würde nur einen Fahrlehrer nehmen der selbst aktiver Motorradfahrer ist. Frage Ihn welche Fahrschulmaschinen er hat und was er privat fährt. Wenn da nur ein Gerät in der Garage steht würde ich gleich zur nächsten Fahrschule gehen.
Arbeitet er als Instruktor, Fahrsicherheitstrainer Motorrad, Tourguide o. ä. hat er viel mehr Erfahrung die er an dich weitergeben kann. Da darf die Fahrstunde auch gerne etwas mehr kosten! Die Grundfahrübungen sollten dabei auf jeden Fall geübt werden.

Evtl. gibt es auch irgendein Prüfsiegel oder Verbandzugehörigkeit die eine gute Motorradfahrschule ausweist.

An deiner Stelle würde ich z. B. eine preiswerte gebrauchte NC kaufen und erst mal ein Jahr fahren. Dann wirst du selbst erkennen was zu dir passt. Ein Wechsel ist dann ohne großen finanziellen Verlust problemlos möglich. Ganz wichtig ist natürlich das die Maschine auch zu deiner Körpergröße (und -masse) passt. Gebrauchte 390er Dukes sind für kleine und leichte Fahrer sicher besser als eine NC.

Ich konnte mir zu Anfang (mit ca. 48 Jahren und 30 Jahre nach der Führerscheinprüfung) nicht vorstellen irgend etwas geländemäßiges zu fahren, selbst die "X" kam mir wie ein unnützes SUV vor. Heute habe ich neben der NC 700S noch eine 650er Einzylinder GS weil es unerwarteterweise doch ganz großen Spass mach z. B. im Friaul Schotterstrecken zu fahren.

viel Freude am Fahren und immer unfallfreie Kilometer
wüscht Ralf


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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 22:36 
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Zitat:
ABER so wirklich fehlt mir der Vergleich zu einer SV650 oder MT07 die bestimmt auch ganz tolle Mopeds sind.
Wenn man die beiden im gleichen Drehzahlbereich wie die NC bewegt, ist der Unterschied nicht so groß.
Beide Motoren haben aber oben raus deutlich mehr Leistung und drehen freudiger hoch, dann ändert sich auch der Charakter der beiden Maschinen schnell in Richtung rabiat.
Die SV animiert Dich dazu, die Drehzahl nie unter 6000 fallen zu lassen - man wird geradezu süchtig danach, dem Motor beim Schreien zuzuhören. ;) :mrgreen:
Die 20 bis 25 kg Gewichtsunterschied zur NC finde ich jetzt nicht so entscheidend, beide sind immer noch zu schwer, um sie am Umfallen zu hindern.
Und auf drittklassigen Straßen hat die NC im Vergleich ein - wenn auch hartes - doch recht stabiles Fahrwerk.

_________________
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Sigi
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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 07:28 
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KM-Stand: 12000
Zitat:
Ihr ist z. B. mehrfach die Maschine im Stand umgefallen, statt nach den Ursachen zu suchen und aktiv daran zu arbeiten gab es nur dumme Kommentare.
Das mit den dummen Kommentaren - oder gar mit Rumschreien :shock: - liest man leider immer mal wieder. Vor allem immer noch bei Fahrschülerinnen.

Man hat das Gefühl, manche Fahrlehrer wollen gar nicht, daß Frauen Motorrad fahren. Zumindest wenn es eben noch welche vom alten Schlag gibt.

Zitat:
Ich würde nur einen Fahrlehrer nehmen der selbst aktiver Motorradfahrer ist.
Ein FL, der Motorradfahrstunden gibt, muss selbst erstmal Motorradschein haben.

Aber ich sage da auch immer: Es gibt Motorradführerscheinbesitzer - und Motorradfahrer.
Beim einen ist es Pflicht und Mittel zum Zweck, beim andern ist es persönliche Einstellung und im Idealfall Begeisterung.


Ich hab damals meinen A bei einem Fürerscheinbesitzer gemacht. Mein Mann bei einem Motorradfahrer. Das war ein himmelweiter Unterschied.


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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 10:14 
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Zitat:
Zitat:
ABER so wirklich fehlt mir der Vergleich zu einer SV650 oder MT07 die bestimmt auch ganz tolle Mopeds sind.
Wenn man die beiden im gleichen Drehzahlbereich wie die NC bewegt, ist der Unterschied nicht so groß.
Beide Motoren haben aber oben raus deutlich mehr Leistung und drehen freudiger hoch, dann ändert sich auch der Charakter der beiden Maschinen schnell in Richtung rabiat.
Die SV animiert Dich dazu, die Drehzahl nie unter 6000 fallen zu lassen - man wird geradezu süchtig danach, dem Motor beim Schreien zuzuhören. ;) :mrgreen:
Die 20 bis 25 kg Gewichtsunterschied zur NC finde ich jetzt nicht so entscheidend, beide sind immer noch zu schwer, um sie am Umfallen zu hindern.
Und auf drittklassigen Straßen hat die NC im Vergleich ein - wenn auch hartes - doch recht stabiles Fahrwerk.
Interessant!
ach vielleicht probiere ich sie irgendwann mal selber aus, aber andererseits animiert mich die NC mit dem IXIL durch Ortschaften gemütlich mit 2000 zu bollern was wohl meiner Gesundheit und dem Geldbeutel entgegenkommt.
Wenn ich mir Sluty's clips auf youtube auf seiner SV650 reinziehe gefällt mir auch der Klang auf meiner NC besser wenn ich sie zwischen 3500 und 5500 halte. Zugegebenermassen macht aber ein ESD die Musik, und sorgt eben doch zum beträchtlichen Teil für die Emotionen beim Fahren, :violin: mit dem Originalauspuff fand ich die NC doch etwas "charakterlos".
Optisch gefällt mir meine NC sowieso besser, aber Geschmäcker sind ja unterschiedlich.

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The Distinguished Gentlemans Ride


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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 12:26 
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Da Deine Frage auch recht gut zu meiner Geschichte passt, dachte ich mir ich schreib auch mal kurz was dazu...
Zitat:
Als ich in diesem Jahr auf die Idee kam das nun doch anzugehen wusste ich nichtmal mehr, dass man links mit der “Bremse” kuppelt und mit dem Fuß die Hinterratbremse betätigt! Peinlich peinlich :lol: Deswegen neige ich wohl zum DCT *g*.
Zum Thema DCT gibt es ja hier im Forum sehr zahlreiche Meinungen. Diese reichen von "sowas ist doch kein Motorradfahren mehr" bis zu "geil, geil, geil, nie wieder ohne".
Ganz nüchtern betrachtet ist es so, dass wohl niemand ernsthaft behaupten wird, dass man ein DCT braucht, wenn man nicht gerade Probleme mit Fußgelenk (Schalten) oder der linken Hand (kuppeln) hat. Einig sind sich also die meisten, dass es eine "Komfortoption" ist.
Für mich als auch Wiedereinsteiger mit mehr als 15 Jahren Pause war aber ein ganz konkretes Argument entscheidend für die Wahl von DCT: Es macht Ressourcen frei im Kopf und das erhöht gerade als Anfänger / Wiedereinsteiger die Sicherheit.
Der Grundgedanke hierbei ist, dass man nur eine bestimmte Menge an Informationen gleichzeitig verarbeiten kann bzw. eine bestimmte Anzahl an Handlungen steuern.
Da man aber bei den ersten paar tausend Kilometern (insbesondere, wenn man am Anfang nicht sehr regelmäßig fährt) das Schalten nicht automatisiert hat (also unterbewusst abarbeitet), sondern es bewusst steuern muss, bindet es geistige Ressourcen, die man sonst frei hat für Verkehrsbeobachtung, Blickführung, Wahl der Kurvenlinie usw.
Zitat:
Sehr ins Auge geschlossen habe ich den X-ADV oder die NC750X.
Dem Grunde nach sind die beiden Fahrzeuge natürlich ganz extrem nahe Verwandte. Der X-ADV ist das etwas moderne Fahrzeug und mit ein paar technischen Schmankerln zusätzlich ausgestattet (Smartkey, verstellbare Scheibe, beleuchtetes Helmfach...) hat aber wiederum den Nachteil, dass auf Grund des 15 Zoll Hinterrades die Auswahl an Reifen deutlich eingeschränkt ist. Gerade die bei vielen beliebten Sporttourenreifen sucht man (zumindest bisher) vergeblich für den X-ADV. Wobei die Serienbereifung wohl deutlich besser sein soll als bei so manchem NC-Modell...
Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich jedoch ganz klar auf "abwarten" schalten. Bisher hat Honda die NC Reihe alle zwei Jahre überarbeitet, womit es nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass z.B. auf der EICMA im November eine neue Version für 2018 vorgestellt wird...das sollte auch etwas den Preis für gebrauchte Vorgängermodelle beeinflussen, falls Du für den Anfang lieber erstmal gebracht einsteigst.
Zitat:
Zur Knieschleiferfraktion werde ich garantiert nicht gehören (jaja, sag niemals nie aber soweit kann ich mich schon einschätzen).
Komisch...genau das hab ich auch gesagt...diesen Sommer hatte ich das erste Rennstreckentraining mit der NC...wobei da natürlich die Maschine schon am Limit ist...gehen tut es aber schon in einer nicht all zu flotten Gruppe :D
Zitat:
Ich habe vor im Frühjahr 2018 ein paar Fahrstunden zu nehmen (zB 1 Monaten lang 3x die Woche) und/oder beim ÖAMTC ein Sicherheitstraining zu absolvieren, sofern letztere mit Komplettanfängern überhaupt was machen. Ich habe mich da im Detail noch nicht informiert, je nachdem wer was anbietet.
Im Prinzip ein guter Plan, aber was die Fahrstunden angeht evtl. etwas hoch angesiedelt. Wobei es natürlich darauf ankommt, was für einen Fahrlehrer Du findest. Hast du das Glück auf einen Fahrlehrer zu stoßen, der selbst mit dem Motorrad die Fahrstunden begleitet, kann nach den Grundübungen natürlich einiges an Wissen vermittelt werden, was über bloße Fahrzeugbeherrschung hinausgeht. (Ich hatte seinerzeit als Fahrschüler dieses Glück und mein Fahrlehrer hat nach ein paar Stunden dazu gewechselt immer mal vorzufahren, so dass ich mir seine Linie abschauen und erfahren konnte und dann hinter mir die selbe Strecke gefahren ist um das Ganze genauer zu kontrollieren)
Sollte es solch eine Fahrlehrer aber nicht in der Nähe geben, müsste es auch funktionieren, wenn Du nach ein paar Basisfahrstunden (z.B. 2-3 Doppelstunden) einfach anfängst vorsichtig alleine Erfahrung zu sammeln. Solange Du dich dabei von eventuell folgendem bzw. drängelndem Verkehr nicht stressen lässt geht auch das prima. Sobald Du das ein paar Wochen gemacht hast und Du ein wenig Sicherheit gesammelt hast, ist ein Wiedereinsteiger-/Anfängertraining Gold wert! Wenn es nicht unbedingt eine Frage des Geldes ist, kann man sowas auch nach ein paar Monaten wiederholen. Ich selbst hab im Juni angefangen, im August das erste Training gemacht und dann im nächsten April nochmal.
Danach (je nach Fortschritt) gibt es jede Menge weiterführende Trainings...wenn Du einen guten Instruktor gefunden hast, kann es sich lohnen den nach seinen Terminen und Kursen zu fragen.
Zitat:
Gibts da irgendwas, was ich womöglich nicht bedenke oder im Vorhinein falsch einschätze? Doch mit einem kleineren Motorrad beginnen?
Für mich klingt Dein Ansatz ausgesprochen vernünftig. Die gesamte NC-Baureihe inclusive Integra und X-ADV sind vom Charakter ausgesprochen einsteigerfreundlich. Sie sind gutmütig in der Leistungsentfaltung, verzeihen eine menge Fehler und haben einen sehr breiten, gut spürbaren Grenzbereich (wobei dieser weit jenseits dessen liegen dürfte, was ein Einsteiger in den ersten Jahren abrufen wird). Wichtig ist aber, dass das Ganze zu Dir passt. Gerade als Anfänger vermeidest Du eine Menge Unsicherheitsmomente, wenn Du bei Deinem Motorrad einen sicheren Stand hast (idealerweise normal sitzend beide Füße komplett auf dem Boden ohne das die Beine ganz gestreckt sind) und so entspannt anhalten und rangieren kannst. Andererseits sollte es natürlich nicht so klein sein, dass Du Dir bei den Grundfahrübungen mit den Lenkerenden die Kniescheiben pulverisierst.
Als Beispiel bin ich mit 1,96m gefühlt am oberen Ende der Ergonomie der NC angelangt (ich muss auf dem Sitz ein paar cm nach hinten rücken um einen perfekten Knieschluss am Tank zu bekommen) komme aber gut damit zurecht.
Lange Rede kurzer Sinn: Falls Du Dir für Probefahrten noch zu unsicher sein solltest würde ich zumindest ausgiebig Probesitzen, bevor Du was kaufst, sonst ist das Risiko hoch, dass das neue Hobby nur wegen eines für Dich falschen Fahrzeugs schnell den Reiz verliert.

Noch ein Tip: Nimm Dir VIEL Zeit für den Helmkauf! Dabei Fehler zu machen wird sehr schnell sehr teuer. Such Dir einen Händler mit großer Auswahl an Herstellern und Modellen (nach Möglichkeit noch einen kompetenten Verkäufer) und probiere Dich durch wenn ein Helm richtig eng ist ohne das es nach 20 Minuten irgendwo weh tut oder der ganze Kopf drückt, ist es die richtige Form und Größe. Ich schreibe das deshalb, weil ich genau das gemacht hab, was gar nicht geht: Helmtest gelesen, Testsieger an einem Samstag im Sommer (Verkäufer im Stress) anprobiert als es auch noch richtig schön warm war (dadurch ich im Stress) und nach 2-3 Minuten Anprobe den sackteuren Helm gekauft. Fast schon logisch, dass der dann auf Dauer die völlig falsche Größe hatte (nachdem das Innenfutter eingetragen war, hat der sowas von geschlackert...) und auch von der Form nicht wirklich zu meinem Kopf gepasst hat. Für einen ersten Helm solltest Du vielleicht auch noch kein Vermögen ausgeben. Der Grund dafür ist, dass Du ja am Anfang nicht wirklich die Möglichkeit einer Probefahrt hast und so Dinge wie Sichtfeld in Fahrposition, Kühlung und vor allem Geräuschpegel bei der Fahrt nicht wirklich erfasst werden können.

Letzter Tip: Falls Du der englischen Sprache halbwegs mächtig bist, könnte "Twist of the Wrist" was für Dich sein (gibt es bei Youtube: https://youtu.be/hzY0YoaCfRA) ist zwar an einigen (oder etlichen, je nach Schmerzgrenze) Stellen etwas sehr pathetisch, bringt aber insgesamt die Theorie und Physik des Motorradfahrens sehr anschaulich rüber.

So...genug geschrieben. Es gibt natürlich tausende Dinge beim Motorrad fahren, die man bedenken kann, aber letztlich wirst Du dir diese beim Fahren mit der zeit selbst besser beantworten können als es jeder andere kann, da es auch tausende verschiedene Arten gibt mit dem Motorrad unterwegs zu sein.

Gruß,
David


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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 15:55 
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Ich habe - etwas älter als du - in diesem April mit dem ersten eigenen Mopped angefangen. Als "Wiedereinsteiger", weil ich früher öfter auf geliehenen Mühlen von Freunden gefahren bin. Meine Erst-Erfahrungen nach inzwischen 12.500 Km auf meiner NC würde ich als Tipps für Neueinsteiger so zusammenfassen:

  • Die NC ist schon OK so, wie sie ist: genügend Drehmoment für intensiven Landstraßenspaß, genügend hohes Gewicht, dass man ein Gefühl für "schwere" Motorräder bekommt, wenn man später aufsteigen will. Sie fühlt sich in den ersten Momenten etwas dick und kopflastig an, das gibt sich aber mit der Dauer einer Tour. D.h. man gewöhnt sich dran, und sie ist wirklich handlich.
  • Ein allgemeines Fahrsicherheitstraining halte ich für unbedingt ratsam! Wichtige Bestandteile davon sind zwei ganz wesentliche Aspekte des Moppedfahrens:
    • Das Langsam-Fahren - das ist für den typischen Stadtverkehr und das Rangieren sowie für das allgemeine Gefühl für ein Motorrad essenziell! :shifty:
    • Das Bremsen - das muss richtig ohne Scheu oder gar Angst funktionieren! :o
  • Das Kurvenfahren: Üben, üben, üben: Einschätzen der Straßenbeschaffenheit vor/in der Kurve. Richtiges Anfahren von Kurven. Fahren in Schräglage - die Blickführung! Und die Kurven-Ausfahrt nicht zu vergessen. 8-)

Ich habe es durch einige Fahrpraxis - viele Nachmittage kleiner Taunus-Runden - sukzessive gelernt und sehe/fühle inzwischen die eingeübte Praxis. Ich habe trotzdem vor, im nächsten Jahr noch ein Kurventraining zu absolvieren. Das Kurvenfahren kann gar nicht gut genug funktionieren.

Das Buch von Bernt Spiegel (Die obere Hälfte des Motorrads) ist ein Klassiker und hilft viel für's Verständnis der Vorgänge auf und mit dem Motorrad.

Ansonsten kann ich nur richtig viel Spaß wünschen... :dance:

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Gruß, Boris.St
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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 18:25 
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Zitat:
Das Buch von Bernt Spiegel (Die obere Hälfte des Motorrads) ist ein Klassiker und hilft viel für's Verständnis der Vorgänge auf und mit dem Motorrad.
Leider aber für DCT-Fahrer nur mit Einschränkungen nutzbar... aber die wesentlichen Basics sind schon Gold wert.

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