Prima, das freut mich. Alles andere wäre auch ärgerlich gewesen bei einer quasi neuen 25er NC.
Gruß, Thomas ![]()
Prima, das freut mich. Alles andere wäre auch ärgerlich gewesen bei einer quasi neuen 25er NC.
Gruß, Thomas ![]()
"Bei mir geht das Gedankenkarussell wieder los
"
Ich bin ja auch immer interessiert an technischen Neuerungen und finde sie interessant.
Aber der "unbedingt haben wollen Effekt" hält sich bei mir sehr in Grenzen.
Ich habe schon vor Jahrzehnten für mich festgestellt das ich nicht immer das Neuste brauche
um glücklich zu sein, zumal sich die Freude am neuen recht schnell verschleißt.
Meine BMW bin ich 22 Jahre gefahren, meinen BMW 18 Jahre und war mit beiden zufrieden.
Überhaupt habe ich Fahrzeuge fast immer recht lange besessen.
Aber das ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Trotzdem werde ich mir anschauen was es auf der EICMA neues bzw. anderes gibt. Es gibt
immer wieder schöne Detailösungen, neue Designs sowie technische Neuerungen die mich
neugierig machen.
Aber brauche ich das dann unbedingt ![]()
Nee, nicht so wirklich. Meine NC ist jetzt so wie ich sie haben will und ich spüre keinerlei
Verlangen etwas neues haben zu müssen.
Nur so etwas wie z.B. eine Royal Enfield Guerrilla die könnte ich mir als Kontrastprogramm
zur NC-DCT noch vorstellen. Aber rational und bei meiner Kilometerleistung ![]()
Alles gut.
Gruß, Thomas ![]()
Ich kann dich beruhigen, wie ich schon in
#2.540
schrieb war ich letzten Donnerstag beim TÜV und bin anstandslos durchgekommen.
Dieses Jahr sind wir in der Rühler Schweiz von den Streckenposten angehalten worden wobei
bei mir unter anderem Windschild und Spoiler begutachtet wurden und nichts beanstandet
wurde.
Es gibt sogar "deutsche Markenspoiler" die durch zwei Bohrungen durch das Windschild befestigt
werden.
Da auch Honda zur Befestigung des Windschilds 4 Löcher durch dieses bohrt kann das so falsch
nicht sein.
Und wie ich schon sagte, Acrylglas ist absolut zäh und bruchfest und neigt nicht zur Rissbildung.
Solltest du auch einmal soetwas machen, alles gut, es gibt keinen Grund zur Sorge, materialtechnisch
absolut unbedenklich.
Guß, Thomas ![]()
Hallo, ich sehe da zwar 2-3 leichte Lackbeschädigungen aber das der Lack an den schwarzen Schlieren
durchgescheuert ist kann ich nicht erkennen.
Eventuell einmal mit einem milden Reinigungsmittel und einem weißen Tuch drüberreiben. Ich vermute
das sich das Tuch dunkel färbt.
Gruß, Thomas ![]()
Mir ist auch sofort aufgefallen das die Klemmung der Spoilerscheibe eigentlich ein Witz ist.
Die Klemmfüße sind ballig und liegen immer nur punktuell an, schlecht. Das Gummi das das
Verrutschen verhindern soll ist zu hart und unflexibel. Und das die Schwenkachse mit einer
Kunststoffschraube, die sich selbst ein Gewinde schneidet ein Witz ist war klar da diese wohl
spätestens nach dem zweiten Verstellen der Scheibe überdreht.
Wie auf den Fotos zu sehen habe ich dann selbst Hand angelegt um den Pfusch zu korrigieren.
Jetzt hält die Scheibe bombig und ich kann sie verstellen ohne das ich Angst haben muß das die
geniale Kunststoffschraube überdreht.
Ich frage mich manchmal wo diese Ingenieure und Produktentwickler studiert haben und wenn
sie dann studiert haben was sie überhaupt gelernt haben. Einfach nur traurig. Und die Chinesen
kopieren dann auch noch den Müll 1:1, noch trauriger. ![]()
Und keine Angst vor den 2 kleinen Bohrlöchern in der Kunststoffscheibe. Das Acrylglas ist ein zäher
aber nicht spröder Kunststoff, sehr biegsam und dieser splittert und reißt nicht.
Hier die Fotos
(Die Nahaufnahmen der Halterung habe ich abends in der Garage gemacht. Ja ich find sie auch
schei.... aber man erkennt was ich gemacht habe.)
Gruß, Thomas ![]()
P.S. Hätte ich fast vergessen, ich habe die Halterung nachgefräst so das die Spoilerscheibe näher an
das Windschild kommt. Nicht wundern wenn das bei mir etwas anders aussieht, mir war der Abstand
einfach zu groß.
"Im Post 16 sprichst du noch davon, dass du dich einarbeiten möchtest und keine Erfahrung hast."
Das ist, bzw. war auch vollkommen richtig. Ich hatte zwar etwas im Hinterkopf aber das war mir zu wage.
Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht und die Essenz dessen in Kurzform in meinem aktuellen
Beitrag angefügt.
"Meine Erfahrungen haben etwas ganz anderes gezeigt, als das, was du in den Raum stellst."
Ich habe garnichts in den Raum gestellt. Die Aussagen stammen nicht von mir sondern sind zusammen-
gefasste Aussagen zu den Lithium-Batterien wie ich sie mehrfach während meiner Recherche gelesen habe.
Hätte ich mir das aus den Fingern gesogen wäre Kritik angebracht.
" wenn ich schon einmal wegen einer matten Gelbatterie, nach 3 Wochen Parkzeit am Flughafen nicht starten
kann, hat sich für mich eine Lithium, die starten könnte, gelohnt. Lithium Batterien entladen sich über Zeit
extrem langsam."
Lithium-Ionen und LiPo Batterien habe eine Selbstentladung von ca. 4 bis 4,5%
Blei Gel Batterien habe eine Selbstentladung von ca. 3 bis 5%
Da sehe ich bei den Lithium Batterien keinen großartigen Vorteil!
Und wenn deine Blei Gel Batterie am Flughafen matt war kann das am Alter liegen oder sie ist zu oft recht
tief entladen gewesen was das Alter jeder Batterie verkürzt.
Nicht umsonst hatte ich in einem Beitrag weiter vorne geschrieben man sollte sich eventuell ein spotbilliges
Mini-Voltmeter ins Mopped bauen um die Batteriespannung immer im Blick zu haben. Schaut man da
sporadisch drauf bekommt man mit wenn es dem Ende zugeht und kann auch frühzeitig einer eventuellen
Tiefentladung entgegenwirken.
Die Zyklenfestigkeit sagt leider noch nicht allzu viel aus, diese voll-leer Zyklen treten bei durchschnittlicher
Motorradnutzung seltenst auf.
Ich habe jetzt in anderen Foren sowohl von Blei-Gel wie auch von Lithium-Batterien gelesen die schon nach
3 bis 4 Jahren den Geist aufgegeben haben. Ob die ihr Zyklenende erreicht haben? eher weniger.
Deshalb habe ich einmal einen Satz kopiert auf den wir uns eventuell einigen können:
Lithiumbatterien haben eine deutlich längere Lebensdauer (oft 5-10 Jahre oder Tausende von Ladezyklen)
im Vergleich zu Blei-Gel-Batterien (oft 5-7 Jahre oder Hunderte von Ladezyklen)
Die Lebensdauer beider Batterietypen hängt stark von der richtigen Wartung, den Nutzungsgewohnheiten
und den Umgebungsbedingungen ab.
Und nein, ich bin kein Verfechter von Blei-Gel Batterien ich bin da technologieoffen. Ich habe aber durch
die schon beschriebene Pflege und Kontrolle auch mit meiner Blei-Gel-Batterie gute Erfahrungen gemacht
und sie dankt es mir damit das sie demnächst 8-Jahre auf dem Buckel hat.
Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht ob es für jeden sinnvoll ist in eine teure Lithium-Batterie samt
Ladegerät zu investieren wenn doch bei Einhaltung einfacher Regeln eine preiswerte Blei-Gel-Batterie auch
viele Jahre halten kann.
Ist für den ein oder anderen eventuell eine Überlegung wert.
Gruß, Thomas ![]()
Bist du Laternenparker und Ganzjahresfahrer?
Ich frage da mich die kurze Lebensdauer deiner Gel-Batterien etwas verwundert.
Bei der kurzen Lebensdauer vermute ich einmal Ganzjahresfahrer.
Ich bin mir allerdings nicht sicher ob sich über die Jahre eine Lithium-Ionen-Batterie
auszahlt. Warum das so ist (siehe unten).
Wie ich hier schon schrieb bin ich Saison-Schönwetter-Freizeitfahrer (03 bis 11)
Bei diesem Fahrprofil und wenn man beachtet die Batteriespannung nicht zu oft unter
12,4 Volt fallen zu lassen kann eine Blei-Gel-Batterie sehr lange halten.
Meine Batterie ist jetzt 7-Jahre alt und zieht noch voll durch.
Warum das so ist hatte ich ja hier in diesem thread weiter vorne schon einmal erklärt.
Ich hatte mich vor Jahren einmal über Lithium-Ionen-Batterien für Motorräder informiert
und da hat mich folgendes etwas nachdenklich gemacht zumal sie eine wesentlich geringere
Kapatzität (Ah) haben:
Kälteempfindlichkeit: Unter ca. 5 bis 15 Grad Celsius lässt die Leistung stark nach.
Empfindlichkeit gegenüber Tiefentladung und Überladung: Diese können die Batterie irreversibel beschädigen.
Spezielle Ladeanforderungen: Sie benötigen spezielle Ladegeräte, die für Lithium-Ionen-Akkus geeignet sind,
und sind oft nicht mit der Lichtmaschine älterer Motorräder kompatibel. (Batteriesystem (BMS), das Überladung
und Tiefentladung verhindert.
Begrenzte Lebensdauer: Im Laufe der Zeit und durch die Ladezyklen kann die Kapazität der Batterie deutlich
abnehmen.
Wäre interessant wie sich bei dir eine solche Batterie über die Jahre schlägt und wie lange sie überlebt.
Gruß, Thomas ![]()
Das hast du etwas verwechselt: "....weil sich so grundsätzlich kein Sulfat bilden kann was zu inneren Kurzschlüssen führt"
Durch die Sulfatierung bilden sich grobkristaline Bleisulfatkristalle die die aktive Oberfläche verkleinern.
Kurzschlüsse entstehen hierbei nicht. Lediglich der maximale Startstrom sowie der maximale Ladestrom
nehmen ab.
Was du wohl meintst ist das Problem mit dem Bleischlamm bei älteren Batterien. Dieser setzt sich unten in der
Batterie ab und kann zu sogenannten Zellenschlüssen führen. Durch den Schlamm kann sich zwischen einer
oder mehrerer der 6 Zellen quasi eine Schlamm-Brücke bilden die dann zum Kurzschluss zwischen diesen führt.
Bei reinen Blei-Säure Batterien kommt das öfters vor. Bei den Blei-Gel-Batterien in denen die Säure gelartig
gebunden ist kommt das allerdings sehr selten vor.
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Noch etwas zum Ladestrom: Dieser ist einerseits abhängig vom Alter der Batterie, also wie stark der Innenwiderstand
der Batterie durch Sulfatierung angestiegen ist und andererseits von der Temperatur während des Ladens.
Eine kalte Batterie hat eine geringere Stromaufnahme wie eine warme.
Deshalb ist die Beurteilung des Batteriezustands mit Hilfe des Ladestroms nur bei stets gleicher Batterietemperatur
zu beurteilen.
"Andreas" schrieb das er im Berliner Winter 2010 seine Vespa GTS 250 drei Monate lang nicht bewegt hat und
sie trotzdem ansprang.
Das stellt für eine halbwegs intakte Batterie auch kein Problem dar. Was mich interessiert hätte wäre wie hoch
noch die Batteriespannung nach der langen Standzeit war. Warum? Nun ich vermute das sie schon unter 12,4 Volt
gesunken ist. Wie ich schon schrieb beginnnt ab ca. 12,4 Volt die Sulfatierung der Batterie die diese dauerhaft
schädigt und die Lebensdauer verkürzt.
Einfach gesagt, haltet die Batteriespannung auch im Winter möglichst über 12,4 Volt und die Batterie wird es euch
danken. Meine Honda Werksbatterie mit der die NC ausgeliefert wurde ist jetzt über 7-Jahre alt. Ich bin gestern noch
gefahren und der Anlasser zog bei 10° in der Garage kraftvoll durch und sie sprang blitzschnell an.
Gruß, Thomas ![]()
Die alte NC-X hatte eine Sitzhöhe von 830mm da sie einen größeren Federweg von 150mm hatte.
Die Neueren haben ja "nur" noch einen Federweg von 120mm. Sie hat einfach gesagt 30mm weniger
Bodenfreiheit.
So gesehen dürfte es also keinen Unterschied geben, es sei den Honda hat einen niedrigeren Lenker
verbaut der eventuell auch anders gekröpft ist oder einfach nur steiler gestellt wurde.
So einige hier haben das Problem mit einer Lenkererhöhung mit Versatz gelöst.
Auch ich habe mir für meine NC-S RC88 eine Lenkererhöhung von Voigt verbaut.
Ich meine die Erhöhung beträgt 30mm und der Lenker kommt ca. 25mm zum Fahrer. Ich und auch
einige andere hier sind mit der Lösung zufrieden.
Such einmal mit der Suchfunktion oben nach Lenkererhöhung, da wirst du fündig.
Die gibt es übrigens von mehreren Herstellern in verschiedenen Ausführungen und Farben.
Die gibt's auch beim freundlichen Chinesen, dann allerdings ohne ABE die du für den Fall der
Fälle aber haben solltest. Aber zum testen, wer weiß, oder gebraucht bei den üblichen Verdächtigen.
Bei einer Erhöhung von 30mm mit einem Versatz von ca. 25 benötigt man keine neuen Brems-
schläuche, Baudenzüge und Kabel. Viel mehr ist aber nicht drin.
Gruß, Thomas ![]()
Danke für deine umfassende und verständliche Antwort, da bleibt keine Frage offen
und ich kann deinen Umbau jetzt zu 100% nachvollziehen.
Solche beschreibenden Antworten sind nicht selbstverständlich ![]()
Gruß, Thomas ![]()
P.S. Ich hatte vor zig Jahren einmal eine Suzuki GS500E. Die hatte ab Werk so eine Art Stummel
Lenker der nur leicht erhöht und dazu noch blöd gekröpft war. Da hatte ich auch das Problem
mit schmerzenden Handgelenken sobald die Tour etwas länger war. Nach einer Saison war aber
der Spuk vorbei, die Suzi war ein spontan Gelegenheitskauf um noch eine Saison mitzunehmen
und um nach längerer Abstinenz wieder ins Moppedfahren zu kommen.