Beiträge von ThomasLIP

    Hallo,


    ich hatte das Problem bei einem Shark Helm.

    Ich habe den Einsatz herausgenommen und gesehen das da teilweise 3-Lagen Schaumstoff übereinander

    geklebt waren. Der Kleber war aber nicht zu fest sodas ich einfach eine Lage abziehen konnte und schon

    passte der Helm perfekt ohne zu drücken.


    Diesen Schichtaufbau muß nicht jeder Helm haben und es kommt wohl auch auf die Helmgröße an ob er

    mit Schaumstoffschichten gefüttert ist.


    Aber es wäre einen Versuch wert.

    Heutzutage haben eigentlich alle guten Helme ein herausnehmbares, waschbares Innenfutter.

    Einfach einmal nachschauen.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Skibba


    "Ich denke vom Nutzwert in Verbindung mit geringem Verbrauch und super leichtem Handling gibt es

    aktuell nichts Vergleichbares auf dem Markt."


    Das bringt es wohl auf den Punkt auch wenn es sich für so manchen Motorradfahrer schrecklich vernünftig

    und geradezu langweilig anhören mag.


    Vor 20-30 Jahren wäre mir die NC mit oder ohne DCT wohl definitiv zu unemotional gewesen. Aber jetzt mit 66

    Jahren trifft die NC den Nagel auf den Kopf. Praktisch, sparsam, niedriges Drehzahlniveau, leichtes Handling etc.

    Ich geniesse dieses unangestrengte und unauggeregte Fahren, geniesse wieder mehr die Natur und komme

    bei jeder Tour so richtig runter, dabei habe ich oftmals wohl einen Puls wie ein Igel im Winterschlaf, bin also

    absolut relaxt. Das ist nichts für jeden, manche würden es einfach als langweilig ansehen, bei mir passt's.


    Da du was Motorräder anbelangt ja wie nur wenige aus dem Vollen schöpfen kannst ist für dich je nach Lust

    und Laune alles dabei.

    Aber eins ist sicher, für den Arbeitsweg, die Innenstadt etc. wird die NC mit DCT deine Nummer 1 sein, dafür

    verwette ich meine Großmutter (Gott hab sie selig ;) )


    Ich lehne mich mit einer Vermutung einmal weit aus dem Fenster, und zwar das bei dir trotz deiner grossen

    Auswahl an Motorrädern die NC überdurchschnittlich oft zum Einsatz kommen wird.

    Was die NC von anderen Motorrädern abhebt hast du ja schon "erfahren" und es scheint dir zu gefallen, sonst

    gäb's ja vermutlich keine "neue" allerdings mit DCT.

    Das DCT ist quasi das Sahnehäubchen des NC-Konzepts und passt zu der Motorcharakteristik wie die Faust

    auf's Auge.

    Es ist nicht perfekt, gerade wenn das Öl noch kalt ist klackt es beim Schalten vom 1ten in den 2ten und vom

    2ten in den 3ten unüberhörbar und sie kuppelt hier oftmals nicht ganz so soft ein solange das Öl noch nicht

    warm ist. Aber damit kann man leben, ich nenne es Charakter.


    Ich wünsche dir viel Spaß mit der RH09-DCT, denke den wirst du haben.

    Und wenn's mal zu langweilig wird, an Auswahl fehlt es dir definitiv nicht.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Skibba


    Ich weiß das gehört hier eigentlich nicht hin.


    Aber was mich neugierig macht ist wie der Sinneswandel zustande kam. Bei den meisten ist mit dem

    Motorradwechsel ja ein Modell oder sogar ein Markenwechsel verbunden während du wohl bei

    der NC allerdings mit DCT bleiben möchtest.


    Ich persönlich kann das gut nachvollziehen aber da scheiden sich ja je nach Anspruch und Erwartung

    an die Eigenschaften und Optik eines Motorrades die Geister.

    Ich mag sie sehr und das liegt an der Summe ihrer Eigenschaften die in dieser Kombination wohl

    einzigartig sind. Auch wenn ich sie mir durch Änderungen und Umbauten erst ein wenig "zurechtbiegen"

    mußte kann ich jetzt sagen sie ist "mein Motorrad" und wird es lange bleiben.


    Hat dich eine Probefahrt mit DCT überzeugt?

    Vermutlich wirst du dann eine RC23 dein Eigen nennen die ja vom Design her noch etwas nachgeschärft

    wurde und mit einem TFT-Display, der Doppelscheibenbremse etc. nochmals einen Mehrwert bietet.


    Ich hoffe du empfindest meine Neugier nicht als lästig, aber über eine Antwort würde ich mich freuen.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Nachtrag zu meinem obigen Beitrag #5


    Ich schrieb:

    "Ich bin aber ehrlich, bei mir kommt meist keine neue ALOC-Schraube rein, zumindestens nicht solange es sich

    nicht um eine Dehnschraube handelt. Ich setze sie meist mit Loctite (Petec) ein was diese ebenfalls versiegelt.

    Meine über die Jahre gesammelten Erfahrungen diesbezüglich sind gut.


    Und bei allen Schrauben in Alu gilt, Sichtkontrolle, vorsicht bei weissem Pulver im Gewinde und eventuell Rost

    an der Schraube! Und fehlt euch das Gefühl nehmt einen Drehmomentschlüssel, sicher ist sicher."


    Ergänzend muß ich sagen das ich die ALOC-Beschichtung bei der Erstdemontage so gut wie möglich entferne!

    Entweder mit einem Gewindeschneider, oder je nach dem mit Drahtbürste oder Reissnadel.

    Die Gewindegänge sollten sauber sein!

    Erst dann trage ich Loctite bzw. eine ähnliche mittelfeste Schraubensicherung auf.


    Das Anzugsmoment:

    Ich halte die von Honda z.B. für den vorderen Bremssattel angegebenen 30Nm für grenzwertig und sie entspringen

    eventuell einem übertriebenen Sicherheitsdenken seitens HONDA (Stichwort Produkthaftung)

    Da kann sich bei mehrmaligem Anziehen über die Jahre die Schraube dehnen, also das Gewinde längen, garnicht gut!

    Im Extremfall bekommt die Schraube eine Taille und wird "weich". Dann hat garantiert das Innengewinde schon

    richtig gelitten.


    Es soll jeder machen wie er es für richtig und sicher hält.

    Ich persönlich ziehe seit Jahrzehnten Bremssattelschrauben meist und je nach Werksangabe mit etwas weniger

    Drehmoment an.

    Bei der NC z.B. ca. 23 bis max 25Nm. Da hat sich bei mir noch nie etwas gelockert.

    Und da diese Schrauben ja bei jedem Reifen bzw. Bremsbelagwechsel automatisch überprüft werden sind es wohl die

    bei der NC best kontrollierten Schrauben überhaupt.


    Und mal so nebenbei, welche (freie) Werkstatt hat schon immer passende neue ALOC-Schrauben zur Hand wenn

    bei eurer NC die Reifen oder Bremsbeläge gewechset werden? Da bin ich mir sicher das so manche NC nach dem

    Reifen-Bremsbelagswechsel mit den "alten" Schrauben unterwegs ist.


    Dann mache ich es lieber selber nach der obigen Methode und kenne den Zustand der Schraube sowie des

    Alu Innengewindes und dank Schraubensicherung lösen die sich auch nicht oder fallen sogar raus.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Lorenz


    Danke das du drangeblieben bist und den Test bei deiner RH09 konsequent durchgezogen hast. :handgestures-thumbupright:


    Deinem Satz: "Ich finde, die Honda-Programmierer haben alles richtig gemacht." ist nichts hinzuzufügen!

    Das entspricht dem was ich schon in #19 geschrieben habe und eigentlich zu erwarten ist.


    #19:

    "du hast logisch gesehen vollkommen recht! :handgestures-thumbupright:

    Angenommen ich habe den Tripzähler genullt, starte dann, fahre ca. 10 Meter vor, lasse den

    Motor dann aber weiterlaufen müsste der Verbrauch kontinuierlich ansteigen da ich ja nur 10 Meter

    gefahren bin aber der Motor weiterhin noch Sprit verbraucht. Theoretisch könnte ich also auf diesen

    10 Metern unendlich viel Sprit auf 100Km verbrauchen.

    Bei der Berechnung des Verbrauchs addiert die Motorelektronik die Antaktungen der Einspritzventile.

    Jeder Antaktung ist eine von Honda ermittelte Spritmenge die eingespritzt wird und sich je nach Fahr

    und Lastzustand ändert zugeordnet. Diese individuellen Einspritzmengen werden dann addiert und durch

    die gefahrene Wegstrecke geteilt."

    -------------------------------------------------


    Was mich wiederum stutzig macht sind u.a. die beiden Beiträge von "nappo1997" der auch eine RH09 fuhr

    und der Beitrag von "Mikus" der eine neue RH23 fährt.


    Nappo1997 #17:

    Es blieb bei mir bis zum Schluss ein zu hoher Verbrauch. Hab noch mal in meinen Unterlagen gewühlt.

    Nach 228km wurde mir insgesamt ein Durchschnittsverbrauch von 8,5l/100km angezeigt. Es waren

    3,3l/100km. Ich hatte den Fehler damals ein paar mal provoziert. Wenn ich mich recht erinnere, hat das

    Motorrad für jedes schnell aus und wieder an etwa 1l Verbrauch angenommen.

    Nappo1997 #19:

    Nein.

    Folgende Situation bei mir: Ich war schon 150km gefahren, Anzeige sagt 3,5 l/100km. Dann kommt ein

    Bahnübergang und ich halte, mache den Motor aus. Zug fährt durch, ich starte und die Anzeige ist auf

    4,2l/100km gestiegen. Das wäre dann 1l für einmal aus und an machen. Und das bei einem Warmstart.


    Mikus #1 + 3#:

    299,9 Liter!
    Ich hatte sie auch aus gemacht, ne Minute gewartet und wieder gestartet, gleicher Wert.

    Etwa 4 km gefahren, der Wert blieb.

    Letztendlich musste ich über die FN Taste und Kreuzschalter nach oben Reset machen, dann war er komplett

    auf 0,0 und beim fahren regulierte er sich wieder normal ein.

    Das soll noch einer verstehen. :?

    Aber egal, was du bei deinem Test herausgefunden hast ergibt absolut Sinn und ist logisch nachvollziehbar.


    Wie und warum die vermeintlichen Falschanzeigen zustandekommen, wie man sie provozieren kann und ob es

    eventuell modellspezifische Unterschiede gibt?

    Oder ob es sich um einen Bug in der Software handelt der nur bei bestimmten Bedien,- und Fahrkonfigurationen

    zustande kommt, was weiß ich, ich bin ersteinmal raus.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Alphateddy


    "Was mich weiter wundert ist, dass ich seit 1976 Motorrad fahre und nun 50 Jahre später das erstemal damit konfrontiert bin :confusion-scratchheadyellow:"


    Mir geht es genauso.

    Es ist bei mir auch das erste Mal das ein Motorrad, egal ob mein eigenes oder irgend ein anderes

    welches ich jemals gefahren bin ein derartiges Geräusch erzeugt. :angry-tappingfoot:


    Auf der Tour heute habe ich wieder einmal darauf geachtet und schon hat es mich doch ein bisschen

    gestört. Bringt mich zwar nicht um, sonst hätte ich schon Himmel und Hölle in Bewgung gesetzt, aber

    es trübt ein wenig den sonst absolut positiven Eindruck den ich von der NC (mit DCT) habe.

    Irgendwas ist wohl immer.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Fraenker


    "Und das man etwas mitdenken muss (Edelstahl in Alu), halte ich für selbstverständlich beim Selberschrauben.

    Wer keinen Unterschied macht, ob er eine Schraube in Stahl oder in Alu dreht, sollte sich vlt. besser an eine

    Fachwerkstatt wenden."

    Kann ich so zu 100% unterschreiben. :handgestures-thumbupright:


    Die - 10% in der Tabelle gelten allerdings auch nur bei frischen Alugewinden.

    Bei älteren Aluinnengewinden hat man oft das Problem der elektrollytischen Korrosion welche das Gewinde

    schwächt. Kennst du sicherlich. Gerade bei Gewinden im Fahrwerksbereich wo sich Wasser und schlimmer noch

    Salz zu einem leitenden Medium vereinigen (z.B. Alubremssattel) wird das Alu teilweise regelrecht zerfressen

    obwohl an solch gefährdeten Punkten die Schrauben fast immer beschichtet sind (siehe unten).


    Auch Honda schreibt z.B. bei den Schrauben für den Alubremssattel neue, sogenannte ALOC-Schrauben vor.

    Diese sind beschichtet. Die Beschichtung dient nicht nur der Schraubensicherung sondern auch der elektrischen

    Isolierung zwischen Stahl und Alu um die elektrollytische Korrosion zu verhindern.

    Gerade bei Edelstahl in Alu muß man wie du schon sagtest noch mehr aufpassen.


    Ich bin aber ehrlich, bei mir kommt meist keine neue ALOC-Schraube rein, zumindestens nicht solange es sich

    nicht um eine Dehnschraube handelt. Ich setze sie meist mit Loctite (Petec) ein was diese ebenfalls versiegelt.

    Meine über die Jahre gesammelten Erfahrungen diesbezüglich sind gut.


    Und bei allen Schrauben in Alu gilt, Sichtkontrolle, vorsicht bei weissem Pulver im Gewinde und eventuell Rost

    an der Schraube! Und fehlt euch das Gefühl nehmt einen Drehmomentschlüssel, sicher ist sicher.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Winterfahrer


    Nur weil du anscheinend wehementer Verfechter der "MOTORRAD" bist, die zweifelsohne interessanten

    Lesestoff bietet, hast du wieder etwas komplett aus dem Zusammenhang gerissen und bis zur Unkenntlich-

    keit verstümmelt? :/

    Und nein, ich werde sie nicht abonnieren, mag sie noch so gut sein, ich habe genügend Tauben auf dem Dach.

    Man kann halt nicht alles haben.


    Ich habe quasi nur laut gedacht und versucht auch anhand von vor kurzem gemachten "Erfahrungen"

    mit der bekanntermassen in der Gewichtsklasse gut fahrbaren R1200R zu erklären warum die NC wahrscheinlich

    fahrwerkstechnisch so gut abgeschnitten hat. Und am durchschnittlichen Fahrkomfort und dem mäßig guten

    Ansprechverhalten von Gabel und Federbein kann es meiner Meinung nach wohl weniger liegen.


    Da ich mit meiner Einschätzung zu dem Testergebnis nicht ganz alleine war habe ich mir erlaubt eifach einmal

    laut zu denken.

    Ich zitiere einmal "Tordi" :

    "Überraschend gut dagegen den Sieg in der Fahrwerks-Wertung, das sehe ich eher durchschnittlich, aber ich habe

    keinen Vergleich mit den anderen getesteten Motorrädern."


    Ich habe bewusst die Worte könnte, eventuell etc. gewählt damit sich niemand in seiner eventuell anderen

    Einschätzung auf den Schlips getreten fühlt. Da sollte man schon auf die etwas "empfindlicheren Naturen"

    Rücksicht nehmen.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Alphateddy


    Danke für deine Nachforschungen was das "Geräusch" anbelangt. :handgestures-thumbupright:

    Wir haben hier über die Zeit schon viel gerätselt. Ich hatte dazu auch schon einmal ein Video eingestellt

    und beschrieben an welchen Stellen des Videos das "Geräusch" gut zu hören ist.


    Als Verursacher ist es wahrscheinlich der Reifen in Kombination mit dem Strassenbelag. Irgendetwas an

    der NC scheint hier zum schwingen angeregt zu werden und wirkt wie ein Verstärker, aber was und wie.

    Ich habe das "Problem" leider auch aus den Augen verloren.

    Je nach Fahrsituation ist es aber auffällig und nicht zu überhören. Das es wenn man auf den weißen Fahr-

    bahnmarkierungen fährt weniger wird ist mir genauso wie dir auch schon aufgefallen.

    Eventuell fahnden wir auch an der falschen Stelle, könnte es auch von hinten kommen und Verkleidungsteile

    zum schwingen anregen? Alles sehr rätselhaft :think:

    Dieses Jahr werde ich wohl nicht mehr danach fahnden.


    Mal schaun wer das Rätsel zuerst löst.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Fraenker


    Da muß man vorsichtig sein, wenn du z.B. eine M6 8.8 Schraube in Aluminium, von dem wir ja so

    einiges am Motorrad haben, schraubst kann das DIN-Drehmoment schon zu hoch sein!!


    Da sollte man schon mit dem richtigen Drehmoment anziehen.

    Es gibt hier irgendwo den Link zum Handbuch der NC700 in englisch. Da kann man sich mit behelfen

    da sich 95% der Bauteile und deren Anzugsdrehmomente ja nicht geändert haben.


    Gruß, Thomas :boywink: