Beiträge von Emil

    Ich hatte zu Anfang 4,2 bis 4,4 Liter auf der Uhr. Ab 3000 km habe ich dann drauf geachtet, den Motor auch mal ordentlich auszudrehen und zu fordern. Inwischen (5600 km) kriege ich sie auch mit Sozia gar nicht mehr über 4. Letzte Füllung von heute, mit einem Teil Kurzstrecke und schneller Autobahnfahrt, lag bei 3,6.


    Für mich, der einen Verbrauch von 14l Super+ vom Auto gewöhnt ist, quasi das KFZ-Schlaraffenland. :D

    Kein Wunder dass dir die X zu hoch ist. Ich bin 1.74 und die S passt ganz gut, die X ist finde ich klar zu hoch für Leute <1,80m.


    Ich meinte, was war am Einbau unsachgemäß? Auf den Fotos fällt mir nichts auf, da ich mir nur mit Mühe vorstellen kann, wie so ein Bremssattel überhaupt funktioniert. Drücken die Kolben Flüssigkeit gegen Beläge oder wie geht das, die sind doch 90° gedreht zur Bewegungsrichtung der Beläge. Dass es auch im Netz nur so oberflächlichen Kram gibt und keine richtige Beschreibung der Funktionsweise, grmbl...


    Zu der Kupferpaste; die ABS-Sensoren arbeiten ja mit einem Hallgeber (ähnlich wie Induktion); kann es nicht sein, dass eine Kupferschicht in der Nähe da die Werte verändert?

    Zusätzlich fällt es mir beim Wenden leichter, mit Standgas im 1. zu rollen und die Maschine dann herumzudrücken. Das war mein Patentrezept in der Fahrschule, und funktioniert so auch mit der alten CB500.
    Das DCT macht dabei natürlich die Kupplung auf, man wird langsamer und droht zu kippen; gibt man jetzt Gas, kann es leicht passieren, dass sie ruckt und sich aufstellt.
    Vorsichtig leicht weiter Gas geben hat für mich bislang nicht funktioniert, da wird der Radius zu groß. Also im richtigen Moment wieder Gas geben, eventuell einmal mit dem kurveninneren Bein abstoßen.
    Geht schon auch, ist aber schwieriger.

    Genau deshalb war ich so skeptisch und hatte dich so ausgefragt vor meinem Kauf. Langsame Manöver sind schon etwas schwieriger mit DCT. Mit Übung gehts aber.


    Ich würde wieder zum DCT greifen, allerdings habe ich auch kaum eine andere Wahl mit meiner vorgeschädigten linken Hand. Einmal Stop+Go durch die Stadt, und ich müsste erstmal ein paar Tage Pause machen mit einer normalen Schaltung. Ohne das Handproblem wäre die Entscheidung aber dieselbe. Beim Auto ist es schon grenzwertig, aber Stadtverkehr ist zu nervig mit einer üblichen Motorradschaltung.

    Im Autobereich sind Wandler noch weit verbreitet, speziell bei Baureihen mit stärkeren Motorisierungen, weil die Doppelkupplungsgetriebe (und auch die stufenlosen) z.B. beim VW-Konzern bis vor kurzem noch nicht ausreichend Drehmoment abkonnten. Alle aktuellen A8 (4H) haben deshalb einen ZF 8-Gang-Wandler, der auf bis zu 800 Nm ausgelegt ist.. was dann auch "zufällig" dem maximalen Drehmoment des V8 TDI entspricht. Das gleiche Spiel beim Vorgänger 4E mit ZF 6HP-Getriebe und 650 Nm. Bei meinem "Urmodell" gabs noch eigene Wandlerversionen je nach Motorversion, das fiel dem Rotstift zum Opfer. Knackt die Spitzenmotorisierung die Drehmomentgrenze, bekommt die komplette Serie einen entsprechend großen Wandler.


    Eine Wandlerautomatik mit 8 Stufen verbraucht dann natürlich schon weniger als der Schalter, einfach wegen der zusätzlichen Gänge.


    Das Honda DCT sorgt sicherlich für einen geringen Mehrverbrauch bei konstanter Fahrweise, das gleicht es bei mir im Großstadtverkehr aber wieder aus, weil es einfach viel fleißiger schaltet im dichten Verkehr, als man das manuell tun würde.


    Interessant wäre jetzt mal ein DCT mit mehr Gängen. Fragt sich, ob der Markt hinnehmen würde, dass man sich dann an eine andere Abstufung gewöhnen muss.

    Generell bin ich mir alles andere als sicher, dass man es im Notfall überhaupt schafft, eine bestimmte Haltung einzunehmen... schon gar nicht mit so vielen Eigenschaften wie Aufbauen von Körperspannung, Blick in die Ferne usw.
    Dass das in der Fahrschule so gelehrt wird, könnte damit zu tun haben, dass man eben auf kein Hindernis treffen wird bei der Prüfung ;). Kann mir aber mir vorstellen, dass man sich kurz vor dem Aufprall sowieso instinktiv auf den Abflug vorbereitet und die Arme wieder anwinkelt. Die Gefahr des Verreißens ist nicht gering, wenn sich nicht kräftig abstützt.
    Vielleicht beim Üben ganz zu Anfang abstützen und dann langsam auch mal angewinkelt probieren.


    Auch wenn die Versicherung bei mir gleich teuer ist und der Mehrverbrauch bei den Gesamtkosten wenig ins Gewicht fällt: so gut mir z.B. die CBF1000F gefällt, fehlendes Staufach + kein DCT haut sie aus dem Rennen. Könnte sie zumindest eines davon bieten, wäre sie eine Überlegung wert.
    Die Alltagtauglichkeit so einer Fuhre, die weder Stauraum bietet noch ohne Handschmerzen im Berufsverkehr zu fahren ist, ist mir einfach zu eingeschränkt. Die niedrigen Kosten der NC sind dabei nett, aber nicht ausschlaggebend.

    Es ist am Anfang schwierig zu glauben, was für Reserven die Reifen in Kurven bieten. Aber wenn man mal drüber nachdenkt: auch wenn Profil und Auflagenfläche anders sind, sie müssen ja ähnliche Seitenkräfte übertragen können wie in Längsrichtung bei einer Vollbremsung. Und von denen hat jeder langjährige Kraftfahrer schon ein paar hinter sich, meist auch auf nicht optimalem Belag.
    Da sollte klar werden, dass man normalerweise sehr heftig durch die Kurven donnern muss, um ein Wegrutschen zu riskieren.


    Mein Problem ist jetzt eher, dass ich hier in der Umgebung nicht mehr Schräglage nutzen kann, solange ich mich halbwegs ans Tempolimit halte und die Kurven einigermaßen auf Sicht fahre.