Sodele, bin nach fast drei Wochen am Donnerstag Abend zurückgekehrt.
Ich hatte vor der Abreise nicht mehr wirklich Zeit zu Antworten.
Ich habe eure Beiträge aber sehr wohl gelesen und bin sehr dankbar für die Tipps die hier beigetragen wurden. Hatte daraufhin auch nochmal etwas umgepackt ![]()
Anbei ein kleiner Reisebericht in mehreren Etappen. Es ist viel passiert und die Reise hat mich auch zu einer Erkenntnis hinsichtlich der NC geführt.
Los ging die Reise am 25.09. kurz nach der Arbeit gegen 12:00 Uhr. Hatte mir einen halben Tag frei genommen.
Die Fähre ab Barcelona ging am 29.09. um 15:30. Von Bonn aus sind dies ca. 1400 Kilometer. Von dort braucht die Fähre 3,5 Stunden um nach Mallorca zu gelangen.
Ich hatte mich für den Start am Freitag (statt Sonntag) entschieden, da ich noch nie so eine lange Tour gemacht habe und mir ausreichend Puffer lassen wollte.
Zudem war ich bisher auch nicht so beladen unterwegs und wusste nicht genau wie es sich mit den Tankstopps etc. tatsächlich verhalten würde.
Mein erstes Etappenziel war Dijon in Frankreich. Ca. 580 Kilometer. Die Strecke empfand ich zunächst als guten und entspannten Einstieg in die Tour. Die Fahrt entpuppte sich als sehr anstrengend.
In Deutschland war die Fahrt noch recht angenehm. Allerdings gab es in Luxembourg Straßensperrungen, sodass mich das Navi an der Grenze zwischen Deutschland und Luxembourg entlangführte über Landstraßen. Kurz nach der Grenze habe ich in Luxembourg die erste Pause eingelegt. Tanken musste ich noch nicht, hätte ich aber tun sollen, hätte ich die Straßensperrungen auf dem Schirm gehabt. So wurde es dann etwas teurer in Frankreich ![]()
Hier ein Bild der NC in voller Beladung während der Pause ![]()
Die ersten 20-30 Kilometer in Frankreich ging es weiter auf LAndstraßen und druch Dörfer. Schöne Landschaft, langsames vorankommen und seeeehr viel Verkehr.
Danach ging es auf die Bundesstraße Richtung Dijon. Auch hier gestaltete sich die Fahrt mühsam und führte mitten durch die Städte Metz, Nancy etc. Das hat die Verkehrslage nicht entspannt sondern leider noch verschlimmert. Dies hat dazu geführt, dass ich erst um kurz nach Acht in Dijon angekommen bin.
Zum Glück hatte ich mir für den ersten Stopp ein Hotel mit Garage ausgesucht, sodass zumindest die NC sicher stand.
Habe dennoch die Koffer mit aufs Zimmer genommen und die Rokstraps entfernt, damit diese nicht wegkommen.
Es hat auch etwas länger gedauert, da die Tankstopps doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hatten, als ich dachte. Die Rolle immer wieder lösen und festzurren war nicht schwierig oder problematisch, aber hat dennoch immer Zeit und logitischen Aufwand erfordert.
--> Absteigen --> Rokstraps lösen ---> Rolle abnehmen und neben die Säule stellen --> NC aufbocken, damit man möglichst voll tanken kann --> Zapfsäule freischalten --> Tanken --> Abbocken und vorscheiben um die Säule nicht zu blockieren (überall lange Schlangen) --> Rolle draufwuchten --> Rokstraps festmachen
Es kostet netto nicht viel Zeit, aber schlaucht mit der Zeit schon ein wenig. Zumindest mich.
Mit letzten Besorgungen (Wasser, bissl was zu Essen) hatte ich dann um 22:00 Uhr die erste Etappe abgeschlossen und war entsprechend KO.
Ich hatte mich bei der Buchung auch dazu entschieden am Samstag einen Tag Pause einzulegen und mir die Stadt anzuschauen.
Mehr dazu beim nächsten Part ![]()
Viele Grüße,
Jay