Beiträge von Phil


    Wenn die Dinger nicht zuverlässig sind, machen sie mir nicht wirklich Spaß, genausowenig wie Spritsäufer usw.. Kostenfaktor und Frustfaktor. Steckenbleiben auf dem Weg in die Arbeit ist bei mir auch keine Option. Nein, man darf einfach nicht rumgurken und jammern. Die NC fährt sehr gut, wenn man nur will.
    Dass mir eine R3 gefällt, bezweifle ich eigentlich nicht. Bin lang genug die Aprilia RS250 gefahren. Würde ich zwar heute nicht mehr, wegen nicht mehr aktuellem Spritverbrauch und Zweitakt, aber damals hat es viel Spaß gemacht.
    Greets, Phil


    PS: Freiburger: den Adventure Roller schau ich mir auch an :)
    Aber das liegt vermutlich ausserhalb meiner Finanzkraft.

    Typischerweise eine Falle im Frühjahr, aber nicht nur. Wenn man sich über den Winter nicht fit hält mit irgendwelchen Indoorfahrten, ständigem Sauwetter/Salz-Kältefahren oder was weiss ich, startet man im Frühjahr ohne es wirklich zu merken im Pensionistenmodus und wundert sich dann, wo der Spaß bleibt. Mir passiert das immer wieder, dann schalte ich ein paar Verkaufsinserate, merke, dass es eh nur an mir selbst gelegen hat und lösche sie wieder. Wenn ich im Alltagsstress und vor lauter Angepasstheit vergesse, dass man beim Motorrad rechtsseitig am Lenker gelegentlich Gas geben kann, dann kippt die Lätschen halt irgendwann runter und man glaubt im Tran, man braucht was Neues.
    Andererseits ist aktuelle Motorradtechnik für mich immer reizvoll. Ich kann mit alten Kisten, Retro, Nostalgie, Glanz und Glorie nicht viel anfangen, aber wenns was Neues gibt, dann will ich das. Immer. Ich hätte auch gern das neue DCT, wenngleich ich keine Probleme mit dem alten habe und meine NC perfekt funktioniert. Das ist halt ein ständiger Sog, dem man notgedrungen standhalten muß, weil man eh keine Kohle hat (nicht verallgemeinerbar, wenn ich das bei anderen hier sehe).
    Von Liebe kann keine Rede sein, aber ein Spruch ist hilfreich: "Man überschätzt sich und unterschätzt das Seine" (finde die Spruchquelle grad nicht, aber vielleicht weiß es jemand mit humanistischer Bildung?). Eigeninterpretation: Das Problem bin ich, nicht meine Mopeds. In diesem Sinne habe ich heute ein Inserat meiner WR gecancelt, gestern und heute 2 motivierte kleine Runden gedreht, war hocherfreut, verzichte somit auf längerfristige Neuanschaffung einer R3 und verschiebe die Beklopptheit um mindestens ein weiteres Jahr.


    Nicht nur er. Wenn BMW den damals völlig verkannten C1 in schön neu auflegen würde (wie die zwischenzeitliche Elektrostudie, also können täten sie es), so wäre das ein Renner. Gebraucht sind die Dinger m.W. extrem gefragt.
    Greets, Phil


    Fast hätte ich geschrieben, dass das beim leichten starken Einzylinder doch eh normal ist...


    Aber lieber nicht.
    Phil


    1. Indem die hochinteressante Technik sofort vermittelt wird
    2. Ist sofort cool
    3. Wird ja in Feinheiten verbessert, ich kenne halt nur 2012
    4. Ich jammere auf hohem Niveau
    Greets Phil

    Problem beim DCT Überholvorgang im reinen Automatikmodus (Systemstand 2012)
    1. schaltet erst dann runter, wenn man bereits Vollgas gibt: man verliert wertvolle Sekunden
    2. schaltet in einen Gang seiner eigenen Wahl runter, lässt einen u.U. im 4. Gang verhungern, wo der 3.Gang sinnvoll wäre


    Während des Überholvorganges hingegen ist die Automatik vorteilhaft (zumindest im Vollgasbetrieb).


    Es gibt mehrere Möglichkeiten, die obigen Punkte sinnvoll zu beeinflussen.
    Zum einen erzwingt man das Runterschalten durch Gasstoss oder Tippen rechtzeitig. RIsiko: leitet man den Überholvorgang dann nicht sofort ein, schaltet er wieder hoch.
    Zum anderen: manueller Modus. Schaltet dann aber während des Überholens nicht automatisch hoch.
    Drittens: S-Mode agiert beim Überholen generell sinnvoller
    Dabei ist die genaue Überholsituation mit allen Feinheiten noch nicht berücksichtigt. Das alles ist beispielsweise irrelevant, wenn man mit Geschwindigkeitsüberschuß aufläuft und einfach nur voll vorbeizieht.


    Was ich sagen will: DCT fahren will genauso überlegt und geübt sein wie manuelles Schalten, nur eben anders :lol:
    Nach 2 Wochen mit DCT hat man es noch nicht heraussen.
    Theoretische Diskussionen geben mir persönlich nicht viel, weil sie für die Praxis nix bringen, aber das sehr aktive präzise Fahren auf unseren engen und mit großer Aufmerksamkeit zu befahrenden Wirtschaftswegen und Kleinstrassen ist mit DCT ein absoluter Genuss, ein Point and Shoot Game, Motorradfahren vom feinsten. Hier bietet DCT ein paar Extras, weil es auch dann einwandfrei schalten kann, wenn das manuelle Schalten schwierig wird.


    Und wg. MotoGP: da ist m.W. nur eine einzige Kupplung erlaubt, deshalb kein DCT moeglich. Aber schaut euch die seamless Getriebe von Honda und Yamaha an, die völlig ohne Zugkraftunterbrechung schalten. Das ist so ein Zwischending, aber weit mehr als nur so ein "Schaltautomat" (den Begriff für einen lächerlichen Zündunterbrecher finde ich sowieso vollkommen deplaziert).


    Und so lang sie DCT nicht hinkriegen, ist es eben ein Pussy System.


    Also wenn man sich das im Video ansieht, versteht man irgendwie das Ergebnis. Er dreht beim Start nicht hoch, schaltet manuell extrem langsam und spricht auch von 0.5sec Verlust je Schaltvorgang. Unrealistisch.
    Defakto kommt das DCT verglichen mit manuell untenrum nicht aus den Pötten, weil es mit moderater Drehzahl einkuppelt. Das ist im Normalbetrieb völlig ok, aber für Beschleunigungstests unbrauchbar. Man verliert ca 1sec auf die manuell gekuppelte Version. Seine mit DCT gemessene Zeit entspricht etwa auch meinen eigenen Tests, wobei ich nicht bei Tacho 100 sondern bei ca 107 abgestoppt habe.
    Macht aber nix, sobald man "auf Druck" fährt, spät. im S-Modus, wird das Fahren mit DCT genial. Dann funktioniert es optimal im Mix aus Automatik und manuellem Rauf-/Runtertippen. Das muss man aber auch erstmal in die Routine reinbringen, um es voll geniessen zu können.
    Ich komm grad von einer extrem schönen zügigen[tm] Heimfahrt (Link auf Google Photos)... :mrgreen: