Klimafreundliches Benzin ? Möglich!?

  • #1

    Es soll sich hierbei um keinen Fake handeln, seht selber und lasst eure Meinung da.


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    Synthetischer Kraftstoff aus Sachsen überzeugt im Praxistest
    Eine kleine Sensation! Synthetischer Kraftstoff aus Sachsen wurde zwei Monate lang auf einer Rennstrecke getestet. Das Ergebnis: Der Kraftstoff läuft sehr gut.…
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    TU Bergakademie Freiberg und CAC produzieren klimafreundliches Benzin

    Wenn mir jemand droht, er sei beleidigt, wenn ich nicht tue, was er will, wähle ich die Beleidigung.

    Peter Hohl


    Jemanden "Idiot" zu nennen, das ist häufig keine Beleidigung, sondern eher eine Diagnose.

    [Julian Tuwim


    Der Feige muss weniger Beleidigungen schlucken als der Ehrgeizige.

    Luc de Clapiers

    ;) :P ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Jr`s NC ()

  • #2

    Jr`s NC


    Das ist kein Fake, das ist real, aaaaber!


    Ich will garnicht viel dazu schreiben. Lies dir einfach einmal den verlinkten Artikel vom

    Fraunhofer- Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) durch.


    Du wirst feststellen das es sich hier aus vielerlei Gründen nur um eine Ergänzung, bzw.

    Brückentechnologie handeln kann um den Klimazielen näher zu kommen. Auf längere

    Sicht gesehen ist die E-Mobilität unumgänglich da deren Gesamtbilanz um ein Vielfaches

    besser ist, leider.


    E-Fuels nicht sinnvoll für großflächigen Einsatz bei Pkw und Lkw
    Presseinformation des Fraunhofer ISI
    www.isi.fraunhofer.de


    Gruß, Thomas :boywink:

  • #3

    Solche Meldungen kommen jedes Jahr immer wieder mal auf, gehen dann ein paar Tage oder Wochen durch die Presse, nur um sang- und klanglos wieder unterzugehen. Auch obiges Video ist jetzt schon 6 Jahre alt.


    Imho sind Methanol und ja, auch E-Mobilität nur Brückentechnologien. Ersteres benötigt zu viel Energie zur Herstellung und letzteres lässt sich kaum in gescheiten Mengen fabrizieren oder an die Verbraucher transportieren. Würde jedes heute existierende Fahrzeug gegen einen Stromer ersetzt, würde das Netz landesweit binnen einer Sekunde zusammenbrechen.


    Für Menschen mit eigenem Haus und PV-Anlage sind E-Autos eine tolle Sache, die dann auch wirklich nachhaltig etwas beitragen. Deshalb war unser letzter Autokauf ebenfalls ein E-Auto. Am öffentlichen Netz, mit Gas- oder Kohlestrom geladen, spart man sich den Dreck leider nur auf der letzten Meile. Und die Kosten für den Ausbau der Netze und den Aufbau unzähliger Kraftwerke sowie PV-, Wasser- und Windkraftanlagen, für ~50 Millionen auszutauschende Verbrennerfahrzeuge, ist schlicht unbezahlbar.


    Irgendwann kommt hoffentlich eine völlig neue Technologie, die sowohl nachhaltig, günstig als auch leicht zu transportieren ist :)

  • #4

    Wie du schon sagst, Methanol und Wasserstoff sind Brückentechnologien deren Gesamtwirkungsgrade

    recht bescheiden sind. Methanol wird im kleinen Masstab eventuell für den Flugverkehr und Wasserstoff

    im LKW-Langstreckenverkehr bzw. Busverkehr und großindustriell in Zukunft vermehrt eingesetzt. Wasser-

    stoff wird wohl trotz des schlechten Gesamtwirkungsgrads aber mangels Alternativen auch als Puffer-

    speichertechnologie für die Regenerativen eingesetzt werden.

    Aber beides wird nie in nennenswerten Größenordnungen sinnvoll skaliert werden können und der Traum

    von den E-Fuels ist realistisch gesehen auch schon längst wieder ausgeträumt.


    Um die E-Mobilität flächendeckend einzusetzen sind gigantische Investitionen nötig um die Netz und

    Ladeinfrastruktur aufzubauen. Das wird alles länger dauern und soviel kosten das wir und noch umschauen

    werden.

    Deshalb sind, wie du schon sagtest, private PV-Anlagen in Verbindung mit Speicherbatterien, egal ob im E-Auto

    oder im Gebäude selbst, ein wichtiger Baustein zur Umsetzung. Hier werden dann private bzw. kommunale

    sowie industrielle Ressourcen zur Energiespeicherung bzw. Erzeugung genutzt (Dezentralisierung)


    Und ja, wenn wir alle plötzlich E-Autos hätten würde das Licht schlagartig ausgehen. Selbst wenn die Energie

    zur Verfügung stände...... Ich gehe einfach einmal von unserer Wohnstrasse, die ca 2Km lang ist, aus. Wenn da

    jeder ein E-Auto hätte würden die Leitungsquerschnitte der Kupferkabel einfach nicht ausreichen damit

    jeder laden könnte wenn er denn wollte. Das bedeutet für viel Geld neue Leitungen legen oder ein elektronisch

    gesteuertes System zu installieren das den Stromverbrauchern ein zeitliches Ladefenster zuweist oder den

    Ladestrom dynamisch je nach Leitungsbelastung steuert.

    Egal wie es umgesetzt würde, es würde teuer und wäre bei weitem nicht für jeden finanziell stemmbar.


    Und der Traum von einer neuen revolutionären Technologie? Schön wäre es aber ich glaube nicht daran.

    Das einzige, was aber noch in den Kinderschuhen steckt, wäre die Kernfusion. Aber diese ist alles andere als

    unumstritten. Das wär dann allerdings Energie im Überfluss, die Sonne macht es uns vor.


    Schwieriges Thema und äusserst komplex. Wir werden sehen was uns die nächsten Jahre an Irrungen und

    Wirrungen zu dem Thema bringen werden. Aber wir müssen was tun um den ökologischen Fussabdruck

    eines jeden kleiner zu machen, egal wie. Wir werden noch mit einem blauen Auge davonkommen aber unsere

    Enkel und Urenkel...................?


    Na wenigstens hat die NC was den Spritverbrauch anbelangt einen im Verhältnis gesehen kleinen Fussabdruck.

    Das ist doch auch schon mal was. :)


    Gruß, Thomas :boywink:

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