Beiträge von _Matthias_

    Ja, ich habe das mal ausprobiert und brauche den Rest auf - in Kombination mit meinem Kettenöler als Rostschutz für die Laschen. Das Motul-Fett haftet wirklich gut und schützt die Laschen vor Rost. Selbst wenn ich durch den schlimmsten Regen fahre, ist die Schicht noch da. Was ich mir aber nicht vorstellen kann ist, dass das Fett beim Aufpinseln zwischen die Rollen kommt und dort schmiert. Dazu müsste man es mit einem Fön oder ähnlichem erwärmen. Von alleine fließt da nichts. Bei Kälte fließt es übrigens auch ungerne aus der Tube. Als Korrosionsschutz meiner Meinung nach top, als Schmiermittel eher nicht.

    Die Schaltung am Lenker finde ich auch viel besser als die Schalterei mit dem Fuß, vor allem in Schräglage nach links. Mich wundert es nicht, dass Honda auf den Fussschalthebel verzichtet. So wie Yamaha auch bei deren automatisierten Getriebe.👍

    Ich habe meine NC höhergelegt und wegen der korrekten Kettenspannung den Kettendurchgang mit verschiedenen Schwingeinstellungen gemessen. Das geht relativ leicht, wenn man das Federbein ausbaut. Die Kettenspannung ist bei rund 40 mm Einfederung am höchsten, dann fluchtet die Schwinge. Das würde gut zur tiefergelegt abnehmenden Spannung auf dem Seitenständer passen. Am besten wäre es sicher, bei der Integra den Durchhang ohne Tieferlegung richtig einzustellen, dann tieferzulegen und den Wert als Referenz zu nehmen. Theoretisch könnte man die Kette tiefergelegt auch einfach auf 10 mm Durchhang spannen, wird beim Einfedern ja eh größer. Was mich bei so einer Tieferlegung eher interessieren würde wäre der Durchhang bei max Einfederung, der sollte ja nicht über 50-60 mm gehen.

    Ich finde es - neben der Möglichkeit, Reifen zu montieren, wann ich es will - tatsächlich erfüllend, möglichst viel am Motorrad selbst zu machen. Bei der NC geht eigentlich alles Mechanische selbst. Mir macht das Spaß, auch wenn es vielleicht etwas länger dauert als in der Werkstatt. Dafür in der Garage selbst erlebt 😀🛠️

    Ist bei mir genauso 👍


    Ich hatte nur einmal bisher Pech mit einem Reifen. Der hatte keinen Punkt zur Orientierung zum Ventil (haben vor allem Stollentreifen manchmal nicht) und ließ sich nur mit fast 100 g auswuchten. Also wieder zurückdrücken, eine halbe Umdrehung zur Felge verdrehen und wieder aufpumpen... Dann ging's gut.

    Ich habe den Michelin Anakee Adventure drauf und bin damit sehr zufrieden. Bei uns gibt es einige kurze Schotterstraßen und da lässt sich gut fahren. Handlichkeit auf Asphalt ist auch gut. Einziger kleiner Nachteil: Der Reifen singt ein wenig. Aber das machen alle Reifen mit Stollenprofil mehr oder weniger.

    Hi Ernie,

    das Kettenrad auf beiden Seiten zu beölen klingt zwar vorteilhaft, ob es auch notwendig ist, weiß ich nicht. Ich vermute mal nein, schließlich funktionieren alle anderen Öler mit einfacher Spitze auch gut. Ich verwende seit 3 Jahren den Cobrra Nemo 2 mit normalem Getriebeöl und bin damit sehr zufrieden. Nach jedem Tanken - oder wenn die Kette trocken ausschaut - 1/4 Umdrehung gedreht und fertig. Funktioniert für mich bestens und unkompliziert. Abgefallen ist noch nix. Ich könnte mir vorstellen, dass die relativ schwere Duo-Spitze von Scottoiler wegen der hohen Vertikalbeschleunigung an der Schwinge auch die Befestigung stärker belastet.

    Die Konstruktion mit Mutter und Kontermutter ist mehr zum einmaligen Einstellen des Fahrwerks gedacht denn zum schnellen Verstellen hinsichtlich unterschiedlicher Beladungszustände. Zum Verstellen solltest Du es ausbauen, sonst bekommst Du die Muttern nicht richtig verspannt.

    Ich hatte den 2CT auf meiner Honda FMX und war damit sehr zufrieden. Soweit ich mich erinnere, war die Lebensdauer vorne und hinten relativ gleich und über 8.000 km. Bin gespannt, wie die Messreihe weitergeht 👍

    Ich finde Fahrwerksthemen immer interessant, wie habt Ihr die Tieferlegung eigentlich realisiert? Hinten vermutlich mit anderen Zugstangen an der Umlenkung, aber vorne? Die Gabel könnte man durchstecken. Soweit ich mich erinnere, bleiben zwischen Oberseite Tauchrohr und unterer Gabelbrücke bei voller Einfederung nur 3 cm Freiraum. Bei 4 cm durchgesteckten Gabeln müssten die Tauchrohre gegen die Gabelbrücke stoßen? Außer man reduziert den Federweg.