Beiträge von ThomasLIP

    Wenn man wie wie "Michael-ST" oft 400 Km am Stück fährt ist ein hohes

    Windschild nachvollziehbar das bessere Mittel gegen den Fahrtwind, keine Frage.


    Und was das "Rentnersegel" anbelangt: Leute seid nicht so empfindlich, auch wenn der

    Begriff nicht von mir stammt sondern von "Fraenker". Hätte ich ein Rentnersegel

    würde ich den Ausdruck durchaus verwenden. Immer locker bleiben, nicht immer alles

    persönlich und bierernst nehmen. :)


    Futzy

    du schriebst:

    "Ich finde, man muss deshalb nicht gleich den Geschmack anderer Leute runterziehen. Dem

    einen gefällt's, dem anderen eben nicht. 😉"

    Ich persönlich habe hier nichts runtergezogen, nicht umsonst schrieb ich:

    "O.K. alles Geschmacks und Gewohnheitssache."

    Einen Vorteil hat die "Zeitenlösung" ja, man muss wohl kaum mit Gegenverkehr rechnen. :)

    Habe mir gerade einmal ein Video dazu angeschaut, da kam den Motorradfahrern auf halber

    Strecke doch tatsächlich ein AUDI entgegen. :shock: Idiot!


    Die Truppe war zügig unterwegs und nach ca. 6-Minuten war der Spaß auch schon vorbei. ;(

    Für mich Flachlandtiroler wär das natürlich was, die Kurven, die Steigungen, das Panorama. :thumbup:

    Ob sich das für jemanden lohnt der regelmäßig in den Bergen unterwegs ist. :think:

    Und der Asphalt ist auf der Strecke auch nur semi.


    Wer Pässe "sammelt" für den ist es wohl ein Muss.

    Auch wenn der Weg das Ziel ist, aber bei einem "Umweg" von 100-150 Km :think: ,

    schwer zu sagen und es ist wohl auch Wetter und tagesformabhängig.

    Wow, da war Honda aber sehr inovativ und ökologisch orientiert.

    Die erfüllt bestimmt schon jede zukünftige Euro-Norm.

    Und dann noch der Allradantrieb :thumbup: geländegängiger geht ja garnicht.

    Allerdings muss man sich bei diesem Modell etwas umgewöhnen, früher

    fuhr man tanken, jetzt geht man füttern.

    Die Abgase sind jetzt festoffartig und können noch zur Erzeugung von

    Biogas verwendet werden.


    Und was mir besonders gefällt, sie ist das erste "Motorrad" welches

    kuschelig weich ist. Damit es besser und zuverlässig läuft benötig

    es natürlich auch ein paar Streicheleinheiten, schon etwas ungewohnt

    aber hat doch was. :)


    Was ich mich noch frage, muss das zum TÜV oder zum Tierarzt? :?

    Fraenker


    Jetzt wo du mich darauf aufmerksam gemacht hast muss ich sagen das ich mich

    selten dämlich ausgedrückt habe. :angry-tappingfoot:

    "Eigentlich mag ich nur kurze Windschilder die sich noch halbwegs in die Optik ein-

    passen, aber leider zu viele Verwirbelungen erzeugen. ;("

    Beim originalen Mini-Windschild meiner NC-S saß man voll im Wind und hatte keine
    Verwirbelungen! Aber ich möchte möglichst wenig Windruck am Oberkörper.


    Es hätte heißen müssen: Eigentlich mag ich nur halbhohe Windschilder die sich noch

    halbwegs in die Optik der "S" einpassen, aber leider zu viele Verwirbelungen erzeugen.

    Auch für mich kommt kein Rentnersegel infrage!


    Bei der NC-X mag das optisch noch halbwegs gehen, wenn auch mit Bauchschmerzen,

    aber bei meiner NC-S ist das ein absolutes No-Go. Das gibt der schlankere Frontaufbau

    der "S" einfach nicht her und würde die Gesamtoptik versauen. O.K. alles Geschmacks

    und Gewohnheitssache.

    Um noch einmal auf die Handbremse zu kommen.

    Das ist kein Glanzstück was Honda da abgeliefert hat. ;(


    Meine Feststellung ist, wenn man sie so einstellt das sie halbwegs zupackt, und man

    dies dann beim Losfahren mit nicht gelöster Bremse definitiv merken würde, ist sie

    nicht ganz freigängig und schleift. :angry-tappingfoot:


    Stellt man sie so ein das das Hinterrad freigängig ist, ist die Bremswirkung gerade

    so ausreichend das die auf dem Seitenständer geparkte NC am Berg nicht wegrollt.


    Es ist beim Einstellen immer ein Balanceakt, zuviel, Bremsbeläge schleifen, zu wenig,
    Bremswirkung suboptimal.


    Wohl um zu sparen wurde der Handbremshebel in Kunststoff ausgeführt.

    Dieser hat natürlich seine Belastungsgrenzen und gibt elastisch nach. Von der Optik

    her o.k. aber technisch gesehen grenzwertig. Es fühlt sich beim anziehen alles recht

    weich an und dazu trägt auch der Bowdenzug bei. Da standen Honda die Hebelgesetze

    definitiv im Weg um mit einem recht kurzen, elastischen Hebel (Hebelweg) genügend

    Kraft am Bremssattel, bei kurzem Weg am Bremssattel zu erzeugen.


    Obwohl ich die "Handbremse" eher selten nutze muss ich sie ca. alle 6-7 tKm nach-

    stellen da die Bremswirkung nachgelassen hat.

    Das übrigens, obwohl ich kein einziges Mal aus Versehen mit angezogener Bremse los-

    gefahren bin.

    Anfangs ist mir das einmal passiert, aber das war bevor ich sie das erste Mal nach-

    gezogen hatte.


    Also, die "Handbremse" tut was sie soll, aber das auch nur gerade eben so.

    Honda, das ginge ohne großen Mehraufwand garantiert besser. :angry-tappingfoot:


    Ich spreche hier von den Erfahrungen mit meiner NC-S RC88 Bj. 2018.

    Aber so wie ich das sehe hat Honda bei den neuen Modellen nichts geändert. ;(

    Winterfahrer


    Ich muss mal wieder klugscheissern. ;)


    Mit dem Diagnosegerät kann man.......... Drosselklappen synchronisieren. :think:

    Drosselklappen Synchronisieren wird schwer, die NC hat nur eine.

    Ich vermute, nein ich bin mir eigentlich sicher, das es um das Anlernen der

    Drosselklappe geht wo diese zwischen 0 und 100% abgefahren wird.

    Das gilt natürlich nur für die neueren Modelle mit elektronischer Drosselklappe.


    Aber auf was ich eigentlich hinaus wollte ist, das die Einzeldrosselklappe auch

    zu dem Konzept zählt das der Motoren-Chefentwickler Takanori Osuka verfolgt

    hat.

    Es wurde, wo es möglich war, auf einfache Komponenten gesetzt die so weit

    wie möglich wartungsfreundlich sind und trotzdem dem Stand der Technik

    entsprechen und langlebig sind.

    Als weiteres Beispiel sei die am Zylinderkopf und direkt durch die Nockenwelle

    angetriebene Wasserpumpe genannt. Kein Zwischentrieb und leicht zu wechseln.


    Auch die Einfachnockenwelle mit den nadelgelagerten Rollenkipphebeln, einfach

    aber unkaputtbar.


    Natürlich ist auch dieser Motor insgesamt gesehen wie jeder moderne Motor

    komplex, aber bietet da wo es geht einfache aber technisch ausgereifte Lösungen.

    Ja, die sind nicht schlecht und manchmal sehr praktisch und nützlich. :thumbup:


    Aber mit der garantierten Haltekraft bzw. Zugfestigkeit die ich für die

    Reifenmontage brauche habe ich nichts derartiges gefunden. ;(

    Upps, ich meinte die Rastnase bzw. den Rasthaken des Kabelbinders.

    Wenn man die zurückdrückt kann man Kabelbinder wieder öffnen und

    wiederverwenden.

    Die von mir verwendeten Nylonkabelbinder, die 50cm lang und 8mm breit

    sind haben tatsächlich ihren Preis.

    Da lohnt sich die Wiederverwendung tatsächlich.


    Da ich ja Lipper bin und man diesen Geiz und Sparsamkeit nachsagt muss ich

    ja wissen wie man einen Kabelbinder mehrfach verwendet.

    Bloss nicht's wegschmeissen was man noch wiederverwenden könnte.^^


    Die Legende sagt übrigens Lipper seien wegen ihres Geizes ausgewiesene Schotten. ;)

    Fraenker


    Ich habe irgendwo Fotos wie ich montiere.

    Allerdings muss ich dich in sofern enttäuschen das meine Methode etwas ungewöhnlich ist.

    Ich verwende z.B. einen Pneumatikzylinder mit dem ich den Reifen vom Felgenhorn drücke,

    diesen dann aber nach alter Manier mit drei Montierhebeln und Felgenkantenschützern ab-

    hebele.

    Damit es besser flutscht benutze ich einfache, leicht verdünnte Schmierseife.


    Zum Aufziehen drücke ich den Reifen mit dem Zylinder zusammen und fixiere den zusammen-

    gedrückten Reifen mit langen, stabilen Kabelbindern. Das Aufziehen ist so tatsächlich ein Witz.

    Dazu brauchst du nicht einmal ein Montiereisen. Etwas ausrichten, runterdrücken und den

    Reifen mit den Knien in der Felgenmitte halten, schwupps drauf. Ist der Reifen drauf löse ich die

    Kabelbinder.

    Das funktioniert sehr gut mit einem zurechtgeschliffenen Schraubendreher mit dem ich die Rast-

    nase zurückdrücke.


    Wie ich schon öfters schrieb, ich bin ein Bastelfritze und habe Möglichkeiten die nicht jedem zur

    Verfügung stehen. Ich habe Fotos davon aber ich glaube die sind noch älter und ich habe die

    Methode verfeinert. Bin schneller geworden.


    Ich werde sie suchen und hier spätestens morgen einstellen.


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    Habe doch noch etwas gefunden

    Deshalb hier im Nachtrag noch ein paar Fotos


    Leider sind die Fotos aus der Anfangszeit. Um nicht zuviel Verwirrung zu stiften hier nur das nachvollziehbare.

    Besser als nicht's

    R1: Abdrücken mit Pneumatikzylinder, R2: abhebeln der 2ten Wulst

    R3: Reifen mit Kabelbindern

    Um die Kabelbinder anzulegen drücke ich mit dem Pneumatikzylinder die beiden Wülste gegeneinander

    und zurre direkt vor der Spannbacke einen Kabelbinder fest.

    Anfangs habe ich nicht genug Kabelbinder genommen und die Wülste lagen nicht rundherum aneinander

    was das Aufziehen unnötig erschwerte.

    Wenn die Wülste aneinander liegen ist das Aufziehen ein Kinderspiel und beide Wülste in einem Abwasch

    auf die Felge gezogen.

    R4. Wuchten, Bohrmaschinenschraubstock mit Prisma, 20ger Welle



    Nächstes Mal mache ich noch einmal eine Fotoserie, damit mein Vorgehen verständlich wird, versprochen.