Beiträge von ThomasLIP

    Jr`s NC


    Ich kann das natürlich nicht beurteilen was dir da passiert ist.

    Das Problem an der Sache ist der Faktor Mensch. Es ist bekannt das die

    subjektive Wiedergabe bzw. Beschreibung eines Geschehens von Mensch

    zu Mensch verschieden ist. Gerade bei Zeugenaussagen zum gleichen

    Geschehen tuen sich manchmal erstaunliche Unterschiede auf so das

    Zeugenaussagen immer mit einer gewissen Skepzis betrachtet werden.


    Eventuell bist du "Opfer" einer falschen subjektiven Beobachtung der Polizei

    geworden oder einer der Beamten hatte einen richtig schlechten Tag, wer weiß.


    Ich würde allerdings aus einem einmaligen Erlebnis nicht pauschal eine negative

    Einstellung zur Polizei ableiten und dieser generell böse und unlautere und

    rechtlich bedenkliche Absichten unterstellen.


    Wie gesagt, der Faktor Mensch..............


    Was meinst du was hier los wäre wenn's die Truppe nicht gäbe.

    Was für ein verrückter Zufall.


    Ich habe gerade gestern zu der Problematik ein youtube-Video gesehen.

    Ein AMG (Mercedes) mit über 500PS samt Fahrer waren zur Fahndung ausgeschrieben.

    Bei einer Streifenfahrt wurde das Fahrzeug gesichtet und der Fahrer samt Fahrzeug gestellt.

    Der Vorwurf:

    Er habe mit seinem Fahrzeug in der Innenstadt von Wiesbaden an einem illegalen Strassen-

    rennen teilgenommen wo Geschwindigkeiten von über 140 Km/h gefahren wurden.


    Das Fahrzeug sowie das Handy wurden im Rahmen der Beweismittelsicherung

    beschlagnahmt. Er durfte nur noch unter Aufsicht Tel. Nummern und Passwörter auf-

    schreiben so das er keine Gelegenheit hatte eventuell belastende Inhalte, Gespräche,

    GPS-Daten zu löschen. Er tat absolut ahnungslos.

    "Ich fahre immer regelkonform nur auf der Autobahn gebe ich mal Gas"

    Dazu passten allerdings seine gerade auf der Innenseite bis auf die Karkasse abgefahrenen

    Reifen garnicht. Das schafft man nur durch äusserst sportliche Kurvenfahrweise.


    Bei einem in diesem Fall begründeten Tatverdacht ist das nichts anders wie eine schon

    seit Jahrzehnten praktizierte und durch die Staatsanwaltschaft genehmigte Hausdurch-

    suchung. Bei dringendem Tatverdacht ist die Privatsfähre zweitrangig. Es geht hier um

    Verbrechensbekämpfung und Aufklärung im Sinne der Allgemeinheit.


    Ich höre schon das Geschrei wenn solch ein Raser wegen weit überhöhter Geschwindigkeit

    einen schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht.

    So mancher schreit dann gleich, der gehört lebenslänglich.......... Mörder.........


    Genau das Mittel der Beschlagnahmung ist für die Beweisführung wichtig und oft das einzige

    Mittel um Beweise vor deren Vernichtung noch zu sichern.

    Meist sind die Kandidaten auch schon vorbelastet und durch ihr Fahrverhalten sowie ihre

    PS-starken Fahrzeuge aufgefallen.

    Bei einer Verhandlung heisst es dann oft, der Fahrer ist charakterlich nicht gefestigt, labil

    und ihm fehlt die Diziplin und Reife ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr im Sinne

    der StVo zu bewegen.


    Zumindest so lange wie der Lappen weg ist ist er wenigstens keine Gefahr für euch und

    eure Kinder.

    Es ist halt schwer solche Leute inflagranti zu erwischen. Deshalb halte ich dieses Mittel

    bei einem begründeten Tatverdacht für verhältnismäßig im Sinne der Allgemeinheit.


    Wir halten uns alle sicherlich nicht immer genau an die StVo. Aber wenn solche Kandidaten

    es durch Straßenrennen mit weit überhöhten Geschwindigkeiten auf die Spitze treiben und

    ihnen die Unversehrheit von Leib und Leben anderer dabei scheissegal ist müssen sie mit

    den Konsequenzen leben.

    Mein Mitleid hält sich da sehr in Grenzen die "Betroffenen" waren sich zum Tatzeitpunkt

    definitiv bewusst das sie die StVo mit Füssen treten und dabei andere gefährden.

    Das mit der Gashand ist so eine Sache.


    Wenn du z.B. beim Beschleunigen auf eine bestimmte Zielgeschwindigkeit das

    Gas nur relativ wenig öffnest kann das kontraproduktiv sein.


    Beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen bis zu mittleren Drehzahlen hin ist

    ein weit geöffnetes Gas gar nicht so dumm.

    Dadurch bekommst du eine gute Zylinderfüllung mit wenig Spülverlusten die zu

    höheren Drehzahlen hin ansteigen würden.

    Gerade bei einem recht langhubigen Motor wie bei der NC ist diese Art der

    Beschleunigung über das schon bei niedrigen Drehzahlen anliegende Drehmoment

    spritsparend.

    Das sollte man allerdings erst bei warmen Motor machen, denn die dabei ent-

    stehenden höheren Lagerdrücke mögen kalte und eventuell noch nicht durch-

    geschmierte Kurbelwellen sowie Pleuellager nicht so sehr. Auch die Kolben und die

    Zylinderlaufbahnen mögen das nicht so sehr. Die gehen zwar nicht kaputt aber der

    Langzeitverschleiss erhöht sich unnötig.


    Aber ich bin ganz ehrlich, kann man machen muss man aber nicht! Gerade bei der

    NC bringt das auf Grund des Motorkonzeptes nicht so viel wie z.B. bei höher

    drehenden kurzhubigeren Motoren.


    Die NC ist nun mal schon von Natur aus für eine 750er sparsam.


    Seinen Spaß am Motorradfahren durch eine bewusst sparsame Fahrweise zu regle-

    mentieren, das kann es denn ja auch nicht sein. Wenn man die NC nicht immer voll

    auswringt und nicht regelmäßig sehr hoch dreht dankt sie es uns mit einem für eine

    750er sehr niedrigen Verbrauch.


    Übrigens wenn einer öfters Autobahn fährt sollte er einmal ein paar Kilometer

    im 5ten und dann die gleiche Strecke im 6ten, dem sogenannten überlangen Overdrive

    fahren. Im 6ten wird sie bei gleicher Geschwindigkeit sparsamer sein. Der

    "überlange" 6te gehört mit zum Konzept der Nc und ist weniger zum erreichen der

    Höchstgeschwindigkeit (bei meiner RC88= 168 Km/h) gedacht sondern um das Drehzahl-

    niveau und den Spritverbrauch zu senken.

    Supersportler z.B. erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit im 6ten wobei sie meist

    fast voll ausdrehen. Da ist der hohe Spritverbrauch Nebensache. Es geht hier um

    die reine Performance.

    Da meine Hände manchmal auch richtig eingesaut sind und ich die Hände

    dann im Waschkeller wasche benutze ich das gute Persil oder ähnliches.

    Ein wenig in die Handfläche ein paar Tropfen Wasser drauf und vorsichtig

    in den Handflächen zerreiben bis es sich aufgelöst hat.


    Nur so bekomme ich auch schwarzes Öl unter den Nägeln und in Poren mit Hilfe

    einer Wurzelbüste wieder weg. Bis jetzt ist mir noch nichts besseres für hartnäckige

    Fälle über den Weg gelaufen. Mit Flüssigwaschmittel habe ich keine Erfahrung,

    aber es wird wohl ähnlich gut sein.


    Aber Vorsicht, die Tenside laugen und entfetten die Haut sehr agressiv und

    greifen den Säuremantel der Haut an. Danach auf jeden Fall sehr gut abspülen

    bis es sich nicht mehr glitschig anfühlt, dann trocknen und danach unbedingt die

    Hände eincremen!


    Sicherlich gibt es proffesionelle Handreinigungsmittel die einen quasi integrierten

    Hautschutz haben und rückfetten sind. Aber Waschpulver ist halt immer greifbar.

    Tobias


    Ich kann mich dem geschriebenen soweit anschliessen.

    Ja und das Fahrwerk war mir als Leichtgewicht auch zu hart.

    Zum meinem Komplettumbau habe ich hier im Forum schon etliche Beiträge gepostet.


    Und die Sitzbank? Die war mir bei meiner "S" RC88 auch etwas zu hart, bzw. passte sich dem

    Podex nicht so richtig an.

    Ich habe sie sogar 2x umgepolstert und den Originlaschaum rausgeschmissen und gegen

    Verbundschaum und eine dünnere Lage Kaltschaum ersetzt.

    Jetzt passt es. Zu der ersten Polsteraktion hatte ich hier einen Beitrag mit Fotos eingestellt.

    hh2000


    Da muss ich dich aber entäuschen. Die Feder die du hier verlinkt hast

    ist eine stinknormale 2-stufige "progressive Feder" bei der der enger gewickelte,

    weichere Teil irgendwann auf Block fährt und dann nur noch der festere, weiter

    gewickelte Teil federt.

    So eine Feder ist übrigens schon in der NC verbaut.

    Die gezeigte Feder hat lediglich andere Federraten für den eng und den weiter

    gewickelten Teil.


    Hast du dir hier alles von Anfang an einmal durchgelesen?

    "Opa-Kalle" sagte er wäre bei einem derartigen Verbrauch schon zur Werkstatt

    gefahren.


    Jetzt ist "xanderzone86" ja gerade einmal 500 km gefahren und hat uns für die paar

    Kilometer auch kein genaues Fahrprofil angegeben.

    Für eine genaue Bewertung spielen die Länge der Strecke, Aussentemperaturen etc.

    natürlich eine entscheidende Rolle.

    Sobald er einmal eine längere Tour macht wird das Ganze wohl schon anders aussehen.


    Ich vermute wenn er jetzt zur Werkstatt fährt werden die armen Mechaniker, auch

    wenn sie das Motorsteuergerät auslesen, nichts feststellen können und genau so
    dumm dastehen wie wird momentan auch.

    Um eine gewisse Langzeiterfahrung und Beobachtung seines Fahrverhaltens und
    Streckenprofils wird er nicht herum kommen. Solange er, bzw. wir soetwas nicht haben

    ist alles vergebene Liebesmüh und Glaskugelleserei.


    An "xanderzone86": Beobachte dein Fahrverhalten (zügig, eher gemütlich etc.) stelle vor

    jeder Fahrt den Tripzähler auf Null, notiere die gefahrenen Kilometer und bei welchen

    Temperaturen du jeweils gefahren bist (verlängerte Kaltlaufphase).


    Nur so wirst du einen Überblick über deinen ganz persönlichen Durchschnittsverbrauch

    bekommen.

    Was hier schon mehrfach angesprochen wurde und auch ich bestätigen kann

    ist das die Verbrauchsanzeige sehr genau ist.

    Hier wurde allerdings vermutet das das Motorsteuergerät sich erst nach vielen

    Kilometern durch "Datensammeln" dem exaten Verbrauch nähert.


    Dem ist aber nicht so, der Streckenverbrauch pro/100 Km wird, wenn man den

    Tripzähler vor Antritt der Fahrt nullt ab dem ersten Kilometer sehr genau angezeigt.


    Die Motorelektronik errechnet für jede Einspritzdüse anhand von Daten wie Motor-

    temperatur, Drosselklappenstellung, also dem Lastzustand etc. eine genau definierte

    Menge Kraftstoff die dann eingespritzt wird.


    Jetzt macht das Motorsteuergerät nichts anderes als diese Mengen zu addieren

    und durch die gefahrene Wegstrecke zu teilen. Das Ergebnis ist wie ich festgestellt

    habe auf +- 0,1 Liter genau.


    Übrigens, bei modernen Autos läuft das genau so ab.


    Das könnt ihr auch gut testen. Stellt den Tripzähler auf Null, startet den Motor

    und lasst ihn im Leerlauf laufen bzw. fahrt nur ein paar Meter, der Verbrauch wird

    kontinuirlich ansteigen.


    "Jr`s NC" hatte diese Beobachtung in ähnlicher Weise ja auch schon gemacht und

    hier beschrieben.

    Genau das was "Fraenker" beschreibt ist mir nach dem Einbau der Voigt-

    Lenkererhöhung mit Versatz auch aufgefallen.


    Dazu muss ich sagen ich fahre ein "S" die ab Werk einen flacheren, also

    kürzeren Lenker wie die "X" hat.

    Anfangs hatte ich das Gefühl etwas weniger Kontrolle zu haben. Aber wie

    das oft so ist hat sich dieses Gefühl nach einiger Zeit komplett verflüchtigt.


    Da ich mit 1,74 nicht der Größte bin und für die Größe normal lange Arme

    habe ist die Erhöhung jetzt für mich ein Komfortgewinn.

    Ich habe mich daran gewöhnt und nicht das geringste Gefühl die NC durch

    die Erhöhung nicht mehr so gut bzw. präzise lenken-steuern zu können.


    Ich kann für mich sagen, der Mensch scheint tatsächlich ein Gewohnheitstier

    zu sein.