Beiträge von Emil

    Genau deshalb war ich so skeptisch und hatte dich so ausgefragt vor meinem Kauf. Langsame Manöver sind schon etwas schwieriger mit DCT. Mit Übung gehts aber.


    Ich würde wieder zum DCT greifen, allerdings habe ich auch kaum eine andere Wahl mit meiner vorgeschädigten linken Hand. Einmal Stop+Go durch die Stadt, und ich müsste erstmal ein paar Tage Pause machen mit einer normalen Schaltung. Ohne das Handproblem wäre die Entscheidung aber dieselbe. Beim Auto ist es schon grenzwertig, aber Stadtverkehr ist zu nervig mit einer üblichen Motorradschaltung.

    Im Autobereich sind Wandler noch weit verbreitet, speziell bei Baureihen mit stärkeren Motorisierungen, weil die Doppelkupplungsgetriebe (und auch die stufenlosen) z.B. beim VW-Konzern bis vor kurzem noch nicht ausreichend Drehmoment abkonnten. Alle aktuellen A8 (4H) haben deshalb einen ZF 8-Gang-Wandler, der auf bis zu 800 Nm ausgelegt ist.. was dann auch "zufällig" dem maximalen Drehmoment des V8 TDI entspricht. Das gleiche Spiel beim Vorgänger 4E mit ZF 6HP-Getriebe und 650 Nm. Bei meinem "Urmodell" gabs noch eigene Wandlerversionen je nach Motorversion, das fiel dem Rotstift zum Opfer. Knackt die Spitzenmotorisierung die Drehmomentgrenze, bekommt die komplette Serie einen entsprechend großen Wandler.


    Eine Wandlerautomatik mit 8 Stufen verbraucht dann natürlich schon weniger als der Schalter, einfach wegen der zusätzlichen Gänge.


    Das Honda DCT sorgt sicherlich für einen geringen Mehrverbrauch bei konstanter Fahrweise, das gleicht es bei mir im Großstadtverkehr aber wieder aus, weil es einfach viel fleißiger schaltet im dichten Verkehr, als man das manuell tun würde.


    Interessant wäre jetzt mal ein DCT mit mehr Gängen. Fragt sich, ob der Markt hinnehmen würde, dass man sich dann an eine andere Abstufung gewöhnen muss.

    Generell bin ich mir alles andere als sicher, dass man es im Notfall überhaupt schafft, eine bestimmte Haltung einzunehmen... schon gar nicht mit so vielen Eigenschaften wie Aufbauen von Körperspannung, Blick in die Ferne usw.
    Dass das in der Fahrschule so gelehrt wird, könnte damit zu tun haben, dass man eben auf kein Hindernis treffen wird bei der Prüfung ;). Kann mir aber mir vorstellen, dass man sich kurz vor dem Aufprall sowieso instinktiv auf den Abflug vorbereitet und die Arme wieder anwinkelt. Die Gefahr des Verreißens ist nicht gering, wenn sich nicht kräftig abstützt.
    Vielleicht beim Üben ganz zu Anfang abstützen und dann langsam auch mal angewinkelt probieren.


    Auch wenn die Versicherung bei mir gleich teuer ist und der Mehrverbrauch bei den Gesamtkosten wenig ins Gewicht fällt: so gut mir z.B. die CBF1000F gefällt, fehlendes Staufach + kein DCT haut sie aus dem Rennen. Könnte sie zumindest eines davon bieten, wäre sie eine Überlegung wert.
    Die Alltagtauglichkeit so einer Fuhre, die weder Stauraum bietet noch ohne Handschmerzen im Berufsverkehr zu fahren ist, ist mir einfach zu eingeschränkt. Die niedrigen Kosten der NC sind dabei nett, aber nicht ausschlaggebend.

    Es ist am Anfang schwierig zu glauben, was für Reserven die Reifen in Kurven bieten. Aber wenn man mal drüber nachdenkt: auch wenn Profil und Auflagenfläche anders sind, sie müssen ja ähnliche Seitenkräfte übertragen können wie in Längsrichtung bei einer Vollbremsung. Und von denen hat jeder langjährige Kraftfahrer schon ein paar hinter sich, meist auch auf nicht optimalem Belag.
    Da sollte klar werden, dass man normalerweise sehr heftig durch die Kurven donnern muss, um ein Wegrutschen zu riskieren.


    Mein Problem ist jetzt eher, dass ich hier in der Umgebung nicht mehr Schräglage nutzen kann, solange ich mich halbwegs ans Tempolimit halte und die Kurven einigermaßen auf Sicht fahre.

    Bei der Vollbremsung sollte man die Arme durchdrücken. Dann gibts kein Rutschen und vor allem auch kein Einknicken der Arme, denn das kann gefährlich werden (Verreißen des Lenkers). Bei meiner Prüfung mit einem anderen Fahrschüler zusammen musste dieser die Gefahrenbremsung wiederholen, weil er durch Einknicken ins Schlingern geraten war. Sah sehr beunruhigend aus.
    Knieschluß am "Tank" ist sicher auch von Vorteil. Ob ich daran denken würde, im Notfall die Beine zusammenzudrücken, k.a.

    Bei mir gibts da nichts zeitzureisen, habe ja erst letztes Jahr im Alter von 35 Klasse A nachgemacht. Aus meiner Sicht: ich hätte auch nichts gegen eine CBF1000F, aber Staufach und DCT aufgeben dafür? Och nö. Ok, vor 15 Jahren wäre ich vielleicht zu stolz gewesen, eine Maschine zu fahren, die nicht die Beschleunigung eines Supersportwagens hat. Irgendwann wird man eben gelassener.
    Ich benutze seit 25 Jahren Rechner, 20 davon PCs. Früher musste es immer das tollste und schnellste sein, egal ob mit Zweck oder ohne. Jetzt nutze ich das, was mir am wenigsten Arbeit macht. Nicht direkt eine Frage des Alters, aber auf jeden Fall der Reife.


    Wozu fährt man auch 3 km mit dem KFZ? Dafür brauche ich 7 Minuten mit dem Rad.


    Wenig Abstand auf der Bahn ergibt sich meist durch die Leute, die ihre Rückspiegel nicht benutzen können oder ständig links/mitte fahren. Ich sehe es nicht ein, für die ständig auf der Bremse zu stehen.