Macfak eMobilität ist toll, aber sie ist nicht der heilige Gral und kann Verbrenner (NOCH) nicht überall ersetzen.
Vor allem schafft es nicht ein neu gebautes eAuto einen längst vorhandenen Verbrenner ökologisch zu übertrumpfen.
Deswegen finde ich es OK die eMobilität zu fördern, aber mit Gewalt dafür zu Sorgen das sie alles andere verdrängt - SCHWACHSINN
Hätte ich viel Geld, ein Haus, dann würde ich mir definitiv Solarpanele aufs Dach holen, eine Ladebox und einen 4-Türigen kompakten Stromer, so ne Livewire dazu, mit einer lächerlichen Reichweite von 150km. Die würden viele Kilometer im Alltag rund ums Haus, einkaufen, zum Stall fahren etc erledigen. Na gut mit viel Geld vielleicht tatsächlich einen Tesla.
Für all die Fahrten zu Familie, Ausflüge, etc. würden wir am WE in einen wesentlich größeren Diesel Minivan steigen.
(Huch wir haben jetzt schon so einen und in der Regel gleitet er mit 1500-2000UMin daher, dank 8 Gang Automatik sehr komfortabel und leise, die Reifen sind jetzt schon lauter als der Motor, ein wenig knattert er im Stand, das macht ein stehendes eAuto tatsächlich leiser)
Für die lange Hausrunde oder Tour würde ich die Livewire auch stehen lassen. Für den Pferdeanhänger erst recht.
Schöne Ressourcenverschwendung, oder nicht?
Aber ein Eigenheim mit Ladestation ist für viele noch lange nicht erschwinglich, die meisten Wohnen in D in Mietwohnungen.
Ohne eigenen Parkplatz mit Ladestation ist eMobilität absolut unattraktiv.
Auch wenn mein Arbeitgeber mich grad versucht zu überreden das mein nächster Firmenwagen vollelektrisch ist überzeugt mich das nicht. Auch nicht wenn ich auf den Ford Mustang Mach E mit 487PS 50% Rabatt kriege!
Ein Kollege hat stolz berichtet wie er elektrisch ans schwarze Meer gefahren ist ... nur ein bisschen (paar Abende) Planung wann man genau ladet, und manchmal musste man ne Stunde warten bis eine Ladesäule frei wird.
Dann hat der eine tolle App aus der ersichtlich ist das er etwa ein viertel der "Transferzeit" mit Laden verbracht hat.
äh nee danke!