Alles anzeigenich glaube, der wesentliche Unterschied in der Praxis ist, dass man für die gleiche Bremswirkung mehr Kraft aufwenden muss.
Den Kraftaufwand bestimmt zwar auch der Reibwert von Belägen und Scheibe, aber hauptsächlich das hydraulische Übersetzungsverhältnis, also die Kolbendurchmesser in Pumpe und Sattel.
Abgesehen von "Nebensächlichkeiten" wie Feedback, Dosierbarkeit etc. ist der Hauptunterschied die thermische Belastbarkeit der verschiedenen Beläge und da wird es dann sicherheitsrelevant.
Ein Motorradhersteller wird niemals Beläge mit einer Mischung verbauen, die man nach nur einer Vollbremsung aus Höchstgeschwindigkeit quasi wegschmeißen kann weil sie überhitzt und verglast sind, wodurch übrigens der Reibwert schlechter wird und die Handkräfte ansteigen.
Bei manchen Selbstschraubern in diesem Thread scheint das aber nicht so wild zu sein.