Der Hauptbestandteil von Frostschutz ist Glykol.
Wenn du einen Frostschutz einfüllst der für Aluminiummotoren und Kühler geeignet ist
kannst du nichts falsch machen.
Da ist die Farbe absolut nebensächlich.
Der Hauptbestandteil von Frostschutz ist Glykol.
Wenn du einen Frostschutz einfüllst der für Aluminiummotoren und Kühler geeignet ist
kannst du nichts falsch machen.
Da ist die Farbe absolut nebensächlich.
Zu dem Thema hatte ich schon einmal einen Beitrag eingestellt und eine Alternative vorgestellt.
Ich meine ein echter Hochdruckreiniger hat generell nichts an einem Motorrad zu suchen.
Entweder herkömmlich reinigen oder eventuell soetwas benutzen:
Interessantes Video. Der Mann hat meinen Respekt verdient! Alles frei nach dem Motto:
"Solange ich noch auf mein Mopped komme lasse ich mir den Spaß nicht nehmen."
Und auf die Idee mit dem speziellen Klapptritt muss man auch erst einmal kommen.
Ich hoffe das sich seine Probleme nur auf das Aufsteigen beschränken er aber
fahrerrisch noch fit ist. Sonst wird er eine Gefahr für sich selbst und andere.
Die CB350 mit ihrem langhubigen 1-Zylinder gehört meiner Meinung nach auch zu den
Motorrädern für die Seelenmassage. Motorradfahren wie in früheren Zeiten, gelassen
und entspannt.
Es gab ja Gerüchte über einer CB500. Habe aber lange nichts mehr davon gehört.
Diese 1-Zylinder haben schon einen besonderen Charakter.
"Tompeter" hatte ja eine Meteor350 die ihm auf Dauer aber wohl zu flegmatisch war,
überholen war damit wohl nicht so einfach möglich und er hat sich eine Guerrilla 450
zugelegt die allerdings mehr auf Leistung ausgelegt ist und nicht ganz den Charakter
eines niedriger drehenden extrem Langhubers hat.
Ca. 20 PS wie bei der CB350, der Meteor oder Classic 350 etc. sind tatsächlich etwas
wenig. Wenn man einen charaktervollen, hubraumstärkeren und ebenfalls langhubigen
1-Zylinder im klassischen Look haben möchte gibt es meines Wissens nach momentan
nur eine Alternative: Die BSA 650 Goldstar.
Aber auch ich kann mich dem Reiz dieser Eintöpfe nicht ganz entziehen, das hat schon
was. Eine Guerrilla 450 als Zweitmotorrad für die etwas aktivere Hausrunde könnte ich
mir gut vorstellen. Aber die Vernunft steht mir da ein wenig im Weg.
Zumindest habe ich es letztes Jahr noch geschafft einen Bekannten der mit seiner
dicken Honda nicht mehr zurecht kam von der Guerrilla 450 zu überzeugen. Er ist be-
geistert von der Handlichkeit und Agilität der Guerrilla. Er hätte nicht gedacht das ihm
mit seinen 71 Jahren das Motorradfahren noch einmal so viel Spaß machen könnte.
Seine Meinung, mehr Motorrad braucht kein Mensch.
Und ja, ich durfte sie schon fahren, anders wie die NC aber mit großem Spaßfaktor.
Da hat Royal Enfield was ganz tolles auf die Beine gestellt. ![]()
Eintopf kann schmecken, hat einen unverwechselbaren Charakter (Geschmack) und der
Spaß kommt auch nicht zu kurz.
Gruß, Thomas
Nein, wie ich schon schrieb ist je nach Reifenmodell und dessen Querschnittsform
dieser Streifen größer oder kleiner. Bei manchen Reifen müßte man sich über 50° in
die Kurve legen um den Reifen bis an die Kante anzufahren. Das überlassen wir lieber
den Profis.
Es geht darum die Reifenflanke dort anzufahren (anzurauen) wo man im normalen
Betrieb selten bis nie hinkommt.
Dann hast du eine angefahrenen Sicherheitsbereich falls du aus welchen Gründen
auch immer das Motorrad über das gewohnte Mass hinaus in die Kurve drücken
mußt.
Aber keine Panik, auch ohne die nichtgenutzten Flankenanteile anzufahren ist es nicht
so das dort der Reifen garkeinen Grip aufbaut. Aber ohne Anfahren ist der Grip dort
halt etwas vermindert.
Und wenn man für den Fall der Fälle vorsorgen kann, warum nicht. Nebenbei bekommt
man ein besseres Gefühl dafür wie sich das Mopped im Grenzbereich verhält.
Das schlimmste wäre in solch einer Situation übrigens eine Panikbremsung. Ein
Motorrad kann durchaus ein wenig ins rutschen, driften kommen aber es fängt sich
wieder. Rennfahrer sind beim Anbremsen und in der Kurve quasi immer in solch einem
Driftmodus ohne das sie stürzen.
Gerade im Herbst bei niedrigen Asphalttemperaturen habe ich es schon öfters provoziert
das das Hinterrad am Kurvenauslauf leicht driftet. Solange du nicht schlagartig das Gas
wegnimmst oder noch schlimmer aus Panik bremst passiert garnichts.
Wie gesagt, wohl die meisten hier und dazu zähle ich auch mich, haben die Grenzen ihrer
Reifen noch garnicht erfahren. Sie bieten mehr Sicherheit als man gemeinhin meint.
Gruß, Thomas
P.S. Mir ist gerade etwas aufgefallen. Ich habe ja noch eine RC88 ohne Schlupfregelung.
Bei den neueren Modellen mit HSTC muß man diese natürlich abschalten wenn man
am Kurvenausgang den Hinterreifen etwas driften lassen möchte.
Habe ich doch glatt das "s" vergessen. ![]()
"Schleswiger Kaltblut" meinte ich natürlich, danke.
Ich leider nicht aber so wie ich gelesen habe haben hier jetzt schon mindestens 2 Leute
den "Roadhound" aufgezogen.
Aus dem Gedächtnis heraus: Fährt sich absolut unauffällig, über die Haltbarkeit kann
natürlich noch keine Aussage gemacht werden.
Einfach die Suche nutzen wobei hier schon welche den Reifen mit Strassenhund tituliert haben,
könnte bei der Suche helfen.
Dann wollen wir mal hoffen das der Kundenberater jetzt nicht versucht seinen
Lebensunterhalt damit zu bestreiten den Indianern Pferde zu verkaufen.
"In ihrem Alter ist der drahtige "Araberhengst" nichts mehr für sie! Ich empfehle ihnen
daher ein "Schleswiger Kaltblut".
Was ist sinnvoll? Gute Frage.
Also, meine Erfahrung ist das Reifen auch mit nur noch 1,6mm Profil sich absolut
sicher fahren lassen. (mit einer Ausnahme, siehe unten)
Es gibt bei Youtube Videos wo Könner Reifen testen welche am Ende gerade an den
Flanken schon bis unter 1mm Tiefe abgefahren sind. Und diese Könner fahren die Reifen
selbst dann noch mit rastenschleifenden Schräglagen die für Otto-Normalfahrer kaum
erreichbar sind.
Hierbei ist zu sehen das der Hinterreifen teilweise driftet und leichter Gummiabrieb,
gerade beim Beschleunigen aus der Kurve heraus zu sehen ist.
Das Ganze bezieht sich auf trockene Verhältnisse und Asphalttemperaturen bis ca. 15°
und Motorräder mit wesentlich mehr Leistung als die NC.
Ist der Asphalt recht kalt, wohlmöglich teilweise noch feucht und kommen Schmutz,
Split, Blätter oder gar Öl ins Spiel lässt die Haftung, egal ob 1,6mm oder 5mm Profil
prinzipbedingt bei beiden gleichmäßig nach.
Der eigentliche Unterschied zwischen 1,6mm und z.B. 5mm zeigt sich eigentlich nur bei
regennasser Straße wobei das Wasser regelrecht auf der Straße stehen muss.
Das vom Auto her bekannte Aquaplaning habe ich noch nicht erlebt. Hierbei muss man
beachten das gerade die Aufstandsfläche eines Motorradvorderreifens nur ein
Bruchteil von dem eines Autoreifens beträgt. Die Kontaktfläche zur Straße ist
wesentlich kleiner wie beim Auto aber dadurch ist der Flächendruck der Aufstandsfläche
beim Motorrad wesentlich größer. Wer bei diesen Verhältnissen seine Geschwindigkeit
anpasst ist auf der sicheren Seite. Wem das Unbehagen bereitet sollte sich einen Reifen
mit hohem negativ-Profilanteil aufziehen und sich an Reifentest's orientieren wo der
"Grip bei Nässe" beurteilt wird.
Einfach gesagt, solange die Straße trocken ist, ist es ziemlich egal ob wir mit 1,6
oder 5 mm Profil unterwegs sind. Da spielt das Grip Niveau verschiedener Reifen eine
größere Rolle. Otto-Normalfahrer wird die Haftungsgrenzen wohl kaum erfahren.
Die Reifen sind bei normalen Verhältnissen sicherer als so mancher glauben mag.
Da ich gerne alles selber mache und meine Reifen selbst umziehe und wuchte fahre ich
sogar die bei vielen verteufelte Mischbereifung (z.B. vorne Pirelli, hinten Bridgestone)
Momentan fahre ich einen Satz Pirelli Angel GT. Aber die Erfahrung zeigt und es deutet
sich schon an das der Vorderreifen an den Flanken dieses Jahr wohl aufgeben wird.
Und ich als hobbymäßiger Sparfuchs habe mir einen gebrauchten Conti-Roadattack3 hin-
gelegt den ich dann aufziehen werde. Dann fahre ich wieder Mischbereifung aus Pirelli
hinten und vorne Conti und erwarte aus der Erfahrung heraus keinerlei Probleme.
Übrigens, für hinten habe ich auch schon einen neuen aber 4 Jahre alten
Metzeler Roadtec Z8. Solange Reifen kühl, trocken und ohne UV-Strahlung gelagert werden
altern sie so gut wie garnicht. Vor ein paar Jahren durften Reifen die laut DOT-Nr.
nicht älter als 5 Jahre waren noch als Neureifen verkauft werden! Es gibt Tests mit "älteren"
(5 Jahre) alten Reifen wo quasi kein Unterschied zum Neureifen auf der Teststrecke
festgestellt werden konnte.
Ja, ich weiß, beim Thema Reifen reagieren viele sehr sensibel, da spielt das Bauchgefühl
eine große Rolle. Das ist o.k. und ich akzeptiere das. Der eine so der andere so.
(Ich beziehe mich hier auf meine über die Jahrzehnte gemachten "persönlichen" Erfahrungen.)
Aber eins ist mir aufgefallen. Da sehe ich an z.B. Motorradtreffs quasi neue Reifen die
aber einen großen "Angststreifen" aufweisen.
Da frage ich mich was passiert wenn derjenige etwas zu schnell in eine Kurve fährt, die Straße
eventuell feucht ist, noch ein Hindernis auftaucht und derjenige nachdrücken muss und auf
den nicht angefahrenen Teil des Reifens kommt? ![]()
Diesen Leuten kann ich nur sagen, fahrt eure Flanken an! Dazu braucht man nicht schnell
zu sein, einfach in engen Kurven das Mopped ordentlich drücken oder auf einem Parkplatz
ein paar enge Kreise fahren und ordentlich drücken.
Wenn die Reifenflanken nicht angeraut sind und wohlmöglich auch noch Formwachs oder
ähnliches auf den Flanken ist nützt einem der tollste Reifen nichts.
"Reifen und Öl, die unendliche Geschichte."
Gruß, Thomas
Die Breite des sogenannten Angststreifens ist von Reifen zu Reifen, selbst bei identischer
Fahrweise (Schräglage), verschieden.
Manche Reifen fallen zu den Flanken hin steil ab und manche sind im Querschnitt eher
rundlicher etc............
Ich habe mir schon etliche Videos angeschaut wo Könner Reifen in den Grenzbereich
gebracht haben aber trotzdem noch ein "Angststreifen" zu sehen war.
Die Breite sagt nur bedingt etwas über die Schräglagenfreudigkeit des Fahrers aus.
Wenn ich bei meinen Pirellis den "Angststreifen" eliminieren wollte wären die Fussrasten weg,
der Auspuff wäre durchgeschliffen und die Krankenschwester würde mir mein Brötchen
in einer Schnabeltasse servieren.
Ach so, die Physik spielt da ja auch noch eine Rolle! Je niedriger der Gesamtschwerpunkt aus
Fahrer und Motorrad ist je stärker muß sich dieser bei gleicher Kurvengeschwindigkeit in die
Kurve legen, sprich der Neigungswinkel wird größer.