Dein Foto ist vom August 2025
Deine Zustandsbeschreibung vom Angang 2026
Wie viele Kilometer liegen in etwa dazwischen?
Kurzes Abreiben mit WD40 wird die Dichtringe nicht aufgelöst haben, mechanische Beanspruchung lässt sie reißen.
Dein Foto ist vom August 2025
Deine Zustandsbeschreibung vom Angang 2026
Wie viele Kilometer liegen in etwa dazwischen?
Kurzes Abreiben mit WD40 wird die Dichtringe nicht aufgelöst haben, mechanische Beanspruchung lässt sie reißen.
Was man bei allen Eventualitäten und Variablen festhalten sollte:
Aufgeqollene Dichtringe können tatsächlich Kettenglieder lahmlegen. Selbst mit meinem kleinen Schraubstock konnte ich so ein festes Glied nicht gerade bekommen. Das hat mich überrascht.
Mit Getriebeöl lässt sich eine Kette im Sommer perfekt pflegen und reinigen- SAE80W-90 scheint da das Richtige.
Im Herbst 2024 hatte ich dazu ausführlich berichtet und meine Beobachtungen beschrieben:
Bis heute habe ich keine plausible Antworten gefunden:
Konkret zu den gestellten Fragen:
1) Ich habe damals die fest gegangenen Glieder geöffnet und nach Rost in den Hülsen und Kettenbolzen gesucht: alles glänzend blank. Ein Festgehen durch Oxidation / Rost schließe ich aus.
2.) Durch das Einlegen in Diesel über länegere Zeit waren weitere Glieder steif.
3.) Die verhärteten O-Ringe habe ich mit neuen O- Ringen, die einem Kettenschloss beiliegen, verglichen: man erkannte direkt ein Aufquellen.
Meine These: Durch Alterungen / Ozon/ falsches Schwmiermittel etc. quellen die O- Ringe auf. Dies bewirkt eine expansive Kraft auf die Laschen, die ein Lösen eines Gliedes unmöglich macht.
Ich hatte die Kette im Winter mit weißem Kettenfett und im Sommer mitGetriebe- Differentialöl 75-140 geschmiert.
Ist ein Glied steif, ist die Kette bald auszutauschen- da hilft kein Bitten und Beten ![]()
Wie sieht es bei Fluid Film mit der Verträglichkeit mit O- Ringen aus? Dazu habe ich auf der Website nichts gefunden.
Meiner Beobachtung nach gehen all meine Kettenverschleißbeobachtungen mit der Expansion / Aufquellen der O-Ringe einher, was letzlendlich mit dem Festgehen der Kettenglieder endet.
Jeder Versuch, mechanisch als auch chemisch, hat einen aufgequollenen O- Ring nicht mehr gangbar machen können.
Stellt sich noch die Frage, was kauft ihr bei Louis?
Mit deren Preisvorstellungen vieler Artikel bin ich oft nicht so glücklich. Gibt es momentan Rabattcodes, die ich nicht bekomme?
Die Idee ist gut und auch der Hinweis zum beachbarten Ausland ist richtig: wir sind in allem zurück.
Ich bleibe aber trotzdem bei der analogen Variante. Solange wie möglich. Warum?
Auch mein entsperrtes Handy soll nicht in fremde Hände.
Im Post 16 sprichst du noch davon, dass du dich einarbeiten möchstet und keine Erfahrung hast. Damals hast du noch die positiven Eigenschaften hervorgehoben.
In Post 30 argumetierst du nur noch mit Contra Argumenten gegen LiFePO4 Batterien.
Meine Erfahrungen haben etwas ganz anderes gezeigt, als das, was du in den Raum stellst.
Auszahlen: wenn ich schon einmal wegen einer matten Gelbatterie, nach 3 Wochen Parkzeit am Flughafen nicht starten kann, hat sich für mich eine Lithium, die starten könnte, gelohnt. Lithium Batterien entladen sich über Zeit extrem langsam.
Kälteempfindlichkeit: Bei uns in der Region war es nie kälter zum Zeitpunkt meines Startens, als -8. Keinerlei Probleme oder Schwächen innerhalb von 5 Jahren.
Tiefenentladung und Überladung: Das integrierte BMS ( Batteriemanagementsystem) überwacht und bewahrt die Batterie vor Schäden. Während eine herkömmliche Batterie tief entladen werden kann und Schaden nimmt.
Kompatibilität: alle NCs aller Baujahre funktionieren problemlos.
Ladezyklen / Lebensdauer:
Eine Lithiumbatterie hat deutlich mehr Ladezyklen als eine Blei-Säure-Batterie. Während eine Blei-Säure-Batterie typischerweise nur etwa 400 bis 1.000 Zyklen hält, können Lithiumbatterien je nach Typ (z. B. LiFePO4) zwischen 2.000 und über 5.000 Zyklen oder sogar mehr erreichen. Dies bedeutet, dass eine Lithiumbatterie eine vielfach längere Lebensdauer hat und seltener ausgetauscht werden muss.
Mir macht es den Eindruck, dass du gegenüber Lithium Batterien sehr skeptisch bist oder dich noch nicht eingearbeitet hast.
Gerne noch zu deinen Fragen:
bin Ganzjahresfahrer, Laternenparker, aber mit mehrwöchigen (schon mal sechs Wochen am Stück) Pausen im Jahr. Ich würde immer wieder auf Lithium umsteigen, wegen der positiven Erfahrung.
Nochmal kurz zur Ausgangsfrage:
Habe als Laternenparker mit "Haube" gleiches Fahrprofil. Nachdem ich alle drei bis vier Jahre eine neue Gelbatterie brauchte, bin ich auf Lithium umgestiegen und habe es nie bereut. Ich würde immer sofort wieder auf Lithium wechseln, da ich als DCT Fahrer auf eine verlässliche Batterie angewiesen bin.
Mein Händler hatte 2020 eine Charge von dem chinesischen Hersteller Dynavolt, aber leider heute nicht mehr im Angebot. Hier trotzdem ein Link zum Produkt: https://dynavolt.co.id/en/product/mlfp14zs/
Tests bis -8 Grad verliefen positiv, keinerlei Kaltstartprobleme. Habe mir für den Fall der Fälle von NOCO das kleinste für Lithium vorgesehene Ladegerät gekauft. Das reicht für den Fall, dass man beim Basteln mal die Zündung und damit auch das Abblendlich anlässt.
Fazit: best investment ever.
Nach 1000 km kann man über einen Reifen noch nicht viel sagen.
Der Avonist als Hinterreifen besonders langlebig. Dem Vorderreifen wurde das nicht nachgesagt. Der Youtube Kanal "Kurvenradius" hat das explizit erwähnt:
Jetzt mal meine Meinung zum Roadhound und zu Mitas Touring- bzw. Sport- Force.
Eurogrip ist in Kooperation mit Pirelli. Pirelli Italien distribuiert auch den Reifen über ein Händlernetz. Ich habe mir mal den Roadhound vor und nach der Laufleistung bis zur Verschleißgrenze angeschaut und festgestellt, dass der Reifen nicht so stabil aufbaut, wie die Mitas Reifen. Das ist ein subjektiver Eindruck, der mich aber überlegen lässt, 20 - 30 Euro mehr für einen Mitas oder einen Bridgestone auszugeben.
Lorenz hat seine Straßenköter für einen extrem guten Kurs bekommen. Ich habe an dem Eurogrip Reifen nichts auszusetzen, getreu der These: es gibt eigentlich kaum noch wirklich schlechte Reifen.
Der Mitas macht mir im Vergleich den nachhaltigeren Eindruck und kommt auch meiner subjektiven Vorstellung für einen "harten und direkten" Sportreifen nahe. Das ist nicht jedermanns Sache. Ich weiß.
Mitas wurde von der Trelleborg Gruppe vor kurzem nach Japan verkauft. Yokohama lässt die Slowenen weiter entwickeln. Fakt ist aber, dass man mit Mitas Reifen K E I N E N günstigen "Zweitreifen" zu einer Premiummarke aufbauen wollte. Mitas gilt im Enduro Bereich als Hausnummer. Mitas ist Erstausrüster.
Ob das Gleiche auch bei Eurogrip / Pirelli der Fall ist, soll sich jeder selbst überlegen.
Fazit: mir ist der Roadhound augenblicklich zu selbstbewusst kalkuliert, so dass ich mich eher nach einer Alternative zu Eurogrip umschauen würde. Das Singen des Roadhound stört zwar nicht, ich kann aber darauf auch gerne verzichten.
gume
Kein schlechter Reifen, der Roadhound, aber für 25 Euro mehr bekommt man den neuen MITAS Touring Force als überarbeitete SP Version.
Die ist in meinen Augen die bessere Deal. Wenn es jemanden interessiert, warum, lege ich meine Argumente gerne offen.
Gruß
gume