Beiträge von Mel

    Erst einmal vielen, vielen Dank, für die sehr aufschlussreichen Antworten :danke:


    Das es zwei verschiedene Schreibweisen und damit auch Bedeutungen gibt, wusste ich ebenfalls nicht. Mit dem Begriff "Mopped" werde ich, zumindest bisher, allerdings auch nicht so recht warm, da ich mit "Moped" als Synonym für Roller oder Tretroller aufgewachsen bin. Schon als Jungspund vor *hüstl* Jahren, war das Motorrad umgangssprachlich immer "das Bike". Aber ja, (damals noch West-)Berlin war sehr stark amerikanisch geprägt und Anglizismen früher schon entsprechend stark verbreitet.


    Im Gespräch mit den überwiegend deutlich jüngeren Anfängern in der Fahrschule wurde auch zumeist entweder vom Roller, Motorrad oder vom "Bike" gesprochen. Moped (oderr Mopped?) wurde fast ausschließlich von den Fahrlehrern genutzt. Also vielleicht auch ein einfach wenig generationenabhängig.


    Allerdings stelle ich mir Fahrten ins Ausland doch sehr strapaziös vor, wenn man sich als Biker beleidigt fühlt ^^;)

    Um aber niemandem auf die Füße zu treten oder zu beleidigen, beschränke ich mich hier dann einfach auf's Motorrad. Das scheint überall und von allen akzeptiert zu sein :)

    Herzlichen Glückwunsch zur (fast) neuen NC :) :thumbup:


    Das ihr beide jetzt doch das gleiche Motorrad besitzt, ist imho eine sehr kluge Entscheidung. So herrschen die gleichen Voraussetzungen für künftige Touren. Andernfalls wäre wohl immer ein Kompromiss zwischen den jeweiligen Vorlieben, Straße oder Off Road, vorhanden gewesen und mitunter ein klein wenig Disharmonie. Dann lieber so und Spaß an gemeinsamen Touren :handgestures-thumbupright:

    Verdammt gute Frage :think:


    Das der Stundenlohn mittlerweile so immens hoch ist, ist der drastischen Inflation geschuldet. Auch die Mechaniker wollen leben. Dank der Inflation wird das bezahlen eben jener Mechaniker aber auch immer schmerzhafter, bis man an einem Punkt angelangt ist, wo man lieber selber schraubt.


    Da ich aber leider keine Ahnung habe, wie die Bilanzen eines Händlers aussehen und ob Verkauf oder Werkstatt den meisten Umsatz generieren, kann ich da ebenfalls keine Antwort liefern. Wie so viele andere Geschäftsbereiche, schafft sich aber auch dieser auf Kurz oder Lang vermutlich zunehmend selbst ab. Bestellt werden auch Motorräder mittlerweile online. Und je größer die Preisspanne zwischen Online- und Vor Ort-Händler wird, umso schneller wird dieser Wandel vorangetrieben.


    Problematisch wird es an dem Punkt, wenn es ein nicht selbst zu behebendes Problem gibt, aber keine Werkstätten/Händler mehr. Imho schrauben aber die wenigsten Motorradfahrer selbst, weshalb uns die Händler und Werkstätten sicher noch eine lange Zeit erhalten bleiben.

    Hoi, liebe Biker-Freunde :)


    Gerade als Neuling brennt mir seit einigen Monaten eine Frage quasi ein Loch in die Hirnrinde: Warum sagen so viele zum Motorrad eigentlich "Moped"?

    Ein Moped ist doch eigentlich ein Fahrrad mit Motor (auch laut Wiki). Also so etwas...




    Zumindest war es früher bei uns eher so, dass es die mit `nem Moped (Fahrrad mit Motor, Mofa oder Roller) gab und diejenigen, mit einem richtigen Motorrad. Zumindest bei uns war das so.


    Hat sich das in den vergangenen Jahren einfach so eingebürgert? Ist das altersabhängig oder vielleicht nur eine regionale Eigenheit? Bei uns war ein Motorrad immer entweder ein Motorrad, ein Bike (DAS Standardwort) oder, wenn sehr schnell/sportlich, eine Maschine.


    Ich hoffe, ich trete mit der Frage niemanden auf die Füße. Ist nur Neugier und ein wenig Verwunderung :obscene-drinkingcheers:


    LG,

    Mel

    Macht die Sache imho nur schlimmer, statt besser ?( Bedeutet ja im Umkehrschluss nur, dass man als Kunde in jedem Fall eine Menge Geld in der Werkstatt lassen muss. Sei es nun auf die eine oder andere Weise!


    Aus unternehmerischer Sicht macht das natürlich Sinn. Kundennähe und -bindung sehen imho aber anders aus :rolleyes:

    Diese x-Jahres-Garantien sind doch eh nur Augenwischerei (mMn). Auch bei Honda sind selbstverständlich sämtliche Verschleißteile davon ausgenommen, aus denen das Motorrad ja nur zu 95% besteht. Wir werden bei unseren beiden fabrikneuen NC750X 2026 vermutlich auch nur die ersten beiden Inspektionen durchführen lassen, um die deutlich wichtigere Gewährleistungspflicht nicht zu beeinträchtigen. Anschließend wird bestimmt selbst gewartet. Die 1000er-Inspektion ist für uns glücklicherweise gratis, da wir beim Händler gleich zwei NC gekauft haben - falls sie das nicht durch "nötige Ersatzteile" wieder reinholen 8o


    Die Liste der Teile, die von der 6 Jahres-Garantie ausgeschlossen sind, ist wahrlich endlos (QUELLE) :(

    TEILE: Zündkerzen, Kraftstofffilter, Ölfilter, Luftfilter, Ständer, Antriebsketten, Batterien,

    Reibungsmassen, Transmissionsriemen, Kupplungsglocken, Kabel, Leitungen,

    mechanische Bremskomponenten (Bremsbeläge, Bremsscheiben, Bremsbacken),

    Kupplungsscheiben, Aufhängung und Aufhängungslager, Gabelöldichtungen,

    Glühbirnen, Scheinwerfer, Sicherungen, Motorbürsten, Gummifußrasten, Dichtungen

    des Bremssystems, Riemen, Reifen, Luftschläuche, Schläuche und andere

    Gummiteile, Karosserieteile und alle ihre Zubehörteile, Dichtungen, Polster, Bezüge,

    Polsterungen, Radspeichen, Radlager.

    Schmiermittel: Öl, Fett, Batterieelektrolyt, Kühlerflüssigkeiten, Bremsflüssigkeit,

    Kupplungsflüssigkeit, Differenzialflüssigkeit und andere, die von Honda spezifiziert

    werden.

    Zubehör: Auch wenn es original und/oder nach dem Kauf des Motorrads eingebaut

    oder serienmäßig eingebaut wurde.


    Und als täte es noch nicht reichen, dass sogar serienmäßiges Originalzubehör ausgeschlossen wird, schließt man dann generell auch gleich noch ALLE Teile aus, die einer Wartung unterliegen :lachen:


    Allgemein: Alle Teile, die einem Verschleiß und/oder einer Wartung unterliegen.


    Bleibt da überhaupt noch ein einziges Teil am Bike, welches nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung kostenlos getauscht/repariert würde?

    Solche Meldungen kommen jedes Jahr immer wieder mal auf, gehen dann ein paar Tage oder Wochen durch die Presse, nur um sang- und klanglos wieder unterzugehen. Auch obiges Video ist jetzt schon 6 Jahre alt.


    Imho sind Methanol und ja, auch E-Mobilität nur Brückentechnologien. Ersteres benötigt zu viel Energie zur Herstellung und letzteres lässt sich kaum in gescheiten Mengen fabrizieren oder an die Verbraucher transportieren. Würde jedes heute existierende Fahrzeug gegen einen Stromer ersetzt, würde das Netz landesweit binnen einer Sekunde zusammenbrechen.


    Für Menschen mit eigenem Haus und PV-Anlage sind E-Autos eine tolle Sache, die dann auch wirklich nachhaltig etwas beitragen. Deshalb war unser letzter Autokauf ebenfalls ein E-Auto. Am öffentlichen Netz, mit Gas- oder Kohlestrom geladen, spart man sich den Dreck leider nur auf der letzten Meile. Und die Kosten für den Ausbau der Netze und den Aufbau unzähliger Kraftwerke sowie PV-, Wasser- und Windkraftanlagen, für ~50 Millionen auszutauschende Verbrennerfahrzeuge, ist schlicht unbezahlbar.


    Irgendwann kommt hoffentlich eine völlig neue Technologie, die sowohl nachhaltig, günstig als auch leicht zu transportieren ist :)

    Das beim Design der Bikes zu oft an der umsatzstärksten Kundschaft vorbeigeplant wird, ist in der Tat etwas unverständlich. Aber vielleicht liegt es wirklich daran, dass die Alten den Kram auch so kaufen - wie Sven1976 schon sagte.


    Bei der Werbung kann ich diese Entscheidung aber vollstens nachvollziehen. Wie sollte diese auch anders aussehen? Ob uns leicht bekleidete, Ü50-Models (egal, ob männlich oder weiblich) auf den Messe-Bikes eher ansprechen würden, möchte ich mal bezweifeln. Und würden wir wirklich Werbespots bevorzugen, in denen alte Männer oder Frauen ihre arthritisgeplagten Knochen oder Wohlstandswänste kaum über den Sitz gewuchtet bekommen, während ihnen der Wind durchs Haar ... ähh ... über die (Halb)Glatze streicht?


    Wir Menschen neigen einfach dazu, der Realität einen rosa Anstrich verpassen zu wollen. Klar, man ist jetzt in dem Alter, wo man sich den Sportwagen endlich leisten kann, von dem man als junger Spund nur träumen konnte. Und das nachzuholen ist auch enorm spaßig - bis man mit dem feuerroten Cabrio an der Ampel mal neben einem verspiegelten Schaufenster zum stehen kommt und einen Blick auf die ungefilterte Realität werfen muss, die "visuelle Diskrepanz" heißt.


    Werbung hat sich schon immer an jüngere gerichtet. Sei es nur, um der Marke ein hippes Image zu verpassen oder um die Kunden von Morgen schon heute entsprechend zu konditionieren. Die graue Realität erleben wir jeden Tag live, weshalb die schöne Scheinwelt in Film, TV und Werbung uns ja derart magisch anzieht. Und ein klein wenig Realitätsflucht wird dieser Tage auch immer wichtiger ;)


    LG,

    Mel

    Wie Melina ja schon sagte, haben wir uns für die Helite e-Turtle mit Gabelsensoren entschieden. Die Variante mit manueller Auslösung (Seilzug) kam für mich nicht in Frage, obwohl sie -realistisch betrachtet - vermutlich nicht wirklich mehr oder weniger Vor- und Nachteile besitzt, als die e-Variante. Da ich mich aber kenne, würde ich das Sicherungsseil wohl bei jedem zweiten Absteigen vergessen :doh:


    Von dem Gabelsensor verspreche ich mir auch das letzte Quentchen Extraschutz, sollte einem an der Ampel wirklich mal einer hinten draufballern. Hoffentlich löst die Weste dann schon aus, bevor man rücklings auf der Motorhaube landet. Das Anprobieren via Videochat ist zwar ein nettes Feature von Helite, brachte aber keine nennenswert neuen Infos. Ob die Weste passt, merkt man imho selbst. Falls wer aber doch unsicher ist und zwischen zwei Größen schwankt, wird man kompetent beraten. Auch das zusenden zweier verschiedener Größen ist echt super! Insoweit ist der Service beim Kauf also Top:thumbup:


    Auf die Frage, ob der Gabelsensor denn auch unnötigerweise auslöst, wenn einem das Bike aus Versehen mal umkippt, kam der Berater allerdings etwas ins Stammeln. "Öh...ähm...also...naja...ähhh...nein! Es benötigt schon eine gewisse Beschleunigung, damit das System auslöst!" Wäre auch logisch und sinnvoll, wirkte im Gespräch aber wenig vertrauensvoll, um nicht zu sagen: Nach typischem Marketing-Bla.


    Das man die Weste nach einem hoffentlich versehentlichen Auslösen nicht einschicken muss, sondern einfach eine neue Kartusche einsetzen kann (kostet extrem-happige 69€) ist ebenfalls ein großer Pluspunkt. Bei anderen Anbietern kostet das einsenden und erneuern allerdings imho gleich 100€-150€. Und das bringt einem auf Tour auch gleich Null, da man dann vermutlich noch hunderte ungeschützte Kilometer vor sich hat.

    Bei der Helite kann ich einfach die neue Patrone einsetzen und bin wieder geschützt.


    Und auch der eingearbeitete Rückenprotektor sowie die Tatsache, dass die Weste im Bereich des Halses und Schlüsselbeins im Notfall so stark aufgeblasen wird, dass der Kopf in seiner Bewegung stark gestützt, bzw. eingeschränkt wird, ist imho ein sehr wichtiges Sicherheits-Plus. Halswirbelverletzungen sind ja gerade bei Motorradunfällen leider keine Seltenheit.


    Der Gesamtpreis für Weste, Gabelsensor, Ersatzkartusche, Waschmittel (total dämlich, da man die Weste nicht waschen sondern nur feucht abreiben darf!) und Imprägnierspray ist mit 890€ allerdings auch wirklich happig. Die eigene Gesundheit sollte einem das aber wert sein :handgestures-thumbupright:


    LG,

    Mel