Beiträge von ThomasLIP

    Opa-Kalle


    Ja schau mal einer guck, dann haben sich eventuelle Fitnessdefizite schon einmal in Luft aufgelöst.

    Dann ist die Tenere 700 World Raid 2024 bis auf die Sitzhöhe ja doch nicht so uninteressant.


    Aber wie ich schon sagte: "Das war hier einfach einmal so mein persönlicher Gedankengang...."

    und da spielen natürlich auch persönliche Vorlieben und gemachte "Erfahrungen" eine Rolle.


    Meine Beobachtung geht dahin das viele um die 60, die nicht allzu groß gewachsen sind schwere

    und hochbeinige Motorräder eher meiden weil deren Handling gerade beim Rangieren etc. schnell

    überfordert und auch zu peinlichen Situationen führen kann. Und wenn man dann ein Mopped

    gefunden hat welches sich leichter händeln und fahren lässt kommt man dann oft zu der Einsicht

    das dieses Mopped wohl doch die bessere Wahl war, einem mehr Sicherheit gibt und dadurch auch

    noch mehr Spaß macht.

    Mir ging es mit der NC definitiv so. Aber in der Klasse gibt es ja noch andere gut fahrbare Moppeds.


    Natürlich werden die "echten Männer", egal wie alt, die unbedingt ein echtes Männermotorrad

    brauchen nie aussterben. Die sind dann immerhin gut für ein unterhaltsames Video wenn sie ihre

    Fuhre in einer Spitzkehre, z.B. am Stilfser Joch, mangels Physis und Koordination auf die Seite legen.

    O.k. da schwingen jetzt gewisse Vorurteile mit, aber ganz von der Hand zu weisen ist das nicht.


    Bin gespannt was es bei euch wird.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    "Aber sie hat die Yamaha TÉNÉRÉ 700 WORLD RAID in ihr Herz geschlossen. Sie wird doch wohl nicht Feuer gefangen haben…😎"


    Ich war doch ein wenig verblüfft eine "Yamaha Tenere 700 World Raid 2024"


    Wenn ich mich nicht irre seid ihr beide ca. 175cm groß? Für mich persönlich (174cm)

    wäre da ein Motorrad mit 890mm Sitzhöhe definitiv zu hoch zumal man die recht dünne

    und laut Test nicht besonders komfortable Sitzbank kaum noch abpolstern kann.

    Laut Test hat die Tenere einen recht hohen Schwerpunkt, besonders wenn der Doppeltank

    voll ist, welches das Handling auch im Stand nicht gerade fördert.

    Wenn man dann noch Koffer angebaut hat und aufsteigen will?!


    Dann ein 21" Vorderrad. Diese sind definitiv für unebene Fahrbahnen und das Gelände

    konzipiert worden. Mit diesem lässt sich einfach nicht so spielerisch und zielgenau

    durch eine Kurve fahren wie mit einem 17" Vorderrad.


    Die langen Federwege sind zwar komfortabel aber dadurch wirkt sie prinzipbedingt immer

    ein wenig schwammiger.


    Ansonsten ein tolles Motorrad, allein der CP2 Motor ist bekannt für seine Qualitäten,

    da gibt es nichts zu meckern. Was noch etwas stören könnte ist die etwas schwergängigere

    Kupplung, da gibt es besseres und der fehlende Quickshifter. Aber das ist Gewohnheits-

    sache und in meinen Augen kein k.o. Kriterium.


    Wenn man definitiv etwas geländegängiges sucht durchaus eine Überlegung wert.

    Man muss halt für sich die "Nachteile" eines solchen Konzepts abwägen. Da ich aber

    überhaupt nicht beurteilen kann wie fit ihr seid und wo eure Vorlieben liegen kann ich

    aber total daneben liegen.


    Das war hier einfach einmal so mein persönlicher Gedankengang der schon allein durch

    meine 174cm natürlich den Blickwinkel auf die Tenere etwas ändert.

    Und ca. 13.500 Euro sind ja auch kein Pappenstiel, für das Geld haben eventuell auch andere

    Mütter schöne Töchter die zumindest bezogen auf mich besser passen würden.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    Da denkste an nichts Böses und plötzlich............... :shock:

    Aber ethan ja nochmal jot jejange,

    hätte durchaus schlimmer kommen können.


    Ich hoffe die Prellungen piesacken dich nicht all zu sehr und sind schon bald Geschichte.

    Bleibt nur zu hoffen das der Schaden schnell und unbürokratisch abgewickelt wird,

    du nicht draufzahlst und dir größere Laufereien erspart bleiben. Aber ich denke dein

    Anwalt weiß schon wo die Steine liegen und wird das Bestmögliche für dich rausholen.


    Ehrlich gesagt tut mir das Mädchen ein wenig leid. Sie wird wohl das Opfer ihrer eigenen

    Unerfahrenheit und mangelnden Routine geworden sein. ;(


    Das Leben ist aber manchmal auch.................


    Eventuell kannst du uns beizeiten ja einmal berichten wie es ausgegangen ist.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ronny.Ste


    Asche über mein Haupt.

    Das passiert wenn man aus dem Gedächtnis heraus meint es wäre doch ganz einfach

    und sich dazu seine hier eingestellten Texte nicht noch einmal komplett durchließt! :angry-banghead:


    Was die Modelle mit EU-Typgenehmigung anbelangt war alles richtig, aber........


    Ich korrigiere mich in Bezug auf Fahrzeuge die nicht EU-typgenehmigt sind:


    Bei Fahrzeugen, die nicht EU-typgenehmigt (homologiert) sind sondern eine Genehmigung nach

    § 20 o. § 21 StVZO (deutsche Typgenehmigung) besitzen muß man, damit die Reifenbindung aus-

    getragen werden kann, zu einer Prüforganisation wie z.B. TÜV.


    Der neue Reifen, der die im Schein eingetragenen Dimensionen haben muß, muß bei der Prüfung

    aufgezogen sein. Der Prüfer überprüft dann hauptsächlich die Freigängigkeit des Reifens, also ob

    genügend Luft zwischen z.B. Schwinge, Kette etc. vorhanden ist.

    Es muß keine Fahrtest, besonders kein Höchstgeschwindigkeits-Fahrtest durchgeführt werden!

    Mit dem Gutachten müßt ihr dann zur Zulassungsstelle wo eine neue Betriebserlaubnis erteilt

    wird. Dann bekommt ihr eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I + II (Brief, Schein).


    Jetzt könnt ihr jeden Reifen der den im Schein eingetragenen Dimensionen entspricht und die

    Anforderungen an die Traglast etc. erfüllt auf euer Mopped aufziehen.


    Hierzu könnt ihr euch noch einmal das Video ab ca. 19min anschauen.

    TÜV 2025: Neue Regeln für Motorradreifen – Alles, was du wissen musst!

    Gruß, Thomas :boywink:

    Ronny.Ste


    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber wenn ich z.B. den folgenden Text lese würde

    ich sagen das ein Austragen aus dem Schein unnötig ist. Ich habe bis jetzt auch nichts anderslautendes

    dazu gelesen (Text aus meiner Zusammenfassung s.u.)

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    Selbst der Gesetzgeber sieht es nicht mehr so eng.

    Deshalb hier zuerst einmal ein Artikel des Bundesministerium für Digitales und Verkehr vom 25.03.2024:


    Bund und Länder haben in Bezug auf die Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern die

    nachstehend beschriebene gemeinsame Vorgehensweise abgestimmt:


    Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern


    Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Reifenhersteller

    In der Übereinstimmungsbescheinigung (engl. Certificate of Conformity, COC) bzw. in der Zulassungs-

    bescheinigung (ZB) Teil I ist ein Reifen von Hersteller A eingetragen. Verwendet wird ein typgenehmigter

    Reifen des Herstellers B der gleichen Reifenbauart mit gleicher Größenbezeichnung, alle übrigen

    Parameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie sind gleich oder höherwertig.


    Beurteilung:

    Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.


    Ich denke das TÜV und Polizei von dieser Änderung informiert sind und es deshalb keinerlei Probleme

    gibt auch wenn im Schein noch eine Markenbindung eingetragen ist. Nur so ergibt die Neuregelung

    meiner Meinung nach überhaupt einen Sinn.


    Gruß, Thomas :boywink:

    machecourt


    Du schriebst:

    "Der Könner zeigt sich am Sonntagnachmittag auf dem Discounter-Parkplatz beim U-Turn in zwei PKW-Parkplätzen."


    Ob man allein durch diese Übungen gleich ein Allround-Könner wird?

    Aber ich kann bestätigen das diese Übungen gerade anfangs der Saison mir persönlich wieder mehr

    Gefühl für's Mopped geben.

    Ich mache das gerne einmal und nicht nur auf Parkplätzen sondern auch auf schmalen Straßen etc.


    Wie ich in #48 schon schrieb: "Ich habe mich über die Jahrzehnte immer wieder mit dem Thema beschäftigt,

    Beiträge gelesen und Videos angeschaut, auf Parkplätzen das Langsamfahren, 8-ten etc. geübt......."


    Ich bin immer wieder begeistert wie schön man mit der NC mit DCT und bei dieser mit Hilfe von Gas und

    Fußbremshebel selbst auf den schmalsten Kreisstraßen wenden und seine Kreise drehen kann.


    Slalom und 8ten fahren sowie so langsam wie möglich fahren (ausbalancieren) gehören bei mir auch dazu.

    Ich finde das macht richtig Spaß und übt ungemein, und da ich ja auch nicht jünger werde kann etwas

    Übung definitiv nicht schaden.


    Auf deinen Tipp hin habe ich gerade einmal nach "antipilote de ligne droite" gegoogelt. Genau soetwas

    meine ich. :handgestures-thumbupright:

    Immer wieder erstaunlich wie man so manch schweren "Strassenkreutzer" um die Ecken schmeissen kann.

    Das erfordert definitiv Übung, das schüttelt man nicht einfach so aus dem Arm.


    Gruß. Thomas :boywink:

    Woschert


    Du schriebst: "Deswegen bin ich auch total Glücklich das man mit Mischbereifung fahren darf :thumbup:"

    Das kann ich nur unterschreiben und handhabe es genau so. :handgestures-thumbupright:


    Selbst der Gesetzgeber hat was die "Mischbreifung" bei Motorrädern anbelangt ab dem 1.1.2025

    seine Aussagen noch konkretisiert, erweitert und für viele vereinfacht da selbst diesem klar

    geworden ist das eine Mischbereifung unter Beachtung gewisser Regeln absolut unbedenklich ist.


    Denn wie ich kürzlich schon schrieb: Selbst die Tester sagen das es heutzutage keine schlechten

    bzw. unsicheren Motorradreifen mehr gibt!


    Ich hatte auf meiner NC als Erstbereifung einen Satz Bridgestone Battlax T30. Als der Vorderreifen ab-

    gefahren war habe ich vorne einen gebrauchten Pirelli Angel GT(1), der nen Appel und nen Ei gekostet

    hat, aufgezogen.

    Ab da fuhr ich eine gesetzeskonforme Mischbereifung. Diese war vollkommen unauffällig und ver-

    mittelte jede Menge Sicherheit! Alles gut.

    Der Hinterreifen, Bridgestone Battlax T30, hat dann noch etwas über 4 tKm gehalten bevor auch dieser

    fällig wurde und der gebrauchte Pirelli auch so gut wie blank war.

    So muß das sein, das nenne ich recourcenschonend.

    Und da mir der Pirelli in schnell gefahrenen Kurven sehr gut gefiel fahre ich momentan eine Satz

    Angel GT(1)


    Und ich höre sie schon wieder die Unkenrufe: Wie kann man soetwas machen, bei Reifen macht man

    keine Experimente.............

    Aber ich persönlich denke das hat mit Experiment nichts zu tun. Wenn selbst der Gesetzgeber das

    absegnet, natürlich nicht ohne sich vorher die Expertise von Fachleuten eingeholt zu haben, kann

    so schlimm nicht sein.


    Auf der K75 habe ich dieses Experiment auch schon gewagt. Damals war es noch schwieriger da im

    Schein der K75 noch eine Reifen-Markenbindung eingetragen war und man eine Unbedenklichkeits-

    bescheinigung des nicht eingetragenen Reifens mit sich führen musste.

    Aber der Gesetzgeber hat wohl begriffen das das ein unnötiger bürokratischer Akt ist.


    Und das in Deutschland, man höre und staune!


    Zu dem Thema hatte ich hier schon einmal einen ausführlicheren Beitrag eingestellt wo unter anderem

    die Änderungen ab 1.1.2025 erklärt werden.


    Wen es interessiert:


    Gruß, Thomas :boywink: