Beiträge von Swordsilver

    Blöde Frage vielleicht, aber ist am mopped alles OK?


    -Kupplungs(hebel)spiel eingestellt, Seilzug leichtgängig?
    -Position des Schalthebels passt zu deinen Schuhen?
    -geeignetes Öl mit passender Viskosität ist drin?


    Lauter Sachen, die unmittelbar Einfluss auf das Schaltverhalten haben können.

    Hi Flori


    das ist ja das schöne, die Beläge kann sich jeder nach seinem Geschmack aussuchen. Die Brembo bremsen auf der NC besser und sind auch noch deutlich preiswerter als die Originalteile.
    Bei anderen moppeds sind es vielleicht andere, die perfekt passen.
    (Bei der 125er unserer Tochter sind jetzt CL Sinterbeläge drauf - super!)
    Wenn die Beläge surren wäre mir persönlich das zum Beispiel völlig schnurz, wenn die Performance stimmt.
    Und wenn jemand sagt "bei mir kommen nur Originalteile ans mopped", kein Problem, dann ist das eben so.
    :handgestures-thumbup:


    Hmmm, wie soll ich es bloß sagen? :think:
    Ich zitiere mal aus dem link: "Druckpunkt (10 Punkte): Ergibt sich bei Zug am Bremshebel ein klar definierter Widerstand oder wirkt das Ganze eher weich und matschig? Allerdings können selbst die besten Zubehörbeläge mit der eher zäh wirkenden Bremsanlage der BMW R 1200 GS keine Wunder vollbringen." Du siehst, soooo toll war (2008) die Propellerbremse nicht. :snooty:


    So wie der Köbes schon schreibt, es gibt da echte, große, leicht zu erfahrende Unterschiede, und zwar auch (und gerade) an den Bremsanlagen der Hondas. Ehrlich. :shifty:


    Das ist falsch. Es gibt große Unterschiede zwischen den Belägen, was die Handkräfte und Bremsleistung betrifft. Teilweise sogar beim gleichen Hersteller sind unterschiedliche Belagmischungen für die selbe Maschine mal eher für die Rennstrecke geeignet, mal eher für gemütliche Tourenfahrer.


    Nachtrag: Solche Tests finden regelmäßig statt. Dieser aus dem Jahr 2008 ist frei zugänglich und leicht via google zu finden, neuere gibt es zum kostenpflichtigen download. Wenn alle Beläge gleich bremsen würden, dann wäre da ja nichts zu berichten, oder? ;)


    http://www.motorradonline.de/m…r-1200-gsadventure/156618

    Bei mir ist das so: wenn ein Bremsbelag, um im Beispiel zu bleiben, seiner eigentlichen Aufgabe (nämlich das mopped zum Stehen zu bringen) besser nachkommt als das Originalteil, dann ist mir der höhere Verschleiß egal.
    Eine Bremsscheibe kostet vielleicht 200,- € und wenn sie hin ist, dann wird sie erneuert. Ob das bei 60.000 oder 100.000 km ist, wen juckt's?
    Die originalen Bremsbeläge stellen, wie alle anderen Teile auch, einen Kompromiß dar aus Kosten, Haltbarkeit, "Scheibenfreundlichkeit", Bedienkräften usw. - und es gibt da andere Produkte deren Kompromisse mir besser gefallen.
    Da tausche ich höhere Wirkung ("Zweifingerstopper") gegen Kosten/Verschleiß.
    Honda legt seine Bremsen bei den "Normalmoppeds" so aus, dass selbst bei einer Panikbremsung nicht die Gefahr eines Überschlags entsteht. Im Gegenzug muß der Fahrer aber auch bei ganz normalen Situationen relativ grob zupacken, damit die Fuhre optimal bremst.
    Ich traue mir zu, mit Gefühl und zwei Fingern gut zu bremsen, daher bevorzuge ich etwas "aggressivere" Beläge.


    Muss das jeder so machen? Natürlich nicht!
    Aber wer da experimentieren will (und weiß was er tut), warum denn nicht? Ob der Gewinn "marginal" ist wie Du schreibst, oder ob da die entscheidenden Meter drin sind bevor es scheppert, findet man oft erst raus wenn es zu spät ist. Oder eben, wenn man mal 50,- € in die hand nimmt, neue Beläge einbauen lässt (oder selbst einbaut wenn man sicher ist dass man das kann), die ordentlich einbremst* (sonst ist das nämlich alles Mumpitz!) und dann entscheidet ob es für einen selbst so besser ist, oder doch wieder Original bevorzugt wäre.


    * Hier mal eine Anleitung: http://www.ebc-bremsbelaege.de/einbremsanleitung.html
    Wenn man das genau so macht mit dem Einbremsen dann ist die Performance der Honda-Original-Beläge schon ganz ordentlich.


    Hmmm ok. Nur, wenn Ihr alle trotz umfangreicher Wilbersbehandlung das Ansprechverhalten bzw. Losbrechmoment der Gabel rügt, dann hat Wilbers in dem Punkt vielleicht nicht recht? :think:
    Ich selber habe das Zeug ja noch nicht im Einsatz, aber wie gesagt, wenn die Gabel der 750er genauso rüpelig anspricht wie die der 700er, dann kommt da GGv dran.


    Bei den Betafahrern wurde es mit Erfolg ausprobiert: http://www.betabikes.de/index.php/check/17-check/201-ggv

    Hat schon jemand den GGV (GabelGleitVerbesserer) von Czech probiert?
    Eine Flüssigkeit, de auf die Gabelrohre geträufelt wird.
    Da ich ein Fan der HKS Czech Kettenschmiere bin, will ich das GGV auch mal probieren wenn die 750er da ist (nur falls die auch so stuckerig anspricht wie die 700er meiner Frau).

    Ich grabe die olle Kamelle nochmal aus.
    Hier in unserer Gegend gab es eine einzelne Kurve auf einer schönen kleinen Landstraße, wo regelmäßig Schotter lag weil der Bus ihn auf die Fahrbahn warf (ist sehr eng da, bei Gegenverkehr musste der Bus immer innen über die Kante).


    https://goo.gl/maps/hWjLZ


    Der Straßendienst hat dann immer mal wieder neuen Schotter aufgefüllt, damit der Bus nicht in den Graben fährt.
    Nachdem sich viele Motorradfahrer beschwert hatten, gab es einen Ortstermin und die Innenkante der Kurve wurde anschließend mit "Rasengittersteinen" verstärkt. Jetzt kann der Bus da fahren und die Straße bleibt trotzdem sauber.


    Also, wenn es ein nachvollziehbares und lösbares Problem ist: dranbleiben und die richtigen Stellen (Landratsamt, Bauamt...) bei der Ehre packen. :mrgreen: