Petition Legalisierung der Staudurchfahrt für motorisierte Zweiräder

  • #21

    Hallo,


    einerseits ist sie sicherlich eine Lobbyistin, andererseits kennt sie sich gut in der Branche aus und weiß daher wo man die Hebel ansetzen muss. Die kann man daher nicht um den Finger wickeln. Die Frage ist, ob sie die Hebel an der richtigen Stelle ansetzt.


    Lorenz

  • #22

    Lorenz

    Leider setzt sie die Hebel ausschliesslich zu Gunsten der Energiewirtschaft, die von fossilen Brennstoffen

    profitiert, an. Ein sehr durchschaubares Spiel! ;(


    Schau dir das einmal an, allein diese knapp 8 Minuten sind äusserst aufschlussreich!
    (Sorry, der erste Link war wohl falsch)


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    Und hier in satirischer Form, das ist die geballte Ladung, dann weißt du wohin der Hase läuft!
    Für soetwas liebe ich die öffentlich-rechtlichen= Qualitätsjournalismus


    Die Energie-Anstalt
    Ist Katherina Reiches Energiepolitik eine Zeitenwende oder eine Rolle rückwärts? Das Anstaltsensemble schaut genauer in die Pläne der Ministerin.
    www.zdf.de

    2 Mal editiert, zuletzt von ThomasLIP ()

  • #23

    Vielleicht versucht Frau Reiche nur die konkurrenzfähigkeit der deutsche Industrie halbwegs zu schützen. Klimawandel nur innerhalb Deutschland zu bekämpfen macht wenig Sinn. Und für eine Vorreiterrolle ist das Land ohnehin zu behäbig.

  • #24

    Fossile Energieträger werden auch für die Industrie unbezahlbar.


    Der einzige Weg führt über die Beschleunigung der Gewinnung / Speicherung der erneuerbaren Energien.


    Reiches Strategie, das alles zu bremsen, macht uns länger als notwendig abhängig - wie gerade aktuell jedem klar geworden sein sollte.


    Dänemark und viele andere Länder machen es uns vor.


    Aber denen diktiert auch nicht die Fossile Energiewirtschaft die Texte in Gesetzesentwürfe.


    Gerade aktuell hat die Fraunhofer Gesellschaft eine Studie veröffentlicht, nach der klar wird, das die Gasnetze in ein paar Jahren nicht mehr witschaftlich betrieben werden können. Das sehen inzwischen sogar die Netzbeteiber so.


    Wir brauchen effiziente Energiespeicher, dynamische Stromtarife und Smartmeter, wenn wir weiterhin - auch privat - eine Chance auf bezahlbare Mobilität, Heizen usw. haben wollen.

  • #25

    Mba


    In einem europäischen Verbundnetz wo z.B. wie in Deutschland Netzentgelte mit der Bundes-

    netzargentur und die Strompreise durch die heimischen Konzerne festgelegt werden gibt es

    quasi keine Konkurrenz vor der die Energiewirtschaft geschützt werden müsste!


    Der deutsche Strommarkt wird von den sogenannten „großen Vier“ Energiekonzernen dominiert:

    E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Zusammen teilen sie sich rund die Hälfte des Marktanteils. Durch

    die Übernahme von Innogy ist E.ON insbesondere im Bereich der Grundversorgung und des

    Netzbetriebs der größte Anbieter in Deutschland.


    Diese 4 können schalten und walten wie sie wollen, auch was die Preise anbelangt, die sind

    alles andere als schutzlos. Im Gegenteil sie haben genügend Geld übrig und versuchen immer

    wieder regionale Energieversorger zu übernehmen. Da wo sie es getan haben stiegen meist die Preise! ;(


    Und beispielsweise bei den Windrädern:


    Führende Hersteller deutscher Windräder sind die ENERCON GmbH, die Nordex SE und die

    eno energy GmbH. Auch globale Akteure wie Vestas und GE Renewable produzieren und
    installieren maßgeblich in Deutschland. Für Kleinwindkraftanlagen sind Anbieter wie

    EasyWind (Schleswig-Holstein) relevant.


    Die meisten Windräder kommen also aus heimischer Produktion und werden von heimischen

    Unternehmen installiert! Das sichert dringend benötigte Arbeitsplätze, also eine Win-win-Situation.


    Macht dir, ihr euch euren Reim drauf.

    2 Mal editiert, zuletzt von ThomasLIP ()

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