Beiträge von Emil

    Generell bin ich mir alles andere als sicher, dass man es im Notfall überhaupt schafft, eine bestimmte Haltung einzunehmen... schon gar nicht mit so vielen Eigenschaften wie Aufbauen von Körperspannung, Blick in die Ferne usw.
    Dass das in der Fahrschule so gelehrt wird, könnte damit zu tun haben, dass man eben auf kein Hindernis treffen wird bei der Prüfung ;). Kann mir aber mir vorstellen, dass man sich kurz vor dem Aufprall sowieso instinktiv auf den Abflug vorbereitet und die Arme wieder anwinkelt. Die Gefahr des Verreißens ist nicht gering, wenn sich nicht kräftig abstützt.
    Vielleicht beim Üben ganz zu Anfang abstützen und dann langsam auch mal angewinkelt probieren.


    Auch wenn die Versicherung bei mir gleich teuer ist und der Mehrverbrauch bei den Gesamtkosten wenig ins Gewicht fällt: so gut mir z.B. die CBF1000F gefällt, fehlendes Staufach + kein DCT haut sie aus dem Rennen. Könnte sie zumindest eines davon bieten, wäre sie eine Überlegung wert.
    Die Alltagtauglichkeit so einer Fuhre, die weder Stauraum bietet noch ohne Handschmerzen im Berufsverkehr zu fahren ist, ist mir einfach zu eingeschränkt. Die niedrigen Kosten der NC sind dabei nett, aber nicht ausschlaggebend.

    Es ist am Anfang schwierig zu glauben, was für Reserven die Reifen in Kurven bieten. Aber wenn man mal drüber nachdenkt: auch wenn Profil und Auflagenfläche anders sind, sie müssen ja ähnliche Seitenkräfte übertragen können wie in Längsrichtung bei einer Vollbremsung. Und von denen hat jeder langjährige Kraftfahrer schon ein paar hinter sich, meist auch auf nicht optimalem Belag.
    Da sollte klar werden, dass man normalerweise sehr heftig durch die Kurven donnern muss, um ein Wegrutschen zu riskieren.


    Mein Problem ist jetzt eher, dass ich hier in der Umgebung nicht mehr Schräglage nutzen kann, solange ich mich halbwegs ans Tempolimit halte und die Kurven einigermaßen auf Sicht fahre.

    Bei der Vollbremsung sollte man die Arme durchdrücken. Dann gibts kein Rutschen und vor allem auch kein Einknicken der Arme, denn das kann gefährlich werden (Verreißen des Lenkers). Bei meiner Prüfung mit einem anderen Fahrschüler zusammen musste dieser die Gefahrenbremsung wiederholen, weil er durch Einknicken ins Schlingern geraten war. Sah sehr beunruhigend aus.
    Knieschluß am "Tank" ist sicher auch von Vorteil. Ob ich daran denken würde, im Notfall die Beine zusammenzudrücken, k.a.

    Bei mir gibts da nichts zeitzureisen, habe ja erst letztes Jahr im Alter von 35 Klasse A nachgemacht. Aus meiner Sicht: ich hätte auch nichts gegen eine CBF1000F, aber Staufach und DCT aufgeben dafür? Och nö. Ok, vor 15 Jahren wäre ich vielleicht zu stolz gewesen, eine Maschine zu fahren, die nicht die Beschleunigung eines Supersportwagens hat. Irgendwann wird man eben gelassener.
    Ich benutze seit 25 Jahren Rechner, 20 davon PCs. Früher musste es immer das tollste und schnellste sein, egal ob mit Zweck oder ohne. Jetzt nutze ich das, was mir am wenigsten Arbeit macht. Nicht direkt eine Frage des Alters, aber auf jeden Fall der Reife.


    Wozu fährt man auch 3 km mit dem KFZ? Dafür brauche ich 7 Minuten mit dem Rad.


    Wenig Abstand auf der Bahn ergibt sich meist durch die Leute, die ihre Rückspiegel nicht benutzen können oder ständig links/mitte fahren. Ich sehe es nicht ein, für die ständig auf der Bremse zu stehen.

    Kein Problem, breite Rasenfläche dazwischen.
    Das Limit ist für den Lärmschutz der Anwohner, ein kleines Stück der Strecke ist aber unbesiedelt.


    Etwa an der Stelle habe ich mal einen Porsche mit ca. 200 durchfahren sehen und vor allem gehört, als ich mit dem Rad da war.
    Das haben Anwohner in der Nähe mitbekommen (gingen spazieren) und ordentlich gezetert.. die Karre war mordslaut.


    Und neulich am Zollenspieker sind alle zusammengeschreckt als so ein Sportwagen wie ein Blöder die Schräge raufheizte. Soviel zum Thema böse Motorradfahrer. Die heilige Kuh Auto tastet hier ja keiner an, die Fahrer können sich sowas erlauben.