Zur Not kann man sich mit Büroklammern oder Kupferdraht bzw. velöteter Kupferlitze
behelfen. Zur Not mit einer Flachzange oder mit dem Hammer auf die passende Stärke
bringen. Dann muß du nicht die Prüfspitzen verunstalten.
Gruß, Thomas ![]()
Zur Not kann man sich mit Büroklammern oder Kupferdraht bzw. velöteter Kupferlitze
behelfen. Zur Not mit einer Flachzange oder mit dem Hammer auf die passende Stärke
bringen. Dann muß du nicht die Prüfspitzen verunstalten.
Gruß, Thomas ![]()
"Da für das kommende Jahr mehrere Größere Touren geplant sind, habe ich auch bedenken ob diese Kombi
funktioniert und wie schreibst: "Der Spaß darunter leiden könnte"."
Ich denke deine Bedenken sind begründet.
Hätte ich einen Roller würde ich ihn für kurze Strecken, also Einkäufe etc. oder ein kleines Ründchen
um den Block definitiv der NC vorziehen. Einfach praktisch und eine andere Art der Fortbewegung die
auf kürzeren Strecken Spaß macht.
Aber so wie du es geschildert hast seid ihr beide ja nicht gerade "inaktiv". Bei den Voraussetzungen
ist das entstehende Erlebnisgefühl auf dem Motorrad einfach das schönere, emotionalere.
Schon den recht monotonen Sound eines Rollers halte ich auf Dauer für recht ermüdend und emotionslos.
Die kleineren Räder können je nach Straßenzustand mit der Zeit auch nerven. Je nachdem wieviel Gepäck
man benötigt ist das beim Roller auch so eine Sache.
Und wenn man dann mit dem Motorrad mithalten will wird der Roller auch mehr gefordert, er dreht höher
und das kann dann schon nervig werden. Da kann es schnell passieren das einer von euch was den Spaß
an der Sache anbelangt "auf der Strecke bleibt".
Das sind nur ein paar Aspekte die meiner Meinung nach für ein zweites Motorrad, gerade für längere Touren,
sprechen.
Ich denke der kompromisslose Königsweg für euch wäre ein wendiger Roller für den Alltag und für das
pure Freizeit und Urlaubsvergnügen zwei Motorräder.
Und da ihr ja Auto und Wohnmobil abgeschafft habt und euch dadurch "eingeschränkt, bzw. befreit und
umorientiert habt" denke ich, das eine Mischung aus einer "Vernunftentscheidung (Roller)" und einer eher
emotionalen Entscheidung doch in jeder Hinsicht nachvollziehbar wäre.
Ich hoffe ich habe mich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt aber ich könnte fast wetten...........
Gruß, Thomas ![]()
Hallo, vielviel A (Ampere) hat die defekte Sicherung?
Wenn du ein Messgerät hast stell dieses auf Strommessung (A) und klemm dieses einmal
statt der Sicherung an. Wenn du jetzt startest und verschiedene Verbraucher zuschaltest
kannst du sehen ob der Stromverbrauch (in Ampere) über den Wert der Sicherung steigt
bzw. diesem nahe kommt.
Normalerweise ist der Maximalstrom der durch eine Sicherung fließt ca. 20-25% kleiner als
der Sicherungswert: Eine 10A Sicherung hat dann ca. eine Dauerbelastung von 7,5 bis 8 Ampere.
Allerdings kann es je nach Verbraucher zu kurzen Stromspitzen kommen. Das wird bei
der Auslegung der Sicherung mit beachtet. Deshalb gibt es z.B. flincke und träge Sicherungen.
Einfach gesagt, eine träge Sicherung tolleriert für einen kurzen Moment einen höheren Einschalt-
strom wie eine flinke.
Z.B.: 10A Sicherung - kurzzeitiger Einschaltstrom z.B. 13A
Wie gesagt, wenn du Pech hattest ist die Sicherung nur durch einen kurzzeitig höheren
Einschaltstrom geflogen und sobald du eine neue Sicherung einsetzt ist alles wieder in Butter.
Probier es mit einer neuen Sicherung aus, dazu sind Sicherungen da. Aber eine Kontrollmessung
kann, falls ein Fehler vorliegt, durchaus helfen.
Gruß, Thomas ![]()
Wenn ich das richtig verstehe hast du ein Unterspannungsproblem?
Fehler lässt sich bei externer Spannungsversorgung löschen und der Motor springt an?
Wenn dem so ist solltest du ein Messgerät an die Batteriepole klemmen.
Dann mit externer Spannungsversorgung starten, die externe Spannungsversorgung
lösen und schauen was die Spannung macht.
Steigt sie wenn du Gas gibst ist die Lichtmaschine in Ordnung. Fällt sie aber im Standgas
wieder ab ist die Batterie platt. Ob der Batterietod an einem stillen Verbraucher liegt
oder ein anderes Problem vorliegt, schwer aus der Ferne zu sagen.
Das das Steuergerät bei Unterspannung aussteigt bzw. bestimmte Parameter nicht
korrekt erfasst werden ist nicht ungewöhnlich. Dann werden durchaus Fehler angezeigt
die durch die Unterspannung ausgelöst wurden.
Nicht ganz einfach. Ungewöhnlich wäre bei einer so neuen NC das die Batterie schon defekt ist,
aber wer weiß. Nicht das es an den Batteriepolen liegt (Verschraubung lose?)
Irgend ein elektrisches Sonderzubehör verbaut?
Wäre interessant zu hören woran es lag.
Gruß, Thomas ![]()
Die beiden Roller sind ja wohl die Platzhirschen in dem Segment und das nicht ohne Grund.
Da eine Entscheidung zu treffen, nicht einfach.
Bei Youtube gibt es zu beiden Rollern ja jede Menge Input, einfach mal reinschauen.
Gruß, Thomas ![]()
Oh Schreck oh Schreck, die Norton ist weg.
![]()
Iss aber nicht schlimm, sone Gummikuh (R90?) hat auch ihren Reiz.
Jetzt bin ich schon auf den 3. Advent gespannt.
Gruß, Thomas ![]()
Interessantes Video, ich kam mir ein bisschen vor wie damals in der Schule.
Am interessantesten ist dann allerdings das abgeleitete Ergebnis:
Wenn sich der Krähenfuß genau im 90° Winkel zum Drehmomentschlüssel befindet
ist das am Drehmomentschlüssel eingestellte Drehmoment gleich dem benötigten
bzw. vorgegebenen Anzugsdrehmoment.
Wir benötigen also keine Umrechnung!
Genau so habe ich es damals auch gelernt.
Die Krähenfüße habe ich über die Jahre auch schon genau für diesen Fall eingesetzt. Anziehen von
Bremsleitungen am Auto sowie Motorrad. Die Stahlverschraubungen am Auto kann man ja noch
halbwegs nach Gefühl anziehen wenn man etwas Übung hat, aber die Aluminiumverschraubungen
z.B. von Stahlflexleitungen am Motorrad sollte man auf jeden Fall mit Krähenfuß und Drehmoment-
schlüssel anziehen. Hier sind die Anzugsmomente sehr klein und wenn man da zu fest zieht.
Ihr wisst ja, nach fest kommt ab! ![]()
Bei Bremsleitungen garnicht gut.
Gruß, Thomas ![]()
P.S. Wo wir gerade beim Thema Drehmomentschlüssel sind. Die meisten von euch werden, wenn
überhaupt einen Standard-Drehmomentschlüssel ohne DMS, also mit Feder besitzen. Denkt dran,
vor dem weglegen die Feder durch zurückdrehen des Skalenrings auf Null zu entspannen.
Wird gerne vergessen und irgendwann passen die eingestellten Werte nicht mehr.
Ich finde ja viele Motorräder und deren Konzepte interessant. Nur weil ich NC fahre
müssen andere Moppeds ja nicht uninteressant sein. Und da ich mich für Technik
interessiere und hier auch beruflich und hobbymäßig vorbelastet bin, bin ich da nach
allen Seiten offen auch wenn die NC momentan definitiv "das Mopped" für mich ist.
Und zu den jüngeren Kunden schrieb ich "eventuell auch jüngere Kunden", das schliesst
ja keine Altersgruppe aus. Tendenziell werden die großen GS-Modelle ja von der älteren,
finanziell potenteren Klientel gefahren.
Die leichtere GS 450 ist A2 konform (bis 48PS) und kann auch von den "jüngsten" ![]()
gefahren werden und belastet in jeder Hinsicht weniger deren Portemonnaie.
O.k. das mit Harley sollte eigentlich nur zeigen das BMW mit der GS 450 etwas richtig macht
während Harley Trends ignoriert oder verschlafen hat, warum auch immer. Und da ich mich
kürzlich etwas damit beschäftigt hatte isses mal wieder etwas mehr geworden.
Gruß, Thomas ![]()
Wo "Bergstraesser" die BMW F 450 GS anspricht.
Nein sie wäre nicht mein Motorrad. Aber ich denke sie ist ein interessantes Nischenprodukt
welches BMW neue und eventuell auch jüngere Kunden bringen könnte. Vielleicht entsteht bei
manchem dadurch eine frühere "Markenbindung". Kleinvieh macht auch Mist.
Gut, sie wird nur wenige deutsche Arbeitsplätze generieren da sie bei TVS in Indien gebaut wird.
Aber BMW ruht sich wenigstens nicht auf seinen Erfolgsmodellen aus und versucht seine Produkt-
palette breiter aufzustellen und nach unten hin zu erweitern.
Genau das ist es was Harley Davidson komplett verschlafen hat. Ist es Arroganz, Missmanagement
oder was auch immer. Der Aktienkurs ist auf jeden Fall über die Jahre abgeschmiert, Investoren
sind zunehmend unzufrieden und die Verluste steigen.
Immer weniger und hier gerade nicht so finanzkräftige jüngere Leute identifizieren sich nicht
mehr mit dem Kult, "dem Motorrad für Outlaws", die Kundschaft bricht Harley teilweise einfach weg.
Und die Hardcore-Fans fallen Harley auch noch in den Rücken, die V-ROD wurde schon argwöhnisch
betrachtet, das ist "keine echte Harley".......... und erst recht keine E-Harley.
Gebrauchte Harleys, oftmals mit recht geringen Laufleistungen gibt's hierzulande genügend. Das ist
quasi hausgemachte Konkurrenz die sicherlich Verkäufe nicht gerade ankurbelt.
Hinzu kommt das Harleys technologisch recht rückschrittlich sind, die Produktion ist nicht auf
dem Stand der Technik und ist dementsprechend recht teuer.
Früher gab es mit den Sporster-Modellen einen halbwegs preiswerten Einstieg in das
"Harley Universum", aber heute? Einsteigerfreundlich? Weit und breit nichts zu sehen. Ob all das
auf Dauer Harley das Kreuz brechen wird?
Die Marke wird es wohl weiterhin geben aber wie, wo und unter welchen Bedingungen bleibt abzuwarten.
So geht es auf jeden Fall nicht weiter. Und wenn dann eine Harley nicht mehr aus Milwaukee kommt?
Vielleicht sprich ja dann "King Donald" ein Machtwort, denn es kann doch nicht sein das eine
Motorradmarke welche ein Synonym für den "American Way of Life" ist, zerschlagen wird. ![]()
(Ich hatte mich vor kurzem einmal mit Harley beschäftigt da ein Freund von mir meinte das er seine
Fat-Bob nicht unter 20.000 verkaufen würde. O.k. Harleys sind relativ gesehen recht preisstabil aber
20K kann er sich abschminken, max. 16K sind da realistischer.)
Ich bin gespannt, Harley steht das Wasser bis zum Hals.
Gruß, Thomas ![]()
Es gibt die Klientel jener die z.B. eine NC oder was auch immer kategorisch als Kinderspielzeug
abtun.
Da muß die fette Karre her egal was kommt. Das ist bei deren Autos dann meist nicht anders.
Argumentativ brauchst du diesen Leuten garnicht kommen das interessiert nicht.
Nenn es Großmannssucht, Geltungsbedürfnis, Geltungssucht, Profilierungssucht, Profilneurose,
wie auch immer.
Dann gibt es natürlich auch diejenigen die schon lange ein großes Motorrad fahren, es über Jahre
gut beherrscht haben aber sich dann nicht eingestehen wollen das sie auf Grund ihres Alters
mittlerweile damit überfordert sind.
Ähnlich hatte ich das hier schon einmal beleuchtet:
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Wie ich schon schrieb war das Buch für mich nur der Opener für ein mir viel wichtigeres Thema.
Hier auszugsweise 1:1
Mir fallen immer wieder einmal Motorradfahrer auf die gerade vor und in Kurven sehr unsicher sind,
Schräglagenangst haben, vom Kurvenblick und der richtigen Linie anscheinend noch nie gehört haben
und dazu noch ein merkwürdiges Bremsverhalten an den Tag legen.
Diesen Leuten empfehle ich in deren eigenem Interesse ein geführtes Training zu buchen. Hier ist
man unter Gleichgesinnten und lernt unter Anleitung sein Motorrad sowie dessen Grenzen zu
"erfahren".
In diesen Fällen kann das "beste Buch" die Fahrpraxis einfach nicht ersetzen! (meine Meinung)
Problem bei der Sache ist deren Selbstreflektion. Es bleibt die Frage ob diese Fahrer die unsicher
auf dem Motorrad sind wahr haben wollen das sie für sich und andere eine erhöhte Gefahr darstellen.
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Genau diese "echten Männer" bewegen oftmals auch schwerere Motorräder die sie eigentlich nicht richtig
beherrschen bzw. nicht mehr richtig beherrschen und damit sich und andere in Gefahr bringen. Aber
es muß ja die fette......... sein, "das ist ein Motorrad".
Natürlich sind das immer nur Tendenzen aber ich habe das so beobachtet. Ich habe so einen hart-
näckigen Fall in meiner Bekanntschaft. Wenn die Frau schon Angst hat, "er ist wieder unterwegs mit seiner
dicken Karre". Keinerlei Selbstreflektion, "ich fahre schon seit fast 50 Jahren"................
Ich kenne seinen Fahrstil, ich sage dir, der hat mindestens 10 Schutzengel, alter Schwede, aber über 130PS,
hoffnungsloser Fall.
Gruß, Thomas ![]()