Wie ich über die Jahre in verschiedenen Foren, Videos TV etc. lesen und sehen mußte ist aber
wohl doch schon so manchem der Himmel auf den Kopf gefallen und die Russen sind einmaschiert.
Und das trotz Garantieverlängerung.
Die Verfasser des "Kleingedruckten" sind teilweise sehr kreativ und legen bewusst vieles sehr
schwammig aus so das es im Fall der Fälle eine Interpretationssache ist ob etwas unter die Garantie
fällt oder nicht. Und die Liste der Dinge die von vornherein ausgeschlossen sind ist leider auch sehr
lang (siehe Beitrag von "Mel").
Und was bedeutet überhaupt Garantie? Oftmals sind dadurch nämlich nur die Kosten für das Ersatz-
teil abgedeckt und nicht die Kosten der Instandsetzung die durchaus um ein Vielfaches höher sein
können.
Und wenn sie sich querstellen, was sie gerne einmal tun, gilt die Beweislastumkehr und du
musst beweisen das der Schaden durch einen Konstruktions bzw. Herstellungsfehler eingetreten
ist. Dabei ist der Händler übrigens "draussen vor", hier ist der Ansprechpartner der Hersteller
und der sitzt ja nicht gerade um die Ecke.
Da sie genau wissen das soetwas quasi unmöglich und der Erfolg mehr als zweifelhaft ist haben
sie dich voll in der Hand und bieten dir mit viel Glück eine teilweise, natürlich auf "großzügiger Kulanz"
basierende Kostenübernahme an der man dann gezwungenermaßen zustimmt um nicht komplett
auf den Kosten hängen zu bleiben.
Ich sage nur, seid nicht zu blauäugig und glaubt das ihr mit einer Garantieverlängerung komplett
aus dem Schneider seid. Die Autoversicherungen machen es zunehmend vor. Kaum ein Schaden
wird heutzutage noch kostenneutral für den Kunden abgewickelt! Er zahlt mehr oder weniger
drauf da die Versicherer genau wissen das eine Klage ewig dauert und der Kunde, wenn es ihm
nicht zu weh tut, meist klein beigibt.
Eigentlich nur bei den dem Hersteller schon bekannten Serienfehlern werden alle anfallenden
Kosten unbürokratisch vom Hersteller übernommen und diese mit dem Händler abgerechnet.
Gruß, Thomas ![]()