Beiträge von ThomasLIP

    Ronny.Ste

    ( Lorenz: Les dir das hier einmal durch, um's Buch gings mir überhaupt nicht)


    Prinzipiell kann und will ich an dem was du schriebst nichts kritisieren, deshalb auch ein Daumen hoch.

    Ein Missverständnis möchte ich allerdings ausräumen.
    Es wird hier von einigen der Eindruck vermittelt das ich das Buch und seinen Inhalt kritisiere, das ist
    allerdings nicht der Fall, wie auch.


    Du schriebst: "Dennoch bin ich der Meinung, man sollte sich nur über Dinge ein Urteil bilden, die man

    kennt."

    Ich habe mir über das Buch selbst nicht ansatzweise ein Urteil erlaubt!

    Da ich gerne vorm Kauf eines Buchs Rezensionen lese und diese in diesem Fall eher negativ aus-

    gefallen sind habe ich lediglich gesagt "kann man lesen muß man aber nicht? :think:" wobei man hier

    auf das Fragezeichen und den Smiley achten sollte. Dadurch ist meine Aussage nicht eindeutig

    Pro oder Kontra wird aber von einigen gewollt oder ungewollt als negativ interpretiert.


    Die Leute die das Buch gelesen haben und dieses für gut befanden sollten ihre Kritik dann doch

    lieber an die richtigen Adressaten, also die Rezensenten richten. Ich bin da definitiv die falsche
    Adresse da ich mit keinem Wort den Inhalt kritisiert habe.


    Und ja, wir können Buch um Buch lesen, hilft auch nur bedingt. Ich zitiere da einmal Sokrates:

    "Ich weiß das ich nichts weiß" Wer weiß was er damit meinte wird verstehen was ich sagen wollte.


    Wie ich schon schrieb war das Buch für mich nur der Opener für ein mir viel wichtigeres Thema.


    Hier auszugsweise 1:1

    Mir fallen immer wieder einmal Motorradfahrer auf die gerade vor und in Kurven sehr unsicher sind,

    Schräglagenangst haben, vom Kurvenblick und der richtigen Linie anscheinend noch nie gehört haben

    und dazu noch ein merkwürdiges Bremsverhalten an den Tag legen.


    Diesen Leuten empfehle ich in deren eigenem Interesse ein geführtes Training zu buchen. Hier ist

    man unter Gleichgesinnten und lernt unter Anleitung sein Motorrad sowie dessen Grenzen zu

    "erfahren".

    In diesen Fällen kann das "beste Buch" die Fahrpraxis einfach nicht ersetzen! (meine Meinung)

    Problem bei der Sache ist deren Selbstreflektion. Es bleibt die Frage ob diese Fahrer die unsicher

    auf dem Motorrad sind wahr haben wollen das sie für sich und andere eine erhöhte Gefahr darstellen.

    ---------------------


    Für diese Fahrer glaube ich, wenn sie sich denn überwinden können und sich ihre Defizite eingestehen,

    das ein geführtes Training der beste Weg ist mehr Vertrauen in sich und das Motorrad zu bekommen.

    Learning by doing ist hier meiner Meinung nach das Mittel der Wahl.


    Ich denke das drückt zusammengefasst das aus worum es mir eigentlich ging.

    Über das Buch und dessen Inhalt kann und will ich mir gar kein Urteil erlauben und habe es auch nicht

    getan.


    Dazu noch folgendes: In meiner Bekanntschaft kenne ich so einen Fall. Aber leider geht bei ihm die Selbst-

    refelektion gegen Null. Ein hoffnungsloser Fall der auch noch agressiv wird, selbst wenn seine Frau das

    Thema anspricht. Auch ein leichter Unfall bei dem er in einer Kurve im Graben gelandet ist konnte ihn

    nicht überzeugen an sich zu arbeiten.

    Und genau solche Leute kommen dir wohlmöglich in einer Kurve auf deiner Spur entgegen. Ich finde

    das nicht lustig wegen solcher Leute wohl möglich im Krankenhaus zu landen und.....................


    Gruß, Thomas :boywink:

    Danke an "Pietz"


    Genau, die vor kurzem vorgestellte SV-7GX , die ja quasi eine SV mit Tourenverkleidung

    ist hatte ich glatt vergessen. Ein paar Neuerungen gibt's auch, TFT-Display, anderer höherer

    Lenker etc.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Lorenz

    Ich merk schon wir reden aneinander vorbei und du willst es anscheinend nicht ansatzweise verstehen.


    Dann gilt wohl für dich der Satz den ich oben in der Einleitung geschrieben habe:

    "Woran sich die meisten die das Buch gelesen haben wohl gerieben haben ist vermutlich folgender

    Satz:

    "Das war in diesem Fall für mich das k.o. Kriterium, kann man lesen muß man aber nicht? :think:"


    Und die Begründung warum ich es so geschrieben habe scheint dir egal zu sein.

    Da kann man halt nichts machen.


    Es gibt wichtigere Dinge im Leben.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa Kalle

    Direkt einen Tipp kann ich nicht geben da sich schon bei der Optk eines Motorrades oft die

    Geister scheiden.


    "Pietz" schlug ja die 650er V2 in der SV oder V-Strom vor.


    Dazu kann ich sagen das der Mann meiner Nichte vor Jahren auch einmal eine SV 650 besaß

    die ich ausgiebig Probe gefahren bin.

    Sie ist im Gegensatz zu meiner K75 ein Stück handlicher und läßt sich spielerisch fahren.

    Der echte V2-Motor ist ein Sahnestück, läßt sich recht schaltfaul fahren und dreht willig hoch.

    Das einzige was mir auffiel das die Fußrasten etwas weiter hinten sitzen und der Kniewinkel

    etwas spitzer wie bei der K ist. Der Lenker könnte eventuell ein wenig breiter und höher sein.

    Ich bin übrigens 1,74 und habe normal lange Beine, also vergleichbar.


    Die SV ist ein ausgereiftes Motorrad. O.k. etwas in die Jahre gekommen aber komplett

    eigenständig. Der an Ducati erinnernde V-Motor in dem ebenfalls an Ducati erinnernden

    Rahmen gefällt mir.


    Ich könnte das jetzt weiter ausführen, aber wenn es die NC mit ihren Alleinstellungsmerkmalen

    noch nicht gegeben hätte, hätte die zuverlässige und in ihrer Optik eigenständige SV wohl

    durchaus mein Motorrad werden können.


    Wer auf dicke Hose machen will für den ist sie definitiv nichts. Aber für Neueinsteiger halte

    ich sie Aufgrund ihrer Motorcharakteristik und ihrer Handlichkeit für ideal.

    Und sie ist eben optisch verglichen mit der NC ein ganz anderes Motorrad.


    Ich kann natürlich nicht sagen wie ihr die Prioritäten beim Motorradkauf setzt und ob die SV

    oder eventuell eine V_Strom etwas für euch ist.

    Aber für 7000 Eur ist die SV aus meinen "Erfahrungen" heraus eine Probefahrt wert.

    Natürlich gibt es für das Geld auch Chinesen oder für etwas mehr Geld Japaner die in be-

    stimmten Bereichen mehr zu bieten haben. Aber ob man das unbedingt braucht oder ob einem

    die Handlichkeit, Motorcharakteristik, Zuverlässigkeit, Ersatzteilverfügbarkeit, das Händlernetz etc.

    (gilt für die Chinesen) wichtiger sind sollte man auch in die Waagschale werfen.


    Bin gespannt was es wird. Ich denke du wirst berichten.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Das Problem mit nassen Strassenbahnschienen kenne ich


    Ich habe vorne und hinten einfach starke Magneten in die Reifen geklebt.

    Seitdem sind nasse Strassenbahngleise kein Problem mehr.


    Da fährt sie jetzt "wie auf Schienen". ^^


    Gruß, Thomas :boywink:

    Lorenz


    Zugegebenermaßen, manchmal bin ich eventuell etwas zu provokativ. Aber wie ich festgestellt

    habe regt das, wie auch hier wieder gut zu sehen ist, die Diskussion durchaus an.


    Woran sich die meisten die das Buch gelesen haben wohl gerieben haben ist vermutlich folgender

    Satz:

    "Das war in diesem Fall für mich das k.o. Kriterium, kann man lesen muß man aber nicht? :think:"

    Es hatte allerdings einen Grund warum ich den Satz mit einem ? und diesem Smiley :think: beendet habe.


    Und ich wiederhole mich, mir ging es hauptsächlich um die Leute die auffällig unsicher auf dem Motorrad

    sind und bei denen ich bezweifele das ein Buch, egal wie es geartet ist, dieses ihnen beim verbessern ihrer

    Fahrtechniken weiterhilft.

    Das Buch war für mich quasi nur der Opener für das Thema.


    Die Kernsätze hierbei waren:

    "Natürlich sind Selbstreflexion und Kritikfähigkeit eine Grundvorraussetzung um unser Handeln gerade beim
    Moppedfahren zu verbessern, aber das halte ich für eine Selbstverständlichkeit."


    "Problem bei der Sache ist deren Selbstreflektion. Es bleibt die Frage ob diese Fahrer die unsicher auf dem

    Motorrad sind wahr haben wollen das sie für sich und andere eine erhöhte Gefahr darstellen."

    "Diesen Leuten empfehle ich in deren eigenem Interesse ein geführtes Training zu buchen. Hier ist man unter
    Gleichgesinnten und lernt unter Anleitung sein Motorrad sowie dessen Grenzen zu "erfahren".
    (Das kann übrigens richtig Spaß machen.)

    In diesen Fällen kann das "beste Buch" die Fahrpraxis einfach nicht ersetzen!

    Und ja, ich habe wohl die "falschen" Rezensionen gelesen.


    Ich bin einmal so arogant zu sagen das mich, egal welche Lektüre ich zum "besseren Motorradfahren"

    auch lese, diese mich nicht mehr weiterbringt. Wieviele Videos habe ich mir schon zu dem Thema

    angesehen, alles schon gehabt und verinnerlicht.

    Das erste Moped vom Schrottplatz wurde mit 11 Jahren gefahren, mit 16 folgte ein Kleinkraftrad,

    mit 18 eine 125er Zündapp usw.

    Schon mit der 125er habe ich sehr vieles was die Motorradbeherrschung anbelangt gelernt. Sie wurde

    oft im Gelände bewegt und man trainierte dadurch seine Gleichgewichtsinn und es wurden auch die

    Grenzen auf der Strasse ausgelotet. Nicht nur einmal haben Hose, Jacke und Handschuhe Bodenkontakt

    gehabt.

    Und meine Selbstreflektion reicht immerhin so weit das ich mir bewusst ein nicht übermotorrisiertes

    Mopped zugelegt habe welches leicht und sicher zu händeln ist. Das war auch eine Vernunftentscheidung.

    Und die NC ist für mich persönlich der Beweis dafür das auch Vernunft richtig Spaß machen kann.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Fraenker


    "Nach meiner Einschätzung stellen die Fahrer die größere Gefahr dar, die sich gar nicht unsicher

    auf ihrem Motorrad fühlen, sondern stattdessen über eine äusserst gesunde Selbstüberschätzung verfügen.

    Von solchen Helden halte ich nach Möglichkeit nur eins: viiiiel Abstand😉."


    Jepp, das ist die andere Seite der Medaille aber das gleiche Problem: RISIKOLLEGEN


    Die andere Fraktion hatte ich in meiner Betrachtung erst einmal ausgeschlossen:

    ".........und rede dabei nicht von den Leuten die mit ihren Supersportlern etc. die Strasse zur Rennstrecke erklären."
    (Wobei man natürlich auch bei diesen unterscheiden muß)


    Ich bezog mich erst einmal auf die die eigentlich recht gesittet fahren aber auffällig unsicher sind.

    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle

    Eventuell habe ich warum auch immer nur die eher negativen Rezensionen gelesen, mag sein.

    Ich habe das Buch ja nicht explizit verurteilt:


    "......scheint sich die eher psychologielastige Herangehensweise von Spiegel an das Thema nicht

    jedem zu erschliessen."

    "Das war in diesem Fall für mich das k.o. Kriterium, kann man lesen muß man aber nicht? :think:"

    Ich habe den Satz aber bewusst mit einem Fragezeichen versehen.


    Was mir allerdings viel wichtiger war anzusprechen das es wohl Motorradfahrer gibt denen auch

    kein Buch, egal wie es geartet ist, beim verbessern ihrer Fahrtechniken weiterhilft.


    Diesen empfehle ich dringenst ein geführtes Training.

    Problem bei der Sache ist deren Selbstreflektion. Es bleibt die Frage ob diese Fahrer die unsicher

    auf dem Motorrad sind wahr haben wollen das sie für sich und andere eine erhöhte Gefahr

    darstellen.

    Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht und rede dabei nicht von den Leuten die mit ihren

    Supersportlern etc. die Strasse zur Rennstrecke erklären.


    Wenn dir jemand in einer Kurve mit gemäßigter Geschwindigkeit aber auf deiner Spur entgegen

    kommt dann kann da was nicht stimmen. Oder Leute die auf der Geraden recht normal fahren

    und vor einer Kurve eine regelrechte Panikbremsung hinlegen um sich dann mit wenig Schräglage

    durch die Kurve zu quälen. Alles schon erlebt.


    Aber egal, wenn du dir „Die obere Hälfte des Motorrads“ zu Gemühte führen solltest würde ich mich

    freuen deine Einschätzung dazu zu lesen. Wie gesagt, ein Rezensent muß nicht zwangsweise mit seiner

    Einschätzung eines Buches richtig liegen.


    Gruß, Thomas :boywink: