Beiträge von ThomasLIP

    nappo1997


    Es ist durchaus möglich soetwas über einen Timer im Motorsteuergerät zu realisieren.

    Bei bestimmten Motoren ergibt das eventuell auch Sinn, quasi als Einfahrhilfe und

    Absicherung.


    Aber ich war viele Jahre in BMW-Foren etc. unterwegs und niergends ist ein derartiges

    Verhalten angesprochen worden.

    Auch wenn ich eine K75 mit einem vollkommen anderen Motorkonzept gefahren bin,

    die Technik hat mich immer interessiert und in den Boxer-Foren waren auch BMW

    Mitarbeiter unterwegs die alle Probleme und Eigenheiten der Boxer kannten.

    Einen, ich sage einmal "Timer" gab es definitiv nicht und es gab auch keine Berichte

    darüber das die Boxer anfangs unerklärlicherweise bis zu 35% mehr Sprit verbraucht

    haben.


    Ein derartiges Verhalten ist mir aber auch von anderen Motorrädern nicht bekannt.

    c) Reifen ;)


    Nur mal so, diese neuen "Wasserölsorten" sind leider eine Folge dessen, Motoren

    immer effizienter laufen zu lassen um die CO² Emissionen und die sogenannten

    "Flottenverbrauchs und Emissionswerte", die sich immer mehr verschärfen, zu

    erreichen.


    Das gilt natürlich hauptsächlich für die Pkw's.

    Wenn ich mir überlege das es heute Motoren gibt die im Leerlauf serienmäßig

    gerade noch einen Öldruck zwischen 0,5 und 0,7 bar haben um so effizient wie

    möglich zu laufen. :angry-tappingfoot:

    Absoluter Wahnsinn, da gibt es keinen Sicherheitspuffer mehr und im Fall der Fälle

    laufen die Gleitlager trocken und schwupps das war's.

    TOTALSCHADEN. ;(


    Es gibt Motorenbauer die bei Überholung dieser Motoren eine andere Ölpumpe,

    die mehr fördert und eine höheren Leerlaufdruck erzeugt, empfehlen bzw. verbauen.

    Hier geht es nur um die Überholung der Motoren, nicht um Leistungssteigerung

    durch Tuning!


    Ich kann die Motorenbauer verstehen, die müssen auf die überholten Motoren ja

    Gewährleistung geben.


    Alles Wahnsinn :angry-screaming:


    Und das soll nachhaltig und umweltfreundlich sein wenn immer mehr Motoren

    durch solch hirnrissige "Optimierungen" frühzeitig den Geist aufgeben und durch

    einen Ersatzmotor ersetzt werden müssen? :think:

    Oder noch schlimmer das das Auto der Verwertung zugeführt wird. ;(


    Das oben war ja nur ein Beispiel für den Downsizing und Öko-Wahnsinn, ich könnte

    hier eine ganze Liste zusammenstellen die herstellerübergreifend die abenteuerlichsten

    "Fehlkonstruktionen" auflistet.

    Kleinere, leichtere Autos mit halbwegs vernünftig konstruierten Motoren wären wohl

    die ökologisch sinnvollere Alternative, aber hier in Deutschland, wo so manch einer

    sein Auto mehr liebt als seine Frau, sich am Wochenende zu tode putzt und wegen der

    "besseren Übersicht" ein SUV fährt. :?


    Und nur mal so, ohne hier Namen zu nennen:

    Was meint ihr was ein deutscher Prämiumhersteller dazu sagt bei wieviel Km ihre Mittel-

    klassemotoren "verschlissen" sind und diese Auto's ihr Lebensende erreicht haben sollen:


    160.000 Km ||


    Als ich das das erste Mal gehört habe dachte ich, da will mich doch jemand veräppeln :think:


    NEIN! Das ist deren vollster Ernst! :angry-tappingfoot:


    Hier einmal zwei Auszüge eines Ölvertrieblers

    Liest sich schön aber in der Praxis sieht's dann anders aus

    Ich sage nur, Kurzstrecke, Benzineintrag sprich Ölverdünnung etc.


    Dünn, dünner, am dünnsten: Der Trend zu niedrigviskosen Motorölen

    Um den CO₂-Ausstoß zu senken, gelten weltweit immer strengere Anforderungen für Pkw. Neben

    Innovationen in der Motorentechnologie und dem Materialeinsatz lässt sich auch durch den Einsatz

    geeigneter Schmierstoffe der Kraftstoffverbrauch reduzieren. Dies zeigt sich deutlich im Trend zur

    Entwicklung immer dünnflüssigerer Motoröle...…….


    Eine Möglichkeit, das Risiko von Verschleiß zu verringern, ist die Verwendung eines hochviskosen

    Motoröls. Je höher die Viskosität, desto dicker der Schmierfilm – und desto geringer die Gefahr von

    Metall-auf-Metall-Kontakt. Ist der Schmierfilm jedoch zu dick, entsteht Flüssigkeitsreibung, was zu

    Energieverlusten führt. Diese Reibung erhöht den Kraftstoffverbrauch und somit auch die

    CO₂-Emissionen. Daher ist die richtige Balance entscheidend: Die Entwicklung niedrigviskoser Motoröle,

    die guten Schutz mit kraftstoffsparenden Eigenschaften vereinen.

    Bikerman


    Bei der R1100RT wurde die Gemischaufbereitung über eine Einspritzanlage realisiert.

    Das Motorsteuergerät wertet hier die Sensorwerte aus und bestimmt die Einspritzmenge.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das bei so einem Motor, ohne das man

    sein Fahrverhalten stark verändert, sich nach einiger Zeit ein um ca. 35% niedrigerer

    Kraftstoffverbrauch einstellt. :?

    Selbst wenn sie nicht neu war, der Vorgänger sie nur untertourig und ohne jemals die

    volle Leistung abgerufen zu haben, quasi falsch eingefahren hat.

    So könnte "theoretisch" der Motor ein wenig versotten, sich im Ansaugtrakt sowie Ventilen,

    Kolbenringen etc. Ölkohle ablagern die den Verbrauch ein wenig ansteigen lässt.


    Aber bei diesem Boxermotor der eine Vorkammereinspritzung besitzt habe ich noch nie

    davon gehört und könnte es mir auch technisch kaum erklären.


    35% Kraftstoffeinsparung, einfach so ? :?

    Natürlich wird es immer ein Problem sein genaue Fahrzeiten vorherzusagen.

    Da muss sogar die KI passen. ;(


    Selbst wenn sich die Software anpasst und nach etlichen Touren eine halbwegs

    genaue Durchschnittsgeschwindigkeit interpoliert hat kann das auf der nächsten

    Tour, je nach den Umständen und Gegebenheiten, schon wieder anders aussehen.


    Man kann quasi nur Ungefährwerte ableiten. Ist ein Navigationsprogramm zu opti-

    mistisch muss man halt etwas draufschlagen.


    Die Tagesform des Fahrers, Unvorhersehbares, die länge der Pausen etc. alles

    beeinflusst die Durchschnittsgeschwindigkeit.

    Aber es ist immer noch ein Hobby und da sollte man sich nicht unter Druck setzen

    und immer einen Zeitpuffer einkalkulieren.

    "onemanbike" schrieb:
    Oder ganze Bundesländer z.B., wo man nicht mehr durchfahren will."

    Das passt wie Ars.. auf Eimer.:thumbup:

    Nach dem heutigen Wahltag würde ich persönlich Sachsen-Anhalt wohl auch ausgrauen. ;)


    onemanbike

    "Selbst die einfachsten Fahrzeit- und Geschwindigkeitsanpassungen fehlen heutzutage." :?

    Welche Navigation benutzt du denn bei der das nicht mehr geht. :think:


    Denn Sinn dahinter erschließt sich mir, genau wie "Rudolf", allerdings nicht so ganz.

    Wenn ich eine Route plane bestimme ich doch ganz allein wohin ich will und wo lang

    ich fahre.

    Da schließe ich mich "Rudolf" an.


    Wozu Sperrzonen? :?


    Bei nem Harley-Fahrer könnte ich das verstehen. Da schließt man eventuell

    Strecken mit zu vielen engen Kurven aus damit man nicht "Rücken" bekommt

    und eventuell noch "Schulter und Arm"


    Aber mit der NC :think:


    Das "warum" würde mich einmal interessieren, vielleicht habe ich ja was verpasst.

    Verminte Strassen gibt es ja wohl nicht mehr. Oder bezieht sich das bei dir auf

    Auslandsfahrten in absolut unbekannten Terrain. :think: