Beiträge von ThomasLIP

    Ob Schalter oder DCT ist glaube ich eine Ermessensfrage.

    Vor 20-30 Jahren hätte ich, auch wenn es schon das DCT gegeben hätte, definitiv ein Motorrad

    mit manueller Schaltung bevorzugt.

    Damals war für mich das Schalten sowie Kuppeln noch ein wesentlicher Bestandteil und Spaßfaktor

    des aktiven Motorradfahrens.


    Aber die Art wie ich Motorrad fahre, was ich dabei empfinde und was mir wichtig ist hat sich über

    die Jahre geändert. Nach viel Input zur NC sowie Probefahrten mit einer NC-Schalter und dann einer

    mit DCT war die Entscheidung gefallen.


    Trotz DCT schalte ich fast nur manuell mit den Schaltwippen und kann trotzdem den Komfort des

    DCT geniessen. Für mich einfach das beste aus beiden Welten.


    Was mir bei der NC-Schalter aufgefallen ist, sie ist sehr sauber und leicht zu schalten und hat kurze

    Schaltwege, typisch Honda. Und die Kupplung, 1A, da war ich von meiner BMW leider anderes gewohnt.

    Bei dieser krampfte schon einmal nach einer längeren Toure die Kupplungshand. Das würde bei der

    Honda nie passieren.


    Wem also das ziemlich einzigartige Konzept der NC zusagt dem sage ich:

    Ob Schalter oder DCT, scheissegal, hauptsache Spaß am Moppedfahren. Und den bieten beide, jede

    auf ihre Art.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Beim TÜV hat der Prüfer so wie ich es gesehen habe nur kurz geschaut ob sich

    auf Windschild und Spoiler eine KBA-Nummer befindet. Für den Fall der Fälle

    habe ich aber immer ABE's dabei.


    Und wie yupp schon sagte, bei der Vielzahl an Windschildern und Spoilern kann

    niemand all die verschiedenen Befestigungsarten, Verschraubungslösungen etc.

    im Kopf haben.


    Wenn man dann wie ich den Schraubenkopf bündig versenkt die Schraube auf

    der Vorderseite nicht vorsteht und weder eine Mutter noch eine Unterlegscheibe zu

    erkennen ist wird wohl niemand darauf kommen das das nicht ab Werk schon so

    gewollt ist.


    Der "Streckenposten" in der "Rühler Schweiz" hat bei mir kurz über Windschild und

    Spoiler geschaut, kurz am Spoiler gewackelt und geschaut ob Herstellername und

    KBA-Nummer vorhanden sind.


    By the Way: Der Polizist der mein Mopped kontrolliert hat war für mich kein Unbekannter.

    Das war Hauptkommissar Stephan Heinz den ich in der Youtube-Videoserie

    "Achtung Kontrolle" schon gesehen habe. Absolut netter Typ, fährt selber Motorrad

    und kennt sich richtig aus.


    Hier einmal der Link zu einem Video. Genau hier wurden wir kontrolliert.

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    Gruß, Thomas :boywink:

    Es gibt meines Wissen nach kein Windschild bei dem die Löcher für einen eventuell nachzurüstenden

    Spoiler schon vorhanden sind.

    Da wird einem bei einem Spoiler, der mit Hilfe von Schrauben befestigt wird wohl nichts anderes

    übrig bleiben als die Löcher selbst in das Windschild zu bohren. Spucke allein wird wohl nicht halten.


    Aber egal, jeder soll es so halten wie es für ihn passt.

    Ich für meinen Fall habe keine Sicherheitsbedenken bei der Verschraubung und kann das auch begründen.

    Im Gegenteil, die unausgereifte Klemmmethode halte ich für gefährlich und du hast ja auch Bedenken

    geäussert, meiner Meinung nach zurecht. Wie ich schon schrieb halte ich die Befestigung aus 3 Gründen für

    Pfusch, sogar gefährlichen Pfusch.


    Bei "Ra61" ist die Scheibe weggerutscht, mal dir einmal aus sie löst sich auf der Autobahn, knallt dir vor's

    Visier und fliegt dann im hohen Bogen in den nachfolgenden Verkehr, alter Schwede.


    Dann lieber 2 Schräubchen und 2 Löcher und man hat ein gutes und sicheres Gefühl.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ja, das ist doch einmal interessant. Jetzt hat auch Honda seinen 3-Zylinder, wenn auch in etwas anderer Form.

    Leider kann man den Klang im Promotion Video bei "MOTORRAD" noch nicht so richtig beurteilen.

    Aber egal. Die Aussagen, sehr schlank, leicht, sparsam, Leistung wie eine 1200er, elektrisch angetriebener

    Kompressor etc., das sind schon interessante Eckdaten. Das gab's in der Art noch nie.


    Durch den E-Kompressor wird sie im Gegensatz zu einem Turbomotor, der ja auf den Abgasstrom angewiesen

    ist, unterum schon ordentlich Dunst haben. Und das wohl im Gegensatz zu einem Turbomotor verzögerungsfrei

    da dieser ja erst bei höheren Drehzahlen und verzögert nutzbaren höheren Druck aufbaut.


    Auf das Ansprechverhalten sowie die Leistungabgabe der VR3 bin ich schon gespannt. In der 900er Klasse wird sie

    wohl Maßstäbe setzen. Bin schon auf die Diagramme gespannt. Honda, Technik die begeistert! Der Spruch stammt

    zwar nicht von Honda aber passt hier meiner Meinung nach perfekt.


    Die V3R ist zwar nicht mein Motorrad aber die inovative Technik finde ich schon bemerkenswert.


    Gruß, Thomas :boywink:

    JayLL


    "Bei mir geht das Gedankenkarussell wieder los :D"


    Ich bin ja auch immer interessiert an technischen Neuerungen und finde sie interessant.

    Aber der "unbedingt haben wollen Effekt" hält sich bei mir sehr in Grenzen.


    Ich habe schon vor Jahrzehnten für mich festgestellt das ich nicht immer das Neuste brauche

    um glücklich zu sein, zumal sich die Freude am neuen recht schnell verschleißt.

    Meine BMW bin ich 22 Jahre gefahren, meinen BMW 18 Jahre und war mit beiden zufrieden.

    Überhaupt habe ich Fahrzeuge fast immer recht lange besessen.


    Aber das ist von Mensch zu Mensch verschieden.


    Trotzdem werde ich mir anschauen was es auf der EICMA neues bzw. anderes gibt. Es gibt

    immer wieder schöne Detailösungen, neue Designs sowie technische Neuerungen die mich

    neugierig machen.


    Aber brauche ich das dann unbedingt :?


    Nee, nicht so wirklich. Meine NC ist jetzt so wie ich sie haben will und ich spüre keinerlei

    Verlangen etwas neues haben zu müssen.


    Nur so etwas wie z.B. eine Royal Enfield Guerrilla die könnte ich mir als Kontrastprogramm

    zur NC-DCT noch vorstellen. Aber rational und bei meiner Kilometerleistung :?


    Alles gut.


    Gruß, Thomas :boywink:

    NC-750X-Hamburg


    Ich kann dich beruhigen, wie ich schon in

    #2.540


    schrieb war ich letzten Donnerstag beim TÜV und bin anstandslos durchgekommen.

    Dieses Jahr sind wir in der Rühler Schweiz von den Streckenposten angehalten worden wobei

    bei mir unter anderem Windschild und Spoiler begutachtet wurden und nichts beanstandet

    wurde.


    Es gibt sogar "deutsche Markenspoiler" die durch zwei Bohrungen durch das Windschild befestigt

    werden.

    Da auch Honda zur Befestigung des Windschilds 4 Löcher durch dieses bohrt kann das so falsch

    nicht sein.

    Und wie ich schon sagte, Acrylglas ist absolut zäh und bruchfest und neigt nicht zur Rissbildung.


    Solltest du auch einmal soetwas machen, alles gut, es gibt keinen Grund zur Sorge, materialtechnisch

    absolut unbedenklich.


    Guß, Thomas :boywink:

    Ra61


    Mir ist auch sofort aufgefallen das die Klemmung der Spoilerscheibe eigentlich ein Witz ist.

    Die Klemmfüße sind ballig und liegen immer nur punktuell an, schlecht. Das Gummi das das

    Verrutschen verhindern soll ist zu hart und unflexibel. Und das die Schwenkachse mit einer

    Kunststoffschraube, die sich selbst ein Gewinde schneidet ein Witz ist war klar da diese wohl

    spätestens nach dem zweiten Verstellen der Scheibe überdreht.


    Wie auf den Fotos zu sehen habe ich dann selbst Hand angelegt um den Pfusch zu korrigieren.

    Jetzt hält die Scheibe bombig und ich kann sie verstellen ohne das ich Angst haben muß das die

    geniale Kunststoffschraube überdreht.

    Ich frage mich manchmal wo diese Ingenieure und Produktentwickler studiert haben und wenn

    sie dann studiert haben was sie überhaupt gelernt haben. Einfach nur traurig. Und die Chinesen

    kopieren dann auch noch den Müll 1:1, noch trauriger. ;(


    Und keine Angst vor den 2 kleinen Bohrlöchern in der Kunststoffscheibe. Das Acrylglas ist ein zäher

    aber nicht spröder Kunststoff, sehr biegsam und dieser splittert und reißt nicht.


    Hier die Fotos

    (Die Nahaufnahmen der Halterung habe ich abends in der Garage gemacht. Ja ich find sie auch

    schei.... aber man erkennt was ich gemacht habe.)



    Gruß, Thomas :boywink:


    P.S. Hätte ich fast vergessen, ich habe die Halterung nachgefräst so das die Spoilerscheibe näher an

    das Windschild kommt. Nicht wundern wenn das bei mir etwas anders aussieht, mir war der Abstand

    einfach zu groß.

    gume

    "Im Post 16 sprichst du noch davon, dass du dich einarbeiten möchtest und keine Erfahrung hast."

    Das ist, bzw. war auch vollkommen richtig. Ich hatte zwar etwas im Hinterkopf aber das war mir zu wage.


    Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht und die Essenz dessen in Kurzform in meinem aktuellen

    Beitrag angefügt.


    "Meine Erfahrungen haben etwas ganz anderes gezeigt, als das, was du in den Raum stellst."


    Ich habe garnichts in den Raum gestellt. Die Aussagen stammen nicht von mir sondern sind zusammen-

    gefasste Aussagen zu den Lithium-Batterien wie ich sie mehrfach während meiner Recherche gelesen habe.

    Hätte ich mir das aus den Fingern gesogen wäre Kritik angebracht.


    " wenn ich schon einmal wegen einer matten Gelbatterie, nach 3 Wochen Parkzeit am Flughafen nicht starten
    kann, hat sich für mich eine Lithium, die starten könnte, gelohnt. Lithium Batterien entladen sich über Zeit
    extrem langsam."


    Lithium-Ionen und LiPo Batterien habe eine Selbstentladung von ca. 4 bis 4,5%

    Blei Gel Batterien habe eine Selbstentladung von ca. 3 bis 5%

    Da sehe ich bei den Lithium Batterien keinen großartigen Vorteil!


    Und wenn deine Blei Gel Batterie am Flughafen matt war kann das am Alter liegen oder sie ist zu oft recht

    tief entladen gewesen was das Alter jeder Batterie verkürzt.


    Nicht umsonst hatte ich in einem Beitrag weiter vorne geschrieben man sollte sich eventuell ein spotbilliges

    Mini-Voltmeter ins Mopped bauen um die Batteriespannung immer im Blick zu haben. Schaut man da

    sporadisch drauf bekommt man mit wenn es dem Ende zugeht und kann auch frühzeitig einer eventuellen

    Tiefentladung entgegenwirken.


    Die Zyklenfestigkeit sagt leider noch nicht allzu viel aus, diese voll-leer Zyklen treten bei durchschnittlicher

    Motorradnutzung seltenst auf.

    Ich habe jetzt in anderen Foren sowohl von Blei-Gel wie auch von Lithium-Batterien gelesen die schon nach

    3 bis 4 Jahren den Geist aufgegeben haben. Ob die ihr Zyklenende erreicht haben? eher weniger.


    Deshalb habe ich einmal einen Satz kopiert auf den wir uns eventuell einigen können:

    Lithiumbatterien haben eine deutlich längere Lebensdauer (oft 5-10 Jahre oder Tausende von Ladezyklen)

    im Vergleich zu Blei-Gel-Batterien (oft 5-7 Jahre oder Hunderte von Ladezyklen)

    Die Lebensdauer beider Batterietypen hängt stark von der richtigen Wartung, den Nutzungsgewohnheiten

    und den Umgebungsbedingungen ab.


    Und nein, ich bin kein Verfechter von Blei-Gel Batterien ich bin da technologieoffen. Ich habe aber durch

    die schon beschriebene Pflege und Kontrolle auch mit meiner Blei-Gel-Batterie gute Erfahrungen gemacht

    und sie dankt es mir damit das sie demnächst 8-Jahre auf dem Buckel hat.


    Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht ob es für jeden sinnvoll ist in eine teure Lithium-Batterie samt

    Ladegerät zu investieren wenn doch bei Einhaltung einfacher Regeln eine preiswerte Blei-Gel-Batterie auch

    viele Jahre halten kann.


    Ist für den ein oder anderen eventuell eine Überlegung wert.


    Gruß, Thomas :boywink: