Beiträge von ThomasLIP

    Ach Ollly


    wir beide werden uns wohl nicht mehr grün, sei's drum.


    Tu mir einen Gefallen und google einmal nach der Begriffsbestimmung von "Geschwelge bzw. schwelgen".

    Hätte ich geschrieben: "Ach ja, früher da gab es noch Qualitätsketten die...aber heute...."

    Das wäre in Richtung "schwelgen in alten Zeiten" gegangen.


    Ich hingegen habe lediglich meine Beobachtung die zum "Kettensterben" führt genau beschrieben.

    Die Tatsache das das schon Jahrzehnte her ist ist nebensächlich.

    Prinzipiell hat sich nichts geändert. Sobald die O bzw. X-Ringe moderner Ketten defekt sind und die

    Dauerschmierung austritt geschieht auch bei diesen genau das von mir beschriebene, X-Ring hin oder

    her, ob alt ob neu, schei..egal.


    Folgenden Satz den ich extra freigestellt habe hast du wohl bewusst oder unbewusst überlesen:

    "Ich gehe Sachen immer gern auf den Grund um zu verstehen was da genau passiert."


    Wenn du da anders denkst ist das für mich vollkommen in Ordnung. Aber bitte tolleriere doch einfach

    das es Menschen gibt die der Sache gern auf den Grund gehen.


    Ich akzeptiere doch auch das von dir Geschriebene ohne dich anzugreifen und polemisch zu

    werden:


    "Persönlich kümmere ich mich wenig um die Ketten meiner Motorräder.

    Die meisten hatte ich auch nur bis 10000 km.

    Ich bin "Schönwetterfahrer".

    Alle 1000 km weißes Kettenspray drauf...gut is...

    Und wenn die Kette hinüber ist, kommt halt ne neue.

    Ich mach da halt keine Wissenschaft draus...

    Was da irgendwelche O-Ringe machen oder in welchem Grad sich die Kette biegt ist mir

    nicht so wichtig zu wissen.

    Dat muss funktionieren...und wenn verschlissen, dann wird's gewechselt...und fertig.."


    Übrigens, wenn du genau gelesen hättest, hättest du festgestellt das auch ich keine Wissenschaft

    aus der Kettenpflege mache.

    Wie schon gesagt, gefühlt ging es dir weniger um die Sache als darum wer es geschrieben hat.


    Deshalb hat es mich auch nicht großartig verwundert das "klaus-0902" einen "Daumen hoch" unter

    deinen Beitrag gesetzt hat, "same procedure…" nicht das erste Mal, schon auffällig.


    Gott sei Dank gibt es ja noch Beiträge wie den von "-BW-" der sich mit dem Thema an sich befasst. :handgestures-thumbupright:


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ollly


    Habe ich von dir etwas anderes erwartet? :think:

    Geh doch auf die Sache an sich ein statt dir etwas herauszupicken.

    Aber ich glaube darum geht es dir hier nicht ansatzweise.


    Gruß, Thomas :boywink:

    gume


    Du schriebst:

    "Meiner Beobachtung nach gehen all meine Kettenverschleißbeobachtungen mit derExpansion / Aufquellen
    der O-Ringe einher, was letzlendlich mit dem Festgehen der Kettenglieder endet.

    Jeder Versuch, mechanisch als auch chemisch, hat einen aufgequollenen O- Ring nichtmehr gangbar machen können."

    Vorab meine Beobachtungen zum Festgehen einzelner Kettenglieder:

    Meine vor Jahrzehnten gemachten Beobachtungen, als Ketten noch keine O-X-Ringe hatten, gehen

    allerdings dahin das die Schwergängigkeit einzelner Kettenglieder darauf zurückzuführen war

    das die Hülse durch Rost, Mineralien etc. sowie mangelnde Schmierung auf dem Bolzen gefressen

    hat und dadurch sehr schwergängig wurde.

    Aber eventuell können ja auch gequollene O-X-Ringe einzelne Kettenglieder eine zeitlang schwergängiger

    machen bevor diese ihre Dichtwirkung verlieren, die Kette ihre Dauerschmierung verliert, diese auch noch

    durch Reiniger verdünnt wird und letztendlich die Hülse auf dem Bolzen frisst.

    ------------


    Aufgequollene O-Ringe, das halte ich für eine interessante Beobachtung.

    Wie hast du das festgestellt? Hast du einmal ein Kettenglied geöffnet um den X-Ring zu vermessen

    oder hast du durch Messen an der Kette festgestellt das der Durchmesser vom X-Ring zunimmt bzw.

    zugenommen hat?


    Ich gehe Sachen immer gern auf den Grund um zu verstehen was da genau passiert.


    Die Beobachtung das O-Ringe aufquellen können habe ich im technischen und im Kfz-Bereich schon

    gemacht. Durchaus plausibel das dies auch bei unseren Ketten geschehen kann.


    Die Frage ist, wodurch quellen sie hauptsächlich auf. Sind es die Lösungsmittel der Kettenreiniger,

    liegt es am Kettenöl bzw. am Kettenfett?

    Wenn du da etwas beobachtet hast wäre das eventuell von Interesse.


    Ich persönlich traue ja den Reinigern nicht so richtig da diese zwischen X-Ring und Lasche sowie Rolle

    und Hülse dringen können wo sie die Schmierung verdünnen, verdrängen können. Ich habe im tech-

    nischen Bereich schon erleben müssen wo derartige Reiniger so überall hingelangen, ich trau dem

    Braten nicht.


    Deshalb mein momentanes Experiment: Kette wird nur regelmäßig gefettet, nicht gereinigt! Nur

    mal die äusseren Kettenglieder grob abgewischt. 1x beim Reifenwechsel Kettenrad gereinigt, das war's

    Das verfestigte aber noch elastische Kettenfett hat sich als Film um die X-Ringe gelegt.

    Ob das eine lebensverlängernde Massnahme ist wird sich zeigen.

    Originalkette von 2018 - 16.500 Km - 3x 1/6 Umdrehung nachgespannt.

    (Bei beiden Vorbesitzern war die NC ein Standmodell, bei mir in 2 Jahren 13.500 Km)


    Übrigens, ich bin durch 22 Jahre Kardanantrieb verwöhnt und stehe nicht so auf meditative

    Kettenpflege was mich zu diesem Ansatz gebracht hat. Gefettet wird mit einer Vorrichtung

    so das die Hände sauber bleiben.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Nach all dem was ich hier gelesen habe scheint es so zu sein das die Originalkette

    tatsächlich nicht das gelbe vom Ei ist und ihre Haltbarkeit eingeschränkt ist.

    Keine Ahnung wo da "gespart" wurde.

    Mit einer neuen Markenkette kann es anscheinend nur besser werden.


    Meine Originalkette hat jetzt ca. 16.500 Km gehalten und ich habe sie in der Zeit 3x

    um 1/6 Umdrehung nachspannen müssen. Der Durchhang ist noch gleichmäßig und

    alle Kettenglieder sind noch beweglich. Ritzel und Kettenrad sehen noch sehr gut

    aus, kein echter Verschleiss zu erkennen.

    Ich fette sie alle 500 - 700 km nach. Kettenfett: NIGRIN vollsynthetisch (hält wie Sau)


    Mein Experiment: Ich habe sie nie mit Reinigungsspray oder ähnlichem gereinigt

    sondern nur einmal mit einem Lappen das überschüssige Fett an den Aussenlaschen

    grob abgewischt.


    Ich bin Saison-Schönwetterfahrer, also keine erschwerten Bedingungen für die Kette!


    Bin mal gespannt wann die Kette schlapp macht. Je nach Zustand von Ritzel und Ketten-

    rad werde ich eventuell nur die Kette wechseln. "DetMainzel" hatte das ja auch schon

    einmal erfolgreich durchgezogen.


    Ich werde sehen.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Da kann ich mich den anderen nur anschließen und "Happy Birthday" sagen. :happy-cheerleadersmileyguy: :happy-cheerleadersmileyguy:


    Ein Klavier, ein Klavier, Mutter wir danken dir. ;)

    Ne, falsch, es muß heißen, eine Nc, eine NC, Honda-Händler wir danken dir. (so'n Mist das reimt sich nicht)

    :nc750:

    Das Jahr fängt für euch ja richtig gut an, wenn das so weitergeht....... ich wünsche es euch.


    Gruß, Thomas :boywink: