Hallo,
meine Frau fährt selbst. Unsere Tochter fährt seit ihrem siebten Lebensjahr meist bei mir hinten drauf mit. Mittlerweile (pubertätsbedingt
) etwas weniger. Dafür träumt Sie schon davon, nächstes Jahr den A1 für die 125er zu machen, um selbst fahren zu können. Letztlich hat mich meine Frau erst dazu gebracht, den großen A-Schein zu machen, weil sie ihre Fuffie gegen was größeres eintauschen wollte. Davor war ich nur mit dem A1 unterwegs. Wir haben dann zusammen die Klasse A gemacht. Nach nachwuchsbedingter Pause ist sie dann auch wieder eingestiegen. Ich finde es auch toll, das Hobby zu teilen.
Zitat von JuschkaAlles anzeigenWenn Sie dann doch den Führerschein machen, ist die Freude beim Mann groß. Er denkt sich, jetzt bloß vorsichtig sein sonst hört sie wieder auf. Er gibt gute Ratschläge, sagt ihr "du brauchst keine Angst zu haben - wir fahren ganz langsam" usw.. Ich glaube da liegt der Fehler. Das verängstigt die Frau noch mehr. Sie denkt "das ist also doch gefährlich". Vielleicht ist es besser ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihr zu sagen "das kannst du. Wenn du ein bisschen übst, fährst du bald genau so gut wie die anderen. Fahre mir einfach hinterher - ich passe mich deinem Können an und schau mir zu."
Bin ich voll dabei. Wir haben das Problem aber viel einfacher gelöst: Seit wir auf die Roller umgestiegen sind, fährt fast immer meine Frau voraus. Wenn ich mich so umschaue, scheint das aber eher die Ausnahme zu sein. Meist fährt er vorne und sie darf hinterher zuckeln. Ich kann nur sagen, ihr Fahrstil hat sich durchs vorne fahren erheblich verbessert. Sie kann ihr Tempo und ihre Linie fahren und ich passe mich dann tatsächlich ihrem Können an. Und viel anpassen muss ich da nicht mehr. Viele Männer sollten da ihren Frauen einfach etwas mehr zutrauen.
Tschau,
Oli