Es ist mir heute wieder passiert!

  • #1

    Hallo,


    ich komme ursprünglich aus der 125er Rollerszene. Und als solcher habe ich einen "Heidenbammel" vor den mit Teer reparierten Stellen im Strassenbelag. Ich bin mit meinen Rollern (Motorrollern! :D ) hier das eine oder andere mal böse ins traucheln geraten.
    Heute mit der NC 750X eine blöde Situation:
    Zügige Berab-Fahrt von unserem Hausberg Witthoh. Schöne Kurven auf der Strecke, ansonsten mit 80+ durchaus fahrbar. Letzte Rechtskurve: Sauber angefahren, Scheitelpunkt anvisiert und plötzlich sehe ich genau in meiner Fahrspur diese drecks, schwarze Schlange auf der Fahrbahn. Obwohl ich diese Strecke täglich mehrfach mit dem Auto befahre, bin ich erschrocken, habe das Motorrad aufgerichtet und abgebremst. Schei.. Trotzdem war ich dann schon in der Mitte der Gegenfahrbahn. Kein Gegenverkehr, Glück gehabt.
    Wie reagiert Ihr auf diese Teerstreifen?


    Gruß aus BW
    Wolfgang

  • #2

    Einfach durch und nicht so viele Gedanken machen.
    Schaue halt nicht auf die Strasse sondern zum Kurven Ausgang.
    Merke dir wo du hin schaust fährst du hin.

  • #3

    Ich zucke auch jedesmal, aber solange es nicht so warm ist, das die Streifen weich sind oder bei Regen nass geworden, einfach drüber bügeln . Kostet etwas Überwindung, gerade wenn man schon mal gerutscht oder abgeflogen ist. Ich fahre teils mit Absicht öfter drüber, quasi zur Gewöhnung.

  • #4

    Wie Doc: wenn es nicht nass oder extrem heiss ist einfach drüber fahren.
    Evtl. macht die Kiste 'nen kleinen Satz beim Drüberhoppeln, aber da passiert nix.
    Am Anfang hatte ich da auch immer stark abgebremst weil ich nicht wusste was passiert, aber mittlerweile habe ich Vertrauen zu meiner X und meinen Angels.
    Diese Flickschusterei ist bei uns im Hunsrück Standard, ich könnte bei uns kaum noch Kurven fahren, wenn ich da jedesmal abbremsen würde ;)

  • #5

    Je nach Lage des Streifens innen oder außen rum. An trockenen Tagen geht auch einfach drüberbügeln. Je nachdem wo der Streifen liegt, wie groß er ist und wie schnell ich da angerollt komme. ;)

  • #6

    Das Drüberfahren allein ist auch nicht das Problem. Problematisch wird es, wie bereits geschrieben, bei großer Wärme oder
    Nässe und starkem Beschleunigen oder Bremsen "auf einem Streifen". Habe einen Kollegen, dem ist genau das passiert - in der Kurve bei Nässe auf einem unsichtbaren Bitumenstreifen heraus beschleunigt - danach abgeflogen und unter die Leitplanke gerutscht, dabei fast ein Bein verloren. Der fährt bis heute nicht mehr.

  • #7

    Neben all den Tipps, die schon gepostet wurden, hilft vielleicht noch, auf unbekannten Strecken einfach langsamer zu fahren. Selbst auf bekannten Strecken kann es ja noch genug Überraschungen (z.B. Sand, Kies, Öl usw.) geben. Ich fahre deshalb manche Streckenabschnitte oft direkt 2x hintereinander. Einmal zum Kennenlernen/Prüfen und einmal zum Gas geben.

  • #8


    grundsätzlich muss ich die Kurvengeschwindigkeit so wählen, dass ich vor einem plötzlichen Hinderniss stehenbleiben oder ausweichen kann. Es muss ja nicht immer nur ein Bitumenstreifen sein. Ich kam mal um eine Kurve, da lag eine leere Mülltonne auf meiner Fahrspur. Das kann auch bei der zweiten Tour passieren. Auf der Kennenlernrunde lag die Tonne möglicherweise noch nicht da.


    Lorenz

  • #9

    Ist mir leider auch schon passiert, aber zum Glück niemals dadurch abgeflogen. Aber mittlerweile fahre ich eine Kombination aus Sportlich und deffensiv. Bei Regen fahre ich sehr vorsichtig, vor allem in der Stadt, Zebrastreifen, Kopfsteinpflaster, Bitumenflicken, Straßenbahnschienen, Gullideckel sind extrem Gefährlich und haben schon so manchen Fahrer ins Krankenhaus gebracht. Ich scanne auch sozusagen die Fahrbahn vor mir ab, ob nicht irgendwas vor mir in der Kurve herumliegt, schmierige Blätter, Lehmhaufen von Tracktoren usw usw. Dies war am Anfang schwierig und anstrengend für mich, aber mittlerweile Routine. Man muss sich immer bewusst sein, das man als Motorradfahrer keinerlei Helferlein ( nur evtl. das ABS) wie im Auto besitzt, keine vier Reifen, keinerlei Airbags, keine Knautschzone, beim Unfall passiert dies immer mit voller Wucht vom eigenen Körper. Da Bekannte schwere Motorradunfälle hatten und zwei nicht mehr unter uns weilen, und man täglich nur die Zeitung aufzuschlagen braucht, bin ich zu dieser Fahrweise übergegangen.

    Viele Grüße aus dem Frankenland



    Michael



    NC750XD in Rot/ Hauptständer/Garmin Zumo390/ Garmin Reifendrucksystem/und in Planung: Orig. Hondaheizgriffe

  • #10

    Sind das diese schmalen, langen Streifen, ca 5cm breit und teilweise kilometerlang? Oder einzelne Kleckse?
    Blöder find ich Ölspuren, oder wenn vergessen wurde das Warnschild wieder wegzustellen und man immer mit ungutem Gefühl fährt, obwohl nichts zu sehen ist.

  • Hey,

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