Beiträge von ThomasLIP

    Ich fahre eine NC mit DCT die man im Fall der Fälle nicht anschieben kann.

    Da habe ich mir aus einem 5² Kabel ein ca. 130cm langes Starterkabel gebaut

    indem ich an den Enden einfach Ringösen (Elektrik) verpresst habe.


    Getestet: Länge reicht, Kabelquerschnit reicht (wird nicht heiss) , sperrige Klemmen

    sind nicht unbedingt nötig wenn man die Ösen ordentlich an die Batteriepole andrückt

    oder einklemmt.

    Die NC ist im kalten Zustand sofort angesprungen.

    Für den Notfall und wenn ein netter Biker in der Nähe ist vollkommen ausreichend

    für einen Fremdstart.

    Besser als nichts.

    onemanbike


    Wenn du einen Langzeittest bzw. die Protektoren bei Wärme über einen

    längeren Zeitraum getragen hast kannst du ja einmal berichten.

    Ich habe halt nur Bedenken das es im Sommer darunter recht schwitzig

    werden könnte.


    Ich habe manchmal leicht "Rücken" und dann lege ich mir im Sommer auch

    im Bett einen Neoprennierengurt um, direkt auf die blanke Haut, weil warm iss

    ja schon.

    Und da wird es, abwohl es sich Anfangs noch nicht unangenehm anfühlt, nach

    einiger Zeit doch schwitzig und es juckt auch gerne einmal. Aber gegen "Rücken"

    hilft es mir und trägt kaum auf.


    Aber wer weiß, man sollte nicht zu früh urteilen.

    Andreas


    O.k. du hast nicht ganz unrecht, aber ich habe schon so viel geschrieben

    um es verständlich zu machen. Das jetzt noch genauestens zu erklären? :?


    Aber ich habe mir schon gedacht, irgendeinem wird es auffallen. :thumbup:

    Alles gut.


    Ich kann es leider nicht genau erkennen ohne viel abzubauen, aber ich habe

    einmal grob drübergepeilt und würde sagen das das Schwingenlager in etwa

    auf Höhe der Getriebeausgangswelle liegt.

    Die Längung ist ja nicht linear und je näher die Schwinge einer gedachten

    Horizontalen kommt je kleiner wir die Längung pro Winkelgrad.


    Wichtig war mir nur das die Leute sich nicht ihre Lager und Kette ruinieren

    wenn sie ein, wie in meinem Fall weicheres Federbein verbauen.

    Gelfling


    Man, das wird ja immer abenteuerlicher! :shock:


    1. Mischbereifung beim Neufahrzeug. :?

    2. Dann der Vorwurf an dich das die Kette total verstellt sei obwohl sie diese beim

    Reifenwechsel selbst ausgerichtet und gespannt haben. :?

    Obwohl ich mir bei letzterem vorstellen kann das das eine glatte Lüge war nur um

    die überzogenen Kosten im Nachhinein irgendwie zu rechtfertigen.


    Da bleibt tatsächlich nur ein Werkstattwechsel.

    Da steckste halt nicht drin, aus Schaden wird man dann zwangsläufig klug.

    Schade das es immer wieder Werstätten gibt die es bis zum Äussersten treiben. ;(

    Heute habe ich wieder einmal die Kette gespannt. Eigentlich keine Weltraumtechnik.


    Dann fiel mir allerdings ein das ich einmal berichten wollte worauf man achten muss wenn man

    wie ich ein weicheres, komfortableres Federbein verbaut hat welches auf mein niedriges Körper-

    gewicht abgestimmt ist.


    Bei meinem Sachs Federbein liegt die Federrate bei ca. 100N/mm während die Original-Federn

    härter sind und je nach Modell zwischen 145 und 155N/mm liegen.


    Jetzt steht im Handbuch meiner RC88 das der Kettendurchhang zwischen 25 und 35mm liegen

    soll. Auf der Schwinge ist der Durchhang mit 30mm angegeben.


    Laut Anleitung soll man die NC zum Kettespannen auf den Seitenständer stellen und dann den

    Durchhang messen.


    Und da liegt der Hase im Pfeffer.

    Bei einer weicheren Feder muss die N1-Lage (NC steht unbelastet auf beiden Rädern) hinten höher

    sein, die Schwinge steht also in N1-Lage schräger nach unten und der Sattel ist höher wie normal.

    Würde man das nicht machen würde sie mit der weicheren Feder in der N2-Lage, also mit Fahrer

    zu stark einfedern und hinten zu tief liegen.


    Ich habe als ich die Feder eingebaut habe testweise den Kettendurchhang auf die von Honda minimal

    empfohlenen 25mm eingestellt. Dann hat sich mein Bruder, der schwerer ist wie ich, auf die NC

    gesetzt und diese langsam belastet.


    Wie schon zu ahnen war, KATASTROPHE! :angry-tappingfoot:

    Die Kette war komplett stramm obwohl die NC noch nicht komplett durchgefedert war und das Getriebe-

    ausgangslager noch höher war wie das Radlager.

    Die volle Kettenstreckung wird ja erst erreicht wenn die Mittelpunkte von Kettenrad und Ritzel auf einer

    Horizontalen liegen.


    Durch schrittweises erhöhen des Kettendurchhangs habe ich dann ermittelt das die Kette beim
    Spannen auf dem Seitenständer einen Mindestdurchhang von 35mm benötigt ohne das die Kette beim

    Einfedern zu stramm wird.


    Hätte ich mich einfach auf die Angabe von minimal 25mm bzw. auf die auf der Schwinge angegebenen

    30mm verlassen wäre die Kette bei jedem stärkeren Einfedern zu stramm geworden.

    Das schadet der Kette, dem Ritzel und Kettenrad, dem Getriebeausgangslager sowie dem linken Radlager

    etc.

    GARNICHT GUT. :angry-tappingfoot:


    Wer also ein weicheres Federbein verbaut, wobei die NC dann hinten angehoben werden muss damit

    sie im Fahrbetrieb hinten nicht zu tief liegt sollte auf jeden Fall den Kettendurchhang bei starker Beladung

    bzw. beim starkem Durchfedern im Auge behalten und diesen so stark vergrößern das die Kette egal in

    welchem Belastungs und Fahrzustand nicht zu stramm wird.


    War doch wieder einmal ganz einfach. ;)

    Früher gab es ja in vielen Textilgeschäften einen Änderungsservice.

    Aber das ist Schnee von gestern.


    Aber selbst in einer Kleinstadt wie Lemgo haben wir 4 Änderungsschneidereien.

    Bei diesem Handwerk haben sich hier die Türken fest etabliert und liefern

    von dem was ich gehört und auch schon gesehen habe saubere Arbeit ab. :thumbup:


    P.S. Es sind natürlich deutsche mit türkischer Abstammung, soviel Zeit muss sein.