Beiträge von Tobias
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Abgesehen davon, dass diese Raserei nicht OK ist, finde ich diese Form der Überwachung empörend, falls es denn tatsächlich so ist.
Genau so sehe ich das auch. Es geht mir bei der Frage nicht um die Fahrweise des Fahrers (dafür soll er seine Strafe bekommen), sondern ob ich für ein Fahrzeug bezahlt habe, das ungefragt Daten über mich speichert, die gegen mich verwendet werden können.
Melina Danke für die Verlinkung! Solch einen OBD Stecker mit Funk, über den ich dann gewisse Daten per App am Smartphone auslesen kann, teils in Echtzeit, das meine ich nicht, sondern welche gesammelten Informationen das Fahrzeug über mein Fahrverhalten speichert.
Ich bin der Ansicht, dass die Behörden im Zuge der Strafverfolgung ihre eigene Technik verwenden sollen und gut ist. Wo soll das denn noch hinführen? Stellt euch mal vor, ihr wurdet gelasert und rausgewunken und streitet den Verstoß ab und die Polizei sagt: "Ok, sind Sie einverstanden, dass wir unseren Laptop an Ihre Maschine anstöpseln, um sie auszulesen?" "Nein." Ok, dann beschlagnahmen wir sie hiermit".
Das ist jetzt natürlich überspitzt dargestellt. Bei meinem Smartphone weiß ich, dass es mich überwacht und um mich besser zu fühlen, kann ich gewisse Einstellungen ändern oder es zu Hause lassen oder ausschalten. Wenn mich mein Motorrad überwacht, wüsste ich es auch gern.
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Heute hat die Polizei Berlin auf ihrer offiziellen Facebookseite gepostet, dass sie ein Motorrad beschlagnahmt haben, weil der Fahrer viel zu schnell unterwegs war. Um Beweismittel zu sichern, möchten sie die Telemetriedaten auslesen.
Hinweis: Der Artikel lässt sich scheinbar leider nur mit einem aktiven Facebook - Konto lesen, daher anbei ein Screenshot.
Facebook Polizei Berlin will Telemetriedaten auslesen
Dass auch moderne Motorräder viele Daten speichern, die man auslesen kann wie beim Auto (Fehlerspeicher usw.) ist klar. Nur frage ich mich gerade, was alles gespeichert wird. Ein komplettes Fahrprofil inkl. der zuletzt gefahrenen Strecke mit Geschwindigkeit fände ich persönlich arg bedenklich, das wäre die totale Überwachung.
Weiß zufällig jemand, was Honda & Co. so alles abspeichern?
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Das Visier muss ich auch dauernd öffnen wegen des Beschlagens.
Hat dein Visier die Möglichkeit, eine Pinlock - Scheibe anzubringen? Das hilft bei Kälte und Feuchtigkeit hervorragend gegen Beschlagen.
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Moderne Verbrennermotoren werden durch die technischen Möglichkeiten heute viel präziser gefertigt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Bei Motorrädern wurde aber die alte 1000er - Regel beibehalten, obwohl sich die Teile nicht mehr langwierig aufeinander einschleifen. Es gibt durchaus Fachleute, die der Meinung sind, dass schon nach 200 Kilometern da nichts mehr passiert.
Ohne die alte Diskussion hier anheizen zu wollen, aber aus echten Alltagserfahrungen von anderen Fahrern wie Opa Kalle, meiner Wenigkeit usw.: Ich denke nicht, dass sich die NC von Threadersteller Alex Richtung 1000Km und mehr noch so "einfahren" wird, dass der ungewöhnlich hohe Verbrauch von knapp 5L dadurch spürbar sinken wird. Selbst bei viel Kurzstrecke und deutlich unter 10° C sind annähernd 5L auffällig viel (bei selben Szenarien hatte ich meinen Maximalverbrauch von 4,2L geschafft). Eigentlich nur machbar, wenn man dann im Sportmodus Ampelrennen bei kaltem Motor macht und das macht Alex ja nicht.
ThomasLIP hat ja schon beschrieben, dass die Elektronik die optimale Verbrennung sicherstellt. Früher hätte man einen falsch eingestellten Vergaser prüfen können, aber das fällt ja auch alles weg.
Interessant wäre die hier schon angesprochene, längere Überlandfahrt von 100Km oder mehr. Da muss der Verbrauch deutlich unter 4L gehen.
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Hier mein längeres Fazit aus Anfängersicht zur NC750X DCT RH23 Modell 2025:
Mein Hintergrund:
Vergleichs - und Erfahrungswerte zu anderen Motorrädern fehlen mir. 1997 habe ich mit 18 den PKW Führerschein gemacht und den A1 (125 ccm) und bin dann auch nebenbei eine Weile 125er gefahren (bis ich etwa 22 war) und dann bis 2025 über 20 Jahre nur Auto. 2025 bin ich dann mit einem Honda Forza 125 Roller wieder eingestiegen, als Pendlerroller zur Arbeit, zum Einkaufen, kurze Ausflüge. Das hat sehr viel Spaß gemacht, wurde mir aber (so wie vielen B196 - Einsteigern) schnell zu wenig. Gerade wenn man doch mal kurz auf die Autobahn ausweichen muss, kann es gefährlich werden. Rumheizen war nie meins, schon in der Jugend nicht. Da ich den A1 schon hatte, habe ich nur den Stufenführerschein A1 auf A2 gemacht mit verkürzter praktischer Prüfung. Beim Prüfungsmotorrad musste ich kurzfristig auf eine NC (Schalter) ausweichen und war sofort verliebt und meinte zum Fahrlehrer: Die mit Automatik, das wärs. Gibt es doch, meinte er und lachte.
Das Einsatzgebiet:
Ganzjahresfahrer, Laternenparker, Innenstadtbewohner. Alltägliche, kurze Fahrten, zur Arbeit pendeln, Ausflüge. Kein Auto mehr, da die Parkplatzsuche ohne Ende nervt. Solange das Wetter mitmacht, wird die NC für alles genutzt.
Der Wunsch:
Ein Motorrad, das sich gutmütig wie ein Roller fährt, aber kein Roller ist und bezahlbar dazu. Nach Besuchen bei Kawasaki, Yamaha, Zontes, Suzuki usw. war schnell klar, dass zur NC mit DCT (noch) kaum eine Alternative existiert. Eine Weile habe ich auch über einen Roller in der 350-400er Klasse nachgedacht. Die sind super praktisch, gerade bei Ausstattung und Stauraum einer NC überlegen, preislich ähnlich, aber mir hat das Motorrad - Gefühl gefehlt. Außerdem mag ich die Sitzhaltung auf einem Roller nicht, die Oberschenkel müssen bei mir am Motorrad anliegen und ich muss "fest im Sattel sitzen".
Der Kauf:
Ende Oktober 2025 habe ich im Angebot eine neue, schwarze NC mit DCT gekauft. Mit A2 Drosselung auf 35KW/48PS.
Originale Extras (mitbestellt) :
Hauptständer, Heizgriffe, Handguards, USB-Buchse im Helmfach.
Selbst nachgerüstet und verbaut:
Heed Sturzbügel
Puig Touring Windshield inkl. einstellbarer Spoilerscheibe
Aktuell am Einbauen:
- Thunder Box Stromversorgung
- CarPlay mit Halterung
- Voigt Lenkererhöhung mit Versatz und Verlängerung für Bremsleitung
Kürzlich hatte ich die 1000er Inspektion und hier mein Fazit bis jetzt:
Positiv:
- Das Brabbeln und Brummeln, sobald man den Motor startet - ach wie schön. Ich liebe es einfach.
- Mit 1,80m komme ich bequem auch mit beiden Füßen ganz auf den Boden
- Das super gutmütige Fahrverhalten durch den niedrigen Schwerpunkt. Das Gewicht merkt man ihr nicht an.
- Der niedrige Verbrauch
- Ausreichend Durchzug, wenn man ein gemütlicher Fahrer ist und doch mal beschleunigen will
- DCT ist gerade im Innenstadtverkehr eine Wohltat
- Das Helmfach ist super praktisch
- Die Doppelscheibe vorn packt bei Bedarf richtig zu, ist aber nie zu giftig sondern immer linear
- hohe Wertstabilität beim Verkauf
Neutral:
- Die NC wird immer wieder als "besonders günstiges" Motorrad bezeichnet. Die DCT Variante hat 2025 in Deutschland 9700€ UVP gekostet und war zu einem Straßenpreis von etwa 8500€ erhältlich. Das ist auf den ersten Blick günstig, packt man aber ein paar originale Extras dazu, ist man schnell bei 10000€ und mehr und da gibt es im 750er Segment dann schon Alternativen, nur leider nichts mit echtem DCT (da zähle ich auch Quickshifter & Co nicht zu).
- Die Standard Sitzbank, die viel Schelte bekommt. Trotz meines empfindlichen Hinterns sitze ich da seltsamerweise gut drauf.
- Der spitze Kniewinkel könnte für größere Leute oder jemanden mit Kniebeschwerden auf Dauer schwierig werden
- Das Display ist mit 5" ausreichend, könnte aber größer sein und CarPlay/Android Auto unterstützen
Negativ:
- Das knüppelharte Fahrwerk, das tiefliegende Gullideckel, Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher usw. direkt an den Fahrer weitergibt. Sicher kann man da was Besseres einbauen, aber dann ist man preislich auch schnell auf dem Niveau einer Transalp 750, die das viel besser kann und ohnehin eine Liga drüber spielt.
- In der Grundausstattung sollte zumindest der Hauptständer Standard sein, das ist ein "Must Have"
Insgesamt bin ich mit meiner 2025er NC sehr zufrieden. Sie ist nicht perfekt, aber wie ein guter alter, zuverlässiger Freund, der immer für einen da ist und auch seine Ecken und Kanten haben darf.
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So, die Verlängerung ist nun bestellt.
Ich konnte es mir bei meiner Neugier nicht verkneifen und habe mal in der internationalen NC - Gruppe auf Facebook gefragt, ob jemand schon mal das Problem hatte, dass er nach dem Entfernen des Pfropfens trotzdem die Bremsleitung nicht nach oben ziehen konnte:
Keiner kennt das "Scheißerchen" (Foto hatte ich beigefügt), aber mehrere mit dem 2025er Modell haben geantwortet, dass sie Riser mit Erhöhungen und Versatz von 20-25mm ohne Probleme einbauen konnten ohne irgendwas zu ändern.
Da bei meiner RH23 der Bremsschlauch am Originallenker recht straff und fast ohne Spielraum sitzt bezweifle ich, dass besagte Nutzer wirklich sorgfältig geprüft haben, ob ihre Bremsschläuche jetzt nicht ständig Zug haben. Ich bin bestimmt kein Pedant oder Erbsenzähler, aber bei einem derart sicherheitsrelevanten Bauteil hätte ich da mehr als Bauchschmerzen.