Beiträge von ThomasLIP

    Ronny.Ste


    Asche über mein Haupt.

    Das passiert wenn man aus dem Gedächtnis heraus meint es wäre doch ganz einfach

    und sich dazu seine hier eingestellten Texte nicht noch einmal komplett durchließt! :angry-banghead:


    Was die Modelle mit EU-Typgenehmigung anbelangt war alles richtig, aber........


    Ich korrigiere mich in Bezug auf Fahrzeuge die nicht EU-typgenehmigt sind:


    Bei Fahrzeugen, die nicht EU-typgenehmigt (homologiert) sind sondern eine Genehmigung nach

    § 20 o. § 21 StVZO (deutsche Typgenehmigung) besitzen muß man, damit die Reifenbindung aus-

    getragen werden kann, zu einer Prüforganisation wie z.B. TÜV.


    Der neue Reifen, der die im Schein eingetragenen Dimensionen haben muß, muß bei der Prüfung

    aufgezogen sein. Der Prüfer überprüft dann hauptsächlich die Freigängigkeit des Reifens, also ob

    genügend Luft zwischen z.B. Schwinge, Kette etc. vorhanden ist.

    Es muß keine Fahrtest, besonders kein Höchstgeschwindigkeits-Fahrtest durchgeführt werden!

    Mit dem Gutachten müßt ihr dann zur Zulassungsstelle wo eine neue Betriebserlaubnis erteilt

    wird. Dann bekommt ihr eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I + II (Brief, Schein).


    Jetzt könnt ihr jeden Reifen der den im Schein eingetragenen Dimensionen entspricht und die

    Anforderungen an die Traglast etc. erfüllt auf euer Mopped aufziehen.


    Hierzu könnt ihr euch noch einmal das Video ab ca. 19min anschauen.

    TÜV 2025: Neue Regeln für Motorradreifen – Alles, was du wissen musst!

    Gruß, Thomas :boywink:

    Ronny.Ste


    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber wenn ich z.B. den folgenden Text lese würde

    ich sagen das ein Austragen aus dem Schein unnötig ist. Ich habe bis jetzt auch nichts anderslautendes

    dazu gelesen (Text aus meiner Zusammenfassung s.u.)

    ---------------------------------------

    Selbst der Gesetzgeber sieht es nicht mehr so eng.

    Deshalb hier zuerst einmal ein Artikel des Bundesministerium für Digitales und Verkehr vom 25.03.2024:


    Bund und Länder haben in Bezug auf die Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern die

    nachstehend beschriebene gemeinsame Vorgehensweise abgestimmt:


    Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern


    Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Reifenhersteller

    In der Übereinstimmungsbescheinigung (engl. Certificate of Conformity, COC) bzw. in der Zulassungs-

    bescheinigung (ZB) Teil I ist ein Reifen von Hersteller A eingetragen. Verwendet wird ein typgenehmigter

    Reifen des Herstellers B der gleichen Reifenbauart mit gleicher Größenbezeichnung, alle übrigen

    Parameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie sind gleich oder höherwertig.


    Beurteilung:

    Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.


    Ich denke das TÜV und Polizei von dieser Änderung informiert sind und es deshalb keinerlei Probleme

    gibt auch wenn im Schein noch eine Markenbindung eingetragen ist. Nur so ergibt die Neuregelung

    meiner Meinung nach überhaupt einen Sinn.


    Gruß, Thomas :boywink:

    machecourt


    Du schriebst:

    "Der Könner zeigt sich am Sonntagnachmittag auf dem Discounter-Parkplatz beim U-Turn in zwei PKW-Parkplätzen."


    Ob man allein durch diese Übungen gleich ein Allround-Könner wird?

    Aber ich kann bestätigen das diese Übungen gerade anfangs der Saison mir persönlich wieder mehr

    Gefühl für's Mopped geben.

    Ich mache das gerne einmal und nicht nur auf Parkplätzen sondern auch auf schmalen Straßen etc.


    Wie ich in #48 schon schrieb: "Ich habe mich über die Jahrzehnte immer wieder mit dem Thema beschäftigt,

    Beiträge gelesen und Videos angeschaut, auf Parkplätzen das Langsamfahren, 8-ten etc. geübt......."


    Ich bin immer wieder begeistert wie schön man mit der NC mit DCT und bei dieser mit Hilfe von Gas und

    Fußbremshebel selbst auf den schmalsten Kreisstraßen wenden und seine Kreise drehen kann.


    Slalom und 8ten fahren sowie so langsam wie möglich fahren (ausbalancieren) gehören bei mir auch dazu.

    Ich finde das macht richtig Spaß und übt ungemein, und da ich ja auch nicht jünger werde kann etwas

    Übung definitiv nicht schaden.


    Auf deinen Tipp hin habe ich gerade einmal nach "antipilote de ligne droite" gegoogelt. Genau soetwas

    meine ich. :handgestures-thumbupright:

    Immer wieder erstaunlich wie man so manch schweren "Strassenkreutzer" um die Ecken schmeissen kann.

    Das erfordert definitiv Übung, das schüttelt man nicht einfach so aus dem Arm.


    Gruß. Thomas :boywink:

    Woschert


    Du schriebst: "Deswegen bin ich auch total Glücklich das man mit Mischbereifung fahren darf :thumbup:"

    Das kann ich nur unterschreiben und handhabe es genau so. :handgestures-thumbupright:


    Selbst der Gesetzgeber hat was die "Mischbreifung" bei Motorrädern anbelangt ab dem 1.1.2025

    seine Aussagen noch konkretisiert, erweitert und für viele vereinfacht da selbst diesem klar

    geworden ist das eine Mischbereifung unter Beachtung gewisser Regeln absolut unbedenklich ist.


    Denn wie ich kürzlich schon schrieb: Selbst die Tester sagen das es heutzutage keine schlechten

    bzw. unsicheren Motorradreifen mehr gibt!


    Ich hatte auf meiner NC als Erstbereifung einen Satz Bridgestone Battlax T30. Als der Vorderreifen ab-

    gefahren war habe ich vorne einen gebrauchten Pirelli Angel GT(1), der nen Appel und nen Ei gekostet

    hat, aufgezogen.

    Ab da fuhr ich eine gesetzeskonforme Mischbereifung. Diese war vollkommen unauffällig und ver-

    mittelte jede Menge Sicherheit! Alles gut.

    Der Hinterreifen, Bridgestone Battlax T30, hat dann noch etwas über 4 tKm gehalten bevor auch dieser

    fällig wurde und der gebrauchte Pirelli auch so gut wie blank war.

    So muß das sein, das nenne ich recourcenschonend.

    Und da mir der Pirelli in schnell gefahrenen Kurven sehr gut gefiel fahre ich momentan eine Satz

    Angel GT(1)


    Und ich höre sie schon wieder die Unkenrufe: Wie kann man soetwas machen, bei Reifen macht man

    keine Experimente.............

    Aber ich persönlich denke das hat mit Experiment nichts zu tun. Wenn selbst der Gesetzgeber das

    absegnet, natürlich nicht ohne sich vorher die Expertise von Fachleuten eingeholt zu haben, kann

    so schlimm nicht sein.


    Auf der K75 habe ich dieses Experiment auch schon gewagt. Damals war es noch schwieriger da im

    Schein der K75 noch eine Reifen-Markenbindung eingetragen war und man eine Unbedenklichkeits-

    bescheinigung des nicht eingetragenen Reifens mit sich führen musste.

    Aber der Gesetzgeber hat wohl begriffen das das ein unnötiger bürokratischer Akt ist.


    Und das in Deutschland, man höre und staune!


    Zu dem Thema hatte ich hier schon einmal einen ausführlicheren Beitrag eingestellt wo unter anderem

    die Änderungen ab 1.1.2025 erklärt werden.


    Wen es interessiert:


    Gruß, Thomas :boywink:

    Jr`s NC


    Du musst schon den Lastindex von Vorder und Hinterreifen addieren, dann hast

    du die Gesamttraglast.


    Die Angaben sind ja nicht in Stein gemeißelt und sind eher ein Maß für die durchschnittliche

    Dauerbelastung die der Hersteller bei allen zu erwartenden Fahr und Lastbedingungen bis

    zu seinem Lebensende garantiert.

    Stell dir vor du machst eine Vollbremsung bei der fast das ganze Gewicht auf den Vorderreifen

    wirkt, da ist der Lastindex schnell überschritten aber trotzdem steckt der Reifen das locker weg.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Jr`s NC


    Auch euch einen besinnlichen 1. Advent. :occasion-cake:


    Na, das nenne ich mal einen originellen Adventskranz. Die Kolben kommen bestimmt aus einem Diesel,

    die "Glühkerzen" stehen ja noch oben drauf. ^^


    Eine Frage habe ich noch zur "Norton", ist das ein Modell oder eine gut gemachte Fotomontage?

    Ich vermute 2tes aber man weiß ja nie.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Gestern war für mich auch die Saison vorbei: 03-11


    Bei dem Mix aus Sonne und Wolken und ca. 6 bis 8° hat es noch einmal halbwegs Spaß gemacht.

    Es sind noch einmal ca. 130Km, gepaart mit mehreren Pausen, zustande gekommen.

    Aber die Straßenverhältnisse?


    Nee, man muß sich doch schon sehr konzentrieren und die wechselnden Straßenverhältnisse im

    Auge behalten um nicht einen unfreiwilligen Bodenkontakt herauszufordern. Feuchtigkeit, Blätter,

    Schmutz von Landmaschinen etc..

    Bei sowas ist für mich persönlich mittlerweile der Punkt wo ich sage, jetzt ist es ersteinmal gut.

    Irgendwie kommt da kein richtiger Flow mehr zustande. Aber das ist das was ich unter anderem

    am Motorradfahren liebe. Und nur trockene Bundesstraße mit entschärften Kurven? Das ist

    nicht meine Welt. Selbst die schönen Kurven meiner Hausstrecke(n) bedurften großer Konzentration

    und wurden mit gedämpftem Schaum durchfahren, suboptimal.


    Ich lasse es jetzt ohne Reue erst einmal gut sein. Vorfreude ist ja bekanntlich...................


    Gruß, Thomas :boywink:

    _Matthias_


    Du schriebst:

    "Diagonalreifen sind normalerweise max. bis Kategorie H zugelassen. Bei größeren Geschwindigkeiten

    platzen sie zwar nicht gleich, dehnen sich aber mehrere cm auf den Durchmesser gesehen aus. Dann

    kann der Reifen mit Anbauteilen kollidieren."


    Das passt soweit. Aber "mehrere cm" ist wohl etwas hochgegriffen, das gilt wenn überhaupt wohl eher

    für Diagonalreifen auf PKW's, aber egal.

    Die von mir angesprochenen Reifen die ich für absolut sicher halte und die auf meiner K75
    aufgezogen waren, waren Diagonalreifen: Bridgestone BT45 - MITAS MC50


    Über Geschwindigkeitsindex H bis 210 Km/h gab's die wie du schon sagtest auch meines Wissens nicht.

    Diese Reifen sind besonders interessant für Youngtimer mit eher ungewöhnlichen Reifenmassen

    die es teilweise garnicht als Radialreifen gibt.

    Z.b. K75 hinten: 120/90-18 TL 65V - vorne: 100/90-18 TL 56V


    Mir ist für die Reifendimensionen der NC allerdings momentan kein Reifen mit Diagonalaufbau bekannt.

    Wir müssen Radialreifen fahren. ;(


    "Moderne Radialreifen (R) sind als Straßenreifen normalerweise immer gleich für die Kategorie W ausgelegt.
    Für V oder darunter eigentlich nur, wenn der Gummi weicher, profilierter oder stollig sein soll, z.B. für
    Adventure-Reifen. Da zum Erreichen der hohen Geschwindigkeiten bei Straßenreifen auch viel mehr Leistung
    benötigt und der Schlupf groß wird, muss das Reifenmaterial damit umgehen können. Daher sind die Reifen
    normalerweise abriebfester, zumindest in der Mitte der Lauffläche."


    Erklärt die Sache ganz gut :handgestures-thumbupright:


    Gruß, Thomas :boywink: