Opa-Kalle
"Da für das kommende Jahr mehrere Größere Touren geplant sind, habe ich auch bedenken ob diese Kombi
funktioniert und wie schreibst: "Der Spaß darunter leiden könnte"."
Ich denke deine Bedenken sind begründet.
Hätte ich einen Roller würde ich ihn für kurze Strecken, also Einkäufe etc. oder ein kleines Ründchen
um den Block definitiv der NC vorziehen. Einfach praktisch und eine andere Art der Fortbewegung die
auf kürzeren Strecken Spaß macht.
Aber so wie du es geschildert hast seid ihr beide ja nicht gerade "inaktiv". Bei den Voraussetzungen
ist das entstehende Erlebnisgefühl auf dem Motorrad einfach das schönere, emotionalere.
Schon den recht monotonen Sound eines Rollers halte ich auf Dauer für recht ermüdend und emotionslos.
Die kleineren Räder können je nach Straßenzustand mit der Zeit auch nerven. Je nachdem wieviel Gepäck
man benötigt ist das beim Roller auch so eine Sache.
Und wenn man dann mit dem Motorrad mithalten will wird der Roller auch mehr gefordert, er dreht höher
und das kann dann schon nervig werden. Da kann es schnell passieren das einer von euch was den Spaß
an der Sache anbelangt "auf der Strecke bleibt".
Das sind nur ein paar Aspekte die meiner Meinung nach für ein zweites Motorrad, gerade für längere Touren,
sprechen.
Ich denke der kompromisslose Königsweg für euch wäre ein wendiger Roller für den Alltag und für das
pure Freizeit und Urlaubsvergnügen zwei Motorräder.
Und da ihr ja Auto und Wohnmobil abgeschafft habt und euch dadurch "eingeschränkt, bzw. befreit und
umorientiert habt" denke ich, das eine Mischung aus einer "Vernunftentscheidung (Roller)" und einer eher
emotionalen Entscheidung doch in jeder Hinsicht nachvollziehbar wäre.
Ich hoffe ich habe mich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt aber ich könnte fast wetten...........
Gruß, Thomas 