Beiträge von ThomasLIP

    Jr`s NC

    Interessantes Video, ich kam mir ein bisschen vor wie damals in der Schule.


    Am interessantesten ist dann allerdings das abgeleitete Ergebnis:


    Wenn sich der Krähenfuß genau im 90° Winkel zum Drehmomentschlüssel befindet

    ist das am Drehmomentschlüssel eingestellte Drehmoment gleich dem benötigten

    bzw. vorgegebenen Anzugsdrehmoment.

    Wir benötigen also keine Umrechnung!


    Genau so habe ich es damals auch gelernt.


    Die Krähenfüße habe ich über die Jahre auch schon genau für diesen Fall eingesetzt. Anziehen von

    Bremsleitungen am Auto sowie Motorrad. Die Stahlverschraubungen am Auto kann man ja noch

    halbwegs nach Gefühl anziehen wenn man etwas Übung hat, aber die Aluminiumverschraubungen

    z.B. von Stahlflexleitungen am Motorrad sollte man auf jeden Fall mit Krähenfuß und Drehmoment-

    schlüssel anziehen. Hier sind die Anzugsmomente sehr klein und wenn man da zu fest zieht.

    Ihr wisst ja, nach fest kommt ab! :shock:


    Bei Bremsleitungen garnicht gut.


    Gruß, Thomas :boywink:


    P.S. Wo wir gerade beim Thema Drehmomentschlüssel sind. Die meisten von euch werden, wenn

    überhaupt einen Standard-Drehmomentschlüssel ohne DMS, also mit Feder besitzen. Denkt dran,

    vor dem weglegen die Feder durch zurückdrehen des Skalenrings auf Null zu entspannen.

    Wird gerne vergessen und irgendwann passen die eingestellten Werte nicht mehr.

    Opa-Kalle


    Ich finde ja viele Motorräder und deren Konzepte interessant. Nur weil ich NC fahre

    müssen andere Moppeds ja nicht uninteressant sein. Und da ich mich für Technik

    interessiere und hier auch beruflich und hobbymäßig vorbelastet bin, bin ich da nach

    allen Seiten offen auch wenn die NC momentan definitiv "das Mopped" für mich ist.


    Und zu den jüngeren Kunden schrieb ich "eventuell auch jüngere Kunden", das schliesst

    ja keine Altersgruppe aus. Tendenziell werden die großen GS-Modelle ja von der älteren,

    finanziell potenteren Klientel gefahren.

    Die leichtere GS 450 ist A2 konform (bis 48PS) und kann auch von den "jüngsten" ;)

    gefahren werden und belastet in jeder Hinsicht weniger deren Portemonnaie.


    O.k. das mit Harley sollte eigentlich nur zeigen das BMW mit der GS 450 etwas richtig macht

    während Harley Trends ignoriert oder verschlafen hat, warum auch immer. Und da ich mich

    kürzlich etwas damit beschäftigt hatte isses mal wieder etwas mehr geworden.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Wo "Bergstraesser" die BMW F 450 GS anspricht.


    Nein sie wäre nicht mein Motorrad. Aber ich denke sie ist ein interessantes Nischenprodukt

    welches BMW neue und eventuell auch jüngere Kunden bringen könnte. Vielleicht entsteht bei

    manchem dadurch eine frühere "Markenbindung". Kleinvieh macht auch Mist.

    Gut, sie wird nur wenige deutsche Arbeitsplätze generieren da sie bei TVS in Indien gebaut wird.


    Aber BMW ruht sich wenigstens nicht auf seinen Erfolgsmodellen aus und versucht seine Produkt-

    palette breiter aufzustellen und nach unten hin zu erweitern.


    Genau das ist es was Harley Davidson komplett verschlafen hat. Ist es Arroganz, Missmanagement

    oder was auch immer. Der Aktienkurs ist auf jeden Fall über die Jahre abgeschmiert, Investoren

    sind zunehmend unzufrieden und die Verluste steigen.


    Immer weniger und hier gerade nicht so finanzkräftige jüngere Leute identifizieren sich nicht

    mehr mit dem Kult, "dem Motorrad für Outlaws", die Kundschaft bricht Harley teilweise einfach weg.

    Und die Hardcore-Fans fallen Harley auch noch in den Rücken, die V-ROD wurde schon argwöhnisch

    betrachtet, das ist "keine echte Harley".......... und erst recht keine E-Harley.

    Gebrauchte Harleys, oftmals mit recht geringen Laufleistungen gibt's hierzulande genügend. Das ist

    quasi hausgemachte Konkurrenz die sicherlich Verkäufe nicht gerade ankurbelt.


    Hinzu kommt das Harleys technologisch recht rückschrittlich sind, die Produktion ist nicht auf

    dem Stand der Technik und ist dementsprechend recht teuer.

    Früher gab es mit den Sporster-Modellen einen halbwegs preiswerten Einstieg in das

    "Harley Universum", aber heute? Einsteigerfreundlich? Weit und breit nichts zu sehen. Ob all das

    auf Dauer Harley das Kreuz brechen wird?


    Die Marke wird es wohl weiterhin geben aber wie, wo und unter welchen Bedingungen bleibt abzuwarten.

    So geht es auf jeden Fall nicht weiter. Und wenn dann eine Harley nicht mehr aus Milwaukee kommt?


    Vielleicht sprich ja dann "King Donald" ein Machtwort, denn es kann doch nicht sein das eine

    Motorradmarke welche ein Synonym für den "American Way of Life" ist, zerschlagen wird. ;)


    (Ich hatte mich vor kurzem einmal mit Harley beschäftigt da ein Freund von mir meinte das er seine

    Fat-Bob nicht unter 20.000 verkaufen würde. O.k. Harleys sind relativ gesehen recht preisstabil aber

    20K kann er sich abschminken, max. 16K sind da realistischer.)


    Ich bin gespannt, Harley steht das Wasser bis zum Hals.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    Es gibt die Klientel jener die z.B. eine NC oder was auch immer kategorisch als Kinderspielzeug

    abtun.

    Da muß die fette Karre her egal was kommt. Das ist bei deren Autos dann meist nicht anders.

    Argumentativ brauchst du diesen Leuten garnicht kommen das interessiert nicht.


    Nenn es Großmannssucht, Geltungsbedürfnis, Geltungssucht, Profilierungssucht, Profilneurose,

    wie auch immer.


    Dann gibt es natürlich auch diejenigen die schon lange ein großes Motorrad fahren, es über Jahre

    gut beherrscht haben aber sich dann nicht eingestehen wollen das sie auf Grund ihres Alters

    mittlerweile damit überfordert sind.


    Ähnlich hatte ich das hier schon einmal beleuchtet:

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    Wie ich schon schrieb war das Buch für mich nur der Opener für ein mir viel wichtigeres Thema.

    Hier auszugsweise 1:1

    Mir fallen immer wieder einmal Motorradfahrer auf die gerade vor und in Kurven sehr unsicher sind,

    Schräglagenangst haben, vom Kurvenblick und der richtigen Linie anscheinend noch nie gehört haben

    und dazu noch ein merkwürdiges Bremsverhalten an den Tag legen.


    Diesen Leuten empfehle ich in deren eigenem Interesse ein geführtes Training zu buchen. Hier ist

    man unter Gleichgesinnten und lernt unter Anleitung sein Motorrad sowie dessen Grenzen zu

    "erfahren".

    In diesen Fällen kann das "beste Buch" die Fahrpraxis einfach nicht ersetzen! (meine Meinung)


    Problem bei der Sache ist deren Selbstreflektion. Es bleibt die Frage ob diese Fahrer die unsicher

    auf dem Motorrad sind wahr haben wollen das sie für sich und andere eine erhöhte Gefahr darstellen.

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    Genau diese "echten Männer" bewegen oftmals auch schwerere Motorräder die sie eigentlich nicht richtig

    beherrschen bzw. nicht mehr richtig beherrschen und damit sich und andere in Gefahr bringen. Aber

    es muß ja die fette......... sein, "das ist ein Motorrad".


    Natürlich sind das immer nur Tendenzen aber ich habe das so beobachtet. Ich habe so einen hart-

    näckigen Fall in meiner Bekanntschaft. Wenn die Frau schon Angst hat, "er ist wieder unterwegs mit seiner

    dicken Karre". Keinerlei Selbstreflektion, "ich fahre schon seit fast 50 Jahren"................

    Ich kenne seinen Fahrstil, ich sage dir, der hat mindestens 10 Schutzengel, alter Schwede, aber über 130PS,

    hoffnungsloser Fall.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    Ja schau mal einer guck, dann haben sich eventuelle Fitnessdefizite schon einmal in Luft aufgelöst.

    Dann ist die Tenere 700 World Raid 2024 bis auf die Sitzhöhe ja doch nicht so uninteressant.


    Aber wie ich schon sagte: "Das war hier einfach einmal so mein persönlicher Gedankengang...."

    und da spielen natürlich auch persönliche Vorlieben und gemachte "Erfahrungen" eine Rolle.


    Meine Beobachtung geht dahin das viele um die 60, die nicht allzu groß gewachsen sind schwere

    und hochbeinige Motorräder eher meiden weil deren Handling gerade beim Rangieren etc. schnell

    überfordert und auch zu peinlichen Situationen führen kann. Und wenn man dann ein Mopped

    gefunden hat welches sich leichter händeln und fahren lässt kommt man dann oft zu der Einsicht

    das dieses Mopped wohl doch die bessere Wahl war, einem mehr Sicherheit gibt und dadurch auch

    noch mehr Spaß macht.

    Mir ging es mit der NC definitiv so. Aber in der Klasse gibt es ja noch andere gut fahrbare Moppeds.


    Natürlich werden die "echten Männer", egal wie alt, die unbedingt ein echtes Männermotorrad

    brauchen nie aussterben. Die sind dann immerhin gut für ein unterhaltsames Video wenn sie ihre

    Fuhre in einer Spitzkehre, z.B. am Stilfser Joch, mangels Physis und Koordination auf die Seite legen.

    O.k. da schwingen jetzt gewisse Vorurteile mit, aber ganz von der Hand zu weisen ist das nicht.


    Bin gespannt was es bei euch wird.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    "Aber sie hat die Yamaha TÉNÉRÉ 700 WORLD RAID in ihr Herz geschlossen. Sie wird doch wohl nicht Feuer gefangen haben…😎"


    Ich war doch ein wenig verblüfft eine "Yamaha Tenere 700 World Raid 2024"


    Wenn ich mich nicht irre seid ihr beide ca. 175cm groß? Für mich persönlich (174cm)

    wäre da ein Motorrad mit 890mm Sitzhöhe definitiv zu hoch zumal man die recht dünne

    und laut Test nicht besonders komfortable Sitzbank kaum noch abpolstern kann.

    Laut Test hat die Tenere einen recht hohen Schwerpunkt, besonders wenn der Doppeltank

    voll ist, welches das Handling auch im Stand nicht gerade fördert.

    Wenn man dann noch Koffer angebaut hat und aufsteigen will?!


    Dann ein 21" Vorderrad. Diese sind definitiv für unebene Fahrbahnen und das Gelände

    konzipiert worden. Mit diesem lässt sich einfach nicht so spielerisch und zielgenau

    durch eine Kurve fahren wie mit einem 17" Vorderrad.


    Die langen Federwege sind zwar komfortabel aber dadurch wirkt sie prinzipbedingt immer

    ein wenig schwammiger.


    Ansonsten ein tolles Motorrad, allein der CP2 Motor ist bekannt für seine Qualitäten,

    da gibt es nichts zu meckern. Was noch etwas stören könnte ist die etwas schwergängigere

    Kupplung, da gibt es besseres und der fehlende Quickshifter. Aber das ist Gewohnheits-

    sache und in meinen Augen kein k.o. Kriterium.


    Wenn man definitiv etwas geländegängiges sucht durchaus eine Überlegung wert.

    Man muss halt für sich die "Nachteile" eines solchen Konzepts abwägen. Da ich aber

    überhaupt nicht beurteilen kann wie fit ihr seid und wo eure Vorlieben liegen kann ich

    aber total daneben liegen.


    Das war hier einfach einmal so mein persönlicher Gedankengang der schon allein durch

    meine 174cm natürlich den Blickwinkel auf die Tenere etwas ändert.

    Und ca. 13.500 Euro sind ja auch kein Pappenstiel, für das Geld haben eventuell auch andere

    Mütter schöne Töchter die zumindest bezogen auf mich besser passen würden.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Opa-Kalle


    Da denkste an nichts Böses und plötzlich............... :shock:

    Aber ethan ja nochmal jot jejange,

    hätte durchaus schlimmer kommen können.


    Ich hoffe die Prellungen piesacken dich nicht all zu sehr und sind schon bald Geschichte.

    Bleibt nur zu hoffen das der Schaden schnell und unbürokratisch abgewickelt wird,

    du nicht draufzahlst und dir größere Laufereien erspart bleiben. Aber ich denke dein

    Anwalt weiß schon wo die Steine liegen und wird das Bestmögliche für dich rausholen.


    Ehrlich gesagt tut mir das Mädchen ein wenig leid. Sie wird wohl das Opfer ihrer eigenen

    Unerfahrenheit und mangelnden Routine geworden sein. ;(


    Das Leben ist aber manchmal auch.................


    Eventuell kannst du uns beizeiten ja einmal berichten wie es ausgegangen ist.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ronny.Ste


    Asche über mein Haupt.

    Das passiert wenn man aus dem Gedächtnis heraus meint es wäre doch ganz einfach

    und sich dazu seine hier eingestellten Texte nicht noch einmal komplett durchließt! :angry-banghead:


    Was die Modelle mit EU-Typgenehmigung anbelangt war alles richtig, aber........


    Ich korrigiere mich in Bezug auf Fahrzeuge die nicht EU-typgenehmigt sind:


    Bei Fahrzeugen, die nicht EU-typgenehmigt (homologiert) sind sondern eine Genehmigung nach

    § 20 o. § 21 StVZO (deutsche Typgenehmigung) besitzen muß man, damit die Reifenbindung aus-

    getragen werden kann, zu einer Prüforganisation wie z.B. TÜV.


    Der neue Reifen, der die im Schein eingetragenen Dimensionen haben muß, muß bei der Prüfung

    aufgezogen sein. Der Prüfer überprüft dann hauptsächlich die Freigängigkeit des Reifens, also ob

    genügend Luft zwischen z.B. Schwinge, Kette etc. vorhanden ist.

    Es muß keine Fahrtest, besonders kein Höchstgeschwindigkeits-Fahrtest durchgeführt werden!

    Mit dem Gutachten müßt ihr dann zur Zulassungsstelle wo eine neue Betriebserlaubnis erteilt

    wird. Dann bekommt ihr eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I + II (Brief, Schein).


    Jetzt könnt ihr jeden Reifen der den im Schein eingetragenen Dimensionen entspricht und die

    Anforderungen an die Traglast etc. erfüllt auf euer Mopped aufziehen.


    Hierzu könnt ihr euch noch einmal das Video ab ca. 19min anschauen.

    TÜV 2025: Neue Regeln für Motorradreifen – Alles, was du wissen musst!

    Gruß, Thomas :boywink:

    Ronny.Ste


    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber wenn ich z.B. den folgenden Text lese würde

    ich sagen das ein Austragen aus dem Schein unnötig ist. Ich habe bis jetzt auch nichts anderslautendes

    dazu gelesen (Text aus meiner Zusammenfassung s.u.)

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    Selbst der Gesetzgeber sieht es nicht mehr so eng.

    Deshalb hier zuerst einmal ein Artikel des Bundesministerium für Digitales und Verkehr vom 25.03.2024:


    Bund und Länder haben in Bezug auf die Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern die

    nachstehend beschriebene gemeinsame Vorgehensweise abgestimmt:


    Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern


    Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Reifenhersteller

    In der Übereinstimmungsbescheinigung (engl. Certificate of Conformity, COC) bzw. in der Zulassungs-

    bescheinigung (ZB) Teil I ist ein Reifen von Hersteller A eingetragen. Verwendet wird ein typgenehmigter

    Reifen des Herstellers B der gleichen Reifenbauart mit gleicher Größenbezeichnung, alle übrigen

    Parameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie sind gleich oder höherwertig.


    Beurteilung:

    Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.


    Ich denke das TÜV und Polizei von dieser Änderung informiert sind und es deshalb keinerlei Probleme

    gibt auch wenn im Schein noch eine Markenbindung eingetragen ist. Nur so ergibt die Neuregelung

    meiner Meinung nach überhaupt einen Sinn.


    Gruß, Thomas :boywink: