Moin,
vor zwei Wochen hab ich beim Lebensmitteldicounter ein koreanisches Markenhandy mit rotem Preisschild mitgenommen. Gestern dann sollte es erstmals mit Google Maps offline zum 180 km entfernten Kyffhäuser gehen. Also am Abend vorher noch die Karte aktualisiert und die Route quer über den Harz geplant. Als erstes fiel mir auf, dass ich mit lauter überflüssigen Informationen versorgt werde, die Anweisungen selbst aber eher zu spät kommen und die Routendarstellung nicht wirklich aktualisiert wird. Der Supergau kam dann in einem kleinen Ort mit an zwei Stellen vollgesperrter Hauptstraße: ich wurde quer über alle bekannten Wege geschickt - inklusive Fußwege und einen Schotterfeldweg mit bis zu 10% Gefälle (ich fahre eine "S", üblicherweide nicht im Stehen ...). Die zweite Vollsperrung betraf dann eine Bundesstraße kurz vor dem Ziel. Im nächsten Umleitungsort hat mich Google wieder im Zickzack auf einen Forstweg führen wollen. Aus, vorbei, kein Kyffhäuser, stattdessen der Nase nach durch den Harz zurück nach Hause. Als ich die Route nochmal kontrolliert habe, zeigte mir Maps eine der beiden Sperrungen mal an, mal nicht. Alles, was es als Weg kennt, wird als befahrbar angesehen! In TomToms My Drive sehe ich als erstes noch vor jeder Planung alle Streckeneinschränkungen. Mein altes Tom Tom-Navi würde nie auf die Idee kommen mich ungewollt auf unbefestigte Straßen zu schicken, beherscht leider aber kein Bluetooth und kann mir die Strecke somit nicht auf mein Freecom in den Helm flüstern - Draufschauen während der Fahrt ist nicht. Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht. Positiver Aspekt des Ganzen: Fahren nach Ansage würde grundsätzlich gut klappen: die Cardo-Helmsprechanlage ist auch mit Gehörschutzstöpseln klar und deutlich zu hören.