Beiträge von binendlich

    Habe ich eine Zeitlang auch so gemacht. In Kurviger am PC geplant und dann in Calischrotto (der Begriff von oben gefällt mir) übertragen, korrigiert und navigiert

    Ich benutze vorwiegend MyRouteApp und hier gibt es die Möglichkeit, die Streckensperrungen in einer gpx-Datei als POI-Overlay einzublenden; somit kannst Du Deine eigene gpx mit allen Sperrungen gestalten, die Dir dann auch angezeigt werden. Berücksichtigen musst Du sie bei der Planung dann selbst über Shaping/Via-Points

    Du planst eine Strecke und die Navigation sagt Dir: 8 Stunden Fahrzeit. Nur passt das vielleicht nicht zu Deinem Fahrstil, denn die hinter Calimoto oder kurviger oder MRA stehenden Modelle wie Here/OpenMaps/Tomtom/... legen jeweils unterschiedliche Berechnungen zugrunde und die Fahrzeiten unterscheiden sich je nach Auswahl erheblich. Bei längeren Tagesetappen teilweise um anderthalb Stunden Fahrzeit. Z.B. Calimoto-Angaben schaffe ich bei langen Touren nur, wenn ich jenseits der Geschwindigkeitsgrenzen fahre. Da würde ich auch gerne die Durchschnittsgeschwindigkeit anpassen können.

    Der Staller Sattel liegt in der Tat etwas unglücklich und verloren in der Gegend. Den Rat, ihn von Westen (Antholz) her zu nehmen, würde ich unterstützen. Die Auffahrt ist ein bisschen interessanter, der Weg nach dem Sattel Richtung Osten zieht sich und fand ich wenig spannend.


    Zwei Ideen:

    Du könntest, wenn Du schon in Bruneck bist, den Staller Sattel nach Osten fahren, und dann über Kienburg hoch nach Kals auf die Kalser Glocknerstraße, um den Großglockner mal von der anderen Seite zu sehen (5,- Maut) und dann nach Lienz und die Pustertaler Höhenstraße von Leisach, Assling, Anras nach Westen zurück nach Bruneck. Also eine kleine Rundtour. Wobei ich die Pustertaler Höhenstraße jedoch von der anderen Seite, also von Westen her kommend für reizvoller empfinde - also wenn Du von Bruneck her kommst. Da kannst Du die Rundtour auch anderherum fahren, fährst den Staller Sattel aber von Osten her.

    Oder Du fährst von Bruneck aus hoch, überquerst ihn und kehrst sofort wieder um zurück nach Bruneck und von da auch weiter. Dann hast Du zweimal den Spaß und kostet nicht ganz so viel Zeit.

    Wie auch immer: rechtzeitig da sein, an den Autos vorbei nach vorne fahren, wenn noch Platz ist - aber nicht ganz vorne sein. Denn es kann dennoch sein, dass jemand entgegenkommt, der Pause gemacht hat.


    Ich fand ihn hübsch, aber "muss man erlebt haben"? nicht unbedingt. Wenn man die anderen Dinge schon mal gefahren ist, sicherlich.

    Hm. Eigentlich ist doch auf dem Display ein Warnlicht für die Handbremse. Müsste man nur draufschauen vor dem Wegfahren.... (Habe ich mir nach den ersten Losfahrerlebnissen in der Umgeewöhnungsphase so angeeignet)


    Aber die Feststellbremse ist wirklich ein Problem. Ich war sechs Tage in den Alpen und bei häufigem Parken an steilen Abhängen, aber ohne (gebremstes) Losfahren, zeigt sie sich nach 4500km schon weniger zupackend und für mich nicht mehr ganz vertrauenserweckend.


    Zum Thema: ich verwende beim Parken in der Fremde auch ein Bremsscheibenschloss (Abus Granit Victory xplus 68). Jede Sekunde mehr Aufwand schreckt etwas ab und lässt andere Bikes attraktiver erscheinen.

    Deswegen habe ich inzwischen vorwiegend wiederverschließbare Kabelbinder. Der Kopf ist zwar ein bisschen größer, geht aber trotzdem gut. Für die normalen gibt's auch Anwendungsbereiche.