Beiträge von ThomasLIP

    leocycle


    Interessantes Video. Der Mann hat meinen Respekt verdient! Alles frei nach dem Motto:

    "Solange ich noch auf mein Mopped komme lasse ich mir den Spaß nicht nehmen."
    Und auf die Idee mit dem speziellen Klapptritt muss man auch erst einmal kommen. :thumbup:

    Ich hoffe das sich seine Probleme nur auf das Aufsteigen beschränken er aber

    fahrerrisch noch fit ist. Sonst wird er eine Gefahr für sich selbst und andere.

    Die CB350 mit ihrem langhubigen 1-Zylinder gehört meiner Meinung nach auch zu den

    Motorrädern für die Seelenmassage. Motorradfahren wie in früheren Zeiten, gelassen

    und entspannt.


    Es gab ja Gerüchte über einer CB500. Habe aber lange nichts mehr davon gehört.

    Diese 1-Zylinder haben schon einen besonderen Charakter.


    "Tompeter" hatte ja eine Meteor350 die ihm auf Dauer aber wohl zu flegmatisch war,

    überholen war damit wohl nicht so einfach möglich und er hat sich eine Guerrilla 450

    zugelegt die allerdings mehr auf Leistung ausgelegt ist und nicht ganz den Charakter

    eines niedriger drehenden extrem Langhubers hat.


    Ca. 20 PS wie bei der CB350, der Meteor oder Classic 350 etc. sind tatsächlich etwas

    wenig. Wenn man einen charaktervollen, hubraumstärkeren und ebenfalls langhubigen

    1-Zylinder im klassischen Look haben möchte gibt es meines Wissens nach momentan

    nur eine Alternative: Die BSA 650 Goldstar.


    Aber auch ich kann mich dem Reiz dieser Eintöpfe nicht ganz entziehen, das hat schon

    was. Eine Guerrilla 450 als Zweitmotorrad für die etwas aktivere Hausrunde könnte ich

    mir gut vorstellen. Aber die Vernunft steht mir da ein wenig im Weg.


    Zumindest habe ich es letztes Jahr noch geschafft einen Bekannten der mit seiner

    dicken Honda nicht mehr zurecht kam von der Guerrilla 450 zu überzeugen. Er ist be-

    geistert von der Handlichkeit und Agilität der Guerrilla. Er hätte nicht gedacht das ihm

    mit seinen 71 Jahren das Motorradfahren noch einmal so viel Spaß machen könnte.

    Seine Meinung, mehr Motorrad braucht kein Mensch.

    Und ja, ich durfte sie schon fahren, anders wie die NC aber mit großem Spaßfaktor.

    Da hat Royal Enfield was ganz tolles auf die Beine gestellt. :thumbup:


    Eintopf kann schmecken, hat einen unverwechselbaren Charakter (Geschmack) und der

    Spaß kommt auch nicht zu kurz.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Tobias


    Nein, wie ich schon schrieb ist je nach Reifenmodell und dessen Querschnittsform

    dieser Streifen größer oder kleiner. Bei manchen Reifen müßte man sich über 50° in

    die Kurve legen um den Reifen bis an die Kante anzufahren. Das überlassen wir lieber

    den Profis.


    Es geht darum die Reifenflanke dort anzufahren (anzurauen) wo man im normalen

    Betrieb selten bis nie hinkommt.

    Dann hast du eine angefahrenen Sicherheitsbereich falls du aus welchen Gründen

    auch immer das Motorrad über das gewohnte Mass hinaus in die Kurve drücken

    mußt.


    Aber keine Panik, auch ohne die nichtgenutzten Flankenanteile anzufahren ist es nicht

    so das dort der Reifen garkeinen Grip aufbaut. Aber ohne Anfahren ist der Grip dort

    halt etwas vermindert.


    Und wenn man für den Fall der Fälle vorsorgen kann, warum nicht. Nebenbei bekommt

    man ein besseres Gefühl dafür wie sich das Mopped im Grenzbereich verhält.

    Das schlimmste wäre in solch einer Situation übrigens eine Panikbremsung. Ein

    Motorrad kann durchaus ein wenig ins rutschen, driften kommen aber es fängt sich

    wieder. Rennfahrer sind beim Anbremsen und in der Kurve quasi immer in solch einem

    Driftmodus ohne das sie stürzen.


    Gerade im Herbst bei niedrigen Asphalttemperaturen habe ich es schon öfters provoziert

    das das Hinterrad am Kurvenauslauf leicht driftet. Solange du nicht schlagartig das Gas

    wegnimmst oder noch schlimmer aus Panik bremst passiert garnichts.


    Wie gesagt, wohl die meisten hier und dazu zähle ich auch mich, haben die Grenzen ihrer

    Reifen noch garnicht erfahren. Sie bieten mehr Sicherheit als man gemeinhin meint.


    Gruß, Thomas :boywink:

    P.S. Mir ist gerade etwas aufgefallen. Ich habe ja noch eine RC88 ohne Schlupfregelung.
    Bei den neueren Modellen mit HSTC muß man diese natürlich abschalten wenn man
    am Kurvenausgang den Hinterreifen etwas driften lassen möchte.

    Ich leider nicht aber so wie ich gelesen habe haben hier jetzt schon mindestens 2 Leute

    den "Roadhound" aufgezogen.

    Aus dem Gedächtnis heraus: Fährt sich absolut unauffällig, über die Haltbarkeit kann

    natürlich noch keine Aussage gemacht werden.

    Einfach die Suche nutzen wobei hier schon welche den Reifen mit Strassenhund tituliert haben,

    könnte bei der Suche helfen.

    Dann wollen wir mal hoffen das der Kundenberater jetzt nicht versucht seinen

    Lebensunterhalt damit zu bestreiten den Indianern Pferde zu verkaufen.


    "In ihrem Alter ist der drahtige "Araberhengst" nichts mehr für sie! Ich empfehle ihnen

    daher ein "Schleswiger Kaltblut".

    Was ist sinnvoll? Gute Frage.


    Also, meine Erfahrung ist das Reifen auch mit nur noch 1,6mm Profil sich absolut

    sicher fahren lassen. (mit einer Ausnahme, siehe unten)


    Es gibt bei Youtube Videos wo Könner Reifen testen welche am Ende gerade an den

    Flanken schon bis unter 1mm Tiefe abgefahren sind. Und diese Könner fahren die Reifen

    selbst dann noch mit rastenschleifenden Schräglagen die für Otto-Normalfahrer kaum

    erreichbar sind.

    Hierbei ist zu sehen das der Hinterreifen teilweise driftet und leichter Gummiabrieb,

    gerade beim Beschleunigen aus der Kurve heraus zu sehen ist.

    Das Ganze bezieht sich auf trockene Verhältnisse und Asphalttemperaturen bis ca. 15°

    und Motorräder mit wesentlich mehr Leistung als die NC.


    Ist der Asphalt recht kalt, wohlmöglich teilweise noch feucht und kommen Schmutz,

    Split, Blätter oder gar Öl ins Spiel lässt die Haftung, egal ob 1,6mm oder 5mm Profil

    prinzipbedingt bei beiden gleichmäßig nach.


    Der eigentliche Unterschied zwischen 1,6mm und z.B. 5mm zeigt sich eigentlich nur bei

    regennasser Straße wobei das Wasser regelrecht auf der Straße stehen muss.

    Das vom Auto her bekannte Aquaplaning habe ich noch nicht erlebt. Hierbei muss man

    beachten das gerade die Aufstandsfläche eines Motorradvorderreifens nur ein

    Bruchteil von dem eines Autoreifens beträgt. Die Kontaktfläche zur Straße ist

    wesentlich kleiner wie beim Auto aber dadurch ist der Flächendruck der Aufstandsfläche

    beim Motorrad wesentlich größer. Wer bei diesen Verhältnissen seine Geschwindigkeit

    anpasst ist auf der sicheren Seite. Wem das Unbehagen bereitet sollte sich einen Reifen

    mit hohem negativ-Profilanteil aufziehen und sich an Reifentest's orientieren wo der

    "Grip bei Nässe" beurteilt wird.


    Einfach gesagt, solange die Straße trocken ist, ist es ziemlich egal ob wir mit 1,6

    oder 5 mm Profil unterwegs sind. Da spielt das Grip Niveau verschiedener Reifen eine

    größere Rolle. Otto-Normalfahrer wird die Haftungsgrenzen wohl kaum erfahren.

    Die Reifen sind bei normalen Verhältnissen sicherer als so mancher glauben mag.


    Da ich gerne alles selber mache und meine Reifen selbst umziehe und wuchte fahre ich

    sogar die bei vielen verteufelte Mischbereifung (z.B. vorne Pirelli, hinten Bridgestone)

    Momentan fahre ich einen Satz Pirelli Angel GT. Aber die Erfahrung zeigt und es deutet

    sich schon an das der Vorderreifen an den Flanken dieses Jahr wohl aufgeben wird.

    Und ich als hobbymäßiger Sparfuchs habe mir einen gebrauchten Conti-Roadattack3 hin-

    gelegt den ich dann aufziehen werde. Dann fahre ich wieder Mischbereifung aus Pirelli

    hinten und vorne Conti und erwarte aus der Erfahrung heraus keinerlei Probleme.


    Übrigens, für hinten habe ich auch schon einen neuen aber 4 Jahre alten

    Metzeler Roadtec Z8. Solange Reifen kühl, trocken und ohne UV-Strahlung gelagert werden

    altern sie so gut wie garnicht. Vor ein paar Jahren durften Reifen die laut DOT-Nr.

    nicht älter als 5 Jahre waren noch als Neureifen verkauft werden! Es gibt Tests mit "älteren"

    (5 Jahre) alten Reifen wo quasi kein Unterschied zum Neureifen auf der Teststrecke

    festgestellt werden konnte.


    Ja, ich weiß, beim Thema Reifen reagieren viele sehr sensibel, da spielt das Bauchgefühl

    eine große Rolle. Das ist o.k. und ich akzeptiere das. Der eine so der andere so.
    (Ich beziehe mich hier auf meine über die Jahrzehnte gemachten "persönlichen" Erfahrungen.)


    Aber eins ist mir aufgefallen. Da sehe ich an z.B. Motorradtreffs quasi neue Reifen die

    aber einen großen "Angststreifen" aufweisen.

    Da frage ich mich was passiert wenn derjenige etwas zu schnell in eine Kurve fährt, die Straße

    eventuell feucht ist, noch ein Hindernis auftaucht und derjenige nachdrücken muss und auf

    den nicht angefahrenen Teil des Reifens kommt? :think:


    Diesen Leuten kann ich nur sagen, fahrt eure Flanken an! Dazu braucht man nicht schnell

    zu sein, einfach in engen Kurven das Mopped ordentlich drücken oder auf einem Parkplatz

    ein paar enge Kreise fahren und ordentlich drücken.

    Wenn die Reifenflanken nicht angeraut sind und wohlmöglich auch noch Formwachs oder

    ähnliches auf den Flanken ist nützt einem der tollste Reifen nichts.


    "Reifen und Öl, die unendliche Geschichte."


    Gruß, Thomas :boywink:

    Die Breite des sogenannten Angststreifens ist von Reifen zu Reifen, selbst bei identischer

    Fahrweise (Schräglage), verschieden.

    Manche Reifen fallen zu den Flanken hin steil ab und manche sind im Querschnitt eher

    rundlicher etc............

    Ich habe mir schon etliche Videos angeschaut wo Könner Reifen in den Grenzbereich

    gebracht haben aber trotzdem noch ein "Angststreifen" zu sehen war.


    Die Breite sagt nur bedingt etwas über die Schräglagenfreudigkeit des Fahrers aus.

    Wenn ich bei meinen Pirellis den "Angststreifen" eliminieren wollte wären die Fussrasten weg,

    der Auspuff wäre durchgeschliffen und die Krankenschwester würde mir mein Brötchen

    in einer Schnabeltasse servieren.


    Ach so, die Physik spielt da ja auch noch eine Rolle! Je niedriger der Gesamtschwerpunkt aus

    Fahrer und Motorrad ist je stärker muß sich dieser bei gleicher Kurvengeschwindigkeit in die

    Kurve legen, sprich der Neigungswinkel wird größer.

    Natürlich sind Entscheidungen immer individuell und die Beweggründe von Mensch

    zu Mensch verschieden.


    Der eine entscheidet spontan aus dem Bauch heraus, der nächste macht sich vor

    einer Anschaffung etwas mehr Gedanken...

    Wir haben hier ja auch Motorradfahrer die schon über 10 oder sogar über 20

    Motorräder besessen haben. Da ist eine "Fehlentscheidung", wenn man es so nennen

    möchte, kein Beinbruch, gibt es nächstes Jahr halt etwas anderes.


    Ich bin da anders gestrickt und wusste vor der Entscheidung das ich auch das neue

    Mopped länger fahren werde.

    Da habe ich halt ein Brainstorming gemacht und mir tatsächlich eine Wunschliste

    gemacht. Das Ergebnis kennt ihr.


    Gegenüber z.B. "OpaKalle" hatte ich den Vorteil das ich nicht Jahrzehnte aus dem

    Geschäft war. Ich bin immer wieder einmal andere Moppeds von Bekannten probe-

    gefahren und hatte so einen Anhaltspunkt was mir eher zusagt und was nicht.


    Wie ich schon einmal sagte, hätte es die NC nicht gegeben wäre es wohl eine

    Suzuki SV650 geworden.


    Ich finde es trotzdem interessant wie individuelle Entscheidungen zustande kommen

    und welche Faktoren da eine Rolle spielen, that's Life.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Hallo Alex,


    das erste Video fand ich besonders interessant. Der Fahrer der CB500 ist kein Unbekannter.

    "Schaaf" der unter anderem für 1000PS arbeitet hat wohl schon so ziemlich jeden 2-rädrigen

    Untersatz gefahren. Auf seinem Kanal gibt es jede Menge solcher Videos.


    Aber was ich besonders lustig an dem Video fand war wie der alte Hase mit einer älteren CB500

    in den Kurven eine 1000er Kawa vor sich hertreibt, gelernt ist gelernt.


    Er hat auch einmal eine RH09 über Gran Canaria getrieben. Leider sieht man nur die Rückfahrt

    da ihm auf der Hinfahrt sein Voicerecorder ausgefallen ist. Er war deshalb etwas stinkig so das ihm

    ein paar kleinere Fahrfehler unterlaufen sind. Aber egal, trotzdem schön anzuschauen.


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    Gruß, Thomas :boywink: