Beiträge von ThomasLIP

    Je nachdem wie stark das Federbein verschmutzen kann bzw. Staub und Dreck

    an die Kolbenstange des Dämpfers gelangen können beeinflusst dies natürlich auch

    die Lebenszeit eines Federbeins.


    Bei den NC's ist meiner Meinung nach das Federbein recht schlecht gegen Staub und Dreck

    geschützt und auch die Schwinge wird schnell eingesaut.

    Das ist mir gleich nach dem Kauf unangenehm aufgefallen.

    Deshalb habe ich zuerst einmal einen Spritsschutz ge und verbaut der soblad man auf

    dem Mopped sitzt schon einmal jede Menge abhält.


    Als ich dann auf ein gebrauchtes Sachs Federbein umgebaut habe habe ich Nägel mit

    Köpfen gemacht. Jetzt kann selbst Spritzwasser nicht mehr direkt an die Kolbenstange

    sowie die Feder gelangen und so werde ich wohl so schnell keine Einschläge und Riefen

    auf der Kolbenstange bekommen sodas die Haltbarkeit des Federbeins wohl stark erhöht

    sein wird.


    Ich hoffe es und werde sehen.

    Sicherheitshalber habe ich mir noch einen kompletten Reparatursatz hingelegt der mit

    ca. 24 Eur recht erschwinglich war und im Fall der Fälle..........


    Hier noch zwei Fotos



    Gruß, Thomas :boywink:

    Einen 2 Jahre alten Reifen recyceln?! :?


    "MOTORRAD" hat das einmal getestet und einen Reifen künstlich auf ca. 5 Jahre gealtert.

    Marke weiß ich nicht mehr, einfach mal googeln.

    Auf jeden Fall haben sie dann einen baugleichen, neuen über die Teststrecke geschäucht und

    dann den 5 Jahre "alten".

    Ergebnis, quasi identische Rundenzeiten und die Testfahrer haben keinen Unterschied fest-

    stellen können.

    Und ich vermute das die meisten hier ihre Reifen nicht ansatzweise so in den Grenzbereich

    bringen wie die Testfahrer, die Reifen mußten bei diesen garantiert zeigen was sie können.


    Auch heute darf ein Reifen bei sachgemäßer Lagerung und ohne UV-Belastung 3 Jahre ab

    Produktionsdatum als Neureifen verkauft werden. Es ist noch garnicht so lange her da waren

    es sogar noch 5-Jahre.


    Das sich das so hartnäckig in den Köpfen hält ist schon erstaunlich.

    Ich habe letztes Jahr einen Satz Pirelli Angel GT aufgezogen. Beide Reifen waren "neu" aber gut

    5 Jahre "alt" Der Satz hat mich mit Versand 96 Euro gekostet da konnte ich einfach nicht nein

    sagen.


    Und wie nicht anders zu erwarten fährt sich der Satz wie ein Satz Neureifen.


    Auf meiner BMW mit der ich früher teilweise wesentlich flotter unterwegs war hatte ich einmal

    einen gebrauchten Satz Bridgestone BT45 der beim abziehen über 8-Jahre alt war.

    Keinerlei Probleme, kein plötzliches ausbrechen in Kurven und selbst wenn sie leicht gerutscht

    sind wenn es schon kälter war, absolut gutmütig und berechenbar.


    Aber das Bauchgefühl ist da wohl bei jedem anders, das geht auch voll in Ordnung! Aber einen

    Reifen der gerade einmal 2 Jahre "alt" ist zurückschicken? Das kann ich nicht ansatzweise nachvoll-

    ziehen und ist für mich persönlich auch technisch und sachlich nicht zu begründen.


    Wenn einer noch einen solchen "alten" Satz rumliegen hat und er dem Braten nicht traut, nehme

    ich gerne für nen schlanken Taler und lege ihn mir auf Halde damit er noch ein wenig reifen kann.

    Ich steh auf "alte Neureifen" ;)


    Jetzt bin ich mal gespannt......


    Gruß, Thomas :boywink:

    Was ich ergänzend noch zum obigen Text von -BW- anmerken möchte.


    Tatsächlich ist es so das LiFePO4 Batterien im Gegensatz zu den Blei-Gel Batterien bei tiefen und gerade

    bei Minus-Temperaturen definitiv noch einen höheren Startstrom liefern. Ihre Spannungskennlinie ist

    weniger degressiv.

    Der Nachteil ist das LiFePO4 Batterien es garnicht mögen wenn man sie bei unter 0° lädt. Das kann sie

    schnell in die ewigen Jagdgründe schicken.


    Wer viel bei Minusgraden unterwegs ist für den ist eine LiFePO4 sicherlich eine Überlegung wert.

    Aber laden bitte möglichtst in eine halbwegs warmen Garage etc.


    Gruß, Thomas :boywink:

    demanef


    Ich hatte irgendwo gelesen das die GSX 8S und deren neue 800er Motor auf längere Sicht

    den 650er V-Motor ablösen sollen. Wie du schon sagtest sind dafür wohl Fertigungs

    und Kostengründe sowie die neuen bzw. kommende Abgasnormen der Grund.

    Schade eigentlich, war der 650er doch der günstigste Einstieg bei "echten" V-Motoren.


    Ich liebe die Vielfalt und bin gegen den Einheitsmotor ;)


    Gruß, Thomas  :boywink:

    demanef

    Vor vielen Jahren war die SV650 das erste "größere" Motorrad vom Mann meiner Nichte.

    Ich bin sie damals probegefahren. Beim Motor kann ich dir voll zustimmen, ein "Sahnestück".

    Auch von der Handlichkeit her war die SV damals wohl ganz weit vorn. Über die Jahre haben

    andere Motorräder in der Klasse natürlich aufgeholt und die SV ist nun eine unter vielen.

    Aber wem das Motorkonzept gefällt bekommt einen ursoliden Motor der richtig Spaß macht

    und ein preiswertes und handliches Motorrad dazu.


    Mir ist damals aufgefallen das gerade Frauen oftmals eine SV fuhren. Es hat sich damals wohl

    schon rumgesprochen das die SV handlich und der Motor gut fahrbar ist.


    Wem eine SV gefällt macht meiner Meinung nach nichts falsch.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Jr`s NC


    Interessantes Video.

    Aber ihr kennt mich ja, habe wieder etwas zu meckern.

    Wenn ein Fachjournalist von 1000PS sagt:

    Die neue Honda V3R 900 E mit Turbo dann könnte ich schon wieder......

    Vielleicht mal überlegen wofür das E in der Typenbezeichnung steht.


    Die V3R hat keinen Turbo sondern einen E-Compressor. Meilenweiter Unterschied.

    Prinzipiell dienen sie zwar dem gleichen Zweck und zwar die Zylinderfüllung zu erhöhen

    aber sie machen dies auf zwei vollkommen unterschiedlichen Wegen. (Hatte ich hier in #4

    schon kurz aber oberflächlich beschrieben.)


    Ein Turbo wird durch die Abgase angetrieben. Aber wie auch der Laie an der V3R erkennen kann

    gehen alle 3 Abgasrohre direkt zum Auspuff, da ist nirgends ein Turbo zwischengeschaltet.


    Wenn dann auf der Honda Seite unübersehbar zur V3R steht:

    V3R 900 E-Kompressor Prototyp

    Die V3R 900 E-Kompressor ist für alle, die sich trauen.......weltweit erste elektronisch gesteuerten

    Motorradkompressor.....


    Wie kommt man dann als "Fachmann" darauf von einem Turbo zu sprechen?

    Seinem Chef "Nasty Nils aka Mr. 1000PS" wäre so ein Fehler wohl nicht unterlaufen.


    Technisch gesehen ist die Honda V3R 900 E definitiv "Die Neuheit" auf der EICMA.

    Wenn man dann als Journalist bei der Vorstellung dermassen abkackt, einfach nur traurig.


    Meine Meinung.


    Gruß, Thomas :boywink:

    P.S.

    Vielleicht hätte man sich auch einmal ein Video von der "Konkurrenz" vom 04.11.25 anschauen sollen

    welches ich gerade gesehen habe:

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    Oder man hätte auch einmal hier schauen können:

    Interesse anmelden

    Nur so am Rande


    Amüsant finde ich in der Beschreibung unter dem Foto folgende 3 Worte:

    "einem Satz Fußabweiser" :lachen:


    Jetzt frage ich mich, watt isene Fußabweiser? :?

    Bekomme ich damit meine Füße garnicht mehr ans Mopped bzw. auf die Fußrasten?


    Windabweiser statt Fußabweiser fände ich persönlich ja passender und verständlicher.


    Ja ja, Werbetexter sind wohl auch nur Menschen.


    Guß, Thomas :boywink: :boywink:

    Ob Schalter oder DCT ist glaube ich eine Ermessensfrage.

    Vor 20-30 Jahren hätte ich, auch wenn es schon das DCT gegeben hätte, definitiv ein Motorrad

    mit manueller Schaltung bevorzugt.

    Damals war für mich das Schalten sowie Kuppeln noch ein wesentlicher Bestandteil und Spaßfaktor

    des aktiven Motorradfahrens.


    Aber die Art wie ich Motorrad fahre, was ich dabei empfinde und was mir wichtig ist hat sich über

    die Jahre geändert. Nach viel Input zur NC sowie Probefahrten mit einer NC-Schalter und dann einer

    mit DCT war die Entscheidung gefallen.


    Trotz DCT schalte ich fast nur manuell mit den Schaltwippen und kann trotzdem den Komfort des

    DCT geniessen. Für mich einfach das beste aus beiden Welten.


    Was mir bei der NC-Schalter aufgefallen ist, sie ist sehr sauber und leicht zu schalten und hat kurze

    Schaltwege, typisch Honda. Und die Kupplung, 1A, da war ich von meiner BMW leider anderes gewohnt.

    Bei dieser krampfte schon einmal nach einer längeren Toure die Kupplungshand. Das würde bei der

    Honda nie passieren.


    Wem also das ziemlich einzigartige Konzept der NC zusagt dem sage ich:

    Ob Schalter oder DCT, scheissegal, hauptsache Spaß am Moppedfahren. Und den bieten beide, jede

    auf ihre Art.


    Gruß, Thomas :boywink: