Du schriebst: "Umso mehr in der Gruppe mitfahren umso wichtiger ist die Disziplin."
Ich bin alles andere als ein rücksichtsloser adrenalingeladener Motorradfahrer
der unbedingt sein eigenes Ding machen muss und kann mich durchaus einer Gruppe
anpassen.
Aber wenn in einer Motorradgruppe Fahrer mit Kurvenangst, Vielbremser und andere
Spaßbremsen sind kann es einem den Spaß schon ordentlich verhageln.
Da kann ich mich noch so diszipliniert verhalten, solche Leute machen alles kaputt.
Auch der beste Guide kann das dann, weder mit perfekter Strecken noch Pausenplanung
etc. wieder geradebiegen.
Wenn ich selbst im Blümchenpflückermodus, der durchaus auch mal Spaß machen kann,
laufend auf meinen Vordermann und seine unvorhersehbaren Eskapaden achten muss....
Nein danke. Diese Erfahrung musste ich leider schon machen.
Wenn es einem mehr um das Gruppenerlebnis und nette Benzingespräche geht o.k..
Aber man sollte was das eigentliche Motorradfahren und den Flow auf der Strecke
anbelangt seine Ansprüche von vornherein sehr niedrig ansetzen um nicht im Nachhinein
enttäuscht zu sein.
Wer das nicht kann oder möchte, Finger weg, Enttäuschung vorprogrammiert, Disziplin
hin oder her.
Wie "Tompeter" schon einmal sagte, mit 3 bis 4 Leuten die ähnlich ticken kann es auch
im Grüppchen Spaß machen. Hier behält man noch die Übersicht und kann auch noch halbwegs
individuell agieren ohne das sich das Grüppchen verliert oder man sich selbst und andere
unnötig gefährdet.
Aber wehe nur einer...
Ja ja, die Gruppe und ihre Dynamik, kann Spaß machen, muss aber nicht.
Gruß, Thomas ![]()