Beiträge von binendlich

    Ich habe mich bei den Engländern umgehört, die haben da Erfahrung...

    Und bin letztlich bei Scott Ergo DP Pro gelandet, die haben mich auch bei langem Regen oder Starkregen nie enttäuscht. FLM hatte ich auch, da bin ich aber bei langen Fahrten von innen her feucht geworden, weil sie nicht sonderlich atmungsaktiv sind. Da es die von Scott nicht mehr lange geben wird oder nur noch Restbestände, legt Held zusammen mit Motolegends sie neu auf und sie sind laut Motolegends (link) ähnlich wie die Scott. Ende des Jahres gibt es sie auch hier bei uns (link Held). Wenn ich Nachfolger für die Scott suchen sollte, würde ich da zugreifen.

    Einteilige Kombos werden meines Erachtens nach seltener und sind problematisch in Deinen Größen zu finden.

    fühlt sich an wie eine volle Windel (so stelle ich mir das vor). Ich kam damit nicht so zurecht, auch weil Motorrad- und Fahrradsitz etwas anders geformt sind. Geschmackssache. Anderen hilft es.

    Wie gut, dass Du alles wieder hinbekommen hast, Glückwunsch.

    Für den Luftdruck (auch bei Mehrtagestouren am Morgen gut verwendbar): https://www.amazon.de/TOPUMP-F…ountainbike/dp/B0CZ6MPT1G (gibt es auch deutlich günstiger)


    Ansonsten würde ich zum Thema sagen: abhängig von der Fahrtgegen und -strecke. Die Frequenz ist schon ungewöhnlich hoch!

    Die unterschiedlichen Navis haben unterschiedliches Basismaterial mit unterschiedlichen Datensätzen, Algorithmen und Geschwindigkeitsprofilen, etc. Sei es Google, Here, TomTom oder OSM. Bei kurviger und OSM kommt die Zeit bei mir ganz gut incl. Pausen hin, bei MRA und Here muss ich immer etwas über dem Geschwindigkeitslimit fahren, um die Zeit einzuhalten oder von vornherein Pausen eingeben (bei 14h Angabe brauche ich eher 15h). Das sind meine Erfahrungswerte. Maps arbeitet dynamisch, d.h. wenn Du die Berechnung zu unterschiedlichen Zeiten machst, kommt auch eine unterschiedliche Zeit heraus. Mein Tip: orientier Dich lieber an der längeren Zeit.


    Die Meshbezüge finde ich solala, gerade die günstigen bestehen nur aus einer oder zwei Lagen dünnem Stoff, das bringt nicht so viel. Womit ich anfangs gute Erfahrungen gemacht habe: AirHawk oder SW Motech Traveller Rider. Das sind kleine Luftkissen (nie voll aufpumpen!), die einiges abfedern. Ansonsten Schaffell oder Komfortsitz (lohnenswerte Investition). Auf jeden Fall vorher testen.


    Rhinowalk ist eine Kopie von Kriega glaube ich. Die sind vernünftig und für gelegentlichen Straßeneinsatz gut. Allerdings: Wenn Du schräg verzurrst, reißen die Nähte angeblich leicht. Ich vertraue nie auf die chinesischen Gurte, sondern nehme immer Rokstraps. Die zweite Lösung ist komfortabler in der Verwendung und größer, hält einen leichten, kurzen Schauer aus, für längeren Regen musst Du eine Hülle drüberziehen, die angeblich bei größeren Geschwindigkeiten durch den Fahrtwind reißen kann. Da würde ich lieber wasserdichte dünne Drybags im Inneren nehmen. Ich fahre mit sowas, wenn ich Bügelhemden/Jacketts einigermaßen ordentlich ans Ziel bringen will. Die erste Lösung ist beim Wetter sicherer, hat aber weniger Platz. Auf so etwas (allerdings von Wild Heart) vertraue ich bei normalen Reisetouren, die haben mich auch bei Sintflutregen nie im Stich gelassen.


    Ansonsten fahr vorher schon mal eine Autobahntour von 4 und dann von 6 Stunden zur Gewöhnung und Erfahrung sammeln. Alle zwei Stunden ein Päuschen und die Zeit verfliegt im Nu - bei der zweiten Pause ist schon Halbzeit. Gute Fahrt und viel Spaß!

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    Kleiner Flashback in die Vergangenheit.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das hierher gehört oder in den Thread "was tragt Ihr, wenn es heiß ist" - jetzt, wo es wieder wärmer werden soll...

    Die positive empfundenen Effekte des Motorradfahrens will ich auch gar nicht in Zweifel ziehen. Risiko-Nutzen-Bewertung ist bei jedem Fahrer und Nichtfahrer individuell unterschiedlich. Ich kann für mich auch Gewinn und Freude daraus ziehen.


    Wogegen ich mich wehre, ist der Schindluder, den man mit der Wissenschaft treibt. Nicht nur in der Erstellung der Studie, sondern auch in der journalistischen Aufarbeitung. Einen größeren Bärendienst kann man sachlichem, faktenorientierten Denken in der heutigen sowieso schon wissenschaftsskeptischen Zeit kaum erweisen.