Über Sinn oder Unsinn des Motorradfahrergruß lässt sich trefflich streiten.
Eine allgemein gültige Regel in dem Sinne gibt es nicht (mehr).
Für den einen ist es ein notwendiges Übel der nächste hat einfach Spaß daran und
ein Dritter lässt es ganz sein.
Auch ist es, wie ich an mir selber beobachten kann, tagesformabhängig ob mir das
Grüßen leicht von der Hand geht und wen ich dann grüße.
Allgemein gilt wohl für jeden, wenn's zu viel wird, z.B. am Wochenende auf stark
frequentierten Strecken wird es schnell zu einer lästigen "Pflicht". ![]()
Unterm Strich bleib so eine Art Gemeinschaftsgefühl das durch eine Geste aus-
gedrückt wird, nichts ungewöhnliches bei sozialen Wesen.
Aber wo sollen wir die Grenze ziehen! In erster Linie sind wir alle Menschen und
erst in zweiter Linie Menschen die einer gewissen Gruppierung angehören.
Aber wo fängt diese Gruppe an und wo hört sie auf?
Logisch wäre eigentlich das wir sagen, ich grüße alles was auf einem motorisierten
Zweirad unterwegs ist.
Warum sollte z.B ein Roller oder Simsonfahrer einen anderen Grund und weniger Spaß
haben sich auf seinem zweirädrigen Untersatz fortzubewegen als wir Motorradfahrer?
Eigentlich gehören sie dazu.
Es gibt starke Roller und schwächere Motorräder und ob der Spaß proportional zur
Leistung steigt und sich durch die Form des Fahrzeugs verändert wage ich zu bezweifeln...
Einfach ein Thema bei dem wir uns wohl auch in Zukunft im Kreis drehen werden und
jeder seine eigene Meinung dazu hat.
Müsste ich mich dafür oder dagegen entscheiden wäre ich auf der Seite der Befür-
worter. Ich persönlich ziehe mehr Positives als Negatives aus dem Motorradgruß. ![]()