Inspiriert von einem anderen Thread ist mir die Idee in den Sinn gekommen, die NC750X (RH09) auf das TFT-Display des Forza 750 umzurüsten. Meint ihr, das ist prinzipiell möglich? Müsste vom Grundaufbau ja evtl. sogar plug & play passen? Oder gibt es da irgendwelche Hürden in der Bordelektrik, etc.? Finanziell ist sowas sicherlich Unsinn. Aber ein hübsches TFT würde mir schon gefallen. ![]()
Beiträge von Windkante
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Setz dich einfach mal auf die drei aktuellen 750er und fahre bei Gefallen die jeweiligen Modelle. Nur wegen des Displays - auch wenn mir das des Forza ebenfalls um Welten besser gefällt - würde ich wegen der Sitzposition etc. nicht auf einen Roller tauschen wollen. Aber das ist natürlich rein subjektiv. Unterm Strich wird ein Gesamtvergleich zeigen, ob ein Wechsel erstrebenswert ist. Vielleicht rüste ich das Display des Forza bei meiner 21er X nach, könnte doch im Grunde Plug & Play sein? Sicherlich eine naive Idee, aber gefallen würde es mir.
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Naja, die AfD ist rechts, weil es prominentes Personal wie Herrn Höcke hat. Der sogenannte "Flügel" hat wohl noch einige Anhänger. Man positioniert sich im politischen Spektrum nunmal rechts, dann muss man das natürlich nicht relativieren. Wenn man die AfD unterstützt, wählt man eben rechts. Muss ja nicht rechtsradikal bedeuten. Die Isolierung eines Landes, um die eigene Position zu bestärken kann aus meiner Sicht in einer derart vernetzten Welt nicht funktionieren. Wer das aber als Lösung sieht, kann ja gerne so wählen. So ist es halt in einer Demokratie.
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Zunächst einmal tut es mir wirklich für alle leid, die mit ihrer neuen NC nicht zurechtkommen und deswegen sehr schnell wieder wechseln wollen und werden. Ist sicher eine große Enttäuschung und ein flotter Umstieg macht den meisten wohl keinen Spaß. Persönlich würde ich der Sache immer nochmal etwas Zeit geben. Aber da ist eben jeder anders, was ja auch völlig legitim ist.
Habe heute nach der Arbeit extra einen weiten Schlenker in den Donnersbergkreis gemacht. Dort gibt es schöne Strecken, aber auch einige Passagen mit ganz üblen Straßenschäden aller Art. Bin bewusst diese abgefahren und kann die schlechten Erfahrungen erneut nicht bestätigen. Das Fahrwerk ist solide, eher straff und sehr einfach beherrschbar, da es sich insgesamt neutral verhält. Schwungvolles, ermüdungsarmes Fahren ohne kritisches Fahrverhalten auch bei schlechten Straßenverhältnissen ist kein Problem. Wiege mit kompletter Montur etwa 85 bis 90 kg.
Bessere Fahrwerke rollen natürlich feiner ab sind insgesamt noch präziser und federn harte Schläge noch eleganter ab. Aber für meine Ansprüche macht das die NC mit ihren eher simplen Komponenten wirklich gut.
Hatte noch bei keinem Motorrad das Gefühl, dass mir die Kontrolle über den Lenker oder dessen Bedienelemente fehlt, auch nicht auf Kopfsteinpflaster. Den Impuls diesen festhalten zu müssen kenne ich auch nicht. Der Lenker liegt immer möglichst locker in den Händen - auch bei schlechten Straßen. Vielleicht ist irgendetwas defekt an den betreffenden Maschinen?
Am Ende hängt wohl auch viel davon ab, wie man selbst tickt, welche Vorlieben man hat oder was man zuvor oder zusätzlich fährt. Meine letzte Maschine hatte vorne und hinten Öhlins. War eine schöne Sache, hat Spaß gemacht, aber für meine "Künste" war es überdimensioniert und nicht von Nöten. Andere schätzen weichere Abstimmungen oder längere Federwege. Manche sind zuvor RC90, AT oder ähnliches gefahren und finden deren Ausrichtung für sich persönlich einfach stimmiger. Wenn man das dann vermisst, dann ist die RH09 scheinbar einfach nicht das passende Zweirad. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
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Bzgl. Windschild berichte ich natürlich sofort im Windschild-Threat, wenn mein Wunschmodell auf dem Markt ist. In meinem Fall ist das die Puig Sportscheibe. Hatte auch einen Link im dortigen Beitrag gepostet.
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Bat-Bike Das tut mir leid, dass dich das Fahrwerk so enttäuscht. Kann deine Kritik aus eigener Erfahrung überhaupt nicht teilen. So unterschiedlich können Erfahrungen sein. Egal bei welchem Motorrad, hat der Reifen bei mir nicht selten einen deutlichen Unterschied im Fahrverhalten bewirkt. Welches Modell fährst du? Welchen Luftdruck? Klar kann man auch die Gabel optimieren, aber ich würde erst einmal am Anfang der Kette beginnen, also an Dingen, die bereits vorhanden sind. Alles andere dann on Top, wenn nötig oder gewünscht.
Den Begriff Adventure kann man - wie in einem meiner vorherigen Romane hier zu lesen - immer diskutieren. Wer sich die Maschine anschaut, der gibt nicht mehr viel auf die Marketingtexte, auch wenn diese sogar die Straßennutzung hervorheben. Wenn das Motorrad dann aber für einen selbst so schlecht fahrbar ist, dann passt es wohl nicht zu den eigenen Anforderungen. Deswegen ist eine Probefahrt auf aussagekräftigem Gebiet ja so sinnvoll. Hoffe, dass sich für dich noch eine praktikable Lösung ergibt und viele andere diese Probleme nicht haben werden.
Zum Thema Doppelscheibe und USD-Gabel: brauche ich persönlich beides nicht. Für mich passt das Fahrwerk und die Bremse eben so. Wer es unbedingt möchte, kann gerne zu einem Modell mit diesen Komponenten greifen. Aber auch hier gehen Wünsche und Meinungen wie so oft auseinander. Das ist ja auch völlig legitim. Man kann es leider nie jedem recht machen.
Was sich Honda modellpolitisch dabei denkt, kann verschiedene Gründe haben. Wenn die Gabeln und Bremsanlagen eh im Regal liegen und sich das somit rechnet, warum nicht. Womöglich sind dem oft jungen 500er-Klientel diese Komponenten allein beim Auftritt schon wichtiger, als den vermutlich etwas älteren NC-Fahrern. Natürlich nur subjektive Spekulation. Gerade auch andere Länder haben gerne auch mal ganz unterschiedliche Sichtweisen, die mit dem deutschen Markt nicht so viele Schnittmengen haben. Unterm Strich verkauft Honda beide Modellreihen weltweit sehr gut, also wird das für den Hersteller so oder so schon passen. Für die Kunden wohl auch.
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sin_moto Das ist ein gutes Beispiel für eine Reiseenduro.
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Honda nennt die neue übrigens „EIN MOTORRAD FÜR JEDE FAHRT“
Und ich rede nicht vom Gelände ich rede von schlechten Straßen wie sie in Deutschland überall zu finden sind. Und da kommt selbst das Vorgänger Modell mit größeren Fehlerwegen schon recht früh an die Grenzen der Straßenlage die man auch im Stehen kaum ausgleichen kann. Es gibt eine ganze menge Motorräder die sich nicht Adventure nennen die das aber einfach besser bewältigen.
Dazu gehört auch das Schwester Modell die Honda X-ADV und da frage ich mich warum hat man das bei der 2021 NC nicht auch so hinbekommen selbst wenn das etwas teurer geworden wäre wäre es sinnvoll gewesen.
Das wird man doch noch sagen dürfen.
Warum können einige hier eigentlich nicht mit Kritik an ihrem Motorrad umgehen?
Natürlich darfst du das Motorrad kritisieren (habe auch Punkte, die mir nicht gefallen)! 😉 Genauso wie man meine Aussagen - aber eben auch deine - kritisieren kann und darf. Sowas gehört zu einer guten Diskussion dazu. Freue mich, wenn andere angeregt mitdiskutieren. Einer Meinung muss man natürlich nicht sein. Nur weil man sich deiner nicht anschließt, heißt es eben nicht, dass man nicht kritikfähig wäre - egal ob man selbst oder das Motorrad Gegenstand der Diskussion ist.
Zum Thema: Mir gefällt das Fahrwerk nach nun knapp 6.000 km und einigen schlechten Straßen durchaus. Bin tatsächlich verwundert, dass dies als eher mau bezeichnet wird. Dann sage ich das, genauso wie du es untauglich finden darfst.
Wieviele Kilometer hast du die RH09 denn nun auf die Probe gestellt? Mich interessiert deine Einschätzung wirklich, da du Erfahrung auf schlechtem Untergrund bei flotter Fahrweise zu haben scheinst (keine Ironie!).
Ja, "Motorrad für jede Fahrt" steht auch dort als Überschrift. Im folgenden Text wird es dann mit den Worten "Dieses Motorrad ist genauso perfekt für den Weg zur Arbeit wie für einen Wochenendausflug geeignet" umrissen. Oder: "Großstadtabenteuer und offene Straßen". Ja, es wird auch gesagt, dass sie "alles kann", aber eben stets im Kontext einer Straßenmaschine. Schotter und Waldweg ist da auch kein Problem. Mir zumindest ist es bei moderaten Geschwindigkeiten bereits gelungen. Gelang mir aber auch schon mit meiner Ducati SuperSport.
Sie unter falschen Gesichtspunkten zu beleuchten ist nunmal falsch. Die eigene Fehlinterpretation dem Hersteler vorzuwerfen ebenso. Das darf man dann eben auch kritisieren. Sie wird nunmal nicht als Enduro - so deine Argumentation - oder explizit für schlechte Bedingungen angepriesen. Daher stelle ich mir die Frage, ob man die Interpretationen von anderen Diskussionsteilnehmern nicht ansprechen oder in Frage stellen darf.
Du kannst es natürlich doof finden, dass sie auf schlechten Straßen nicht leistungsfähig genug für dich ist. Ihre Ausrichtung als Straßenbike kann man bedauern, klar. Aber es so darzustellen, als würde man etwas unter falschem Etikett erhalten ist nicht in Ordnung und darf ebenso in Frage gestellt werden. Genauso kann man auch mal akzeptieren, dass jemand mit seinem Produkt zufrieden ist, weil es seinen Ansprüchen genügt.
Nachtrag: auf Geländetauglichkeit bin ich eingegangen, da du angeführt hast, dass Honda die NC als Enduro anpreisen würde. Enduros sind in meinen Augen fürs Gelände ausgelegt. Bitte korrigiere mich, wenn ich da falsch liege.
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HJC RPHA ST in XL passt nicht bei der NCX 21.
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Sorry, aber das stimmt nicht! Honda ordnet die NC750 als Adventurebike ein und beschreibt sie als Allrounder. Von Enduro finde ich in der Beschreibung auf der Honda- Seite nichts.
Sorry, hatte deinen Beitrag übersehen. Hätte ich mir den Roman sparen können. 😉