Beiträge von Emil

    Apple hat lange eher vorhandenes nachgemacht (siehe die ersten Macs - abgekupfert von Xerox Parc).


    Es gibt irgendeine Yamaha mit einem automatisierten Schaltgetriebe.
    Ansonsten glauben die Hersteller wohl, dass Motorradfahrer eben recht konservativ sind und so eine neue Technik nicht unbedingt wertschätzen.

    Und erstmal schön hingelegt mit der ABS-losen Altfuhre. Ich hätte mich geweigert, mit sowas zu lernen.


    Was mich auch stört, ist immer diese Fixierung auf den Führerschein. So typisch deutsch, Vater Staat muss einem erklären, dass man jetzt losfahren kann.
    Es sagt doch auch keiner, ich mache mein Skiabzeichen oder meinen Freischwimmer. Man steigt in den Alpin- oder Wassersport ein, fertig. Man lernt nur durch Erfahrung. Würden da aber Pflichtscheine eingeführt, gäbs wohl auch bald solche Artikel.


    Wenn ihr mich fragt, die "alte Zeit" mit der 1 Stunde auf der 150er war ok. Der heutige Zirkus hat mir vor 2 Jahren wenig gebracht, speziell die Sonderfahrten sind pure Kostentreiberei. "L"-Schild wie in der Schweiz oder UK, später dann mehr Kohle bei Fahrsicherheitstrainings lassen - das würde was bringen.

    Wird im Tachoinstrument gespeichert. Ob er zur Erschwernis von Manipulationen dazu noch auch im ECU/MCU gespeichert wird, weiß ich nicht. Bei einem Tachowechsel hat man hinterher jedenfalls den Stand des Spenderfahrzeugs.


    Ich rate doch nicht ab, ich sage nur, dass man sich überlegen sollte, ob sich das lohnt für die wenigen Schaltvorgänge, die die größeren 4-Zylinder bei Touren erfordern.
    Und schau nicht nur nach Listenpreisen; die 1000F wird schon lange nicht mehr für über 10k verkauft. Die Honda-Aktion mit €9990 gibts dauerhaft seit Jahren, immer wieder tauchen auch Vorjahresmodelle oder Reimporte für €8990 und manchmal noch darunter auf.
    Die VFR ist teuer, das stimmt, hat aber eben auch kaum Konkurrenz.



    Verbrauch 5,4. Inspektionen leider, wie bei den älteren Motoren üblich, alle 6000 km.

    Die 45-Regelung der EU ist ansich großzügig, sie sollte die nationalen Regeln mit 25-35 km/h ersetzen.
    Die Frechheit, die sich Deutschland leistet, ist als so ziemlich letztes Land in Mitteleuropa darauf zu beharren, dass der A1 nicht leicht erworben werden kann, wenn man schon B hat. Dafür gibts in Österreich z.B. Schlüsselzahl 111 mit einem eintägigen Lehrgang (Kosten 200-300€). Hier schauen sich die Leute den Aufwand an und machen gleich A.


    Zu 25er-Mofas, naja, mit einem schnellen Rad überholt man die meistens..


    Den MP3 hatte ich 2012 in Betracht gezogen, hab mich dann aber doch für A nachmachen entschieden. Irgendwann muss ich den doch mal fahren.
    Hab eine Weile im MP3-Forum mitgelesen und fand es recht interessant, wie da doch sehr viele abgewandert sind. Derweilen hatten die ganzen Bekundungen, dass der "unser Empi" (aua) doch vollkommen reiche, deutlich manischere Züge als das "35 kW reichen" hier. ;)


    Bei den Preisen für Großroller langen die Hersteller wirklich hin, wohl wegen der relativ zahlungskräftigen Zielgruppe. Ich finde eine NC ähnlich praktisch, aber vielseitiger. Ich dränge mich damit durch die dicksten Staus hier, keine Probleme, Frage der Übung. Wüsste nicht, was mir ein Roller da für Vorteile bieten sollte, selbst wenn er nur die Hälfte wiegt.


    Mir auch nicht. Aber eine 1000er lässt sich schon sehr viel schaltfauler fahren als deine Hornet in der FS. Im Prinzip kann man die immer im 2. oder 3. Gang fahren. ;)
    DCT kostet Aufpreis, trägt 10 kg auf und kostet einen Tick Leistung. Für den Alltag würde ich es trotzdem jederzeit wieder nehmen, gerade für einen Motor wie bei der NC. Aber auf der Landstraße brauche ich das nicht bei Motoren wie denen der 1000F und 800F, die ab Tacho 55 im 6. Gang rund laufen. Da muss für ruhige Fahrweise gar nicht geschaltet werden. Nicht mal bei Ortsdurchfahrten.
    Ökonomisch und ökologisch natürlich Unsinn, die großen Maschinen nur zum Schaltvorgänge einsparen zu fahren, aber es ist ein häufiger Grund, warum sich Leute dafür entscheiden. So viel zum Thema "geht nebenbei, merke ich gar nicht"...



    Stimmt schon, das muss man Honda lassen.



    So schlimm ist das nun auch nicht. Und bei der 1200F hast du ganz andere Probleme als solche Details, die frisst dir die Haare vom Kopf. Oberklasse eben.



    Die sind auch für schaltfaules Fahren interessant (wobei DCT dann technisch sinnvoller wäre, siehe oben). Und für die Beschleunigung. Vor allem aber musst du das Gesamtpaket sehen. Von der NC auf die CBF1000F umsteigen, ist wie vom Kleinwagen zu einer größeren Limousine zu kommen. Man schwebt so dahin, vor allem mit Sozia ist der Unterschied enorm. Da gehts doch nicht primär um die Motorleistung. Sonst würde sich keiner die VFR800F kaufen, über €12000 für 106 PS sind ziemlich viel. ;)
    Deshalb sage ich, fahre das alles erstmal. Kräder sind viel unterscheidlicher als übliche Autos, da muss man sich einen Überblick sprichwörtlich erfahren.


    Vielleicht findet sich ja schon im kommenden Jahr ein Lückenfüller für die Kluft zwischen Billigmodell und den großen VFRs. Mit der Vultus hat Honda die NC immerhin schon mal aus dem Billigsegment geholt und ihr Details spendiert, die es vorher nicht dafür gab (z.B. ein netteres Cockpit). Ich würde erstmal abwarten.


    Ich find das Getriebe ja auch geil, aber bei einem Motor mit über 8000 u/min nutzbarem Drehzahlbereich (3000-11000) braucht man es außerorts nicht wirklich.
    Sowieso - fahr erstmal ein paar weitere Modelle probe, versteif dich auch nicht auf Honda, es gibt ja noch andere gute Marken.


    Die VFR800er haben viel Spott hervorgerufen, da Honda im Grunde nur einen mehr als eine Dekade alten Motor in ein modernes Gehäuse gepflanzt hat und dafür jetzt einen nicht geringen Preis aufruft. Yamahas neuer Dreizylinder-800er verbraucht weniger, ist stärker, und hat wohl auch eine gleichmäßigere Drehmomententfaltung, ganz ohne das aufwendige VTEC.


    Aber die ganzen Unkenrufe wurden wesentlich leiser, sobald mal eine Runde gedreht wurde. Da helfen halt Datenblätter nicht weiter. Es gibt z.B. nur sehr wenige Modelle, die als Tourer so einen niedrigen Lenker haben wie die 800F und trotzdem nicht solche Bomber sind wie die Hayabusa oder die ZZR 1400. Die alte CBR1000XX Super Blackbird kommt dem noch nahe, gabs aber nie mit ABS. Kawa Z1000 SX und BMW F800ST/GT sind aufrechter. Bleiben eigentlich nur Triumph Sprint ST (bis 2011) und GT, bei denen die Sitzhöhe aber am Limit ist für meine kurzen Beine.


    Nur wegen DCT ein für Anfänger wirklich übergewichtiges und übertriebenes Teil zu kaufen, ist nicht sinnvoll. Die 1200F hat eher mich gefahren anstatt umgekehrt, und da hatte ich immerhin schon mehr als 20000 km hinter mir. Von der ersten Probefahrt wenige Monate nach der Prüfung wollen wir gar nicht reden. Dazu der hohe Preis, große Durst und dadurch geringe Reichweite. Die 800F hat einen Tick mehr Reichweite als meine 700S - bei Verringerung um 1l, den man ja nie reingetankt kriegt, 366 zu 351 km in der Praxis (21,5-1 l zu 14,1-1 l bei 5,6 gegen 3,7l Verbrauch).


    Wenn ich nicht gebückter sitzen wollte, wäre die Wahl ziemlich klar - CBF1000F ist günstig & gut. Der Motor gefällt mir besser als der V4. Lässt sich auch weitgehend "schaltfrei" bewegen. Fahr die doch mal.