Beiträge von MS86


    Hast du die Bremsscheiben im Rahmen des Belagwechsels abgezogen? Wenn man den Belagtyp oder Hersteller wechselt, sollte vorher die alte Trägerschicht runter ;)


    Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war, will ich mal meinen Senf dazugeben ;)
    Der von dir angesprochene Kompfortgewinn ist hauptsächlich auf die Karkasse des Reifens zurückzuführen.
    Michelin ebenso wie Pirelli/Metzler bauen bei Straßenreifen in der Regel eine relativ weiche Karkassen, was der Eigendämpfung des Reifens zu Gute kommt.
    Dunlop und Bridgestone hingegen bauen in der Regel härtere Karkassen.


    Kann aber dann nur aus dem Automobilrennsport kommen oder :?:
    Im Motorradrennsport gibt es meines Wissens nach keine Doppelkupplungsgetriebe. Falls doch klär mich bitte auf ;)
    Die Seamlessgetriebe der Werks-MotoGP-Raketen sind Ziehkeilgetriebe und haben nur eine Kupplung.
    Bei den Open-Bikes, den Superbikes und den ganzen nationalen Serien gibts soweit ich weiß nicht einmal Direktschaltgetriebe. Da werden nur gewöhnliche sequentielle Getriebe um einen Schaltautomat und Blipper ergänzt, um ohne Kupplung rauf- und runterschalten zu können.

    Ich bin dort schon einen Tag gefahren.
    Prinzipiell ein geiler und sehr anspruchsvoller Kurs mit einigen blinden Ecken, allerdings mit einer 1000er SSP schon sehr grenzwertig!
    Sturzräume sind auch an einigen Stellen unterdimensioniert. Vorallem die Mauer Ende Start-Ziel halte ich für gefährlich.
    Vom Sicherheitsstandard für Moppeds eher eine "englische" Strecke ala Cadwell Park, Knockhill, etc...


    Tagestraining war außerdem zum einen recht teuer und wurde zum anderen wegen Überschreitung des Lärmkontingents frühzeitig abgebrochen!


    Wer auf Rennstrecken mit auf und ab steht, dem würde ich eher Spa-Francochamps empfehlen, allerdings ist man da mit 50Ps eher verloren...


    Zunächst mal: Praktische Erfahrungen mit dem Wilberfederbein habe ich nicht, da mein Fahrwerk komplett original ist.


    Das "stempeln bei kurz hintereinander treffenden Bodenunebenheiten" ist aber eher ein Zugstufen- und kein Druckstufenphänomen.
    Meiner Meinung nach hat die Zugstufe zuviel Dämpfung, das Federbein federt daher nicht schnell genug aus und hat bei der nächsten Bodenwelle nicht genug positiv Federweg!
    Im Endeffekt läuft es aber auf das von dir beschriebene Phänomen hinaus und das Hinterrad fängt an zu Stempeln...


    Zum Thema Gabel: Neben den Federn und dem Öl, kannst du auch mit dem Luftpolster und der Shimbelegung experimentieren.


    Da bin ich ganz deiner Meinung!
    Auch wenn ich in diesem Forum nicht viele Beiträge schreibe, lese ich hier doch gerne mit.
    Im Vergleich zu anderen Motorradforen ist der Umgangston hier i.d.R. definitiv freundlicher :clap:
    Vermutlich gerade deshalb, weil ich hier anderes gewohnt bin, war ich etwas überrascht über die Entwicklung dieses Threads.


    Dich habe ich auch nicht gemeint!



    Bezüglich der Befahrbarkeit von Kartstrecken stimme ich dir zwar zu, finde aber das man es etwas differenzierter betrachten muss.
    Natürlich kann mit einer NC oder auch einer Bandit auf einer Kartstrecke fahren, die Frage ist aber vielmehr welchen Anspruch man verfolgt.
    Will man nur ein wenig Spaß haben ist das sicher nicht falsch. Ist der größte Feind jedoch der eigene Laptimer, sollte man sich schon überlegen, ob man nicht besser eine Supermoto wählt ;)

    Nur kurz zur Klarstellung:
    Zum einen nehme ich das nicht bierernst, sondern fand es lediglich schade, wie hier kollektiv mit dem User "Stereo" umgegangen wurde.
    Klar so wie es in die Wald ruft, schallt es auch heraus. Dennoch fand ich persönlich die Reaktionen mancher User nicht angemessen und das wollte ich lediglich zum Ausdruck bringen...
    Zum anderen möchte ich keinem sein Fahrkönnen oder Sympathie absprechen, da ich keinen hier aus dem Forum persönlich kenne!


    Um ehrlich zu sein finde ich die Beiträgen von beiden Parteien und auch manch anderer "patriotischer" Forenmitglieder etwas arrogant!
    Anhand von Beiträgen aus einem Forum bestimmen zu wollen, wer der bessere Fahrer ist, ist doch nur Kaffeesatzleserei...


    Ich persönlich bin seit etlichen Jahren auf diversen Renn- (davon auch 2 Jahre als Instruktor) und auch Supermotostrecken unterwegs und würde mir nicht anmaßen zu behaupten schneller/bessere/etc. zu fahren als Person XY, ohne jemals auf einer abgesperrten Rundstrecke gegeneinander gefahren zu sein.
    Selbst Rundenzeiten auf Rennstrecken sind nur bedingt aussagekräftig, da zum einem vom Material und zum anderem von den spezifischen Bedingungen (Temperatur, Wind, Streckenzustand, Tagesform, etc.) abhängig.
    Aufklärung schafft also nur der direkte Vergleich auf annähernd identischem Material.


    Was ich aber eigentlich damit sagen möchte ist, dass auch wenn einige Forenmitglieder das Fahrkönnen von Köbes vielleicht kennen, woher wollt ihr denn Wissen, dass Stereo nicht auch ein begnadeter Fahrer ist?
    Zudem beurteilt ihr den Fahrstil auf Basis vom Fahren auf öffentlichen Straßen. Schnelles Fahren auf der Landstraße hat aber ab einem gewissen Grundspeed ohnehin rein gar nichts mehr mit Fahrkönnen zu tun, sondern nur noch mit (Über-)Mut!


    Manche hier scheinen sich echt etwas beweisen zu müssen und dabei zu vergessen, dass es immer jemanden gibt der schneller als man selbst ist (die einzige Ausnahme auf unserem Planeten ist derzeit vielleicht ein gewisser Herr Marquez).


    Ich persönlich hab gar keine Intention die NC sportlich auf öffentlichen Straßen zu bewegen. Zum einen gibts fürs Schnellfahren geeignete abgesperrte Rundstrecken und zum anderen für diesen Einsatzzweck wiederum besser geeignete Motorräder.