Beiträge von soranex

    Was Ryker sagen wollte ist, dass man da nur bissle aufpassen sollte und halt an den Gang denken sollte. Das hat auch seine Berechtigung. Früher habe ich auch - wenn nicht gerade auf abschüssiger Straße - den Gang raus gemacht. Bis ich dann ähnliche Erfahrungen machen durfte. Seit dem ist der Gang immer drin. Ich kann mich dunkel erinnern, dass es - zumindest früher - besser für die Maschine war den Gang rauszunehmen. Weiß vielleicht jemand die Gründe dafür? Ist es heute auch noch so?


    Hier muss ich NoOne 100% Recht geben. So hatte ich auch schon nen Abflug ins Kiesbeet. Volle Schräglage nicht auf der Ideallinie. Plötzlich fährt einer direkt vor meiner Nase (wirklich Millimeterarbeit) vorbei indem er meinen Weg kreuzt. Ich hau vor Schreck in die Bremsen. Maschine richtet sich auf. Willkommen im Kiesbeet. Glück, dass sonst keiner Hinten dran war. :shock:


    Das wird aber nicht lange so bleiben. Du wirst schneller ein- bzw. überholt als es Dir lieb ist. ;)



    Einmal wurde ich auf dem Hockenheimring (ca. 15 Minuten Fahrspaß) abgeschossen und Gott sei Dank glimpflich im Kies gelandet. Man muss an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Streckenposten helfen können, aber nicht müssen!!! Ich hatte das Glück, dass mir geholfen wurde. Denn sonst bekommst Du die Maschine aus dem Kies nicht alleine raus. Das Problem ist, dass hier jeder fahren darf. Amateure, Halbprofis und jene die Profis werden wollen. Diese Mischung ist aus meiner Sicht gefährlich. Es wird wirklich wenig Rücksicht genommen. Besonders wenn Du die Ideallinie nicht triffst. Die Wege kreuzen sich und es kommt zu sehr brisanten Situationen. Gut, Du kannst auch am Rand fahren und möglichst keinen anderen stören, hier kommst Du aber nicht auf Deine kosten und an manch einer Stelle kreuzt Du auch die Ideallinie.


    Ok, Verallgemeinern kann ich meine Aussagen jetzt nicht (und das will ich auch nicht!). Jeder Turn ist halt anders. Aber schaue es Dir am besten selbst an... Bspw. auf YT: Touristenfahrt Hockenheimring 10. Mai 2012 YZF-R1 oder Hockenheimring Touristenfahrt 10.05.2012 YZF-R6 2-2. Viel Spaß beim Schauen.


    Beste Grüße

    Hi Mark,


    kann mich nur den anderen anschliessen. Es ist auf jeden Fall eine sehr gute Erfahrung die Du da machen kannst. Man lernt die Grenzen der Physik und seine eigenen ganz gut kennen. Sollte es aber niemals auf die Straße bringen, da die Gegebenheiten (Grip, Kurven, Verkehr usw...) ganz anders sind.


    Wie es Wossi bereits erwähnt hat, ist beim freien Fahren Vorsicht geboten. Es gibt genügend gute Fahrer aber auch welche die sich nur für gut halten, weil sie eine 190 PS starke Maschine fahren. Diese nehmen i.d.R. keine Rücksicht auf einen.


    Eine kleine Anekdote... Als ich auf einer kurzen Geraden das letzte aus meiner Suzi rausgeholt habe, ist tatsächlich einer bei Tempo 220 km/h an mir vorbeigeflogen. Gut, das ist soweit nichts aussergewöhnliches da die eine oder andere Maschine auch die 300 km/h Grenze knackt. Und jetzt kommts: Er rauschte auf den Soziusrasten "stehend" in einem Wheelie an mir vorbei. Motorradaktrobatik bei geschätztem Tempo von 280 km/h. Sehr interessant.


    Bezüglich der Versicherung kann ich nur noch ergänzen, dass Du unbedingt das Kleingedruckte Dir gut durchlesen solltest. Wenn man mit der eigenen Maschine fährt, haftet nämlich die Haftpflicht und Kasko nicht. Gut, das sind Materielle Dinge und betreffen Dich dieses mal nicht, da Deine Maschine gestellt wird. Wichtiger als das ist aber die Krankenversicherung. Wenn ich mich recht erinnere, übernimmt diese auch keine Haftung.


    Lass Dich aber jetzt dadurch nicht entmutigen. Vor Ort kannst Du immer noch entscheiden ob Du fährst oder nicht.


    Beste Grüße und viel Spaß!
    Robbie

    Hey Ryker,


    vielen Dank für Deinen traurigen Bericht. Was mich an solchen Unternehmen mega ärgert ist die Tatsache, dass die Kamera in der Herstellung und Fracht um die 10-20 Euro (max!) kostet. Rest ist Gewinn in der (Wert)schöpfungskette und Steuern. Also genügend Puffer für Garantiefälle!


    Beste Grüße
    Robbie

    Hallo fameise,


    meine Vorredner haben bereits alles sehr gut erklärt. Wenn Dich dieses Thema technisch auch interessieren sollte, dann schaue Dir den Thread C-ABS an.


    Was noch zu ergänzen wäre ist, dass das Vorderrad "verhälnismässig" zum Hinterrad abgebremst wird. Das Ganze wird elektronisch gesteuert. Anfangs ist es schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber in keinster Weise schwieriger! Mit der Zeit wirst Du diese Technik nicht mehr missen wollen. Ich möchte es jedenfalls nicht! Die NC fährt sich fantastisch. Am Besten selber mal Probefahren und sich überzeugen lassen!


    Beste Grüße
    Robbie

    Hat von euch alten Hasen eigentlich einer wieder mal die eine oder andere Übung ausprobiert? Mich hat jedenfalls die Stop & Go Übung (ohne die Füsse abzusetzen) fast zur Verzweiflung gebracht. Kommt davon, wenn man auch im Stau immer am Fahren ist. :lol:

    Ja, das klingt sehr logisch. Ich habe lediglich nach einer Erklärung gesucht...


    Trevor
    Ich denke, dass Deine Anzeige dennoch korrekt funktioniert. Ansonsten kann es nur noch sein, dass der Potentiometer nicht sauber mit der Anzeige abgestimmt ist. Aber wahrscheinlicher ist die bereits erwähnte Abhängigkeit vom Fahrstil und vor allem dem Weg auf dem Du gerade unterwegs bist. Der Sprit ist nunmal flüssig und schaukelt dauernd hin und her. Teste es doch mal, indem Du, nachdem die Anzeige anfängt zu blinken, einen kurzen Stop auf einer möglichst ebener Fläche machst. Sollte die Tankanzeige wieder auf zwei Balken hochspringen, dann wäre aus meiner Sicht alles in Butter.