Beiträge von ThomasLIP

    Jr`s NC


    Du musst schon den Lastindex von Vorder und Hinterreifen addieren, dann hast

    du die Gesamttraglast.


    Die Angaben sind ja nicht in Stein gemeißelt und sind eher ein Maß für die durchschnittliche

    Dauerbelastung die der Hersteller bei allen zu erwartenden Fahr und Lastbedingungen bis

    zu seinem Lebensende garantiert.

    Stell dir vor du machst eine Vollbremsung bei der fast das ganze Gewicht auf den Vorderreifen

    wirkt, da ist der Lastindex schnell überschritten aber trotzdem steckt der Reifen das locker weg.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Jr`s NC


    Auch euch einen besinnlichen 1. Advent. :occasion-cake:


    Na, das nenne ich mal einen originellen Adventskranz. Die Kolben kommen bestimmt aus einem Diesel,

    die "Glühkerzen" stehen ja noch oben drauf. ^^


    Eine Frage habe ich noch zur "Norton", ist das ein Modell oder eine gut gemachte Fotomontage?

    Ich vermute 2tes aber man weiß ja nie.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Gestern war für mich auch die Saison vorbei: 03-11


    Bei dem Mix aus Sonne und Wolken und ca. 6 bis 8° hat es noch einmal halbwegs Spaß gemacht.

    Es sind noch einmal ca. 130Km, gepaart mit mehreren Pausen, zustande gekommen.

    Aber die Straßenverhältnisse?


    Nee, man muß sich doch schon sehr konzentrieren und die wechselnden Straßenverhältnisse im

    Auge behalten um nicht einen unfreiwilligen Bodenkontakt herauszufordern. Feuchtigkeit, Blätter,

    Schmutz von Landmaschinen etc..

    Bei sowas ist für mich persönlich mittlerweile der Punkt wo ich sage, jetzt ist es ersteinmal gut.

    Irgendwie kommt da kein richtiger Flow mehr zustande. Aber das ist das was ich unter anderem

    am Motorradfahren liebe. Und nur trockene Bundesstraße mit entschärften Kurven? Das ist

    nicht meine Welt. Selbst die schönen Kurven meiner Hausstrecke(n) bedurften großer Konzentration

    und wurden mit gedämpftem Schaum durchfahren, suboptimal.


    Ich lasse es jetzt ohne Reue erst einmal gut sein. Vorfreude ist ja bekanntlich...................


    Gruß, Thomas :boywink:

    _Matthias_


    Du schriebst:

    "Diagonalreifen sind normalerweise max. bis Kategorie H zugelassen. Bei größeren Geschwindigkeiten

    platzen sie zwar nicht gleich, dehnen sich aber mehrere cm auf den Durchmesser gesehen aus. Dann

    kann der Reifen mit Anbauteilen kollidieren."


    Das passt soweit. Aber "mehrere cm" ist wohl etwas hochgegriffen, das gilt wenn überhaupt wohl eher

    für Diagonalreifen auf PKW's, aber egal.

    Die von mir angesprochenen Reifen die ich für absolut sicher halte und die auf meiner K75
    aufgezogen waren, waren Diagonalreifen: Bridgestone BT45 - MITAS MC50


    Über Geschwindigkeitsindex H bis 210 Km/h gab's die wie du schon sagtest auch meines Wissens nicht.

    Diese Reifen sind besonders interessant für Youngtimer mit eher ungewöhnlichen Reifenmassen

    die es teilweise garnicht als Radialreifen gibt.

    Z.b. K75 hinten: 120/90-18 TL 65V - vorne: 100/90-18 TL 56V


    Mir ist für die Reifendimensionen der NC allerdings momentan kein Reifen mit Diagonalaufbau bekannt.

    Wir müssen Radialreifen fahren. ;(


    "Moderne Radialreifen (R) sind als Straßenreifen normalerweise immer gleich für die Kategorie W ausgelegt.
    Für V oder darunter eigentlich nur, wenn der Gummi weicher, profilierter oder stollig sein soll, z.B. für
    Adventure-Reifen. Da zum Erreichen der hohen Geschwindigkeiten bei Straßenreifen auch viel mehr Leistung
    benötigt und der Schlupf groß wird, muss das Reifenmaterial damit umgehen können. Daher sind die Reifen
    normalerweise abriebfester, zumindest in der Mitte der Lauffläche."


    Erklärt die Sache ganz gut :handgestures-thumbupright:


    Gruß, Thomas :boywink:

    Um jetzt keine Diskussion anzufachen beziehe ich mich einmal auf die sogenannten

    Markenreifen.


    Bei diesen ist der allgemeine Konsens bei den Testern: Es gibt heutzutage keine schlechten

    bzw. unsicheren Reifen mehr, egal ob etwas teurer oder preiswerter.

    Das bezieht sich auch auf Reifen mit niedrigerem Geschwindigkeitsindex so lange diese

    die im Fahrzeugschein eingetragenen Angaben erfüllen bzw. übertreffen.


    Und trotzdem performen diese Reifen in verschiedenen Disziplinen unterschiedlich.

    Das tun sie allerdings auf einem mittlerweile sehr hohen Grundniveau.

    Wenn ich da noch an meine Reifen Anfang der 2000er denke, die haben mir gerade

    in der kälteren Jahrezeit durch recht unkontrollierbaren Gripverlust den ein oder anderen

    Schrecken eingejagt, noch schlimmer wenn es in Richtung Verschleissgrenze ging. Da hat

    sich aus meiner Erfahrung heraus einiges getan.


    Ich hatte zuletzt auf meiner K75 einen "No Name Reifen" den Mitas MC50 der zur Markt-

    einführung äusserst preiswert war. Ich habe ihm eine Chance gegeben und wurde nicht

    entäuscht. Gut fahrbar und im Grenzbereich sicher und berechenbar. Vorher bin ich den

    für Youngtimer bekanntermassen gut fahrbaren und sicheren Bridgestone BT45 gefahren.

    Der fuhr sich vorne gerne spitz ab aber war von der Fahrbarkeit, Berechenbarkeit etc. um

    Welten besser als alles was ich bis dahin gefahren habe und in diese Kategorie stufe ich auch

    den Mitas MC50 ein.

    Es hat sich was geändert!


    Heute kann man sich einen Reifen quasi nach eigenen Vorlieben aussuchen ohne das dabei

    die Sicherheit auf der Strecke bleibt.

    Möchte ich mehr Komfort nehme ich einen Reifen mit einer weicheren Karkasse der mehr

    Eigendämpfung bietet solange der Traglastindex passt. Für Allwetterfahrer gibt es die

    Spezialisten die eine gute Wasserverdrängung bieten und selbst bei Eis und Schnee noch

    halbwegs fahrbar sind.


    Und für den Winter gibt es auch Spezialisten die aber in der warmen Jahreszeit an Performance

    verlieren, schneller verschleissen und dann eigentlich nichts mehr auf dem Mopped zu suchen

    haben, es sei den man fährt dementsprechend. (meine Meinung)


    Und für die Kurvenwetzer gibt es Reifen die eine sehr griffige aber auch verschleissanfälligere

    Compoundmischung an den Flanken bieten und sich dann gerne etwas spitz abfahren.


    Da "Opa-Kalle" den Pirellei Angel GT2 anspricht.

    Ich fahre gerade den GT1 nicht GT2! Den Reifen stufe ich als kurvenwetzertauglich ein. Leider

    fährt er sich durch die weichere Flankenmischung etwas spitz ab wobei gerade die NC dann

    schon sehr leicht in die Kurve fällt. Ist aber alles nur Gewöhnungssache.

    Der GT1 hat gerade bei Wärme Kurvengrip ohne Ende, wenn du da die Grenzen ausloten willst

    sind die Angstnippel Geschichte. Ob ich das brauche?

    Vorher hatte ich den Bridgestone BT 030 aufgezogen der im Profilschnitt etwas runder ist aber

    sich nicht so spitz wie der Pirelli abfuhr.

    Vom Grenzbereich und allem anderen auch ein guter Reifen ohne Auffälligkeiten.


    Was ich sagen will:

    In meinen Augen sind beide Reifen und auch der oben genannte MITAS MC50 moderne Reifen

    die ihre jeweiligen Qualitäten haben aber von der Sicherheit her alle jenseits von Gut und Böse

    sind.


    Wenn da etwas passiert liegt's weniger an den Reifen sondern viel mehr an dem-derjenigen

    die auf dem Motorrad sitzt. Wir fahren immer noch auf Reifen, nicht auf Schienen.


    (All das bezieht sich natürlich hauptsächlich auf Motorräder wie die NC und nicht auf Supersport-

    Motorräder weit jenseits der 100PS die dementsprechend bewegt werden).


    Gruß, Thomas :boywink:  

    "@hansibo"

    beanstandete ja das die meisten Reifen für die NC Reifen mit dem Geschwindigkeits-

    index W (bis 270 Km/h) sind und preiswertere aber ausreichende H-Reifen (bis 210 Km/h)

    quasi nicht zu bekommen sind.

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    Ich frage mich wo überhaupt die Unterschiede z.B. zwischen einem Reifen mit

    Geschwindigkeitsindex H (bis 210 Km/h) und einem mit z.B. W (bis 270 Km/h)

    liegen. Hat der W-Reifen eine festere Karkasse durch mehr Lagen oder sind einfach

    nur die einzelnen Fasern dicker? :think:

    Oder wird hier eine andere Compoundmischung verwendet oder eine andere Back-

    temperatur genommen die die Compoundmischung auch in ihren Eigenschaften verändert? :think:

    Wir werden wohl nur raten können.


    Wenn beim H-Reifen z.B. die Karkasse weniger Lagen hätte bzw. dünneres Gewebe

    verwendet würde müsste bei diesem ja auch der Traglastindex niedriger ausfallen.

    Da müssten wir erst einmal etliche Reifen vergleichen um das beurteilen zu können.

    Aber wer macht das schon.


    Die nächste Frage ist, hält der H-Reifen genau so lang wie der mit Geschwindigkeits-

    index W? :think:

    Denn wenn der W-Reifen länger hält weil er z.B. eine etwas verschleissfestere

    Compoundmischung hat würde sich der Mehrpreis ja eventuell über die Jahre gesehen

    relativieren.


    Und ja, H-Reifen sind etwas preiswerter. Das variiert aber allein schon zwischen

    Vorder und Hinterreifen und je nach Anbieter. Wenn man da etwas Geld sparen wollte

    könnte es passieren das man den Vorderreifen bei Händler A und den Hinterreifen bei

    Händler B bestellen müsste.


    Ob das H-Reifenpaar so lange hält wie ein W-Reifenpaar?

    Fragen über Fragen die sich nicht eindeutig beantworten lassen.


    Nur so nebenbei, die NC hat ja einen sehr langen 6ten Gang der als Overdrive ausgelegt

    ist. Wenn man einen Berg bei Rückenwind herunterfährt könnte die NC ziemlich genau

    200 Km/h erreichen bis sie in den Begrenzer läuft. Da würde selbst bei der NC ein Reifen

    mit Geschwindigkeitsindex-S (bis 180 Km/h) nicht ausreichen. Flottes Mopped halt. ;)


    Gruß, Thomas :boywink:

    hansibo


    Die Reifengrößen der NC sind sehr gängig. Mach dir keine Sorgen, jeder namhafte

    Hersteller hat für die NC passende Reifen im Angebot.


    Gängig und meist verbaut sind sogennate Touring bzw. Sport/Touring Reifen.

    Und was deine Unsicherheit beim Geschwindigkeitsindex W (über 270 Km/h) anbelangt,

    keine Panik, den erfüllen sie in der Größe praktisch alle.


    Gruß, Thomas :boywink:

    blackdog9


    Jetzt wird mir so einiges klar.

    Das deine Erwartung was die Höchstdrehzahl bevor der Motor der NC in den Begrenzer rasselt

    eine andere war ist durch den obigen Beitrag jetzt durchaus nachvollziehbar.


    Allein der Drehzahlunterschied bei erreichen der Höchstleistung differiert zwischen der

    NC und der CBF um 4250 U/min. Beim Drehmoment sind es immerhin 3500 U/min.

    Zwei vollkommen unterschiedliche Motorkonzepte, die sind wie Yin und Yang.


    CBF600 599 cm³ Reihenvierzylinder 78 PS bei 10.500 U/min 59 Nm bei 8.250 U/min

    NC700 670 cm³ Reihenzweizylinder 48 PS bei 6.250 U/min 62 Nm bei 4.750 U/min


    Interessant finde ich in diesem Zusammenhang noch folgenden Satz der die Unterschiede und das

    "etwas andere Motorkonzept der NC" noch mehr verdeutlicht:


    Der NC-Projektleiter Soya Uchida sagte in einem Interview bei Markteinführung der NC700 2012:

    ...das die NC bis 120 km/h sogar schneller ist als die firmeneigene CBF600 und erstaunliche

    56 Prozent sparsamer als diese.....


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    "Bei Kunden in ihrem Alter kommt ohnehin nur eine NC mit DCT in Frage!"


    Alter Schwede, hätte ich das als "Chef" mitbekommen wäre das ein Grund für eine Abmahnung

    gewesen. :naughty:


    Ein Berater sollte immer erst in einem entspannten Gespräch mit dem Kunden herausfinden

    ob dieser schon Motorraderfahrung hat und ob dieser eine ungefähre Vorstellung von dem für

    ihn passenden Motorrad sowie dem angepeilten Preisrahmen hat.


    Hat er das herausgefunden und kristallisiert sich nun ein bestimmtes Modell heraus kann er

    frühestens jetzt dem Kunden modellspezifisches Besonderheiten erläutern.


    Selbst wenn ihr gleich zu Anfang des Gesprächs gesagt hättet "wir interessieren uns explizit für die

    NC750-X" hätte er euch die Versionsunterschiede erläutern müssen und hier natürlich vorrangig das

    DCT näher erklären müssen.


    Wenn der Kunde noch keine Erfahrung mit dem DCT hat aber Interesse hierfür zeigt sollte der Verkäufer

    diesem eine Probefahrt ermöglichen damit dieser herausfinden kann ob das DCT etwas für ihn ist.


    Wenn es dann, wie in eurem Fall nichts ist fühlt sich der Kunde dann aber wenigstens gut beraten

    indem er sich ein eigenes Bild machen konnte. Nur zufriedene Kunden kommen wieder!


    Aber dieses Pauschalurteil, ich fasse's nicht. :angry-tappingfoot:

    Wenn dem so wäre, wäre das der Jackpot für Honda. Denn dann würden ja, überspitzt gesagt, alle über

    60-jährigen eine Honda mit DCT fahren. :nc750:


    Man wäre das langweilig, das Einheitsmotorrad für über 60-jährige.


    Gruß, Thomas :boywink: