Noch eine Ergänzung:
Der so früh einsetzende Drehzahbegrenzer verhindert eine bessere Beschleunigung, da die Anschlüsse, zumindest der unteren Gänge, lange nicht so gut passen, wie sie eigentlich könnten. Das heißt, dass die Drehzahl nach dem Hochschalten auf ein niedrigeres Niveau als nötig abfällt.
Dazu könnte man jetzt sagen, dass ja auch da genug Drehmoment vorhanden ist, es geht aber darum, was vor und nach dem Schaltvorgang nach(!) dem Getriebe an Drehmoment bzw. am Rad an Zugkraft zur Verfügung steht. Optimalerweise könnte man so hoch drehen, dass im längeren, höheren Gang dann gleich viel Drehmoment an der Kette anliegt wie beim kürzeren, unteren Gang.
Oder anders ausgedrückt: Man hat nach dem Schaltvorgang bei niedrigerer Drehzahl einfach weniger Leistung als bei etwas höherer Drehzahl da wäre.
Was die neueren Modelle da nur über Software können und die älteren, unter anderem meins, nicht, macht dann wirklich nur Zehntelsekunden aus. Viel relevanter fände ich es, den Schaltpunkt besser erfühlen zu können.
Aber das ist dann schon wieder nicht mehr stumpf physikalisch-mathematisch. 