Weiß nicht, obs zu detailliert ist, aber mal ein paar Zahlen: Das Ravenol-Öl 5W-30 hat eine Viskosität, die vergleichbar ist mit anderen 10W-30-Ölen. Genormt ist nur die Viskosität bei 100°C für SAE 30. Die Einordnung zur Kaltpumptemperatur über 5W oder 10W hat mir der Viskosität in normalen Nutzbereich nur bedingt etwas zu tun. Ein Öl, das 5W erfüllt, darf auch als 10W verkauft werden. Am praktisch dünnsten ist das Honda-Öl, gefolgt von Castrol und Ravenol. Die Unterschiede sind aber äußerst marginal. Ein bisserl höherviskos wäre Liqui Moly, das funktioniert auch sehr gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Öle unten sich im DCT wegen ihrer Viskosität unterschiedlich verhalten sollen, da müsste etwas anderes relevant sein.
Wichtig vielleicht die JASO-Klasse. Honda hat MA, die anderen MA2. MA schließt MA2 (hohe Reibwerte) ein, gestattet aber auch niedrigere Reibwerte (MA1). Normalerweise heißt MA gleich MA1, sonst würde jeder werbemäßig MA2 auf die Dose schreiben. Klingt besser im Marketing, ist es aber nicht. Vielleicht liegt Ravenol nur ganz knapp über MA1, hat also einen eher geringen Reibwert und die Kupplung kuppelt deswegen etwas sanfter oder besser?
Ravenol 5W-30
Honda original (Motul e-tec 10W-30 gelabelt für Honda)
Noch ein Beispiel: Castrol Power1 Ult. 10W-30