Beiträge von ThomasLIP

    Winterzeit ist bei mir auch immer ein wenig Musik bzw. HiFi-Zeit.

    Ich höre gerne auch über Kopfhörer und das schon seit über 40 Jahren.


    Und seit über 40 Jahren bin ich treuer Kunde der Firma BEYERDYNAMIC aus Heilbronn.

    Angefangen hat es damals mit der Urversion des DT-880 (600 Ohm), dann ein DT-990 (600 Ohm)

    und jetzt habe ich mir einen neuen DT-990 Edition, ebenfalls in der 600 Ohm Version gegönnt.


    Da Beyerdynamic leider von einem chinesischen Investor übernommen wird und die alten Serien

    bald auslaufen habe ich vorsichtshalber jetzt zugeschlagen. Ich liebe diese Kopfhörer und deren

    Klangsignatur!


    Ich habe ein Modell aus dem Outlet genommen, laut einer Mitarbeiterin ist es ein Kopfhörer

    von insgesamt 15 Stück die lediglich ausgepackt auf einer Messe standen.

    Und bei 125 Euro inkl. Versand bin ich dann schwach geworden. Gestern ist er angekommen.

    Was soll ich sagen, absolutes Neugerät. :handgestures-thumbupright:


    Wen es interessiert warum ich die 600 Ohm Version genommen habe.

    Nun, der Spulendraht des Treibers ist hier dünner ebenso wie die Membran. Je leichter die ange-

    triebene Masse ist je genauer kann die Membran dem Musiksignal folgen. Und das macht sich bei

    der 600 Ohm Version bemerkbar.

    Er hat wärmere Mitten was sich gerade bei Stimmen angenehm bemerkbar macht. Auch der Bass

    ist präziser und die Höhen sind nicht scharf sondern silbrig ohne harsch zu wirken.

    Die gesamte sogenannte "Auflösung" ist höher wie bei Modellen mit niedrigerem Widerstand.

    Ich kann das beurteilen da ich damals nach dem DT-880 fälschlicherweise eine DT-990 mit 250 Ohm

    gekauft habe. Den Fehler habe ich aber schnellstens korrigiert.


    Nachteil bei 600 Ohm, er braucht einen Kopfhörerverstärker um sein volles Potenzial auszuspielen.

    Deshalb habe ich mir damals eine KHV gebaut. Es ist eine Kopie des JLH (John Linsley Hood) Class A

    Verstärkers von 1969.

    Als Quelle benutze ich meinen PC auf dem Foobar 2000 läuft. Um den Klang anzupassen benutze

    ich von RearPlug deren kostenloses VST3 Equalizer Plugin welches nach dem Fast Fourier Transformation-

    Prinzip arbeitet. Als Verbindung zwischen PC und KHV benutze ich einen USB-DAC (Digital-Audio-Converter)


    Diese Kombination klingt bei richtiger Einstellung fantastisch und beschert mir immer wieder wunder-

    schöne HiFi Stunden. Augen zu und nur der Musik lauschen, herrlich. :)


    Hier noch die Fotos: Links alt, rechts neu. Rechts unten seht ihr meine DIY-KHV.

    Schrecklich wie das Blitzlicht Staub und Fingerabdrücke zum Vorschein bringt, könnte mal putzen. :)



    Gruß, Thomas :boywink:

    gume


    Du schriebst: "Kurzes Abreiben mit WD40 wird die Dichtringe nicht aufgelöst haben, mechanische Beanspruchung lässt sie reißen."


    Man sollte allerdings bedenken das alles was an die X-Ringe kommt größtenteils dort bleibt.

    Man sollte also genau überlegen was den X-Ringen schaden könnte und das dann möglichst

    erst garnicht verwenden damit die die X-Ringe nicht unnötig leiden.


    Die X-Ringe liegen ja im Spalt zwischen Innen und Aussenlasche und was da erst einmal hin-

    gekommen ist kann dann seine eventuell zerstörerrische Wirkung voll entfalten.


    Wenn man das wieder komplett entfernen will leiden die X-Ringe zusätzlich.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Lorenz


    Zu dem Foto habe ich eine Frage: Sind die 3 herabhängenden Teile schon gelöste

    Dichtlippen der X-Ringe oder sind das Borsten oder Fasern vom Reinigen?


    Das würde eventuell interessieren damit man dann weiß worauf man eventuell

    einmal achten sollte.


    Aber ich muss sagen 33 tKm, da kann man ja nicht meckern. O.k. die ZVMX-Ketten

    halten allgemein etwas länger aber sie ist ja noch nicht am Ende. :handgestures-thumbupright:


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle

    Auch wenn ich nicht immer seiner Meinung war, Politiker wie ihn bräuchte

    unsere Welt dringender denn je. Ich habe den "Fürther Jungen" mit all seinen

    Ecken und Kanten gemocht.

    Einer der Persönlichkeiten die mich seit frühester Jugend begleitet haben

    und mir im Gedächtnis geblieben sind.


    Bei uns war Politik immer Thema. Sonntag, 12Uhr, Essen und im Fernsehen

    lief der internationale Frühschoppen. (das nur beispielhaft)

    Ob das damals für mich als junger Mensch pädagogisch wertvoll war sei

    einmal dahingestellt. Aber es hat mich geprägt und mich zu einem politisch

    interessierten Menschen gemacht.


    Leider dreht sich mir bei dem Thema heutzutage oft der Magen um und

    ich fühle eine gewisse Ohnmacht nichts ändern zu können. Nationale

    sowie internationale Politik, alles aus den Fugen geraten, da kommt noch

    einiges auf uns zu, leider.


    Bitte jetzt aber nicht depressiv werden, irgendwo scheint immer die Sonne :)

    und die nächste Motorradsaison kommt garantiert. "Think positive"


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle

    Sorry, du bist mir zuvorgekommen, ich habe doch tatsächlich vergessen wegen

    welchem Motorrad ich das geschrieben habe.

    Dann habe ich folgenden Satz noch eingefügt:

    Das bezieht sich vor allem auf die Aprilia Tuareg 660


    Aber du warst mit dem Lesen schneller.


    Gruß, Thomas :boywink:


    P.S. "Meine Devise: „Eine Anschaffung ist finanzierbar, wenn sie nicht finanziert werden muss“ !"


    Genau das ist auch meine Devise :handgestures-thumbupright:

    Opa-Kalle


    Ich musste gerade ein wenig schmunzeln.

    Warum? :?

    Weil wir alle nur Menschen sind.


    Da hatte man sich Anfangs mal einen Preisrahmen gesteckt der dann aber durch

    verschiedenste Begehrlichkeiten langsam aber sicher aufweicht. ;)

    (Das bezieht sich vor allem auf die Aprilia Tuareg 660)


    Aber in meinen Augen absolut nachvollziehbar.

    Es geht hier um ein Hobby an dem man möglichst viel Freude haben möchte. Und

    wenn man dann sein Traummotorrad gefunden hat, welches allen Anforderungen und

    Erwartungen entspricht, sollte es an ein paar Euro nicht scheitern.


    Ich drücke deiner Frau alle Daumen das sie "ihr Motorrad" findet.


    Gruß, Thomas :boywink:

    DetMainzel


    Wie gesagt, meine Vermutung geht in Richtung der unterschiedlichen Additivierung von

    den Ölen. Nicht das Grundöl ist das Problem.


    Bestimmte Additive können X-Ringe bzw. allgemeingesprochen Synthesekautschuk zum

    Quellen bringen. Deshalb wir im Oldtimerbereich auch von der Verwendung bestimmter

    Öle abgeraten. Welche das genau sind kann ich nicht sagen aber ich erinnere mich das

    von GL5 Differenzialölen abgeraten wurde.


    Ich weiß z.B. das sogenanntes ATF-Öl (Automatic-Transmission-Fluid) sehr agressiv ist,

    dieses Baumwolle angreifen kann und es nicht an die Haut gelangen soll. Ich habe es vor

    Jahren an die Finger bekommen und es löst eine unangenehmen Juckreiz aus, sehr un-

    angenehm.


    Wie gesagt, bei mir auch nur alles Halbwissen solange man nicht weiß welche Additive für

    die Quellwirkung verantwortlich sind.

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    Ich habe gerade einmal gefahndet um z.B. folgendes gefunden:


    LIQUI MOLY

    Mit der Zeit sowie aufgrund ständiger Temperaturwechsel verlieren die im Motor verbauten

    Dichtungen ihre beinhalteten Weichmacher. Folglich ziehen sich die Dichtungen zusammen

    und werden spröde, wodurch es zu einem Ölverlust kommt.

    Die in unserem Öl-Verlust Stop enthaltenen, speziellen Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die

    Dichtungen wieder aufquellen und schützen diese somit vor dem Austrocknen.


    O.k. Das ist jetzt ein spezielles Additiv welches gewollt einen Quelleffekt erzeugt.

    Aber eventuell gibt es Additive in anderen Ölen die eine Quellwirkung begünstigen.


    Aber so lange wir nicht wissen welche Art von Synthesekautschuk für die X-Ringe verwendet

    wird (HNBR, EPDM oder FKM etc.) und wie quellresistent diese sind wird es wohl weiterhin

    ein Rätselraten bleiben.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Bei uns hier in Lippe (Lemgo) ist die "Wärme" bis 16 Uhr noch nicht ganz angekommen.

    Aber immerhin schon plus 1 Grad. :handgestures-thumbupright:


    Ich habe ja nichts gegen schönen Pulverschnee bei Minusgraden. Wenn dann noch die

    Sonne scheint machen wir auch gerne einen ausgedehnten Spaziergang durch die Winter-

    landschaft.

    Einfach herrlich, und danach ein Stück Kuchen und ein Heissgetränk für Geist und Seele. :)


    Aber wo Licht ist ist auch Schatten.

    Die letzten Wochen haben schon ordentlich auf die Heizkosten geschlagen. Wie ich schon

    einmal erwähnte bin ich ja auch passionierter Bastler und wir haben neben unserem Haus

    noch ein kleines Werkstattgebäude mit Garage. Dieses ist leider schlecht isoliert und würde

    uns, wenn wir es richtig beheizen würden, im Winter die Haare vom Kopf fressen.


    Deshalb habe ich schon vor Jahren entschieden das das Gebäude im Winter kalt bleibt

    und eine Zusatz-Heizwasserpumpe mit Zeitschaltuhr und Thermostatregelung verbaut. Die

    letzen Wochen waren in dem Gebäude dann auch nur kuschelige null bis ein Grad.

    Wenn ich an die Stahlteile der Maschinen fasse, alter Schwede.


    So ab 10 Grad kann ich dann mal wieder loslegen aber das wird wohl noch etwas dauern.


    Gruß, Thomas :boywink:

    DetMainzel


    Nicht böse sein das ich dich erwähnt habe.

    Aber jedem der hier fleissig mitliest wird aufgefallen sein das du, unter anderem

    durch deine uns zur Verfügung gestellten Aufzeichnungen, derjenige bist der uns

    zu dem Thema den meisten Input liefert.


    Auch deine exakt dokumentierten und beschriebenen "Experimente" sind gute

    Anhaltspunkte für diejenigen die das Thema interessiert.

    Dafür gibt es von mir einen :handgestures-thumbupright:


    Gruß, Thomas :boywink: